Leider musste es nun auch zur ersten toten Arbeiterin kommen, wobei diese noch nicht ganz tot ist, sondern seitlich in der Arena liegt und noch etwas mit den beinen strampelt. Was soll ich mit ihr tun? ....
Ich weiß, eine tote Arbeiterin hat nichts zu bedeuten, aber irgendwie fressen sie auch nichts... Seit ihrer Ankunft haben sie keine Proteine ins Nest gebracht (sie haben jetzt schon 2 Heimchen bekommen und erlegt doch wie schon erwähnt wird dieses nur in der Arena herumgetragen)... Auch am Wasser oder Abgabendicksaft habe ich sie noch nicht gesehen...
Harpegnathos venator-Haltungsbericht
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#25 Harpegnathos Venator-Haltungsbericht
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Lifestyler94
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#26 Harpegnathos Venator-Haltungsbericht
Guten Tag, das gelieferte Tube ist 1:1 vom Sammler aus Asien.
Es ist wahrscheinlich, dass noch weitere Individuen ohne nennenswerten Grund sterben.
Dagegen kann man nichts machen - es ist ein lethargisches Verhalten was den Umständen, wie dem Transport, der (Zwischen)Lagerung oder der Handhabung gescholten sind.
Aktuell ziehe ich wieder einige Kolonien auf, unter anderem diese 3 Harpegnathos venator Kolonien mit je einer
Hier eine Übersicht
Wichtig zu erwähnen: Durch die Abnahme der Abdeckungen der 3 Nester sind die Ameisen an die Wandung der Nestkammern gedrückt.
Andernfalls wären sie gleichmäßig verteilt.
Auch von der Einrichtung sind wir nicht weit entfernt - was mir positiv aufgefallen ist.
Die ersten "neuen" Eier wurden gelegt. Daneben sind noch einige Bruteinheiten in Form von
Wie schaut es da bei dir aus?
Zum Thema Fütterung:
-> normalerweise sollten sie alle 3-4 Tage spätestens ein Futterinsekt annehmen.
Das allein kann schon die Sterberate von Individuen deutlich reduzieren.
Ein bekanntes Problem ist jedoch: Nur weil man ein bestimmtes Futterinsekt (Heimchen) anbietet,
muss es nicht gleichzeitig - gut - angenommen werden.
Es ist dem entsprechend keine Verwertung gegeben - und man muss dann als Halter
wenn man diese Erfahrung macht direkt ein alternatives Futterinsekt beschaffen.
Es kann sein, dass manche Kolonien gar zwischen Heimchen und Steppengrillen in der Annahme unterschiedliche Vorlieben
in der Heimhaltung aufzeigen. Je größer eine Kolonie wird kann sich diese Erfahrung auch wieder ändern.
Teilweise ist es gar abhängig von der Jahreszeit was teilweise an Futterinsekten bevorzugt wird... daher können sehr unterschiedliche Erfahrungen gesammelt werden.
Meine Empfehlung: Eine breitere Auswahl anbieten bis eine tatsächliche(!) Verwertung stattfindet.
Das wäre das Optimum.
Viele Grüße und frohe Ostern
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#27 Harpegnathos Venator-Haltungsbericht
Hi, danke für die Aufklärung!
Für dich habe ich mir jetzt auch mal erlaubt die Folie abzunehmen ![]()
Die ersten
Eier konnte ich noch nicht entdeckt...
Zur Einrichtung werden bald auch noch Moos und ein kleiner farn integriert.
Ich sehe, du beheizt die Nester mit einer Heizmatte, wie sieht's mit der Arena aus, und wie bleibt die Feuchtigkeit mit offenem Deckel drin? (Beheizung der Arena und die Luftfeuchtigkeit dort ist bei mir immer noch ein Problemchen)
Und wie misst du die Temperatur im Nest?
Dankeschön für den schönen Einblick!
LG
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#28 Harpegnathos Venator-Haltungsbericht
Vorab noch als gut gemeinten Ratschlag: Zur Dämmerung kann man ohne große Störung die Folie / Abdeckung entfernen und die Ameisen auch mal besser im Nest beobachten.
Grundsätzlich denke ich, dass die Verpuppung aus meiner Sicht ein gutes Zeichen darstellt. Diese Rahmenbedingungen solltest Du dir merken.
Ursprünglich gab es mal vom ehemaligen Zoo Zajac eine Grundempfehlung wenn man mehr als nur 1 Terrarium hat.
