Weiter geht es unaufgeregter:
Auf den ersten Blick scheint es eine ausgewogenen Beziehung zu sein: Ameisen halten ihrer Wirtspflanze, der Akazie, Feinde vom Leib und der Baum revanchiert sich mit Nektar und bietet ihnen Unterschlupf. Doch besagter Nektar enthält ein Enzym, welches dafür sorgt, dass die Ameisen keinen Zucker (Saccharose) mehr verdauen können. Wie praktisch, dass der Nektar des Baums Saccharose-frei ist – denn er bleibt den Ameisen fortan als einzige Nahrungsquelle.
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Ich sähe da ein gewisses Anwendungspotential in der Lebensmittelindustrie.
die Publikation dazu:
Martin Heil, Alejandro Barajas-Barron, Domancar Orona-Tamayo, Natalie Wielsch, Ales Svatos (2013): Partner manipulation stabilises a horizontally transmitted mutualism; Ecology Letters, doi: 10.1111/ele.12215 (Open Access - frei verfügbar!)


