...kauf von vier verschiedenen fleischfressenden Pflanzen gekommen, deren Töpfe Moos enthielten.


Heyho liebe Commonity.
Wie versprochen, die Fotos. Neben Moos, gab es selbstverständlich auch andere, zum Ablichten nicht zu verachtende Anblicke.
Ohne weiter Zeit zu vergeuden, hier die Objekte der Begierde.^^
Eine Enten Mutter im Wedeler Yachthafen, bei Willkomm Höft.

Diese fand ich besonders hübsch.


Fast wäre ich in sie hinein gelaufen, die Natur durchlebt den Wandel, eine neue Generation beginnt ihr Leben.



Nur wenige Minuten Später sah es dann allerdings ganz anders aus:

Dann, kaum fünf Minuten später, erneut, die Sonne schien, es wurde wieder warm... als wäre nichts gewesen. Zurück blieben glänzende Tropfen auf den Blättern, ein feuchter Boden und mein Regenschirm, mit deutlichen Gebrauchs-Spuren.

Mir bot sich ein schöner Anblick, die Auwiesen.

Lasius (Dendrolasius) fuliginosus an ihrer alten Weide.


Und was ist das? Nur vielleicht einen Millimeter groß, ich bekam kein gutes Foto hin, konnte mich nicht konzentrieren, denn...

wer sich am Baum festhält, muss damit rechnen, dass dessen Bewohner einen entdecken.

Und ja, sie kommen durch die Haut - sind danach dann auch schwer wieder zu entfernen, wenn man sie nicht verletzen möchte.

"Flieg nicht weg, nicht bevor ich ein Foto von dir gemacht habe!" - dachte ich mir und tatsächlich gelangen mir diese Aufnahmen.

(Klick for "Big"!)

Man muss es erst ausleuchten, um die Menge an Lebewesen zu entdecken, die in einem nicht einmal Tennisball großem Baumloch ihr Zuhause gefunden haben.


Kurz darauf kroch ich unter einem Zaun hindurch, denn dahinter war ein deutlicher Trampelpfad, im hohem Gras einer Wiese zu erkennen. Eine Abkürzung zu meinem Ziel?
Leider falsch gedacht. Nicht lang hat es gedauert und ich musste an einer Baumgruppe umdrehen, denn zwischen mir und dem Weg befand sich ein breiter Graben - gefüllt mit Schlamm und Wasser.
Am Ufer entdeckte ich dann Spuren der Schuldigen.
Ich drehte um.
Danach, leicht genervt von der Sackgasse, sah ich es, weit entfernt, direkt hinter der Baumgruppe, wo ich umdrehen musste.
Mich wundert, dass es dort stand, wo ich doch gerade, vielleicht 10 Meter entfernt, laut geflucht hatte.^^

Ich folgte einem kleinem Pfad, der zu einem Parkplatz führte. Er musste neu sein - oder war mir vorher einfach nie aufgefallen?
Jedenfalls führte mich das zu meinem erstem Moos. Es wuchs auf einem Stein.


Ein Grenzstein, den ich in diesem Zustand am liebsten ausgebuddelt und mitgenommen hätte, doch davon hielt mich so einiges ab.

Ein gutes Stück weiter hockte ich mich hin, um ein gutes Foto zu schießen - und wer summt mich da an?!

An einem Baum.


Daneben:

Ein Stück tiefer im Gestrüpp (ja, mehrere Fotos von einer Moos-Art).

Sehr aktiv.

Und zum davonlaufen!! Furchtbar! Ich strich mit meiner Hand am Farn entlang und hatte
sofort drei dieser Tiere auf mir! >.<
Wäre ich nicht ein relativ ruhiger Mensch, wenn es um die Natur geht, hätte ich vermutlich angefangen zu schreien.
Aber mit dem Wissen, dass schreien gegen Zecken wohl kaum hilft, wurden die kleinen runter gestupst, und das Terrain augenblicklich verlassen.
Auf einer Lichtung suchte ich mich dann nach weiteren ab - nur eine, die sich glücklicher Weise auch noch nicht fest gesetzt hatte.
Von nun an, keinen Trampelpfaden durch dichtes Gestrüpp mehr folgen!
Zecken und Blutegel sind zur Zeit die wohl einzigen einheimischen Tiere, vor denen ich wirklich Angst habe.

...doch ich tat es wieder.
Allerdings achtete ich dieses Mal darauf, keine Büsche/Gräser, oder Ähnliches zu streifen, dies hatte ich zumindest indessen gelernt.

Ein dichtes, helles Moos, welches eine große Fläche besetze.

Die Schaben werden immer kleiner.

Was seh ich da?^^
Ein Plasmodium (Schleimpilz), bereit, sich zu einem Klumpen zu formen, um Sporen in die Welt zu setzen.

Und dann, das eigentliche Ziel meiner Wanderung war erreicht. Das Moor, das Moos, das Schönste was ich bisher in dieser Gegend, an Landschaft gesehen habe!


Ein kleiner Grasfrosch sprang mir über den Weg.

Da blüht etwas!

Eine weiche, weite Landschaft - die man jedoch nicht betreten kann.
Ein einziges Mal wagte ich es - und versank sofort mit Bein und Schuh im Morast! Darunter befindet sich eine ganze Menge Feuchtigkeit, welche man weiter hinten auch deutlich sieht.
Ohne Nass zu werden geht da nichts, mal abgesehen davon, dass man damit den weichen Teppich plätten/zerstören würde, weshalb ich den Ausblick von einem umgestürztem Baum genieße.^^

Fortsetzung im nächstem Beitrag...