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Polyrhachis dives - Haltungserfahrungen

Unterfamilie: Formicinae
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donbilbo
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#1 Polyrhachis dives - Haltungserfahrungen

Beitrag von donbilbo » 29. Dezember 2008, 18:17

Hallo,

in letzter Zeit lese ich öfters hier im Forum Fragen über Polyrhachis dives die in einem anderen Ameisenforum schon öfters beantwortet wurden. Anscheinend gibt es Leute die sind nur hier angemeldet, für diese und natürlich alle anderen Interessierten werde ich nun auch hier im Ameisenforum öfters mal über meine Polyrhachis dives Kolonie, insbesondere über das Wachstum berichten.

Ich habe meine Kolonie Ende Juni/Anfang Juli bekommen, da waren es 4 Königinnen, 150 Arbeiterinnen, ein Paar Männchen und so gut wie keine Brut. Ich hatte ein 30x20 Becken vorbereitet, nach kurzer Zeit ein zweites angeschlossen. Als Bodengrund hatte ich Seramis und Sand, als Ausbruchschutz Öl an den Scheiben. Gefüttert habe ich täglich eine frische kleine Heuschrecke oder Heimchen. Sie bauten ein Nest zwischen zwei Holzrinden, von oben erwärmt durch eine normale Schreibtischlampe.

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Ein paar Wochen später zogen sie um in die Korkröhre rechts im Bild, ihre Brut lagerten sie oben auf der Röhre um sie zu wärmen.

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Ständig versuchten die Ameisen über den Ausbruchschutz zu laufen und verdreckten sich mit dem Paraffinöl, ein Zustand der mich nervte auch wenn sie nie ausbrechen konnten wollte ich verhindern, dass sie ständig am Öl krabbeln weil so die kleinen Scheiben des Formicariums nach und nach mit kleinen Öl-Spuren überzogen waren.
Auch trugen sie immer wieder mal eine tote Ameise hin und her ohne sie abzulegen, damals sagte man mir das läge an zu kleinen Becken, heute weiss ich dass das nicht stimmt aber dazu nachher mehr.

Schnell war der Entschluss gefasst ihnen ein grösseres Becken anzubieten, diese kleinen Antstore-Becken machten auch optisch nichts her. Ich habe ein 80x35x40 Aquarium vorbereitet. Als Deckel verklebte ich eine Plexiglasplatte, den Ölfilm trug ich nur unter dem Deckel auf so dass die Scheiben nicht verschmieren konnten. Ihr Nest konnte ich leicht umsetzen, es befand sich ja in der Korkröhre.

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Sie töteten sich trotzdem weiterhin immer wieder gegenseitig.
Um nichts unversucht zu lassen ging ich bald den nächsten Tips nach, Luftfeuchtigkeit zu gering, zu wenig Futter, zu trockener Bodengrund.
Ich wechselte also den Bodengrund von Sand zu einem Gemisch aus Humus, Terrarienerde und Rindenmulch. Damit sich die Arbeiterinnen auf Futtersuche nicht ständig auf die Füsse traten habe ich ein weiteres Becken vorbereitet. Wie ihr seht hielt ich die Kolonie übergangsweise im rechten Bild ohne Substrat, man lässt ja nichts unversucht wenn sich die Tiere gegenseitig töten.

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Zwischenbemerkung: Wie ihr seht, ich schreibe immer in der Vergangenheit als wäre das schon Jahre her dabei sind es gerade einmal 6 Monate die die Kolonie bei mir lebt und es änderte sich schon so viel.

Das nächste Problem, wie beheizt man eine Fläche von 160x35x40cm auf tropische Temperaturen. Hinter dem Nest hatte ich eine 8 Watt Heizmatte, an einer Scheibe des neuen Beckens klebte ich eine 16 Watt Matte. Temperatur links 19 Grad, rechts 21 Grad, viel zu wenig.
Zusätzlich habe ich dann eine Lichtanlage installiert, im Moment 2x 50 Watt Sonnenlicht-Strahler aus dem Terraristikladen. Nun habe stellenweise bis zu 27 Grad im ansonsten unbeheizten Hobby-Kellerraum, perfekt. Die Luftfeuchtigkeit regeln zwei tropische Terrarienpflanzen die ich natürlich regelmässig giesse. Ich lege aber keinen Wert auf exakte Werte bei der Luftfeuchtigkeit, die Art scheint da sehr flexibel zu sein.

Über einen drei Meter langen Schlauch habe ich ein kleines 30x20 Becken angeschlossen, ich erhoffte mir dass sie dort ihre toten Arbeiterinnen und Müll ablegen. Funktionierte eine ganze Woche, dann war ihnen auch dieser Platz nicht mehr gut genug. Seitdem nehme ich wieder jede einzelne tote Arbeiterinn von einer "Trägerin" mit der Pinzette ab, extrem zeitraubend.

