User des Monats Mai 2021   ---   Anja  ---   Danke vom TEAM Ameisenforum  

3.10 Grundwissen zu Futterinsekten

Ameisenforum - Ameisenfutter Grundwissen zu Futterinsekten, was bietet was?



Vorwort

Futtertiere können durchaus auch selbst gezüchtet werden, je nach Art mehr oder weniger aufwendig.

Richtig lohnenswert eher nur wenn es darum geht größere Ameisenvölker mit Insekten zu versorgen.

Zudem gilt immer, Futterinsekten sind nur so gut, wie ihr sie versorgt und füttert werden.

Weiter anzumerken, Gerüche, Geräusche, Platzbedarf, Temperaturen und Feuchtigkeiten sind für erfolgreiche Zuchten zu berücksichtigen.



Was an Futterinsekten ist verwendbar? 1. Heimchen, Grillen und co.

 
 
 


Heimchen, Grillen und co. sind die Klassiker für Futterinsekten und sind eigentlich in jeden Zoofachhandel zu bekommen, sie sind eigentlich recht einfach zu halten und zu vermehren.

Nun was sind eigentlich Heimchen, ich könnte jetzt einen Abschnitt aus Wikipedia hier einfügen, aber das interessiert doch in Wahrheit nur die Wenigsten.

Heimchen gehören zu der Familie der Grillen, das sind die die an warmen Sommernächten romantisch in der Ferne zirpen,

während man selber auf der Terrasse sitzt und nach einem schönen Grillabend, sich noch bei einem Bier unterhält.

Ob man es aber noch romantisch findet, wenn man Nachts um 2:37 Uhr den Kühlschrank verrückt, um das zirpende Biest endlich zum Schweigen zu bringen, nun das ist jeden selber überlassen.

Aber hier sitzt eines der zwei wesentlichen Problemen bei der Heimchen Haltung, denn wieder Name schon sagt, Heimchen fühlen sich im Heim sehr wohl und einmal ausgebüchst, hat man sehr viel Spaß daran die wieder einzufangen.

Wenn es sich dann dabei auch noch im adulte Tiere handelt, hat man Wochen später immer noch viel Spaß damit, denn die können sich durchaus vermehren und ist das einmal passiert, wird man die Plage nicht mehr ohne großen Aufwand wieder los.

Hierbei sei angemerkt, das andere Arten wie Steppengrillen oder Mittelmeergrillen, zwar höhere Temperaturen brauchen, um sich aktiv zu vermehren aber je nach Hausstand ist das dennoch möglich,

ein Kamin oder eine Heizungsanlage geben genügend Wärme ab, damit die in Stimmung kommen.

Trotz allem, sind sie als Futtertiere geeignet, da sie, Aufgrund ihrer verschiedenen Stadien, in allen Größen gibt und ihre Verfügbarkeit ist auch ein Pluspunkt.

Wenn man also weiß, wie man die richtig unterbringt, kann man damit eine Kolonie gut versorgen.

Denn viel zur Zucht brauchen die Kleinen nicht, man braucht einen Behälter, am besten Hoch und mit einem Deckel der Luftdicht abschließt, damit sich nirgends ein Tier rauszwängen kann.

Die Einrichtung ist ganz spartanisch, einfach ein paar Eierkartons rein zum Verstecken und häuten, das reicht schon aus.

Fressen tun die alles, was bei 3 nicht weg ist, etwas geschrotene Weizenkleie und Haferflocken reichen als Trockennahrung schon aus und kann als "Bodengrund" dünn ausgestreut werden.

Als Nassfutter eignet sich alle unbehandelten Gemüsereste aus der Küche, wenn etwas Grün von einer Möhre übrig bleibt oder ein Salatblatt, einfach rein damit und gut ist.

Nur darauf achten das es nicht zu schimmeln anfängt, denn dann muss der Zuchtbehälter gereinigt werden.

Zur Eiablage kann man die Futterinsektendosen nehmen, diese mit Erde auffüllen und leicht feucht halten, damit die Eier nicht ausgegraben werden und verspeist, kann man einen Nylonstrumpf drüber ziehen.

