Ameisen als Futtertiere

Alle Themen, die in kein anderes Unterforum passen.
Antworten
prestige
Einsteiger
Offline
Beiträge: 17
Registriert: 3. Januar 2017, 10:51
Hat sich bedankt: 22 Mal
Danksagung erhalten: 1 Mal

#41 Re: Ameisen als Futtertiere

Beitrag von prestige » 5. Januar 2017, 16:50

trailandstreet hat geschrieben:Eine Messor barbarus zB wäre hier ganz günstig zu erhaschen ;)
https://www.ameisenauktion.de/item/id/M ... __688.html


wow das wäre ja perfekt. ich habe ihm gerade geschrieben. Danke für den super TIP :D

prestige
Einsteiger
Offline
Beiträge: 17
Registriert: 3. Januar 2017, 10:51
Hat sich bedankt: 22 Mal
Danksagung erhalten: 1 Mal

#42 Re: Ameisen als Futtertiere

Beitrag von prestige » 6. Januar 2017, 13:38

Was sagt ihr denn dazu? auf den Flomärkten ist irgendwie alles schon reserviert -.- schade eigentlich.

https://myants.de/index.php?cl=details& ... 9r15bj12d4

Hört sich doch von den haltungsbedingungen recht gut an und scheinen sich auch recht schnell zu vermehren.

Benutzeravatar
Unkerich

User des Monats Mai 2017 User des Monats Juli 2017
Erfahrener Halter
Offline
Beiträge: 1314
Registriert: 15. August 2016, 13:04
Auszeichnung: 2
Hat sich bedankt: 1910 Mal
Danksagung erhalten: 1645 Mal

#43 Re: Ameisen als Futtertiere

Beitrag von Unkerich » 6. Januar 2017, 14:35

An sich könnten die ganz gut geeignet sein, da sie sich schnell vermehren... Aber mir persönlich wäre das Risiko zu hoch, das die Phryonosoma die Pheidole nicht annehmen.
Ich würde dann an deiner Stelle erstmal mit einigen wenigen Arbeiterinnen testen, oder eben eine Messor oder Pogonomyrmex Art nehmen...
Grüße
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Unkerich für den Beitrag:
prestige

Benutzeravatar
Reber
Halter
Offline
Beiträge: 540
Registriert: 23. Oktober 2013, 00:05
Hat sich bedankt: 58 Mal
Danksagung erhalten: 135 Mal

#44 Re: Ameisen als Futtertiere

Beitrag von Reber » 6. Januar 2017, 15:04

Davon würde ich dir dringend abraten. Ist eine invasive Art, "Hausameise" und "Ausbruchskünstlerin". http://www.iucngisd.org/gisd/species.php?sc=132
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Reber für den Beitrag:
prestige

Gast
Hat sich bedankt: 0
Danksagung erhalten: 0

#45 Re: Ameisen als Futtertiere

Beitrag von Gast » 6. Januar 2017, 16:32

Reber hat geschrieben:Davon würde ich dir dringend abraten. Ist eine invasive Art, "Hausameise" und "Ausbruchskünstlerin". http://www.iucngisd.org/gisd/species.php?sc=132


Ja in den Tropen ist es eine invasive Art, bei uns nicht. Auch im Haus kommt sie hier nur in botanischen Gärten und Zoos vor, also bitte objektiv beraten und nicht nur wieder Panik machen.

Benutzeravatar
Reber
Halter
Offline
Beiträge: 540
Registriert: 23. Oktober 2013, 00:05
Hat sich bedankt: 58 Mal
Danksagung erhalten: 135 Mal

#46 Re: Ameisen als Futtertiere

Beitrag von Reber » 6. Januar 2017, 16:55

Du brauchst mir keine Panikmache zu unterstellen, Barristan. Für vernünftige Leute ist es einfach ein gut gemeinter Tipp, einem Reptilienhalter - der noch völlig unerfahren mit Ameisen ist - dringend davon abzuraten, sich eine wenige Millimeter grosse, invasive Pheidole ins Haus zu holen, die vermutlich auch noch als Futter weniger gut geeignet ist, als die empfohlenen Ernteameisen...

Gast
Hat sich bedankt: 0
Danksagung erhalten: 0

#47 Re: Ameisen als Futtertiere

Beitrag von Gast » 6. Januar 2017, 16:59

Reber hat geschrieben:Du brauchst mir keine Panikmache zu unterstellen, Barristan. Für vernünftige Leute ist es einfach ein gut gemeinter Tipp, einem Reptilienhalter - der noch völlig unerfahren mit Ameisen ist - dringend davon abzuraten, sich eine wenige Millimeter grosse, invasive Pheidole ins Haus zu holen, die vermutlich auch noch als Futter weniger gut geeignet ist, als die empfohlenen Ernteameisen...


Meine Fragen an dich:

  • Ist die Art in Deutschland oder generell in Mitteleuropa im Freiland nachgewiesen?
  • Wie viele Fälle eines Befalls eines normalen Wohnraums kennst Du? Tipp: Im Forum der Ameisenschutzwarte, gibt es ganz viele Bestimmungsanfragen zu Hausameisen.
  • Was ist unvernünftiger? Sich einen Kaktus in den Garten zu setzen, der hier nicht hergehört, der frosthart ist und der auch schon im Freiland vorkommt, da sich die Samen verbreitet haben, oder eine tropische Art zu halten, bei der es noch keinerlei Freilandnachweise hier gibt?

Ich halte mich übrigens für sehr vernünftig. Panikmache hat eher wenig mit Vernunft zu tun. Und genau das ist immer das Problem mit Dir und deinem Vorbild, ihr bezeichnet Leute, die andere Meinungen haben sofort als Unvernünftig, sogar dumm (wurde ich auch schon früher bezeichnet), da braucht man sich nicht wundern, wenn die Diskussionen dann eskalieren.

Evtl. könnte man das Thema auch abtrennen, dann müllen wir den Thread nicht weiter zu ;)

Benutzeravatar
Kalinova

User des Monats März 2017
Halter
Offline
Beiträge: 1193
Registriert: 18. Juli 2015, 12:42
Auszeichnung: 1
Hat sich bedankt: 867 Mal
Danksagung erhalten: 1146 Mal

#48 Re: Ameisen als Futtertiere

Beitrag von Kalinova » 6. Januar 2017, 17:04

Es kann sicher nicht schaden einem Neuling mitzuteilen, dass die von ihm ins Auge gefasste Art potentiell invasiv einzustufen ist. Die Entscheidung trifft letzten Endes prestige für sich selbst und seine Tiere.

Sollte noch Diskussionsbedarf bestehen, könnt ihr gern ein neues Thema Eröffnen. :)
Ansonsten bleibt hier bitte beim eigentlichen Thema.
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Kalinova für den Beitrag (Insgesamt 2):
prestigeErne
Meine erste Ameise: Lasius niger -> weisellos abgegeben für Chthonolasius Gründungsversuch
Aktuelles Volk: Camponotus cosmicus

Links: Wissensteil, Regeln

Antworten

Zurück zu „Off-Topic“