Myrmecia michaelseni - Haltungserfahrungen

Unterfamilie: Myrmeciinae
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#1 Myrmecia michaelseni - Haltungserfahrungen

Beitrag von swagman » 3. Oktober 2009, 15:28

[SIZE="5"][color="DarkRed"]Myrmecia michaleseni[/color][/SIZE]


Bild

[SIZE="3"][color="DarkRed"]Taxonomie[/color][/SIZE]
Subfamilia: Myrmeciinae
Tribus: Myrmeciini
Genus: Myrmecia Fabricius, 1804
Species: noch nicht näher bestimmte Art.


[SIZE="3"][color="DarkRed"]Allgemeines[/color][/SIZE]
Herkunft: Australien
Habitat: Bewaldete Gebirgsregionen.
Kolonie: Monogyn
Koloniegröße: Gering.
Gründung: Semiclaustral
Arbeiterinnen: Kaum Größenunterschiede untereinander.
Nestbau: Erdnester, auch unter Steinen.
Winterruhe: Hält eine Winterruhe bei Temperaturen unter 20°C.


[SIZE="3"][color="DarkRed"]Aussehen/Färbung[/color][/SIZE]
Königin/Arbeiterin: Schwarz mit rötlich/kupferfarben behaarter Gaster.
Bei Sonnenlicht glänzen die schwarzen Körperbereiche leicht violett/metallisch, sieht sehr hübsch aus.

[SIZE="3"][color="DarkRed"]Größe[/color][/SIZE]
Königin: ca. 18-20 mm
Arbeiterinnen: ca. 12 mm (Erstlingstiere).


[SIZE="3"][color="DarkRed"]Entwicklungsdauer[/color][/SIZE]
Arbeiterin: 7 - 8 Wochen;





[SIZE="3"][color="DarkRed"]Bemerkungen[/color][/SIZE]
Sie verfügen über eine gut visuelle Wahrnehmung mit der sie ihre Beute, kleine Insekten und Spinnen, aufspüren um sie mit ihrem Giftstachel zu töten.
Arbeiterinnen jagen einzeln und arbeiten nicht zusammen.
In ihrem Lebensraum suchen sie Nektarien von Bäumen und Sträuchern, um dort an die zuckerhaltigen Pflanzensäfte zu gelangen.
Etwas größer als meine Myrmecia cf. chrysogaster und auch schlanker in der Form. Im Gegensatz zu diesen jedoch viel aktiver und schneller. Bisher konnte ich keine besondere Aggressivität feststellen.

[SIZE="3"][color="Red"]Warnhinweis! [/color][/SIZE]
Das Gift von Myrmecia ist dem von Bienen und Wespen ähnlich und kann deshalb zu allergischen Reaktionen führen. Es muss deshalb unbedingt darauf geachtet werden, dass keine unbeteiligten Personen mit den Ameisen in Kontakt kommen und versehentlich gestochen werden.




[SIZE="3"][color="DarkRed"]Haltungsbedingungen[/color][/SIZE]
Temperatur: Braucht es nicht so warm wie andere Arten, 24-25C° tagsüber genügen.
Feuchtigkeit: Verträgt es etwas feuchter.
Formicariengröße: Aufzuchtbecken 20x10x10; Später z.B. 50x30x30 cm.
Futter: Kleine Insekten und Spinnen, Zuckerwasser und Wasser.


Hier kann diskutiert werden.

Wie bei allen exotischen Arten sollte der Infektionsthread beachtet werden.

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#2

Beitrag von swagman » 3. Oktober 2009, 15:46

[SIZE="5"][color="DarkRed"]Haltungsbericht[/color][/SIZE]


Unterbringung.
Die Kleinkolonie habe ich inzwischen in einem 20x10x10 cm Glasbecken mit Deckel untergebracht. Die Aufzucht in diesen kleinen Becken mit Ytong-Nest hat sich bei kleinen Myrmecia Arten recht gut bewährt.

Bild

An der Seite befindet sich ein kleines Ytong-Nest mit zwei Kammern, von welchen eine sich feucht und die andere trocken halten lässt. Als Substrat dient Sand verschiedener Körnung, ansonsten vervollständigt noch ein Zuckerwasser-Napf die Einrichtung. So lassen sich Gründerkolonien von kleineren Myrmecia Arten einfach und erfolgreich halten und groß ziehen.