Die Dose kann man nun immer wieder mal austauschen und separieren, damit die Eltern den Nachwuchs nicht fressen, ist aber kein muss.

Zum Schluss noch der zweite größere Nachteil von Heimchen und co. denn wie bereits erwähnt, die fressen alles, auch eure Ameisen und dessen Brut.

Wenn eure Kolonie also noch klein ist, solltet ihr aufpassen, dass die Heimchen nicht ins Nest krabbeln und dort Schaden anrichten.

Wenn man jetzt keine aggressiven Jäger hat, empfiehlt es sich die Heimchen vorher zu zerteilen oder anzuquetschen, das erleichtert einmal die Jagd und ihr könnt sicher sein, das die Gejagten nicht zum Jäger werden.



Ca. Nährwerte

Heimchen:         --> Rohprotein: 20% / Rohfett: 3,9%

Zweifleckgrille:   --> Rohprotein: 20% / Rohfett: 6,6%

Steppengrillen:   --> Rohprotein: 21,4% / Rohfett: 7,2%

Kurzflügelgrillen:--> Rohprotein: 24,4% / Rohfett: 6,1%



Fazit:

Heimchen eignen sich gut als Futter, sind aber mit einem Risiko verbunden, das nie 0 sein wird.



2. Fruchtfliegen



Fruchtfliegen kennt jeder, Köche hassen sie, Terraristiker lieben sie, zumindest die Flugunfähigen aus der Dose.

Fruchtfliegen kennt wahrlich jeder, im Sommer schwirren sie gerne bei der Obstschale rum und sind einfach nur lästig, aber warum sind sie bei Terraristiker geliebt?

Erstmal muss man wissen, es gibt zwei Arten als Futterinsekten, einmal die kleinen Drosophila melanogaster und die größeren Drosophila hydai,

Beide Arten wurden im Labor flugunfähig gezüchtet mutiert, wie man es auch nennen mag.

Daher hat man nicht gleich eine Plage, sobald man die Zuchtdosen öffnet und eure Tiere brauchen sich keine Flügel wachsen zu lassen um sie zu jagen.

Jedoch ist zu beachten, dass wenn man die aktiv züchtet, man immer wieder mal eine neue fremde Generation mit reinbringen muss, da sonst die Mutation sich zurückbildet und die Fruchtfliegen die Fähigkeit zu fliegen, wieder erlangen können.

Was machen die Fruchtfliegen nun für uns Ameisenhalter interessant, es ist die Größe und ihre Zahl,

die meisten Kolonien werden nur einen Zuchtbecher brauchen, denn das was sie interessant macht, ist zugleich ihr Nachteil.

Fruchtfliegen sind für kleinbleibende Kolonien und für Gründerkolonien ideal, da sie klein sind, wehrlos und leicht zu verarbeiten.

Zudem ist ihre schlicht kleine Größe ideal um wenig Müll zu produzieren und mögliche Schimmelbildung ist sehr gering, aber das ist leider auch ihr Nachteil.

Denn dadurch das Fruchtfliegen so klein sind, haben diese kaum einen Nährwert.

Sobald eine Kolonie richtig in Fahrt kommt, was die Brut angeht, reichen die Fruchtfliegen nicht mehr aus um den Hunger zu stillen,

einzig und allein der Beschäftigung und zum Beobachten eignen sie sich dann noch.

Trotzdem sind Fruchtfliegen keine schlechten Futterinsekten, zumal sich ihre Zucht mit am einfachsten gestaltet.

Die einzige Arbeit die man da hat, ist den Zuchtbrei anzurühren und den gibt es in vielen verschiedenen Varianten und jeder schwört auf das eine Rezept.

Ich selber hab diverse Breie ausprobiert und alle haben funktioniert, das wohl einfachste war Haferflocken, Äpfel und Hefe pürieren

und so lange angleichen, bis ein zäher dickflüssiger Brei entsteht und fertig ist es.

Ich persönlich bin auf eine fertige Mischung umgestiegen, die ich nur noch abmessen und Wasser beigeben muss.