Im Moment zum Zeitpunkt wo ich den Bericht hier im Ameisenforum beginne, ist die Kolonie nach einem halben Jahr auf schätzungsweise 1000 Individuen angewachsen. Ständig furagieren um die 300-400 Ameisen. Monatlich verfüttere ich ca. 600 Heimchen und 15 Schalen Honig. "Heizkosten" belaufen sich auf 2 Heizmatten, 2 50 Watt Strahler sowie zwei Lüfter die stündlich für kurze Zeit anspringen.

Eine wunderschöne Ameisenart, abgesehen von den Kämpfen untereinander zeigen sie sehr interessante Verhaltensweisen, bieten immer Aktion und ich bilde mir ein, dass sie mich sehr wohl bemerken. Ständig im Hinterkopf sind die Überlegungen und Planungen, wie die Auslauffläche 2009 maximiert werden kann, habe da im Moment einen 2 Meter hohen und 70cm breiten DVD-Glasschrank übrig, versuche diesen Abzudichten und mit adäquater Belüftung zu versehen, halte euch über den Ausbau auf dem Laufenden. ;) Soviel zum Thema der bestgeeignete Exot für Anfänger... :nono:

Hier noch ein paar aktuelle Eindrücke:

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Die aktuelle Anlage mit zentralem "Knotenpunkt" im 30x20 Antstorebecken und zwei weiteren freien 27mm Anschlusstücken.

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Das (momentan) gescheiterte Müllbecken

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Rückansicht vom Nest, geht ca. 6cm in die Tiefe

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Täglich füttere ich 15-20 Heimchen, manchmal gibt es aber auch eine extra-Ration Fliegen.

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Der kleine Haupteingang zum Nest, es gibt aber auch noch ca. 10 Nebeneingänge.

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donbilbo
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#2 AW: Polyrhachis dives - Haltungserfahrungen

Beitrag von donbilbo » 4. Januar 2009, 11:00

04.01.2009

Ein schöner Start ins neue Jahr: Milben. Fiese kleine gelbe Punkte die sich langsam an den Scheiben entlang bewegen. Leider nicht nur von innen sondern auch aussen. Für mich bedeutet das, dass alle Pflanzen und Erde rauskommen, diesen Viechern direkt jegliche Grundlage entziehen, nicht nur wegen den Ameisen, will irgendwie auch nicht, dass mein ganzes Zimmer von dieser Milbenart besetzt wird, sie kommen logischerweise durch kleinste Lücken aus dem Formicar.
Das grösste Problem beim Wechseln des Bodengrundes wird natürlich, dass kein Quadratzentimeter mehr ohne Ameisen ist, ich freue mich jetzt schon. ;)
In Verbindung mit den Trauermücken die ständig aus der feuchten Pflanzenerde schlüpfen kann ich irgendwie nur sagen, bei mir sind Tropenformicarien erstmal gescheitert. Oder es liegt an der Qualität meiner Pflanzen, dass sie eventuell Untermieter hatten, aber sie stammen von einem sehr bekannten Terraristikversand.

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#3 AW: Polyrhachis dives - Haltungserfahrungen

Beitrag von donbilbo » 12. Januar 2009, 15:31

12.01.2009

Ein kleines Update, ich habe die Kolonie trocken gelegt. Das einzige was ich nie kaputt mache oder verändere ist das Nest. Den Bodengrund habe ich aber komplett abgetragen, die Pflanzen weggeschmissen und die Becken dann 3 Tage ohne Substrat belassen. Als neuen Bodengrund habe ich dann Holzstückchen eingefüllt, sehr trocken also. Der neue Bodengrund hat den Vorteil, dass er die Oberflächengrösse erhöht, überall entstehen kleine Hügel und Höhlen in die die Ameisen versuchen reinzukrabbeln. Natürlich versuche ich aber hauptsächlich, Milben und andere ungebetene Gäste zu vergraulen. ;) Den Ameisen scheint die veränderte Luftfeuchtigkeit absolut nichts zu machen, sie sind fleissig wie immer. Es scheinen nun in immer kürzer werdenden Abständen neue Bewohner zu schlüpfen, deshalb bauen sie auch ständig am Nest. Lustig zu beobachten ist dabei, wie sie unzählige kleine Eingänge öffnen und mit Webfäden wieder verschliessen. Ich habe noch keine Logik erkannt, gestern haben sie ihren grossen Haupteingang komplett verschlossen. Weit über 100 Arbeiterinnen haben verzweifelt versucht, die Futterstücke ins Nest zu bekommen, ein richtiger Stau. Inzwischen wimmelt und wuselt es auch an allen Ecken, ich kann mich neben dem Lernen öfters mal fünf Minuten davorsetzen und entdecke immer etwas neues. Am lustigsten finde ich immernoch, wenn Arbeiterinnen sich eine fette Larve schnappen und am Nest weben, könnte ich stundenlang beobachten.

