Wer die heutigen Nachrichten ein wenig näher verfolgt hat, wird auf eine Reihe von Artikeln gestoßen sein, die gerade eine Welle machen: Über 5000
Königinnen der im Ameisenhandel sehr begehrten und teuren Art Messor cephalotes wurden versucht im Koffer außer Landes zu führen, und der Versuch ist spektakulär gescheitert.
https://de.euronews.com/my-europe/2025/ ... -angeklagt
Ich habe mir selbst aus Kenia schon fĂĽr die Privathaltung die ein oder andere
Königin mitgebracht, das letzte Mal erst 2024. Eine einzelne
Königin mitnehmen, selbst fünf, das lässt sich recht einfach machen. Ameisenhändler dagegen lassen sich vom Traum des schnellen Gewinns schnell verleiten und da wird der ganze Koffer vollgepackt, und noch ein weiterer. Dieser ist nur der neuste von schon zahlreichen Fällen der letzten 20 Jahre. Ameisen gehen nicht mehr unter dem Radar wie noch vor 20-30 Jahren, der Erfolg des Handels ist am Ende auch sein eigenes Risiko, denn das Bewusstsein und die Schärfe der Kontrollen aller Länder wird in Zukunft nur zunehmen.
In den Medien wird berichtet, die Ameisen seien zwischen 5.000 und 10.000 Euro wert. Das entspricht leider nicht der Realität. Nimmt man die gegenwärtigen Preise, zu denen cephalotes
Königinnen über die Theke gehen, sind wir bei zwischen 70.000 und 100.000 Euro Verkaufswert für diese Anzahl
Königinnen.