Hat man nun einen Brei angerührt, füllt man diesen in den Zuchtbehälter, meistens sind es die 500ml Feinkostbecher vom Metzger,

auf den Brei packt man nun locker verteilt feine Papierstreifen oder Holzwolle, Nylonstrumpf oder Probiersöckchen aus dem Schuhladen noch drüber und fertig ist das Ganze auch schon.

Fehlen nur noch die Fliegen und nach ungefähr 2 Wochen ist der Becher voll und kann als Futter verwendet werden.

Der einzige Nachteil bei der ganzen Sache ist, nicht jeder Laden hat Fruchtfliegen und zudem kann so ein Becher doch recht gut stinken, da Hefe gebraucht wird für die Zucht.



Ca. Nährwerte

Fruchtfliege: --> Rohprotein: 19,6% / Rohfett: 3,0%

Fazit:

Für kleine Kolonien/Gründerkolonien sind Fruchtfliegen ideal, aber als dauerhaftes Futterinsekt (für größere Völker) sind sie ungeeignet.



3. Fliegen/Fliegenmaden

Kommen wir zu den Fliegen und dessen Maden, jeder kennt sie und ist von sie genervt, besonders diese dicken Schmeißfliegen die gefühlt durch jede Ritze reinfinden, aber das offene Fenster nie treffen.

Zuerst die Maden, Maden sind Fett und Eiweiß pur, also richtige kleine Energiebomben, gäbe es da nicht diesen kleinen Haken.

Sobald eine Made verletzt ist und ihre Innereien offen sind, beginnen die Verdauungsenzyme die Made selber zu zersetzen.

Dies macht dann die Made unappetitlich für unsere Ameisen, zumindest in den meisten Fällen.

Wird die Made also nicht schnell zerlegt und gefressen, haben unsere Kleinen nicht mehr viel von den Energiebomben.

Um das zu umgehen, müsste man die Maden abbrühen, dadurch wird das Enzym zerstört,

jedoch stockt dadurch auch das Eiweiß und das Fett, was wiederrum auch nicht wirklich von allen Kolonien angenommen wird.

Ich hab die Erfahrung gemacht, dass zwar Interesse da ist, aber verwertet wurde da nichts.

Das nächste Stadium wären die Puppen, durch den harten Panzer kommen nicht viele Arten und der Inhalt ist auch nicht wirklich befriedigend.

Wäre aber eine Möglichkeit um gezielt über einen längeren Zeitraum die Kolonie mit Insekten zu versorgen,

indem man unterschiedliche alte Puppen ins Formicarium wirft und während man im Urlaub ist oder sonst wie verhindert, schlüpfen in unterschiedlichen Abständen die Fliegen.

Tja und die Fliegen sind recht Nährstoffarm, man findet zwar in Tabellen und Aufzeichnungen das sie in etwa gleich viel besitzen wie Heimchen,

jedoch habt ihr mal eine Fliege aufgeschnitten, da ist einfach nicht viel drin, in so einer Fliege, bei den weiblichen Vertretern findet man zwar noch Eier, aber das war es auch schon.

Bis auf den Verdauungstrakt und dem Geschlechtsorganen gibt es da nicht viel zu finden.

Unsere Ameisen werden dennoch was zum Verwerten finden und für kleine Kolonien oder wenn die nervende Schmeißfliege die Fliegenklatsche kennen gelernt hat, sind die dennoch gut.

Aber als dauerhaftes Futter sind sie eher nicht geeignet und zudem, bis auf die flugunfähigen Terflys, fliegt der Rest,

da kann das Handling schon knifflig werden und jede Fliege müsste man zerdrücken.

Zu der Zucht muss ich nicht viel sagen, kauft euch lieber Maden im Angelshop, züchtet nicht selber, warum?

Es reicht wohl aus wenn ich sage, das man sich eine kleine Biotonne im Sommer ins Haus holen müsste.



Ca. Nährwerte

Stummelfliege:       --> Rohprotein: 19,6% / Rohfett: 3,8%

Stubenfliegenpuppe: --> Rohprotein: 23,9% / Rohfett: 3,6%

Stubenfliege:          --> Rohprotein: 19,6% / Rohfett: 3,8%

Pinkies:               --> Rohprotein: 15,4% / Rohfett: 11,3%



Fazit:

Viel Potential aber nicht genutzt.



