Auf welche Anzahl schÀtzt du die Anzahl der Arbeiterinnen?
GrĂŒĂe Wolfgang
Moin Ameisenfreunde,
heute gibt es nach langer Zeit wieder ein Update.
Ich denke, dass ich in diesem Intervall weiter schreiben werde.
Die Kolonie hat nach dem letzten Update die WĂ€rmelampe erhalten. Zeitgleich habe ich beide Abdeckungen, die sehr grobe Gaze besaĂ, durch Polystyrolplatten mit jeweils zwei 50mm GittereinsĂ€tzen ersetzt.
Dadurch konnte ich die Temperatur im Formicarium auf 26 Grad erhöhen.
Mit der regulierbaren Heizmatte direkt am Nest habe ich auch etwas gespielt. Die Ameisen zeigen wunderbar, wenn es der
Ich denke, dass die Temperatur ungefÀhr bei 22 grad liegen wird.
Durch die deutlich höhre Temperatur in der Arena (vorher 20 Grad) ist die AktivitÀt gestiegen.
Wenn es Futter oder neues Zuckerwasser gibt, steigt die Anzahl an die 100 Ameisen.
Eine 5ml ZuckerwassertrÀnke hÀlte nur noch 1 Tag an.
Futterinsekten gebe ich ausschlieĂlich nur noch tiefgefroren. Ich bin mir sicher, dass ich durch die LebendfĂŒtterung mir Futtermilben eingeschleppt habe.
Die Tetras hat es nicht ganz so schlimm erwischt, wie meine Polyrhachis dives. Dort Sind die klimatischen bedingungen nochmals höher und bietet den Milben ein Paradis.
Die Arena bei den Tetras habe ich daher etwas trockener gehalten in der letzten Zeit. Milben konnte ich im Nest glĂŒcklicherweise nicht entdecken.
Die Feuchtigkeit steigt im oberen Bereich stetig an. Schimmel ist bislang nicht zu sehen. Sie knabbern sich auch fleiĂig durch das Korknest.
Möglich, dass die versuchen etwas mehr Luft in das Nest zu bekommen. Manchmal beiĂen sie an der Polystyrolabdeckung vom Nest und das kann man gut hören.
Allgemein geht es der Kolonie prima und wÀchst stetig. Man sieht aber auch, dass in der Arena immer mehr tote Ameisen liegen. Ein zentrierten Sammelpunkt haben sie noch nicht gefunden.
Das Reinigen ist nach wie vor ein Drahtseilakt. Die scheiben mĂŒssen langsam wieder gereinigt werden. ![]()
Ich habe schon an einem Magnetschwamm gedacht, den man auch fĂŒr Aquarien benutzt.
Geschlechtstiere habe ich nicht gesehen.
Ich habe die Kolonie knapp 1 Jahr und ich bin wirklich fasziniert von dieser Art. Ich bin sehr gespannt, wie groĂ die Kolonie wird.
Genug Platz bietet das Setup auf jeden Fall. Vielleicht reicht ein 20x20cm Nest fĂŒr eine Kolonie aus.
Mal sehen was die Zukunft bringen wird.
Vielen Dank fĂŒr's lesen.
Beste GrĂŒĂe
Patrick
Moin Ameisenfreunde,
heute ein kleines Update.
Tetraponera rufonigra kann sich mit genĂŒgend Zeit und Motivation durch Aquariumsilikon beiĂen.
Das sollte man fĂŒr zukĂŒnftige Projekte mit der Art bedenken.
Vor dem Polystyrol machen sie auch kein halt. Manchmal kann man gut hören, wie sie dran knabbern.
Weiterhin sind keine Geschlechtstiere vorhanden.
Man kann zwischendurch gut erkennen, dass Tetraponera r. leichte polymorphe Unterschiede aufweist.
Ich konnte einige Male beobachten, wie Arbeiterinnen mit
Ich habe die Heizmatte am Nest leicht erhöht.
Möglich, das es etwas zu kalt im Nest war.
Es gab hin und wieder ein starkes GetĂŒmmel in der Arena.
