User des Monats November 2021   ---   PincoPallino  ---   Danke vom TEAM Ameisenforum  

Meine Messor barbarus - Haltungsbericht

Unterfamilie: Myrmicinae
Antworten
Gastuevian

User des Monats August 2021
Halter
Offline
Beiträge: 137
Registriert: 7. August 2020, 15:02
Auszeichnung: 1
Hat sich bedankt: 263 Mal
Danksagung erhalten: 153 Mal

#17 Meine Messor barbarus - Haltungsbericht

Beitrag von Gastuevian » 9. Mai 2021, 12:43

Ich hoffe, dass sich das hier jetzt nicht zu sehr vom Haltungsbericht entfernt und zu allgemein wird. Aber zu den letzten Antworten würde ich gerne noch beitragen. Und ich bin leider immer sehr ausführlich.

Zu den optimalen Bedingungen bzw. Haltungsparametern:
Die (billigen) Messgeräte in der Heimhaltung für Temperatur und Luftfeuchte fälschen ab. Es spielt auch eine große Rolle, wo im Formikarium und zu welcher Tageszeit man die Werte misst. Von daher ist dieses Streben nach der "optimalen Kombination von Temperatur und Luftfeuchtigkeit" in der Realität einfach Unsinn.

Und zum Glück ist es auch gar nicht nötig. Denn es geht bei diesen Bedingungen eigentlich immer nur um die Bedingungen für die Brutentwicklung. Die adulte Ameise kommt mit den Bedingungen in einer Heimhaltung super zurecht.

Für die Brutentwicklung ist es je nach Stadium wichtig, dass bestimmte Voraussetzungen vorliegen. Z. B. Feuchtigkeit für Eier und Larven. Es geht aber nicht um die 63,52% Luftfeuchte (dieser Wert ist übrigens ohne exakte Nennung der Temperatur nutzlos). Es geht einfach darum, dass generell Zugang zu Feuchtigkeit besteht. Die Arbeiterinnen können nämlich selbst für optimale Bedingungen sorgen durch Transport von Wasser zur Brut bzw. Transport der Brut zu feuchte(re)n Stellen. Bei wenigen Arbeiterinnen hilft man als Halter natürlich etwas nach und sorgt für eine (einzige) feuchte Stelle im Nest (nicht in der Arena). Und hier sollte sich auch spätestens schon zeigen wie unsinnig Angaben sind, wie z.B. „40-60% Luftfeuchte“. Weil am Wassertank/Schwamm, wo frisch befeuchtet wurde, herrschen natürlich 100% rel. Luftfeuchte, ein paar Zentimeter weiter in der nächsten Kammer vielleicht dann nur noch 80% und auf der anderen Seite des Nestes vielleicht noch 50%. Im Laufe der Zeit gleichen sich die Werte wieder an, weil sich natürlich die Feuchtigkeit verteilt. Also was genau soll man jetzt mit der Angabe "40-60%" anfangen?

Mit der Temperatur verhält es sich so, dass bei mehr Wärme, die Entwicklungsprozesse schneller ablaufen können. Das gilt zumindest bis zu einem bestimmten Wert. Irgendwann wirkt ein mehr an Wärme schädlich. Ich kann den genauen Wert, ab wann es schädlich wird für die Entwicklung, nicht sagen, aber halte mich an die 30 Grad. Alles drunter ist für Ameisen ok. Alles drüber nicht mehr. Aber schneller bedeutet nicht gleichzeitig besser. Oder umgekehrt gesagt: Bei 20 Grad kommt ebenfalls eine gesunde, perfekte Ameise aus der Puppe. Es dauert halt nur etwas länger. Und das gilt auch für viele Exoten. Z. B. kann man Camponotus nicobarensis (als der typische Einsteigerexot) mit einer Zimmertemperatur von 22 Grad und gänzlich ohne zusätzliche Wärme erfolgreich gründen lassen und halten. Und die Gyne legt trotzdem viele Eier und es schlüpfen gesunde Ameisen aus den Puppen. Es sind dann eben ein paar Prozent weniger Eier und es dauert ein paar Prozent Tage länger als bei 27,35 Grad oder bei 28,1 Grad.

Und dann muss ich Erne zustimmen. Ergebnisse von Änderungen der Haltungsparameter brauchen normalerweise mehrere Tage bis Wochen. Das wissen viele nicht und ziehen zu früh die falschen Schlüsse.

