Zuckerwasser contra Honig

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#17 Re: Zuckerwasser contra Honig

Beitrag von Lufos » 1. März 2019, 18:29

Danke für die ausführlichen Erläuterungen.

Gibt es denn eine empfehlenswerte Honigmarke? Meine Frau hat letztens Bio Waldhonig von Alnatura (Plastikflasche) gekauft. Kann man den nehmen? Auf deren Homepage steht, dass er kaltgeschleudert wurde. Die ganze Glyphosat-Geschichte macht die Auswahl auch nicht leichter.

Gruß
Lufos

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Maddio

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#18 Re: Zuckerwasser contra Honig

Beitrag von Maddio » 1. März 2019, 19:50

Ich würde mir da nicht zu viel Gedanken drum machen.

Denn niemand wird dir garantieren können, das in einem Honig keine Rückstände von Giften wie Glyphosat enthalten sind. Um es garantieren zu können müsste ein Imker jeden einzelnen Flug seiner Honigbienen genauestens dokumentieren, und diejenigen Honigbienen die ihren Nektar in der Nähe von landwirtschaftlich genutzten Flächen sowie anderen potentiellen Schadstoffquellen (Autobahnen, industrielle Anlagen) gesammelt haben, an der Rückkehr in den Bienenstock hindern.

Das ist schlicht ein Ding der Unmöglichkeit.

Ich verfüttere z.B. Waldhonig von Gut&Günstig (Hausmarke von EDEKA) und Wildblütenhonig von Langnese. Beide sind in diesen praktischen Dosierfläschchen zu erwerben. Den Ameisen bekommt es super, und ich denke das wird auch bei Produkten anderer Hersteller (=Bienen ;)) nicht viel anders sein.

LG Maddio
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#19 Re: Zuckerwasser contra Honig

Beitrag von Lufos » 1. März 2019, 20:28

Ja, vermutlich mach ich mir zu viele Gedanken. ;)

Weißt du, ob die von dir genannten Marken stark erhitzt wurden?

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Maddio

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#20 Re: Zuckerwasser contra Honig

Beitrag von Maddio » 1. März 2019, 22:13

Nein, das steht da nicht drauf.

Ich denke aber nicht, dass solche Fragen in diesen Thread hier gehören, hier geht es ja um die Thematik Zucker und Honig im Vergleich, und nicht um Feinheiten der Honigherstellung.

LG Maddio
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#21 Re: Zuckerwasser contra Honig

Beitrag von Erne » 1. März 2019, 22:50

Maddio hat geschrieben:Nein, das steht da nicht drauf.

Ich denke aber nicht, dass solche Fragen in diesen Thread hier gehören, hier geht es ja um die Thematik Zucker und Honig im Vergleich, und nicht um Feinheiten der Honigherstellung.

Für mich nicht von der Hand zu weisen, die Unsicherheit die durch derartige Fragen zum Ausdruck gebracht werden.

Mit ein Grund, dass ich die Thematik „Zuckerwasser contra Honig“ erneut angesprochen habe, sind Beobachtungen die ich seit Jahren mache.
Die im Wesentlichen darauf beruhen, dass ich davon ausgehe, das Ameisen selber am besten wissen was sie für ihr Lebensunterhalt brauchen.

Mein Vorgehen bei jeder neuen Art die ich halte ist identisch, es gibt Honig, Honigwasser, Zuckerwasser auf Basis von Haushaltszucker, Fruchtzuckerlösung und Traubenzuckerlösung im Angebot.
Die Ameisen entscheiden selber was sie wollen und werden von mir damit beforzugt gefüttert.
Überwiegend entscheiden sie sich für Lösungen auf der Basis von Haushaltszucker.
Das sie damit nicht falsch liegen ist mit zu verfolgen in den Entwicklungen die von mir gehaltene Völker hinbekommen.

Für mich mehr als ein Anlass, weniger auf Theorien zu setzen, mehr durch Beobachtungen abzuklären, was geht und was nicht.

