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KFKA - Ameisenhaltung kurze Fragen, kurze Antworten

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Manticor

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#11305 KFKA - Kurze Fragen, kurze Antworten

Beitrag von Manticor » 1. November 2020, 16:57

Was für ne Art, die man besser nicht hält, hast du denn da wieder? :roll:



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#11306 KFKA - Kurze Fragen, kurze Antworten

Beitrag von TheDravn » 1. November 2020, 18:01

anthalter_19 ↑
1. November 2020, 17:25
Hallo liebe Ameisen Freunde

Was heißt den hier wieder?
Meinst du die Tetramorium bicarinatum?
*Hus* *Hust*

"Liste von invasiven Ameisenarten

Nach [2]; dahinter sind Länder angegeben, in denen die jeweilige Art als invasiv gilt.

Acromyrmex octospinosus
Anoplolepis gracilipes
Lasius neglectus
..."
Quelle Ameisen Wiki
Wo bist du besser?

Viele Grüße
Anthalter_19
Oh man... Du weißt schon was invasiv heißt oder? Es ist egal was in einem Wikipedia im Internet steht, den Tieren ist das egal. Z.B. Solenopsis invicta nur weil da Deutschland/Europa nicht aufgelistet ist, heißt es nicht das die nicht invasiv sind, klar in der Natur können die Arten nicht überleben am Anfang, aber wo werden die gehalten? In unseren Wohnungen und dort ist es warm, wenn man zudem in einer Großstadt wohnt ist es noch gefährlicher, denn dort können solche Arten sehr wohl überleben, sich vermehren und ausbreiten. Messoren sind in Deutschland auch nicht heimlich, dennoch findet man sie vereinzelt in Städten. Es kommt nunmal auf die Anpassungsfähigkeit an und Insekten passen sich schnell an, generell ist jede Art die nicht ihren Ursprung im Ausland hat, potentiell invasiv, gilt übrigens für alle Tiere, siehe Guppybäche.
Und ohne dir auf die Füße zu treten, deine Aussage mit "Wo bist du besser" ist ganz schön grenzwertig, dafür das du dich kaum selber informieren willst/kannst und alles hier hinterfragst, gut ist es ja, aber eine kurze google Anfrage hätten ca. 80% deiner Fragen beantwortet, also... solltest du nicht den Finger auf andere zeigen :?

Zu der Frage, Ameisen bevorzugen immer richtige Erdnester, wenn es die Art annimmt, besonders aktive Arten die nicht sesshaft sind wie Lasius niger, ziehen sehr schnell in sowas um
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#11307 KFKA - Kurze Fragen, kurze Antworten

Beitrag von Manticor » 1. November 2020, 18:41

Waren gerade Lasius niger nicht sehr umzugsfaul? Meine ich mal gelesen zu haben hier in einem post.

Bei den invasiven Arten geht es hauptsächlich um solche die sich sehr gut an die fremden Gegebenheiten anpassen können und dann auch die einheimischen verdrängen würden aus verschiedenen Gründen. Es macht halt auch immer einen Unterschied was genau da ausbüchst. So manche Kolonie X würde beim ausbüchsen kaum den Winter überstehen weil sie keine Mechanismen haben wie unsere einheimischen. Oder wenn sie welche haben zum Überwintern dann bei höheren Temperaturen, was demnach aber auf das gleiche Ergebnis hinaus läuft. Auf Dauer gesehen werden wohl auch mehr südeuropäische Arten nach Deutschland einwandern im Zuge der Erwärmung. Das wird das Ökosystem aushalten müssen oder es wird ein Artenrückgang auf wenige Arten geben.

Aber gezielt Arten zu halten bei denen das bekannt ist wie Pharao oder Invicta halte ich nach wie vor für einen Fehler.

Ich zum Beispiel würde mir das nicht zutrauen denen (jetzt gerade mal in Bezug auf Invicta) einen Anlage zu bauen die absolut ausbruchsicher ist.

Mit weniger wie absolut würde ich mich auch nicht zufrieden geben.



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#11308 KFKA - Kurze Fragen, kurze Antworten

Beitrag von Manticor » 2. November 2020, 19:37

"Als invasive Spezies ist Myrmica rubra auch in Québec (Kanada) und im Nordosten der USA bekannt" Quelle Wikipedia Myrmica rubra. Nur nochmal als Anhang zu meinem Post



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#11309 KFKA - Kurze Fragen, kurze Antworten

Beitrag von TheDravn » 3. November 2020, 15:06

Springschwänze ernähren sich von Pflanzlichen Abfällen und Pilzen, solange die Brut nicht tot ist, gehen die Springschwänze nicht dran. Bei Asseln würde ich aber aufpassen, größere Arten vergreifen sich schon an der Brut, wenn sie dran kommen
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#11310 KFKA - Kurze Fragen, kurze Antworten

Beitrag von Manticor » 3. November 2020, 18:45

Meine mal von einigen herbivoren Arten gehört zu haben die aber trotzdem bei einem netten kleinen Proteinsnack nicht nein sagen würden. Frage ist nur wo liegt da die Brut? Leben die Springschwänze im gleichen Substrat? Beispiel könnte sein ein Ytongnest das auf Blumenerde liegt (abwegig? ist nur ein Beispiel zur Verdeutlichung) Andererseits könnten auch die Ameisen eine unerschöpfliche Quelle an Nahrung dadurch haben. Nächste Frage, warum so viel Schimmel? Da die ja Schimmel gut vertragen muss es ja schon extrem viel sein?



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#11311 KFKA - Kurze Fragen, kurze Antworten

Beitrag von Zlatan83 » 8. November 2020, 10:36

Messor barbarus -> auch Heimchen etc. in der Winterruhe oder nur Wasser + Körner?



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#11312 KFKA - Kurze Fragen, kurze Antworten

Beitrag von Manticor » 8. November 2020, 10:49

Proteinreiches Futter soll ja für die Larven sein. Wenn in der Winterruhe keine oder wenig Larven da sind ist auch der Bedarf an Protein gering oder 0.
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