Weiss zufällig jemand, wie ich Kalkflecken von Scheiben wegbekomme? Natürlich von innen... :(

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Nestausbau, Zeitabstand ca. 2 Wochen

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Der neue Bodengrund, noch ohne weitere Einrichtung

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#4 AW: Polyrhachis dives - Haltungserfahrungen

Beitrag von donbilbo » 6. Februar 2009, 18:36

06.02.2009

Heute mal wieder ein Update von meinen "Anfängerameisen". Eure Ameisen zeigen kein Rekrutierungsverhalten mehr, ihr möchtet wissen wie viele Ameisen eure Kolonie hat - ganz einfach, ihr braucht nur ausversehen eine Lücke in eurer Anlage haben und innerhalb von 5 Sekunden weiss es die ganze Kolonie :fluchen::fluchen:
Mir heute so passiert, als ich ein neues Becken anschiessen wollte. Erst als es schon zu spät war habe ich entdeckt, was für einen hochqualitativen krumm verklebten Schrott ich mir da gekauft habe. Da hilft dann nur eins, Loch sofort stopfen. Ist mir glücklicherweise gelungen, jetzt besorge ich schleunigst noch Aquariensilikon und dann wird alles nochmal penibel abgedichtet. ;)

Die Kolonie ist sooo aggressiv, reihenweise Ameisen die am Paraffinöl knabbern, es mehr oder weniger angreifen. Ich schiebe das im Moment noch auf meine Bauarbeiten, da habe ich sie natürlich enorm gestresst. Einige von euch sagen jetzt vielleicht ich übertreibe mit der Beckengrösse aber ich will nicht, dass sich die Ameisen stapeln.

Bild

Oben drauf seht ihr die zwei Mini-Antstore Becken in denen ich die Kolonie die ersten Wochen hielt. Das ist sieben Monate her. :)

Ich kann nur jedem Anfänger raten, sich so eine 1000+ Kolonie zu kaufen, ihr braucht garkeine Formicarien, sobald ihr einen Fehler macht sitzen sie nämlich im Zimmer und das ist ihnen sicher gross genug. :bananadancer: Jetzt geh ich mir mal die Hände waschen und die Blasen abknibbeln die ich bekommen hab vom vielen Ameisen umsetzen.

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#5 AW: Polyrhachis dives - Haltungserfahrungen

Beitrag von donbilbo » 18. Februar 2009, 12:42

18.02.2009

Inzwischen haben sie sich auch im neuen Becken gut eingelebt. Ich konnte mal wieder eine komische Beobachtung machen, sie legen ihre Leichen inzwischen teilweise ab und sie werden dann auch von anderen Arbeiterinnen nicht mehr aufgehoben. Jetzt könnte man meinen, sie hätten einen "Friedhof" in der äussersten Ecke des neuen Beckens angelegt aber dem ist nicht so. Sie werfen die Leichen einfach überall hin. Warum nicht von Anfang an so frage ich mich da?
Inzwischen konnte ich einige wenige Astgabeln einbringen, so die Klettermöglichkeiten endlich erweitern und es sieht nicht mehr so kahl aus. Ich weiss aber selbst, dass ich noch mehr Hölzer besorgen muss, im laufe der nächsten Wochen...
Eine weitere Neuerung ist eine zuckerwasser-gefüllte Vogeltränke. Wie ihr sehen könnt steht sie in einem hässlichen Untersetzer. Wichtig, weil diese Tränken sehr wackelig sind, ist mir schon einmal umgefallen, zum Glück habe ich von Anfang an den Untersatz drin, nicht auszudenken wenn diese Zuckersosse ins ganze Becken fliesst. Ich wechsle die Zuckerlösung alle drei Tage, auch wenn noch etwas drin ist. Viel einfacher als die Trinkschalen rauszuholen, vor allem weil immer so viele Ameisen dran sitzen. Auch die Zuckertränke ist ständig belagert aber die muss ich wenigstens nur alle drei Tage rausholen, nicht täglich.
Meine grosse Wasserschale ist täglich leer, musste sie vorher alle paar Tage mal nachfüllen. Da ich an der Beheizung und Beckentemperatur nichts verändert habe schliesse ich daraus, dass die Kolonie plötzlich einen grossen Wasserbedarf hat. Obs am Zuckerwasser liegt? Honig wollen sie jedenfalls nicht mehr nehmen.
Ich konnte in letzter Zeit immer wieder mal ein totes Männchen sehen. Die Ameisen gehen extrem gegen die Männchen vor, sie werden regelrecht zerfetzt, Polyrhachis dives Kolonien mit massig lebenden Geschlechtstieren - meiner Meinung nach nur dann wenn einige Königinnen unbegattet sind, ansonsten haben sie nicht mehr Bedarf nach Geschlechtstieren wie auch andere Arten?
Der Geruch im Nestbecken kippt so langsam etwas um. Über die Beckenöffnung beugen und tief inhalieren, ja das schmeckt nach Säure. Ich werde den Intervall der Ventilatoren jetzt erhöhen, bis jetzt wird ja nur alle 3 Stunden für 5 Minuten eine frische Brise reingeblasen. Bild
Ich kaufe immernoch einmal pro Woche frische Futterinsekten, kurz ins Eisfach damit sie gelähmt sind, dann in ein grosses Glas geben und abkochen. Danach friere ich sie ein, länger als eine Woche sind sie aber nie in der Gefriertruhe. Auf dem Foto sieht man die Ration für eine Woche.
Dateianhänge
p.dives futter.jpg
becken.jpg