Der Umzug aus dem Reagenzglas, in welchen die Königin bereits zwei Arbeiterinnen aufgezogen hat gestaltete sich recht einfach. Nachdem ich das Reagenzglas aus ihrer bisherigen Unterkunft, einer kleinen Haushaltsdose in das neue Becken legte, zogen die Tiere recht schnell mit ihren zwei großen Larven in das abgedunkelte Ytong-Nest.

Bild
Die Ameisen haben den Nesteingang sofort entdeckt und pendeln mehrmals
zwischen Ytong und Reagenzglas.

Bild
Die Königin muss in die Ecke.^^

Bild
Was glotzt denn der ständig so in unser Becken?
Wer beobachtet hier eigentlich wen?

Bild
Die Königin kann sich nicht recht entscheiden.

Bild
Die Arbeiterinnen wissen nun auch nicht recht was zu tun ist.

Bild
Jetzt doch, schnell die Larven ins neue Nest bringen.

Bild
Hey, wo sind die Larven? Ich hab hier ein leckeres Fliegenbein!

Ernährung.
Die Ameisen werden wie meine anderen Arten auch mit Zuckerwasser gefüttert, zudem bekommen sie täglich eine Fliege für die Larven. Dabei zeigen diese Myrmecia im Gegensatz zu meinen Myrmecia chrysogaster keine scheu und erbeuten geschickt und schnell auch lebende Futtertiere. Sie bewegen sich insgesamt auch schneller als meine anderen Arten und sind recht neugierig. Erschrickt man diese Ameisen jedoch, verstecken sie sich sofort, wobei sie regelrecht davon rasen, oder sie erstarren.
Ein aggressives Verhalten, wie es Myrmecia desertorum oder M. pavida zeigt konnte ich noch nicht beobachten, jedoch dürfte dies mit Sicherheit an der noch geringen Koloniegröße liegen.

Haltungsbedingungen.
Da diese Art aus bewaldeten Gebirgsregionen stammt, brauchen sie es nicht so warm wie die anderen Arten und vertragen es auch etwas feuchter.
Entsprechend wird das Nest befeuchtet und auch die Beckeneinrichtung ein bis zweimal die Woche mit etwas Wasser besprüht. Ansonsten halte ich sie bei etwa 24-25C° am Tag und Nachts ohne Heizung.

Stand: eine Königin, zwei Arbeiterinnen und zwei dicke Larven.

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#3 AW: Myrmecia spec. - Haltungserfahrungen

Beitrag von swagman » 25. Oktober 2009, 13:15

25.10.2009

Rückschlag und neue Hoffnung.

Inzwischen haben sich beide Larven verpuppt, aber leider wurde eine der beiden Puppen später wieder geöffnet und die Puppe gefressen. Muss wohl abgestorben sein und wurde dann verwertet.
Ist natürlich schade, da es eh so lange gedauert hat mit der Brutaufzucht.
Aber es gibt auch etwas gutes zu berichten, die Königin ist diesmal richtig fleißig am Eierlegen. Konnte gestern schon 7-8 Eier entdecken.
Wäre super wenn diesmal gleich ein ganzer Schwung Arbeiterinnen aufgezogen wird und das Volk endlich deutlich wachsen würde.
Na ja, wird schon werden, auch wenn es mal wieder einiges an Geduld von mir abverlangt. Aber ich will es ja nicht anders.^^

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#4

Beitrag von swagman » 22. November 2009, 17:05

22.11.2009

Zwischenbericht

Das Volk wächst, wenn auch recht langsam.
Vor kurzen ist die dritte Arbeiterin geschlüpft. Allerdings sind aus den Eiern nur drei Larven geschlüpft, keine Ahnung was aus dem Rest wurde.
Wenigstens haben diese sich alle gut entwickelt und vor etwa einer Woche verpuppt.
Die Entwicklungszeit ist damit ziemlich gleich mit meinen anderen Myrmecia Arten.

Ansonsten sind diese Myrmecia recht aktiv und auch oft im Becken zu beobachten. Ab und an kommt sogar die Königin aus dem Nest, jedoch im Schutz der Dunkelheit.
Einmal mussten sie die Puppen in der Arena lagern, nachdem ich das Nest etwas zu stark befeuchtet hatte. Schön zu beobachten, wie sie gleich eine Problemlösung gefunden haben um ihre wertvolle Brut zu retten.
Dabei wichen die Arbeiterinnen nicht von den Puppen und lagerten diese auch direkt vor dem Nest.

Stand: 3 Arbeiterinnen und 3 Puppen.