Grüße Wolfgang
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#22 Re: Zuckerwasser contra Honig

Beitrag von M3rkur » 2. März 2019, 11:44

Erne hat geschrieben:Für mich mehr als ein Anlass, weniger auf Theorien zu setzen, mehr durch Beobachtungen abzuklären, was geht und was nicht.


Inwiefern unterscheidet sich dein Vorgehen nun vom Vorgehen der Wissenschaftler bei ihren Studien? Studienergebnisse basieren ebenfalls auf Beobachtungen, nur sind diese aussagekräftiger als die Beobachtungen von Einzelpersonen, weil ganz andere Mittel zur Verfügung stehen (wesentlich höhere Stichprobenanzahl, professionelle Marker, Doppelblindstudien um Subjektivität zu vermeiden, etc.).
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#23 Re: Zuckerwasser contra Honig

Beitrag von Erne » 2. März 2019, 15:28

M3rkur hat geschrieben:
Inwiefern unterscheidet sich dein Vorgehen nun vom Vorgehen der Wissenschaftler bei ihren Studien?


Mir fehlt das Wissen um überhaupt annähernd Versuche durchzuführen die in den wissenschaftlichen Bereich kommen könnten.
Ist auch nicht mein Anliegen noch beabsichtigt und wäre zudem Anmaßend.

Für mich mehr als ein Anlass, weniger auf Theorien zu setzen, mehr durch Beobachtungen abzuklären, was geht und was nicht.

So handhabe ich meine Ameisenhaltung, die ich versuche durch selbst gemachte Beobachtungen voran zu bringen.
Ameisen selber entscheiden lassen was sie nehmen und das bevorzugt anzubieten.
Mit Wissenschaft hat das nichts zu tun, ich gehe einfach davon aus, dass Ameisen selber das richtige Futter nehmen.
Wie in meinen Haltungsberichten mitzuverfolgen, liege ich damit nicht grundsätzlich verkehrt.
Zudem bin ich der Ansicht, das Ameisenarten unterschiedliche Ernährungsansprüche haben, die ich als Halter durch eigene Beobachtungen gut ergründen kann.

Grüße Wolfgang
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#24 Re: Zuckerwasser contra Honig

Beitrag von M3rkur » 2. März 2019, 16:22

Erne hat geschrieben:So handhabe ich meine Ameisenhaltung, die ich versuche durch selbst gemachte Beobachtungen voran zu bringen.
Ameisen selber entscheiden lassen was sie nehmen und das bevorzugt anzubieten.
Mit Wissenschaft hat das nichts zu tun, ich gehe einfach davon aus, dass Ameisen selber das richtige Futter nehmen.
Wie in meinen Haltungsberichten mitzuverfolgen, liege ich damit nicht grundsätzlich verkehrt.
Zudem bin ich der Ansicht, das Ameisenarten unterschiedliche Ernährungsansprüche haben, die ich als Halter durch eigene Beobachtungen gut ergründen kann.


In der von Maddio verlinkten Studie (Blüthgen, N. and Fiedler, K. (2004), Preferences for sugars and amino acids and their conditionality in a diverse nectar‐feeding ant community. Journal of Animal Ecology, 73: 155-166. doi:10.1111/j.1365-2656.2004.00789.x)
sind die Forscher doch genauso vorgegangen.

Sie haben die Ameisen selbst wählen lassen, und die Entscheidungen dann beobachtet (wobei sich die meisten Arten für Zuckerlösungen mit zugesetzten Aminosäuren entschieden haben).

Die Wissenschaftler gehen also ebenfalls davon aus, dass die Ameisen selber das richtige Futter wählen. Und es wurde ja auch festgestellt, das sich die Vorlieben der Arten geringfügig unterscheiden.

Das scheinst du alles schlicht zu wiederholen, nochmal in eigene Worte gefasst. Deswegen sehe ich keinen großen Unterschied in der Vorgehensweise und frage mich daher wie das hier die Diskussion weiterbringen soll :confused:

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