Bestimmt gibt es Ausnahmen bei sehr empfindlichen Exoten, wo die Königin nahezu perfekte Bedingungen vorfinden muss, damit überhaupt eine Gründung erfolgen kann etc. Aber wer sich solche Ameisen hält, dem sollte das Grundsätzliche, was ich oben beschrieben habe, klar sein. Mir geht es hier darum, Unsicherheiten zu beseitigen. Meist macht man es aus Unsicherheit noch schlimmer. Stagnation in der Entwicklung oder Nervosität bei der Gyne haben meist andere Ursachen als Temperatur und Luftfeuchte. Aber korrigiert mich bitte gern.
Vermenschlichung wie „die frieren sich den Popo ab“, ist übrigens meist falsch.
Dasselbe gilt für „das Nest schon mal anschließen“, dann hat die „Ameise das Nest schon mal im Hinterkopf“. Ich würde jungen Kolonien nicht die Wahl lassen. Anfangs sollte die junge Kolonie im Reagenzglas bleiben und fertig. Ein zu früher Umzug kann gut gehen. Kann aber auch zu einer sehr schlechten Entwicklung führen. Und gerade unsichere Ameisenhalter wissen sich dann meist nicht zu helfen. Aber ein etwas längerer Verbleib im Reagenzglas hat noch keiner Kolonie geschadet. Von daher haben meine jungen Kolonien überhaupt gar nicht die Möglichkeit umzuziehen. Wenn dann mal 50-100 Arbeiterinnen da sind, ist die Kolonie auch deutlich robuster. Außerdem sieht man so auch mehr Brut beim Umzug ;)
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Gastuevian für den Beitrag (Insgesamt 3):
MordrethErneRapunzula

Anja

User des Monats Mai 2021
Halter
Offline
Beiträge: 489
Registriert: 22. April 2021, 21:32
Auszeichnung: 1
Hat sich bedankt: 432 Mal
Danksagung erhalten: 377 Mal

#18 Meine Messor barbarus - Haltungsbericht

Beitrag von Anja » 9. Mai 2021, 13:18

Gastuevian hat geschrieben:
9. Mai 2021, 12:43
Ich hoffe, dass sich das hier jetzt nicht zu sehr vom Haltungsbericht entfernt und zu allgemein wird. Aber zu den letzten Antworten würde ich gerne noch beitragen. Und ich bin leider immer sehr ausführlich.

Zu den optimalen Bedingungen bzw. Haltungsparametern:
Die (billigen) Messgeräte in der Heimhaltung für Temperatur und Luftfeuchte fälschen ab. Es spielt auch eine große Rolle, wo im Formikarium und zu welcher Tageszeit man die Werte misst. Von daher ist dieses Streben nach der "optimalen Kombination von Temperatur und Luftfeuchtigkeit" in der Realität einfach Unsinn.

Und zum Glück ist es auch gar nicht nötig. Denn es geht bei diesen Bedingungen eigentlich immer nur um die Bedingungen für die Brutentwicklung. Die adulte Ameise kommt mit den Bedingungen in einer Heimhaltung super zurecht.

Für die Brutentwicklung ist es je nach Stadium wichtig, dass bestimmte Voraussetzungen vorliegen. Z. B. Feuchtigkeit für Eier und Larven. Es geht aber nicht um die 63,52% Luftfeuchte (dieser Wert ist übrigens ohne exakte Nennung der Temperatur nutzlos). Es geht einfach darum, dass generell Zugang zu Feuchtigkeit besteht. Die Arbeiterinnen können nämlich selbst für optimale Bedingungen sorgen durch Transport von Wasser zur Brut bzw. Transport der Brut zu feuchte(re)n Stellen. Bei wenigen Arbeiterinnen hilft man als Halter natürlich etwas nach und sorgt für eine (einzige) feuchte Stelle im Nest (nicht in der Arena). Und hier sollte sich auch spätestens schon zeigen wie unsinnig Angaben sind, wie z.B. „40-60% Luftfeuchte“. Weil am Wassertank/Schwamm, wo frisch befeuchtet wurde, herrschen natürlich 100% rel. Luftfeuchte, ein paar Zentimeter weiter in der nächsten Kammer vielleicht dann nur noch 80% und auf der anderen Seite des Nestes vielleicht noch 50%. Im Laufe der Zeit gleichen sich die Werte wieder an, weil sich natürlich die Feuchtigkeit verteilt. Also was genau soll man jetzt mit der Angabe "40-60%" anfangen?

