Camponotus compositor im 200l Becken - Diskussionsthread

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Harry4ANT

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#17 Camponotus compositor im 200l Becken - Diskussionsthread

Beitrag von Harry4ANT » 12. April 2020, 19:55

Sieht nach einer tollen Entwicklung aus in dieser kurzen Zeit - wahrscheinlich sind noch einige Arbeiterinnen im RG 3)

Du kannst das nächste mal (wenn du magst) versuchsweise so eine Fliege noch lebend anbieten. Also etwas "andrücken" so dass diese noch zappelt aber nicht mehr wegfliegt - je nachdem reagieren die Arbeiterinnen zunächst panisch oder gehen in der Gruppe auf das Futter los.


Ich persönlich würde ihnen bereits das Ytong anbieten, wenn der Wassertank in einigen Wochen leer werden sollte.
Sie werden zwar je nachdem einen Teil des Ytongs zunächst als Müllplatz mißbrauchen, aber ich hatte damit nie Probleme und später wird das eh wieder geräumt.


Bzgl. dem Bass musst du mal beobachten ob und ab welchem Pegel sie reagieren.

Ich sehe z.B. bei mir im Büro starke Reaktion wenn unser Hund im Raum steht & bellt :lol:
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#18 Camponotus compositor im 200l Becken - Diskussionsthread

Beitrag von Zitrus » 12. April 2020, 20:27

Harry4ANT hat geschrieben:
12. April 2020, 19:55
Du kannst das nächste mal (wenn du magst) versuchsweise so eine Fliege noch lebend anbieten. Also etwas "andrücken" so dass diese noch zappelt aber nicht mehr wegfliegt - je nachdem reagieren die Arbeiterinnen zunächst panisch oder gehen in der Gruppe auf das Futter los.
Also leid tun würde mir die Fliege schon etwas :mrgreen: aber bald gibt es ja wieder Bremsen, bei denen habe ich absolut kein Mitleid. ;)
Hier wo ich wohne braucht es im Sommer nur einen kurzen Abstecher nach draußen und man wird direkt selbst zum Lebendfutter. :?
Harry4ANT hat geschrieben:
12. April 2020, 19:55
Ich persönlich würde ihnen bereits das Ytong anbieten, wenn der Wassertank in einigen Wochen leer werden sollte.
Sie werden zwar je nachdem einen Teil des Ytongs zunächst als Müllplatz mißbrauchen, aber ich hatte damit nie Probleme und später wird das eh wieder geräumt.
Okay, das wäre mir auch lieber. Dann muss ich noch eine Abdunklung basteln, was hältst du von der mystischen roten Folie?
Gibt es inzwischen Erkenntnisse, ob die tatsächlich ein Untertagegefühl für die Ameisen schafft?
Harry4ANT hat geschrieben:
12. April 2020, 19:55
Bzgl. dem Bass musst du mal beobachten ob und ab welchem Pegel sie reagieren.

Ich sehe z.B. bei mir im Büro starke Reaktion wenn unser Hund im Raum steht & bellt :lol:
Stimmt, hab ich immer noch nicht getestet. Dein Hund trifft wohl genau die Resonanzfrequenz der Ameisen. :)

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#19 Camponotus compositor im 200l Becken - Diskussionsthread

Beitrag von Harry4ANT » 12. April 2020, 20:40

Okay, das wäre mir auch lieber. Dann muss ich noch eine Abdunklung basteln, was hältst du von der mystischen roten Folie?
Gibt es inzwischen Erkenntnisse, ob die tatsächlich ein Untertagegefühl für die Ameisen schafft?
Ich mach es in der Regel schrittweise.

Zunächst komplett abgedunkelt bis sie eingezogen sind und einige Wochen darin leben. Am einfachsten finde ich einen passenden Karton mit Tesa zum hochklappen.

Dann später auf rote Folie umsteigen und noch später kannst du mal versuchen sie ans Tageslicht zu gewöhnen. Bei Camponotus geht das oft recht gut - so zumindest meine Erfahrung.

Also wenn die Kolonie im 3-stelligen Bereich ist einfach abends im dunklen Raum mal die rote Folie entfernen und am nächsten Tag wenn es langsam hell wird schauen ob es eine Panik Reaktion gibt oder nicht.
Wichtig ist dann natürlich, dass sie keine wirkliche Nestalternative (graben in der Arena oder Möglichkeiten hinter den Ytong zu kommen usw.) haben, da sie sicher immer ein dunkles Nest einem hellen vorziehen werden.
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#20 Camponotus compositor im 200l Becken - Diskussionsthread

Beitrag von Zitrus » 12. April 2020, 21:34

Harry4ANT hat geschrieben:
12. April 2020, 20:40
Wichtig ist dann natürlich, dass sie keine wirkliche Nestalternative (graben in der Arena oder Möglichkeiten hinter den Ytong zu kommen usw.) haben, da sie sicher immer ein dunkles Nest einem hellen vorziehen werden.
Es gäbe da schon ein paar Stellen, die sie in dem Fall als Nest vorziehen könnten, z.B. hat sich der Ast an ein paar Stellen etwas vom Bodengrund
abgehoben, wodurch Zwischenräume entstanden sind und unter dem Stein gibt es denke ich auch welche. Mir ist es natürlich wichtig, sie so wenig zu
nerven wie möglich. Meinst du hin und wieder mal die Folie abzumachen ist stressiger für sie, als das Nest nach einer Weile gar nicht mehr abzudunkeln?

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#21 Camponotus compositor im 200l Becken - Diskussionsthread

Beitrag von Harry4ANT » 12. April 2020, 21:51

Ständig wechseln würde ich nicht - entweder die Kolonie entspannt sich im Tageslicht oder nicht.
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#22 Camponotus compositor im 200l Becken - Diskussionsthread

Beitrag von Zitrus » 12. April 2020, 21:59

Harry4ANT hat geschrieben:
12. April 2020, 21:51
Ständig wechseln würde ich nicht - entweder die Kolonie entspannt sich im Tageslicht oder nicht.
Dann werde ich erstmal vorgehen, wie du beschrieben hast. Erst ganz dunkel, dann Folie und irgendwann schaue ich, wie sie ohne die klarkommen.
Das Zimmer ist eh nicht sehr hell und ich nutze darin nur einen Deckenfluter, könnte also hinhauen!

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#23 Camponotus compositor im 200l Becken - Diskussionsthread

Beitrag von Zitrus » 21. Mai 2020, 14:35

Harry4ANT hat geschrieben:
12. April 2020, 19:55
Du kannst das nächste mal (wenn du magst) versuchsweise so eine Fliege noch lebend anbieten. Also etwas "andrücken" so dass diese noch zappelt aber nicht mehr wegfliegt - je nachdem reagieren die Arbeiterinnen zunächst panisch oder gehen in der Gruppe auf das Futter los.
Eigentlich hatte ich ja nicht vor, dem Vorschlag nachzukommen aber es kam nun schon einige Male (auch heute) vor, dass ich eine zerdrückte Fliege
verfüttere, die dann doch noch ziemlich agil ist. Immer wieder erstaunlich, wie der Einsatz von Säure binnen Sekunden den Großteil der Kolonie zum
Ort des Geschehens eilen lässt, selbst wenn die Fliege sich irgendwo weiter weg vom RG befindet.

Das Nest ist nun übrigens eröffnet, hoffentlich werden sie irgendwann umziehen. Bisher trauen sie sich noch nicht mal, rein zu gehen. :)

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