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  #21  
Alt 13.09.2007, 08:00
NIPIANNIPIAN ist offline   Sponsor
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Registriert seit: 07.09.2005
AW: Was ist nach einem Spinnenbiss zu tun?

Hoi,

ich glaub, mir wird schwindlig! Wußte gar nicht, dass es in Deutschland so viele böse Tierchen gibt!

Und jede Menge Halbweisheiten. Es handelt sich mechanisch um einen Zeckenstich, nachdem die Haut angeritzt worden ist (Sanguinius rechtgeb)! Was anschließend passiert bezeichnet man umgangssprachlich als "Blut lecken".
Die mögliche Übertragung der genannten Krankheiten ist ganz nett aufgezählt, umfasst allerdings lediglich die ONV-Krankheiten. In realitas sind es WEITAUS mehr.
Die Inkubationszeiten sind ebensowenig zu unterschätzen, betragen diese doch weitestgehend viel mehr als 3 Tage.

Aufgrund der Beschreibung kann ich behaupten, dass von einer allgemeinen allergischen Reaktion bis zu einem Erythema migrans prinzipiell alles möglich ist.

Wenigstens eine Sache ist da: die Spinne. Also: Spinne packen, auf zum Doc, ordentlich geschwollene Hand zeigen, Spinne auf'n Tisch kippen und abwarten, was er macht (Achtung: auch Ärzte berufen sich auf Arachnophobie). Bis dahin kann man ne Menge kühlende Umschläge machen (vermutlich fühlt sich, im fortgeschrittenen Stadium, die Einstichstelle ordentlich warm an) und hoffen, dass weitere, sinnlose
Ratschläge unterbleiben und fachkundige Ärzte in der Umgebung locker reagieren, nachdem man von der Anfrage in diesem Forum erzählt.

Ganz ehrlich: warum nicht gleich der Tipp? Ohne visuellen Eindruck der Hand und Einstich/biß/rißwunde würde ich allerdings nicht einmal nach der Spinne fragen! Worte sind ganz nett, aber kaum ein FachDoc hört einem Patienten wirklich zu, denn, wie Dr. House immer so nett und wahrheitsgemäß einwirft: Patienten lügen immer. Ob sie's wollen, oder nicht.
__________________
Wissen ist Macht und Macht ist Kraft und Kraft ist Energie und Energie ist Materie und Materie ist Masse und deshalb krümmen große Ansammlungen von Wissen Raum und Zeit (Die Gelehrten der Scheibenwelt - Pratchett/Stewart/Cohen)
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  #22  
Alt 14.09.2007, 18:02
Neuling
rolf befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
 
Registriert seit: 12.09.2007
Alter: 72
AW: Was ist nach einem Spinnenbiss zu tun?

Ich bedanke mich für die verschiedenen Beiträge, Hinweise und Fotos. Natürlich habe ich mir keinen Scherz erlaubt.

Nach der Musterung der Spinne könnte es sich um eine Gartenkreuzspinne handeln, aber dann um ein besonders grosses Exemplar. Die Spinne die mich gebissen hat ist wesentlich grösser gewesen, als die Kreuzspinnen, die in Wikipedia beschrieben sind.

Ich war heute beim Hausarzt. Er ist kein Spinnenspezialist. Die Blutuntersuchung zeigte eine leichte virale Entzündung die er dem Spinnenbiss zuordnt. Die Entzündung am Handrücken hat sich etwas zurückgebildet und die Schmerzen ein wenig nachgelassen. Der Arzt sagt, wenn Ueblkeit, Gleichgwichtsstörungen und Kopfschmerzen sich in Grenzen halten seien keine weiteren Massnahmen notwendig. Die weitere Entwicklung sei zu beobachten und negative Veränderungen zu melden.

Geändert von rolf (14.09.2007 um 18:09 Uhr).
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  #23  
Alt 26.10.2008, 00:46
Neuling
FranzBeckenbauer ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
 
Registriert seit: 24.10.2008
AW: Was ist nach einem Spinnenbiss zu tun?