Mit der Temperatur verhält es sich so, dass bei mehr Wärme, die Entwicklungsprozesse schneller ablaufen können. Das gilt zumindest bis zu einem bestimmten Wert. Irgendwann wirkt ein mehr an Wärme schädlich. Ich kann den genauen Wert, ab wann es schädlich wird für die Entwicklung, nicht sagen, aber halte mich an die 30 Grad. Alles drunter ist für Ameisen ok. Alles drüber nicht mehr. Aber schneller bedeutet nicht gleichzeitig besser. Oder umgekehrt gesagt: Bei 20 Grad kommt ebenfalls eine gesunde, perfekte Ameise aus der Puppe. Es dauert halt nur etwas länger. Und das gilt auch für viele Exoten. Z. B. kann man Camponotus nicobarensis (als der typische Einsteigerexot) mit einer Zimmertemperatur von 22 Grad und gänzlich ohne zusätzliche Wärme erfolgreich gründen lassen und halten. Und die Gyne legt trotzdem viele Eier und es schlüpfen gesunde Ameisen aus den Puppen. Es sind dann eben ein paar Prozent weniger Eier und es dauert ein paar Prozent Tage länger als bei 27,35 Grad oder bei 28,1 Grad.

Und dann muss ich Erne zustimmen. Ergebnisse von Änderungen der Haltungsparameter brauchen normalerweise mehrere Tage bis Wochen. Das wissen viele nicht und ziehen zu früh die falschen Schlüsse.

Bestimmt gibt es Ausnahmen bei sehr empfindlichen Exoten, wo die Königin nahezu perfekte Bedingungen vorfinden muss, damit überhaupt eine Gründung erfolgen kann etc. Aber wer sich solche Ameisen hält, dem sollte das Grundsätzliche, was ich oben beschrieben habe, klar sein. Mir geht es hier darum, Unsicherheiten zu beseitigen. Meist macht man es aus Unsicherheit noch schlimmer. Stagnation in der Entwicklung oder Nervosität bei der Gyne haben meist andere Ursachen als Temperatur und Luftfeuchte. Aber korrigiert mich bitte gern.
Vermenschlichung wie „die frieren sich den Popo ab“, ist übrigens meist falsch.
Dasselbe gilt für „das Nest schon mal anschließen“, dann hat die „Ameise das Nest schon mal im Hinterkopf“. Ich würde jungen Kolonien nicht die Wahl lassen. Anfangs sollte die junge Kolonie im Reagenzglas bleiben und fertig. Ein zu früher Umzug kann gut gehen. Kann aber auch zu einer sehr schlechten Entwicklung führen. Und gerade unsichere Ameisenhalter wissen sich dann meist nicht zu helfen. Aber ein etwas längerer Verbleib im Reagenzglas hat noch keiner Kolonie geschadet. Von daher haben meine jungen Kolonien überhaupt gar nicht die Möglichkeit umzuziehen. Wenn dann mal 50-100 Arbeiterinnen da sind, ist die Kolonie auch deutlich robuster. Außerdem sieht man so auch mehr Brut beim Umzug ;)
Danke für deine ausführliche Antwort
Wie schon geschrieben, finde ich es gut, wenn hier auch Reaktionen zu dem von mir geschriebenen erfolgen und ich denke, gerade als Neuling kann es nicht genug Infos und genug ausführlich sein.

Was die Temperatur in der Arena angeht, tue ich mir - und vor allem den Ameisen - jetzt den Gefallen und lass alles wie es ist.
Sie haben ja in den Tagen zuvor nicht den Anschein gemacht, als ihnen diesbezüglich etwas fehlt, und ich vertraue jetzt auf die Zeit und Geduld.

Bezüglich der Feuchtigkeit jedoch noch eine Frage von mir: aktuell befindet sich nur der Wassertank im RG, der Eingang ist relativ offen, also vermutlich kann sich da Feuchtigkeit nicht halten. Eine "Wasserstelle" wollte ich in der Box nicht anbieten, da ich gelesen habe, dass gerade die Messor barbarus gerne ertrinken.
Wäre da ein kleines bisschen nasse Watte in eine Ecke gelegt hilfreich?

Ach übrigens..empfinde ich es nicht als vermenschlichen, wenn ich solche Ausdrücke benutze.