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#5 AW: Myrmecia spec. - Haltungserfahrungen

Beitrag von swagman » 4. Februar 2010, 10:20

04.02.2010

Diapause/Winterruhe


Auch bei diesem Volk wartete ich bis kurz vor meinem Abflug nach Australien auf das schlüpfen der drei Puppen, leider wurde es nichts. Die Zeit war zu kurz und ich war schon weg als die Arbeiterinnen alle gesund und munter geschlüpft sind.
Das war es dann aber auch hier.
Da ich nämlich diese Kolonie zusammen mit der von Myrmecia fulvipes nicht beheizt habe, wurden auch bei beiden keine Eier mehr gelegt. Ein deutliches Zeichen, dass diese Arten eine Winterruhe brauchen.
Dahinter steckte natürlich Absicht. Zwar währe es schön wenn die kleinen Völker wachsen würden, auf der anderen Seite jedoch wollte ich meine Urlaubsvertretung nicht überfordern mit der Ameisenbetreuung.
Die großen Kolonien zu füttern ist relativ einfach, diese kleinen jedoch richtig zu versorgen braucht Erfahrung.
Das Beispiel meiner Myrmecia chrysogaster zeigt warum. Dort hat sich die Brut nicht so entwickelt wie es nach 6 Wochen der Fall sein müsste. Diese Arten sind eben etwas heikler zu Halten und ohne nötige Erfahrung wird es schwierig.

Inzwischen steht das Volk jedoch wieder warm und zeigt auch vermehrt Aktivität. Sie haben auch schon erste Insekten angenommen und ich denke, dass bald wieder Eier gelegt werden.

Stand: 6 Arbeiterinnen, keine Brut.

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#6 AW: Myrmecia spec. - Haltungserfahrungen

Beitrag von swagman » 21. Februar 2010, 16:12

21.02.2010

Umzug in neues Becken.


Vor etwa einer Woche habe ich die kleine Kolonie in ein neues Becken umgesetzt. Brut war noch keine vorhanden, daher musste ich nur die Tiere umsetzen.
Das Becken ist ein kleines aber etwas höheres Aquarium, wie es für Garnelen benutzt wird. Die Höhe war mir wichtig, da ich daraus ein Farmbecken gebaut habe. Ich habe dazu mit Styrodur gearbeitet, welchen ich mit Silikon und aufgestreuten Sand abgedichtet habe. Das ganze wurde so gebaut, dass die Myrmecia einen Farm Bereich zum Graben haben, einige Pflanzen eingesetzt werden konnten und ein Zwischenboden den ungenutzten Bereich des Beckens abtrennt. Schon alleine um Gewicht zu sparen.
Inspiriert von den Freiland-Beobachtungen auf Fraser Island, habe ich mich für weißen Sand entschieden. Dadurch kommen die Tiere sehr gut zur Geltung.
Das Sand/Lehm Gemisch habe ich allerdings noch etwas mit gröberen weißen Sand gestreckt, da es mir etwas zu lehmig und fein vorgekommen ist. Damit habe ich den Farmbereich aufgefüllt, für den Rest habe ich reinen Sand verwendet.
Die Farm hat eine Drainage aus Blähton, gesichert mit Vlies damit weder Sand noch Ameisen dort hinkommen. Dadurch lässt sich die Farm auch sehr gut von unten befeuchten. Überschüssiges Wasser gelangt nicht in den Nestbereich.

Die Myrmecia haben das Ganze sofort begeistert angenommen. Einen kleinen Gang habe ich ihnen vorgegeben, dort haben sie auch sofort begonnen ein Nest zu graben. Zwei Arbeiterinnen waren jetzt fast die ganz Woche dabei Gänge und Kammern anzulegen.
Schon jetzt lässt sich der für diese Gattung typische Nestbau erkennen. Im Prinzip recht einfache Nester, mit langen Gängen die einzelne Kammern verbinden. In der Farm ist der Platz nicht ausreichend, aber in der Natur würden sie einen Gang in die Tiefe graben an welchem sich in bestimmten Abständen eine Kammer befindet.
Bei mir haben sie inzwischen den Boden der Farm erreicht und müssen jetzt wohl zu den Seiten hin ausweichen.

Die Einsicht in das Nest ist nun entsprechend eingeschränkt, aber die Ameisen können ihren Nestbau-Trieb ausleben.
Für mich ist es ein guter Kompromiss zwischen Kunstnest und Erdhaltung. Denn an letztere traue ich mich noch nicht richtig ran. Eine gewisse Kontrolle darüber, was im Nest geschieht, möchte ich mir doch erhalten um rechtzeitig Probleme erkennen zu können.