donbilbo
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#6 AW: Polyrhachis dives - Haltungserfahrungen

Beitrag von donbilbo » 27. Februar 2009, 12:25

27.02.2009

Es gibt soweit nichts neues, alles Routine. Einmal pro Woche kaufe ich Futter. Täglich gebe ich Insektenfutter und frisches Trinkwasser. Alle drei Tage fülle ich die Tränke mit Zuckerwasser neu. Wenn ich Zeit habe alle paar Tage sammel ich tote Ameisen mit der Pinzette raus, extrem zeitraubend, ich habe ja schon mehrfach geschrieben, man muss sie ihnen Stück für Stück abkämpfen. Die Becken zu säubern ist auch nicht mehr einfach. Ich säubere eigentlich nur noch ihre Müllecken, davon haben sie leider mehrere. Habe dafür einen extra Staubsaugerbeutel und einen langen biegsamen Schlauch den ich auf den Staubsauger stecke. Danach habe ich dann immer eine kleine Einstiegskolonie im Staubsaugerbeutel und kann sie einzeln wieder zurücksetzen. Die freigesaugten Lücken fülle ich dann mit neuem Substrat wieder auf. Würde mich brennend interessieren, wie sich solche Müllhaufen in tropisch eingerichteten Becken "entwickeln". Für mich kommt es jedenfalls nichtmals mehr in Erwägung irgendeinen feuchten Bodengrund einzubringen bei den Mengen an Müll die sie einfach überall hinwerfen ist eine natürliche Beseitigung durch Springschwänze, Asseln oder ähnliches wohl utopisch - der Gedanke an massig Milben und schimmelnde Futterreste wohl kaum übertrieben.

Der Nestausbau erreicht seine höchste Ausbaustufe. Sie haben inzwischen einfach alles zugebaut. Trotzdem glaube ich natürlich nicht, dass sie das davon abhält, weiter anzubauen. Für die Entwicklung habe ich mal eine kleine Kollage gebastelt.
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#7 AW: Polyrhachis dives - Haltungserfahrungen

Beitrag von donbilbo » 12. Mai 2009, 16:00

12.05.2009

Wie ich schon in einer Fragestellung im Exotenforum angedeutet habe hat meine Kolonie seit Wochen keine Brut mehr. Ich sehe das vor allem daran, dass sie nicht mehr am Nest arbeiten. Früher haben sie zB. abends wenn es kühler wurde immer diverse Eingänge mit Larven zugewoben. In meiner Ratlosigkeit habe ich sogar das Nest an einer Seite aufgezogen um ins Innere schauen zu können. Dieser Schaden wurde bis jetzt nicht zugebaut.
Die Aussenaktivität, der Hunger und das Verhalten der Kolonie sind aber weiterhin unverändert. Geschlechtstiere gibt es auch keine.
Überall wuseln aggressive und hungrige Arbeiterinnen herum, nur was machen sie mit all den Proteinen?

Bild

Es gibt für mich nur zwei Möglichkeiten:

1. eine Art Winterruhe oder Pause wobei ich nicht weiss, durch welche Parameter sie ausgelöst wurde und wie ich sie beenden kann. Dagegen spricht der extreme Proteinbedarf

2. die "nur" 4 Königinnen sind gestorben oder altersschwach unfruchtbar. Dagegen würde sprechen, dass es doch komisch ist wenn 4 Königinnen auf einen Schlag ausfallen.

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