Benutzeravatar
Zitrus

User des Monats Juni 2020 User des Monats Juni 2021
Moderator
Offline
Beiträge: 1274
Registriert: 3. Januar 2020, 00:15
Auszeichnung: 2
Hat sich bedankt: 1887 Mal
Danksagung erhalten: 1229 Mal

#19 Meine Messor barbarus - Haltungsbericht

Beitrag von Zitrus » 9. Mai 2021, 13:50

Anja hat geschrieben:
9. Mai 2021, 13:18
Bezüglich der Feuchtigkeit jedoch noch eine Frage von mir: aktuell befindet sich nur der Wassertank im RG, der Eingang ist relativ offen, also vermutlich kann sich da Feuchtigkeit nicht halten. Eine "Wasserstelle" wollte ich in der Box nicht anbieten, da ich gelesen habe, dass gerade die Messor barbarus gerne ertrinken.
Wäre da ein kleines bisschen nasse Watte in eine Ecke gelegt hilfreich?
Bei Messor muss man definitiv etwas aufpassen, was Flüssigkeiten angeht. Du kannst ihnen in einem Kronkorken/ in einem kleinen Schälchen oder auf
einem Stein ein feuchtes Stück Watte/Schwamm anbieten.

Gastuevian

User des Monats August 2021
Halter
Offline
Beiträge: 137
Registriert: 7. August 2020, 15:02
Auszeichnung: 1
Hat sich bedankt: 263 Mal
Danksagung erhalten: 153 Mal

#20 Meine Messor barbarus - Haltungsbericht

Beitrag von Gastuevian » 9. Mai 2021, 14:39

Anja hat geschrieben:
9. Mai 2021, 13:18
Danke für deine ausführliche Antwort
Wie schon geschrieben, finde ich es gut, wenn hier auch Reaktionen zu dem von mir geschriebenen erfolgen und ich denke, gerade als Neuling kann es nicht genug Infos und genug ausführlich sein.

Was die Temperatur in der Arena angeht, tue ich mir - und vor allem den Ameisen - jetzt den Gefallen und lass alles wie es ist.
Sie haben ja in den Tagen zuvor nicht den Anschein gemacht, als ihnen diesbezüglich etwas fehlt, und ich vertraue jetzt auf die Zeit und Geduld.

Bezüglich der Feuchtigkeit jedoch noch eine Frage von mir: aktuell befindet sich nur der Wassertank im RG, der Eingang ist relativ offen, also vermutlich kann sich da Feuchtigkeit nicht halten. Eine "Wasserstelle" wollte ich in der Box nicht anbieten, da ich gelesen habe, dass gerade die Messor barbarus gerne ertrinken.
Wäre da ein kleines bisschen nasse Watte in eine Ecke gelegt hilfreich?

Ach übrigens..empfinde ich es nicht als vermenschlichen, wenn ich solche Ausdrücke benutze.
Das Reagenzglas mit Wassertank hält die Luftfeuchtigkeit sehr gut. Und du brauchst dich somit nicht um die Befeuchtung kümmern. Das macht der Wassertank von selbst. Du musst natürlich nur darauf achten, dass auch immer Wasser im Tank ist und dieses Wasser Kontakt zur Watte hat. Dann ist sichergestellt, dass es in der Brutkammer immer feucht genug ist. Zusätzlich können die Ameisen direkt von der Watte trinken. Eine zusätzliches Stück Watte in der Arena würde sehr schnell austrocknen. Wenn dann könntest du eine gut gesicherte Tränke anbieten.

Benutzeravatar
Harry4ANT

User des Monats März 2017 User des Monats Janur 2019
Moderator
Offline
Beiträge: 2277
Registriert: 8. Dezember 2016, 21:48
Auszeichnung: 2
Hat sich bedankt: 682 Mal
Danksagung erhalten: 1633 Mal

#21 Meine Messor barbarus - Haltungsbericht

Beitrag von Harry4ANT » 9. Mai 2021, 15:46

Biete in der Arena in der Nähe des RGs Baumaterial an (wie z.B. etwas Granulat, kleine Steinchen, kleine Zweige...) - damit und mit allem anderen was geeignet ist werden sich die Messor barbarus den Eingang des RGs entsprechend ihren Vorstellungen zubauen um diesen zu sichern und die LF weiter zu erhöhen bei Bedarf.

Und später auch die ganze Arena - Messor barbarus sind große Baumeister ;)

Die großen Majore haben selbst größere Steine (hatte ich zur Sicherung des Wassertanks im Ytong oben reingelegt) umplatziert und aufgehäuft - hätte ich nie für möglich gehalten.


Für später kann ich dir Tränken von diese Bauart empfehlen - die kommen ohne Watte aus (trocknen nicht aus) und eine "Sand-Brücke" zwecks Auslaufen ist auch fast nicht möglich.