Hey, ich bin grad in einem warmen Gebiet in den USA. Ich hatte exakt die selben Symptome. Vor allem die Kopfschmerzen waren krass und ich habe das Gleichgewicht verloren.
Ich bemerkte an einem Mittwoch lediglich einen roten Punbkt an der Hüfte, am Freitag war ein roter Kreis zu sehen und am Samstag ging es dann los. Auch starke, krampfartige Schmerzen im Nacken und Müdigkeit.
Es hat sich ca 1 1/2 Wochen später ein deutlich grösserer Kreis um den ersten gebildet. Würde gerne wissen, was das war.
Ein Spinnenbiss??
die Kreise waren 5 Wochen gut sichtbar, jetzt(nach 6 Wochen) ist nur noch der Punkt gut sichtbar.
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  #24  
Alt 26.10.2008, 07:48
Wasser
Gast
 
AW: Was ist nach einem Spinnenbiss zu tun?

Hallo FranzBeckenbauer

Vielleicht ist hier ja ein Mediziner unterwegs der Anhand
der beschriebenen Symptome sagen kann ob und was Dich
da vermeintlich gebissen hat.
Pauschal würde ich sagen:" Schön das Du Dich hier noch
zu dem Vorfall äußern kannst."
In den USA gibt es ja nun doch einige Spinnen die bei einem
Biss dem Leben des Menschen, wenn auch meist durch
Begleitumstände, ein vorschnelles Ende bereiten können.
Als Beispiel sein die Echten Witwen genannt.

Na ja, um Deinen Nick hätte ich jetzt nicht wirklich getrauert.


.
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  #25  
Alt 26.10.2008, 10:11
Halter
PHiL hat eine strahlende ZukunftPHiL hat eine strahlende ZukunftPHiL hat eine strahlende ZukunftPHiL hat eine strahlende ZukunftPHiL hat eine strahlende ZukunftPHiL hat eine strahlende ZukunftPHiL hat eine strahlende ZukunftPHiL hat eine strahlende ZukunftPHiL hat eine strahlende ZukunftPHiL hat eine strahlende ZukunftPHiL hat eine strahlende ZukunftPHiL hat eine strahlende ZukunftPHiL hat eine strahlende ZukunftPHiL hat eine strahlende Zukunft
 
Registriert seit: 05.07.2008
Ort: Würzburg
Alter: 21
AW: Was ist nach einem Spinnenbiss zu tun?

Also ich würde dir auch raten, einen Arzt auf zu suchen.
Um mal auf den schon etwas älteren Thread einzugehen. In Deutschland gibt es mittlerweile eine giftige Spinne, die nicht zu unterschätzen ist. Vor ein paar Jahren hat mir mein Vater was von dem Dornfinger erzählt. Ich freute mich riesig darüber, dass es in Deutschland doch giftige Spinnen gab, und dazu auch noch in meiner Nähe. Ich wollte natürlich mehr Informationen, und mein Vater hat mir 3 Blätter mit Bildern ausgedruckt. Ich weis nicht woher er sie hatte, jedenfalls sehn die echt ecklig aus. Es war ein Bild von einer Hand, die von dem Dornfinger gebissen worden ist. Die Bisse können zu Schüttelfrost und Lähmungserscheinungen führen, näheres kann man in Wikipedia lesen oder auf den obigen Link.
Also ist es durchaus kein Märchen, wenn man von Leuten mit schrecklichen Spinnenbissen hört. jedoch hat der Biss nicht jedesmal so schlimme Folgen.

EDIT: Hier, habe die Bilder gefunden, sind zwar wohl nicht vom Dornfinger, aber trotzdem von einer Cheiracanthium.

Grüße PHiL

Geändert von PHiL (26.10.2008 um 10:42 Uhr). Grund: s. Edit, und habe aufgrund NIPIANS Post den obigen schwachsinnigen Teil gelöscht.
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  #26  
Alt 26.10.2008, 10:31
NIPIANNIPIAN ist offline   Sponsor
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Registriert seit: 07.09.2005
AW: Was ist nach einem Spinnenbiss zu tun?