Man heizt recht kostengünstig über den Raum und heizt günstig zu. Dieser Ameisenraum hat im Schnitt 23-25 Grad Celsius
und wird mit 5-7 Watt Heizmatten betrieben.
Übrigens ein guter Gedanke: Es ist durchaus ein Unterschied ob man Ameisen im Keller, Erdgeschoss (Wohnzimmer/Flur/Arbeitszimmer) oder im Dachgeschoss hält.
Unter anderem kann es hier bereits zu sehr unterschiedlichen Gesamterfahrungen kommen.
Beispiel:
Keller 15-18 Grad + 5 Watt Heizmatte = nicht den gewünschten Heiz-Effekt I + zusätzliche Heizmatte bzw Wärmequelle für den Formikarien-Bereich notwendig
Wohnzimmer 23-25 Grad + 5 Watt Heizmatte = gewünschten Heiz-Effekt I ->
Somit kann ich von einer zusätzlichen Heizung im Formikarien-Bereich absehen - jeder sollte jedoch
seine Haltungsbedingungen persönlich überprüfen und dann entsprechend gegensteuern.
Noch ein Gedanke dazu:
Mit etwas Erfahrung im Umgang mit Ameisen oder einer bestimmten Art, kann man gut als Halter die Wärme-Bedürftigkeit
selbstständig erkennen
-> gehen die Ameisen zur Wärme hin = Wärme bei behalten, ggf. gar erhöhen
-> ziehen die Ameisen von der Wärme ab = Wärme reduzieren, anders justieren.
Jedoch galt und gilt immer noch: nur etwa ein Drittel vom Nestbereich sollte erwärmt werden und möglichst kein Schnittpunkt zur Außenwelt.
Ist der Schnittpunkt (Anschluss) zu heiß, könnte dieser möglicherweise nicht mehr genutzt werden.
Kurz zum Schluss noch bezüglich der Abdeckung:
Ich nutze immer einen Rahmen + eine Abdeckung!
Ich habe diese lediglich für die Gesamtaufnahme kurz entfernt.
Andernfalls hätte man recht wenig von den Becken gesehen.
Viele Grüße
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#29 Harpegnathos Venator-Haltungsbericht
Vielen Dank!
Ich habe meine beiden Kolonien im Dachgeschoss. Da es nur 2 sind, lohnt es sich definitiv nicht den Raum zusätzlich zu beheizen (Raumtemperatur im Moment 19-20°C). Im Sommer wird es dort jedoch um die 30°C, also müssen sie dann wohl ggf. Ins Wohnzimmer bei 25°C im Sommer...
LG
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#30 Harpegnathos Venator-Haltungsbericht
Noch mal zum Futter:
Ich habe sie auch noch nicht an Wasser und agavendicksaft beobachten können (es kann sein dass ich mir das jetzt nur einbilde), aber sie haben meiner Meinung nach ein sehr schmalen
Das mit dem Heimchen werde ich jetzt noch einmal probieren und ansonsten mal (leider erst Dienstag da Montag ja Feiertag ist) im Geschäft etwas anderes besorgen...
Aber würden sie denn nicht, (auch wenn sie Heimchen nicht mögen) im absoluten Notfall wenn es nix anderes gibt auch das nehmen?
Tut mir leid, dass ich meinen eigenen HALTUNGSBERICHT mit fragen zuballer, aber... Naja.
LG
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#31 Harpegnathos Venator-Haltungsbericht
Agaven-Dicksaft ist (leider) auch so ein Social-Media Ding wie ein Influencer, der einen Matcha Drink zelebriert. Normales Wasser oder ein Kaffee tut's auch. Ergo:
Versuche ein Gemisch aus Zucker (Einfachzucker/Rohrzucker/brauner Zucker) und Wasser. 50:50 oder mehr Zuckeranteil.
Die Möglichkeit ist einfach herzustellen und kann zu Erfolgen führen.
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#32 Harpegnathos Venator-Haltungsbericht
Ich kann Lifestyler94 nur zustimmen.
Ich habe auch längere Zeit Agavendicksaft meinen Kolonien angeboten.
Das Zuckerwasser ist deutlich beliebter bei meinen Kolonien.
Ich stelle nur kleine Mengen her, sodass es für alle reicht und den Rest in den Kühlschrank.
Vor kurzem hat ein User durch schlecht gewordenen Agavendicksaft ein Großteil seiner Kolonien verloren.
Gruß
