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KFKA - Ameisenhaltung kurze Fragen, kurze Antworten

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Rapunzula

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#11473 KFKA - Kurze Fragen, kurze Antworten

Beitrag von Rapunzula » 6. Februar 2021, 10:21

Cptflitz ↑
6. Februar 2021, 09:45
Was soll man da dann jetzt glauben?
Glaub dem digitalen, die Analogen sind nicht so sehr genau! In meinen Augen ist es nur ein deko-Artikel! Ich habe meine analogen Uhren nach einiger Zeit aus der Arena genommen und digitale hineingesetzt.

Aber eigentlich ist es egal, denn auch wenn bei den Ameisen steht, dass sie diese und jene Temperatur bzw Luftfeuchtigkeit brauchen haben die schon noch einen großen Bereich nach unten und nach oben wo sie sich immernoch wohl fĂŒhlen! In der großen freien Natur ist es auch nicht immer genau gleich! Die Angaben sind lediglich Empfehlungen!

Gruss



Cptflitz

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#11474 KFKA - Kurze Fragen, kurze Antworten

Beitrag von Cptflitz » 6. Februar 2021, 14:11

Danke fĂŒr die schnelle Antwort Rapunzula.

Wie macht ihr das eigentlich mit der Arena befeuchtung?
Ich hab es mit feuchtem Seramis probiert. Dass wird aber von den Ameisen als Baumaterial fĂŒr den Reagenzglas Wall missbraucht 🙈.
Vielleicht alle paar Tage mit einer WassersprĂŒhflasche den Boden befeuchten?
Alternativ wĂŒrde ich es mit nassen Tonssherben probieren.

LG Flitzi



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Rapunzula

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#11475 KFKA - Kurze Fragen, kurze Antworten

Beitrag von Rapunzula » 6. Februar 2021, 14:47

Ich befeuchte gar nicht! Camponotus nicobarensis brauchen das nicht zwingend! Bzw. Sie befeuchten selbst!

Gruss



Wolfi91

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#11476 KFKA - Kurze Fragen, kurze Antworten

Beitrag von Wolfi91 » 6. Februar 2021, 17:14

Ich glaube solange man keine Ameisen hat die aus Tropischen Regionen / Regenwald kommen, muss man die Arena nicht unbedingt befeuchten. Ich schĂ€tze solange es nicht kalt oder ĂŒbermĂ€ĂŸig heiß in der Arena ist reicht das schon. Wichtig ist bei den meisten Arten einfach die Feuchtigkeit im Nest. Soweit ich das hier jetzt auch mitbekommen habe sind die meisten Camponotus Arten ab einer bestimmten GrĂ¶ĂŸe auch gut selbst in der Lage ihr Nest feucht zu halten. Volle TrĂ€nken sind da halt wichtig.

Bei Messoren habe ich das noch nicht ganz kapiert. :roll: Da hier kein Sozialmagen vorhanden ist können sie ja kein Wasser transportieren. Ich schĂ€tze deshalb muss man auch bei grĂ¶ĂŸeren Kolonien das Nest feucht halten. Unklar ist mir noch, wie die Königin oder die Arbeiterinnen die das Nest nicht verlassen, an Wasser kommen. Ob denen die Feuchtigkeit aus dem Nest reicht oder ob die Arbeiterinnen feuchte Steinchen ins Nest tragen weiß ich nicht genau.

GrĂŒĂŸe Wolfi
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Harry4ANT

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#11477 KFKA - Kurze Fragen, kurze Antworten

Beitrag von Harry4ANT » 6. Februar 2021, 18:09

Meines Wissens besitzen Messoren auch einen Sozialmagen und sind in der Lage Wasser &/oder NÀhrstoffe zu transportieren - dieser ist nur weniger ausgeprÀgt als bei vielen anderen Arten.


Ich meine auch bei meinen Messoren ein Anschwellen des Kropfes bei der FlĂŒssigkeit- & Nahrungsaufnahme, sowie Trophallaxis zwischen den Arbeiterinnen beobachtet - wenn auch deutlich seltener als bei Camponotus und co.


A.octospinosus_ 4) _C.cosmicus_ 4) _T.nylanderi_ 4) _C.nicobarensis_ 4) _P.megacephala_ 4) _A.gracilipes_ 4) _M. barbarus_ 4) _C.japonicus_ 4) _C.fellah

Doli

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#11478 KFKA - Kurze Fragen, kurze Antworten

Beitrag von Doli » 6. Februar 2021, 19:19

Messor bringen definitiv Wasser ins Nest zum befeuchten und ĂŒbergeben das auch an Nestgenossinnen. Ich habe das bei meiner großen Kolonie damals extrem beobachten können. Da hatte ich unter anderem ein Gipsnest, das ich so gut wie nie befeuchtet habe. Sobald ich testweise offenes Wasser zur VerfĂŒgung gestellt hatte sind hunderte Arbeiterinnen hin und her gependelt und haben das Gipsnest befeuchtet, um dann die Brut aus einem Plastiknest und einem weiteren Ytongnest umzulagern ... war kein Wasser da und das Gipsnest trocknete aus, wurde die Brut wieder umgelagert ... war ein stetiger Kreislauf. Irgendwie fanden die Gips attraktiver als alles andere ...

Oder wenn es draußen auf dem Dach geregnet hatte, dann sind sie auch mit vollen Gastern zurĂŒckgekehrt.

Man kann ja auch, zwar nicht extrem, sehen, wenn sie Wasser aufnehmen. Die Gaster schwillt bis zu einem gewissen Grad an. MĂŒssen halt einfach ein bisschen öfter hin und her latschen, wenn sie nur ein Kölsch statt ner stattlichen Maß trinken/transportieren können ... 😂
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#11479 KFKA - Kurze Fragen, kurze Antworten

Beitrag von Wolfi91 » 6. Februar 2021, 22:40

Okay, das wusste ich nicht.
Ich hatte zwar die Vermutung weil mir das auch schon aufgefallen ist das die Gaster manchmal etwas grĂ¶ĂŸer wirken, aber war mir nicht sicher.
Danke fĂŒr die Info. 3)
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#11480 KFKA - Kurze Fragen, kurze Antworten

Beitrag von Zitrus » 7. Februar 2021, 23:18

In den nÀchsten Tagen soll es in meiner Ecke richtig kalt werden mit Temperaturen weit unter dem Gefrierpunkt.
Bisher haben meine beiden kleinen Kolonien C.ligniperda den Winter gut verkraftet, obwohl wir bereits einige frostige Tage hatten
und die Iso-Box, in der sie sich befinden, nur wenig wÀrmer ist, als die Umgebung. Nun stellt sich mir die Frage, ob sie auch mit -10°C
klar kommen werden und wenn ja, wie lange?



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