Ich würde euch gerne Bilder liefern, aber leider ist mein Laptop hinüber und ich bin froh wenn ich vorerst ab und an den PC von Freunden benutzen kann.
Schade nur, dass auch einige Videos und Bilder meines Australienurlaubes dabei verloren gegangen sind. :furchtbartraurig:

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#7 AW: Myrmecia spec. - Haltungserfahrungen

Beitrag von swagman » 4. März 2010, 14:40

[b]04.03.2010[/b]

[b]Neue Saison beginnt.[/b]

Die Myrmecia haben sich richtig gut eingelebt. Habe vor kurzen die ersten Eier entdeckt.
Damit die erste Brut dieses Jahres und der Beginn der neuen Saison.
Inzwischen haben sie auch den Nesteingang zweimal umgelegt. Dazu wird der Alte von unten mit Sand verbaut und an anderer Stelle dann nach oben durchgegraben. Na, die Freiheit sollen sie doch haben.

Bilder hab ich noch immer keine, aber dafür gibt es einige Videos.

Eine Arbeiterin war am Zuckerwasser und läuft zurück zum Nest:

[youtube]<object width="425" height="344"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/reerX-n3D4I&hl=de&fs=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/reerX-n3D4I&hl=de&fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"></embed></object>[/youtube]

Die nächsten drei Videos zeigen eine Arbeiterin, welche den Nesteingang umgestaltet. Das Moos im Becken stammt übrigens aus Australien. Echtes Wüstenmoos also, mal sehen ob das im Becken vielleicht sogar wächst.

[youtube]<object width="425" height="344"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/mnDrdoXBqlQ&hl=de&fs=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/mnDrdoXBqlQ&hl=de&fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"></embed></object>[/youtube]

[youtube]<object width="425" height="344"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/vMe7DXSuHbM&hl=de&fs=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/vMe7DXSuHbM&hl=de&fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"></embed></object>[/youtube]

[youtube]<object width="425" height="344"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/P1n6xTVHKTM&hl=de&fs=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/P1n6xTVHKTM&hl=de&fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"></embed></object>[/youtube]

Die Videos zeigen zwar fast immer das gleiche, aber ich wollte euch nur mal zeigen welche Verhaltensweisen sich durch das neue Becken beobachten lassen.
Bis jetzt bin ich sehr zufrieden damit. Besonders gut gefällt mir der Kontrast zwischen Ameisen und Untergrund.
Die Einsicht in die Kammern ist auch nicht so schlecht, wenn auch einiges so gebaut wurde dass man nichts sieht. Aber die Kammern sind breit genug und die Eier zum Beispiel liegen schön vorne an der Scheibe. Wenn man auch ganz genau hinsehen muss um diese auf dem weißen Sand zu erkennen.

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#8 AW: Myrmecia spec. - Haltungserfahrungen

Beitrag von swagman » 29. Juli 2010, 11:19

[b]29.07.2010[/b]

Die Kolonie entwickelt sich recht gut und es sind schon zahlreiche Arbeiterinnen dazu gekommen. Wie viele Tiere es genau sind kann ich allerdings nicht sagen, da ich nur teilweise Einblick ins Nest habe. Brut wird aber beständig aufgezogen und die Aktivität in der Arena nimmt auch zu.

Das folgende Video zeigt einige Arbeiterinnen beim Futtersuchen:
[youtube]<object width="480" height="385"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/W8F8D1kbWmw&hl=de_DE&fs=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/W8F8D1kbWmw&hl=de_DE&fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="480" height="385"></embed></object>[/youtube]
Man kann recht gut erkennen wie diese Ameisen aktiv nach Beutetieren suchen. Eine naturnahe Einrichtung mit Laubstreu ist daher für die Haltung unbedingt nötig.

Das nächste Video zeigt wie eine Fliege erbeutet und zum Nest gebracht wird:
[youtube]<object width="480" height="385"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/pdZfE60wPPY&hl=de_DE&fs=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/pdZfE60wPPY&hl=de_DE&fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="480" height="385"></embed></object>[/youtube]
Diese Ameisen orientieren sich nicht nach Duftstoffen, sondern optisch. Man kann dies recht gut erkennen wenn die Arbeiterin sich auf den Weg zum Nest macht. Sie dreht sich immer wieder im Kreis um die Umgebung zu betrachten und damit den Weg zum Nest zu finden.

Gesperrt

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