4. Heuschrecken

 
 
 


Heuschrecken, hier gibt es gar nicht so viel zu sagen, die die man regulär kaufen kann sind die Wüstenheuschrecken und die Wanderheuschrecken.

Für unsere Ameisen kommen die in Frage, wenn man sehr hungrige Gesellen hat, da Heuschrecken, im Vergleich zu den anderen Futterinsekten, sehr groß werden.

Vom Nährwert her haben sie mehr Inhalt als Heimchen und sind hinter den Schokoschaben.

Vom Handhaben her sind sie aber mit am angenehmsten, da man sie sehr leicht einfangen kann und sich auch nicht so leicht von der Pinzette befreien können.

Gehalten werden sie wie die Heimchen, mit einem Unterschied das man statt Eierkartons lieber Äste nimmt, um mehr Platz zu schaffen.

Sollte mal ein Tier entkommen, ist das kein Problem, vermehren können die sich nicht, weder die Wüstenheuschrecken noch die Wanderheuschrecken.

Sie brauchen ordentlich Wärme um sich zu vermehren, auch wenn man sie langfristig aufbewahren will,

kommt man nicht drum herum sie zu wärmen, sei es durch eine Heizmatte oder an die Heizung stellen.

Daher empfiehlt es sich bei einer Zucht, sich ein extra Terrarium anzuschaffen, da man mit einer Heizmatte nicht weit kommt und man schon auf Heatspot Lampen setzen muss.

Auch ist zu beachten, dass die Tiere zum häuten viel Platz brauchen, mindestens die doppelte Körperlänge nach unten muss vorhanden sein.

Dies alles sorgt dafür, das eine Zucht mit denen doch schon recht aufwendig und auch Kostenintensiv ist, im Vergleich zu den anderen Futterinsekten.

Auch bei denen sollte man darauf achten, dass sie nicht ins Nest geraten können, da die auch dort Schaden anrichten können, auch kleinere Kolonien sollten nur mit vorher zerteilten Tieren gefüttert werden.

Ach und achtet darauf, das bei adulten Tieren die Flügel mit abgetrennt werden, sonst lernen eure Ameisen das fliegen...

Fragt nicht woher ich das weiß.



Ca. Nährwerte

Wüstenheuschrecke: --> Rohprotein: 18,4% / Rohfett: 8,7%

Fazit:

Als Futtertier an sich, sind Heuschrecken sehr Nahrhaft und man bekommt auch größere Kolonien damit satt aber in der Zucht und dauerhaften Haltung gestalten sie sich als schwierig.



5. Mehlkäferlarven



Kommen wir zu den „Mehlwürmern“ bzw. die Mehlkäferlarven und Mehlkäfer.

Diese sind mit den Heimchen die bekanntesten und wahrscheinlich auch die verbreiteten Futterinsekten und das nicht ohne Grund.

Sie haben hohe Nährwerte, besonders im Fettbereich sind sie gut dabei.

Im Vergleich zu Heimchen, haben die Larven fast 4mal so viel Fett, weshalb sie gerne zum Aufpäppeln bei Vögeln oder Eidechsen genommen werden.

Leider haben die auch einen Haken, wie bei den Fliegenmaden zersetzt das Verdauungsenzym die Mehlkäferlarven bei Verletzungen selber.

Aber Erfahrungsgemäß nicht so stark, daher haben auch faulere Arten die Chance etwas zum Knabbern zu finden, denn ums zerteilen wird man kaum drum herum kommen.

Der Panzer ist sehr hart und nur große Arten kommen ohne Probleme durch diesen.

Zudem hab ich die Erfahrung gemacht, das die Puppen lieber angenommen werden als die Larven.

Wie es bei den Käfern aussieht kann ich nichts zu sagen, da ich diese nie zum Schlüpfen kamen bei mir.

Die Zucht selber gestaltet sich auch recht einfach, schaut dazu zum Beispiel einfach mal in diese Anleitung

Ca. Nährwerte

Mehlkäferlarven: --> Rohprotein: 22,4% / Rohfett: 5,2%

Mehlkäferkäfer:  --> Rohprotein: 23,0% / Rohfett: 5,1%

Fazit:

Wenn die Kolonie die Mehlkäferlarven annimmt, dann sind sie ein sehr gutes Futter



6. Wachsmottenlarven

Die Wachsmottenlarven, der Alptraum jedes Imkers.

