[font=Calibri]In den Osterferien hatte ich endlich etwas Zeit mich wieder der Ameisenbeobachtung in freier natur zu widmen. Ich beobachte schon seit drei Jahren zwei Kolonien Camponotus ligniperdus. Ich bin einfach fasziniert von diesen grossen und schön gefärbten Tieren. Auch freut es mich jedes mal zu sehen, wie gut sie die Kolonie entwickelt und vom Menschen unberührt gedeiht. Deshalb halb möchte ich euch hier ein paar Fotos dieser tollen Ameisen zeigen.[/font]
[font=Calibri]Die eine Kolonie lebt nun schon seit drei Jahren in einem Baumstumpf. Nebenan befindet sich ein Baum auf dem sie Läuse besuchen.[/font]
[font=Calibri]Na wer schaut denn da aus dem Baum raus ;-)[/font]
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[/font][font=Calibri]Auf diesem Foto sieht man einen Teil der Strasse auf den Baum.[/font]
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[/font][font=Calibri]Auf den beiden folgenden Bildern hab ich versucht ihre Grösse etwas zu verdeutlichen in dem ich einen Zollstock neben dran gelegt habe.[/font]
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[/font][font=Calibri]Die zweite Kolonie lebt in einem reinen Erdnest am Rand des Bordsteins eines kleinen Weges. Mit Zuckerwasser lassen sie sich immer an die Oberfläche Locken.[/font]
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[/font][font=Calibri]Immer mehr Tiere treffen an der Futterstelle ein.[/font]
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[/font][font=Calibri]Durch immer mehr hungrige Ameisen wird es langsam eng an der Tränke.[/font]
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[/font][font=Calibri]Da läuft sogar einem
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[/font][font=Calibri]Ungefähr zehn Minuten nach dem Füttern waren schon 40 Tiere an der Nahrungsquelle.[/font]
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[/font][font=Calibri]Nicht nur Camponotus wurden durch das Zuckerwasser angezogen, auch Myrmica sp und Temnothorax tuberum gesellten sich zum Buffet. Interessanterweise waren die Grossen sehr tolerant gegenüber den anderen Arten obwohl sich das Ganze knappe fünf Zentimeter vor ihrem Nesteingang abspielte. Beachtet den Grössenunterschied zwischen den Arten :-)[/font]
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[/font][font=Calibri]Sehr aktivsten waren sie während den letzen warmen Sonnenstrahlen. Sobald aber Schatten auf ihre Nestumgebung fiel, waren sie im Nu verschwunden.[/font]
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[/font][font=Calibri]Man glaubt kaum wie viel in so einen
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[/font][font=Calibri]Nach dem Fressen Fühlerputzen nicht vergessen.[/font]
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[/font][font=Calibri]Doch auch grosse Camponotus sind nicht vor allen Gefahren gefeit. So war die eine Kolonie am Wegrand ständig in irgendwelche Territorialkämpfe verwickelt. Ich vermute, dass sich um die Vorherrschaft auf einem reich blühenden Busch gestritten haben, auf dem auch sehr viele Läuse sitzen.[/font]
[font=Calibri]Hier eine Camponotus mit einer Formica cf. fusca die in ihren Fühler verbissen ist.[/font]
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[/font][font=Calibri]Ein
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[/font][font=Calibri]Ein weiterer
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[/font][font=Calibri]Die Angreifer wurden nicht gerade mit Samthandschuhen angefasst. Hier eine Camponotus mit einer erbeuteten Formica cf. fusca.[/font]
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[/font][font=Calibri]Das ganze wurde ihnen dann zu viel und sie entschieden sich ihr Nest aufzugeben und ca. zehn Meter entfernt ein Neues zu bewohnen. Der Umzug zog sich über Stunden hin. Angefangen hat er um 20:00 und fertig war er um 06:00. Ich habe das ganze voller Spannung mitverfolgt, in der Hoffnung Bilder vom Umzug der
[font=Calibri]Hier zwei Bilder wie sie ihre Nestgenossen tragen.[/font]
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[/font][font=Calibri]Aufgefallen ist mir dabei, dass fast ausschliesslich





Tolle Bilder!