Hoi,

egal wer den Beitrag von FranzBeckenbauer liest und NICHT instinktiv an Idiotie denkt:

Die Symptome weisen auf eine ordentliche Infektion hin, und sind GRUNDSÄTZLICH ärztlich zu behandeln! Spätfolgen sind nach einer derart langen Wirkungsdauer, je nach tatsächlicher Ursache, wahrscheinlich.

Hier mein dringender Rat an FranzBeckenbauer:
selbst wenn die Infektion "rum ist", ist der Symptomenkomplex einem Arzt zu schildern. Es besteht die Möglichkeit einer borrellioseähnlichen Infektion, welche therapiert werden sollte.
Selbst wenn Sie beim Arzt gewesen sind, alle Tests negativ ausfallen, ist ein genervter Blick des behandelnden Arztes besser, als nicht hinzugehen und das Risiko einer weiterhin ablaufenden Infektion einzugehen, welche im Falle eines erneuten Ausbruchs als Spätfolge nicht nur gigantische Kosten im Gesundheitssystem verursacht, sondern möglicherweise auch einschränkend auf die Lebensqualität wirkt.

Meine Meinung...
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  #27  
Alt 26.10.2008, 12:53
Neuling
Viebi02 wird schon bald berühmt werdenViebi02 wird schon bald berühmt werden
 
Registriert seit: 31.07.2008
Alter: 59
AW: Was ist nach einem Spinnenbiss zu tun?

Hallo,wollte mich als langjähriger Spinnenhalter,der auch schon einige schmerzliche Erfahrungen machen musste mal dazu äußern.Aus meiner Sicht ist es drigend anzuraten einen Arzt aufzusuchen wenn solch nachhaltige körperlichen Beschwerden auftreten,bei Kindern und Allergikern sowieso.Und was in Deutschland nicht vorkommt-wer weiß das schon.Nicht nur exotische Ameisen finden in unseren Heizungskellern,Gewächshäusern,Wintergärten usw gute bis sehr gute Bedingungen zu überleben und sich fortzupflanzen.
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  #28  
Alt 04.11.2008, 14:48
Einsteiger
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Registriert seit: 07.04.2008
Alter: 35
AW: Was ist nach einem Spinnenbiss zu tun?

Ich arbeitete unter anderem an der Ökologie von Spinnen, und habe einige Erfahrung mit deren Bissen ...

Wenn man bei der Hausarbeit von einer ca. 2 cm großen, gestreiften Spinne gebissen wurde, handelt es sich mit 99,9999% Wahrscheinlichkeit um eine Hauswinkelspinne (Tegenaria sp.). Das kann je nach Empfindlchkeit etwa die gleichen Effekte wie ein Wespenstich haben, oder auch nur kurz wie ein Nadelstich schmerzen.


Hier noch eine Auflistung, wer sonst noch durch die Haut kommt:

Dornfinger (Cheiracanthium div sp.) und verwandte Arten der Gattung Clubiona können ähnlich weh tun. Wenn man diese aber nicht direkt in den Lebensräumen sucht (und ärgert), wo sie vorkommen, ist ein Biss aber sehr unwahrscheinlich.

Tapezierspinnen (Atypus affinis und piceus) haben beeindruckend große Cheliceren, und recht potentes Gift. Ein Biss ist schmerzhaft und kann vorübergehende lokale Lähmungserscheinungen zur Folge haben. Diese Arten sind aber sehr selten und hoch spezialisiert in ihrer Lebensweise. Wenn man nicht genau über sie bescheid weiß, wird man sie kaum zu Gesicht bekommen. Die berüchtigten "Funnelwebs" in Austrlien sind übrigens recht eng verwandt.

Im Wald unter Steine und Holz häufig sind Finsterspinnen der Gattung Coelotes. Auch diese können zubeissen, was aber nur einen kurzen, nadelstichartigen Schmerz verursacht.

Zu guter letzt bleiben noch die Amaurobiidae, verwirrenderweise auch "Finsterspinnen" genannt. Bei uns gibt es die Gattung Amaurobius, die auch schmerzhaft beissen kann, wenn man an ihrem Trichternetz herumspielt ...

Die einzige Spinne von der jemand gebissen werden kann, der nicht absichtlich "bissige" Spinnen sucht und ärgert, ist meiner Ansicht nach die Hauswinkelspinne.
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