Ich mach es kurz, die verhalten sich wie große, sehr große Fliegenmaden mit mehr Nährwerten.

Auch sie zersetzen sich selber und hinterlassen einen Haufen halbverdautes schwarzes etwas.



Ca. Nährwerte

Wachsmotte: --> Rohprotein: 23,7% / Rohfett: 3,3%

Fazit:

Futter für größere Völker oder größere Ameisen.



7. Schokoschaben



Kommen wir zu meinen persönlichen Lieblingsfutterinsekt, die Schokoschaben.

Schokoschaben sind vom Nährwert her sehr weit oben anzusetzen, gut 40% besteht nur aus Proteinen und Fetten.

Zudem ist deren Panzer recht weich, sodass selbst kleinste Ameisen keine Probleme haben diesen zu knacken,

dennoch empfiehlt es sich die Schaben abzuquetschen oder zu zerteilen, besonders bei Arten die keinen starken Jagdtrieb haben.

Was gibt es zu beachten bei der Haltung und Zucht?

Erstmal sollte man wissen, dass diese Art von Schaben, keine glatten Wände hochklettern kann, was die Handhabung sehr erleichtert.

Ansonsten handhabt ihr sie wie Heimchen, Eierkartons zum Verstecken und häuten, Weizenschrot und Haferflocken als dünner Bodengrund sowie Trockenfutter ist ausreichend.

Und als Nassfutter könnt ihr einfach die Gemüseabfälle aus der Küche nehmen, aber achtet auch hier darauf, das nichts schimmelt.

Die allgemeine Regel sagt, alles was am Abend reingeworfen wurde und am nächsten Morgen noch da ist, ist zu viel.

Sobald eine Zucht läuft, dann läuft sie gut, Schaben legen Ootheken aka Eierpakete ab, dafür brauchen sie Wärme, eine einfache Heizmatte reicht dafür völlig aus.

Achtet aber wirklich gut darauf, dass keine Ootheke oder Schaben euch abhandenkommen.

Auch wenn sie Wärme brauchen um sich gut fortzupflanzen, können sie sich in der Wohnung vermehren und das will keiner.

Es empfiehlt sich aber erst zu züchten, wenn man den Bedarf hat, ansonsten empfehle ich einfach eine gute Menge zu kaufen, Männchen raussuchen und Ootheken absammeln, so unterbindet man die Vermehrung.

Bei einem Ameisenshop kann man viele Schokoschaben für wenig Geld erstehen, die eigenen sich einmal zur Zucht oder zur Nicht-Zucht.



Ca. Nährwerte

Schokoschabe:          --> Rohprotein: 28,7% / Rohfett: 10,9%

Argentinische Waldschabe: --> Rohprotein: 28,7% / Rohfett: 7,6%

Fazit:

Aufgrund der hohen Nährwerte und des weichen Panzers, eignen sich die Schaben für fast jede Kolonie.



Abschlusswort

So das war es auch schon, denk ich.

Klar es gibt da noch Erbsenblattläuse, Springschwänze, Silberfische und was weiß ich noch alles, aber wenn man das alles aufzählen würde, kann man gleich Biologie studieren gehen.

Zum Ende hin möchte ich nur noch ein paar Dinge sagen, einmal macht es das Futtertier alleine nicht aus, auch diese müssen gut versorgt werden um gutes Futter zu sein.

Auch ist Abwechslung wichtig, wenn es immer nur das gleiche gibt, verhalten sich die Ameisen anders, so hab ich zumindest das Beobachten können.

Gab es eine Zeit lang nur Schaben, wurde sich daraufhin auf alles andere wie verrückt gestürzt und auch anders rum.

Wenn es nur Heuschrecken gab oder Heimchen, dann waren Schokoschaben wieder der Hit.



Autor: TheDravn

Technische Umsetzung: Erne



Ameisenfutterübersicht

Zurück zur Startseite