Ich konnte leider nicht erkennen, was der Grund dafĂŒr war.
Ich habe das GefĂŒhl, das die KoloniegröĂe derzeitig stagniert.
Zwischen den FĂŒtterungen liegen 3 Tage und ich gebe abwechselnd Heimchen, Schokoschaben und MehlwĂŒrmern.
Zophobas werden nur mĂ€Ăig angenommen.
Eine 5ml TrÀnke mit Zuckerwasser geht teilweise an einem Tag weg.
Ich kam auf die glorreiche Idee, eine groĂe WassertrĂ€nke mit Zuckerwasser zu befĂŒllen ... wochenlang wurde die leere TrĂ€nke wie eine Diamantenmine von vielen Arbeiterinnen Tag und Nacht bewacht.
Vertreibungsversuche mit einem kleinem Pinsel war auch ein Erlebnis fĂŒr sich.
Sehr erstaunlich, wie viel Ausdauer und BeiĂkraft Tetraponera gegenĂŒber dem Pinsel entwickelte.
Das zweite Korknest, was zur Arena zeigt, ist vom Korkgrandulat fast vollstÀndig befreit. Dort halten sich vereinzelt ein paar Ameisen auf.
Tetraponera kann Kork/ Holz bearbeiten und es auch neu formen. Der Haupteingang wurde gleich zu Anfang auf 4mm verringert.
Sie haben mittlerweile das Korknest stark bearbeitet.
Danke fĂŒr's lesen und bis zum nĂ€chsten Update.
GruĂ Patrick
Moin Ameisenfreunde,
heute gibt es wieder ein Update.
Ich habe eine Nacht lang vergessen, den Gittereinsatz im Deckel zu schlieĂen und prompt haben sie Besuch bekommen:
Meine Tetraponera zeigten keine Interesse an der (ich glaube) Zitterspinne. Genauso wenig, wie damals an den Heimchen und Schokoschaben, die tagelang in der Arena rumgelaufen sind.
Da andere Kolonien mal ein kleines StĂŒck Ei bekommen haben, gab es fĂŒr die Tetraponera auch ein StĂŒck.
Das arme StĂŒck Ei wurde durchbohrt von vielen Stichen.
Ich wusste schon immer, dass Eier gefÀhrlicher sind als lebende Insekten. Gut, dass die Tetras das auch so sehen. ![]()
Zwischenzeitlich gab es auch mal eine ausgewachsene Mittelmeer-Feldgrille oder auch Zweifleckgrille genannt.
Die Tetras haben es gut angenommen.
Der Zuckerwasserbedarf ist nach wie vor sehr hoch.
Wenn es eine frische TrÀnke gibt, ist immer viel los.
Einen Friedhof haben sie nun auch angelegt.
Nach wie vor sind die Scheiben stark verschmutzt.
Das Ăl muss ich auch bald erneuern. Gerade an den Ecken versuchen sie es sehr hĂ€ufig.
Auch weiterhin kann ich berichten, dass Tetraponera in der Lage ist, Aquariumsilikon und auch Polystyrol zu bearbeiten.
Die Kolonie ist deutlich störanfÀllig im Nestbereich geworden.
Sobald man in das Nest guckt mit etwas Licht, werden sie regelrecht panisch.
Daher vermeide ich hÀufiges Nachsehen.
Weiterhin keine Geschlechtstiere.
Die
Der Korkeinsatz wird auch weiterhin stark bearbeitet.
Bei lÀngerer Haltung mit einer Ameisenfarm und einem Korkeinsatz, sollte man das bedenken.
Zum Schluss nochmal das Nest:
Viele Arbeiterinnen sind zu dem Zeitpunkt in der Arena und haben sich 3 Gruppen aufgeteilt.
Die einen besaufen sich mit Zuckerwasser.
Die anderen zerkleinern 4 Heimchen
...
Und dann gibt es noch die 3. Gruppe ... die auf das StĂŒck Ei einstechen.
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Bis zum nÀchsten Mal
GruĂ Patrick