IMG_6125.JPG
A.octospinosus_ 4) _C.cosmicus_ 4) _T.nylanderi_ 4) _C.nicobarensis_ 4) _P.megacephala_ 4) _A.gracilipes_ 4) _M. barbarus_ 4) _C.japonicus_ 4) _C.fellah

Anja

User des Monats Mai 2021
Halter
Offline
Beiträge: 489
Registriert: 22. April 2021, 21:32
Auszeichnung: 1
Hat sich bedankt: 432 Mal
Danksagung erhalten: 377 Mal

#22 Meine Messor barbarus - Haltungsbericht

Beitrag von Anja » 9. Mai 2021, 16:18

Danke für eure Antworten

Heute ist perfektes "Ameisenfutterwetter" und endlich hat sich auch mal ein Weberknecht in Greifweite verirrt - also den fanden sie anscheinend interessanter als anderes und hatten ihn nach 1 Stunde ins Rg verfrachtet. Absolut spannend zu beobachten, mit welcher Geduld da ununterbrochen an einem Bein gezogen wird und herum gerudert wird, bis er sich bewegt hat. Und zugleich amüsant, wenn eine Arbeiterin sich an einem Bein abstrampelt, um das Ganze zu bewegen, während andere zur gleichen Zeit auf dem Futtertier hocken

Anja

User des Monats Mai 2021
Halter
Offline
Beiträge: 489
Registriert: 22. April 2021, 21:32
Auszeichnung: 1
Hat sich bedankt: 432 Mal
Danksagung erhalten: 377 Mal

#23 Meine Messor barbarus - Haltungsbericht

Beitrag von Anja » 10. Mai 2021, 07:12

Harry4ANT hat geschrieben:
9. Mai 2021, 15:46
Biete in der Arena in der Nähe des RGs Baumaterial an (wie z.B. etwas Granulat, kleine Steinchen, kleine Zweige...) - damit und mit allem anderen was geeignet ist werden sich die Messor barbarus den Eingang des RGs entsprechend ihren Vorstellungen zubauen um diesen zu sichern und die LF weiter zu erhöhen bei Bedarf.

Und später auch die ganze Arena - Messor barbarus sind große Baumeister ;)

Die großen Majore haben selbst größere Steine (hatte ich zur Sicherung des Wassertanks im Ytong oben reingelegt) umplatziert und aufgehäuft - hätte ich nie für möglich gehalten.


Für später kann ich dir Tränken von diese Bauart empfehlen - die kommen ohne Watte aus (trocknen nicht aus) und eine "Sand-Brücke" zwecks Auslaufen ist auch fast nicht möglich.


IMG_6125.JPG
Harry4Ant .. ich habe mir deinen Tipp zu Herzen genommen und habe gestern abend in einer Ecke mal ein wenig "Baumaterial" zur Verfügung gestellt (Moos, Steinchen und kleine Stücke von ganz dünnen Zweigen) - äääh..also ich würde sagen, die hatten heute nacht Spaß und haben das fleissig genutzt

2307

Und ich hoffe, es geht ihnen so besser und sie sind etwas "beruhigter"

Noch einmal..danke für den Tipp
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Anja für den Beitrag (Insgesamt 2):
ZitrusChrisV87

Anja

User des Monats Mai 2021
Halter
Offline
Beiträge: 489
Registriert: 22. April 2021, 21:32
Auszeichnung: 1
Hat sich bedankt: 432 Mal
Danksagung erhalten: 377 Mal

#24 Meine Messor barbarus - Haltungsbericht

Beitrag von Anja » 15. Mai 2021, 10:35

Also das mit dem Baumaterial war eine gute Idee, das haben sie fleissig genutzt und das RG ist fast ganz zugebaut, trotzdem waren immer mal wieder 2-3 Ameisen in der Arena unterwegs, natürlich die fleissige Müll-Arbeiterin, und ein Bauarabeiter .. und immer mal wieder eine, die anscheinend nicht so ganz wußte, was sie nun machen soll.
Seit gestern morgen: Stille, keine mehr zu sehen, keine Veränderungen in der Arena. :?

Ich bau derweil an ihrem neuen Zuhause - ich möchte im passenden Bereich mal ein paar Bilder einstellen - vielleicht können die Fachleute mal rüberschauen, ob das soweit ok ist ..
Ich könnte an einer Studie teilnehmen..wie weit man Gips in der Wohnung und auf Alltagsgegenständen verteilen kann :roll:

AAAAch ja..bitte fragt einfach nicht, was die Pipette in der Ecke bedeuten soll- manchmal ist Frau eben doch selten blöd..aber ist doch schön, wenn es einem dann irgendwann mal selbst auffällt
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Anja für den Beitrag:
ChrisV87

Antworten

Zurück zu „Messor“