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Heimische Camponotus Arten

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Cateena
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#9 AW: Heimische Camponotus Arten

Beitrag von Cateena » 7. Februar 2013, 12:31

Also es gibt definitiv noch einige andere Anfänger Ameisen. Die Frage ist, soll es unbedingt Camponotus sein? Lasius niger ist eine sehr gute Anfänger Art, da sie recht anspruchslos ist und dadurch auch den ein oder anderen Anfänger Fehler verzeiht. Bei z.b. Camponotus ligniperdus ist die Haltung auch sehr einfach, wodurch sie Anfänger geeignet ist, allerdings gibt es den Nachteil, dass die Kolonie relativ langsam wächst und es dadurch eine Weile dauert, bis es viel zu beobachten gibt. Das kann man zwar umgehen, indem man gleich eine größere Kolonie kauft, aber dadurch entgeht einem die spannende Gründungsphase. So kann man noch ewig lange weiter überlegen welche Art für dich geeignet ist, ohne zu einem Ergebnis zu gelangen. Ohne weitere Informationen, was du dir von deiner Kolonie erhoffst, bzw was du erwartest, ist es unmöglich dir vernünftig zu helfen. Wenn du gar keine Vorstellung davon hast, was du von einer Kolonie erwartest und erstmal allgemein rausfinden möchtest wie die Ameisenhaltung funktioniert, würd ich dir am ehesten zu Lasius niger raten, ansonsten mehr Infos geben, damit wir dir beim eingrenzen helfen können :-)


Interpunktion und Orthographie dieses Beitrags sind frei erfunden.
Eine Übereinstimmung mit aktuellen oder ehemaligen Regeln wäre rein zufällig und ist nicht beabsichtigt! :fluchen:

Nutuk
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#10 AW: Heimische Camponotus Arten

Beitrag von Nutuk » 7. Februar 2013, 14:46

Moin,

"Andere Arten die für Anfänger geeignet sind" bezog sich schon auf Camponotus.

Ich wollte wenn eine Camponotus Art halten, da ich Lasius etc zu klein finde...
Oder halt eine andere Art die in ihrer Körpergröße annähernd vergleichbar ist.



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Boro
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#11 AW: Heimische Camponotus Arten

Beitrag von Boro » 7. Februar 2013, 15:12

Hallo Nutuk!
Willkommen im Forum!
Du hast hier schon gelesen, dass von den heim. Camponotus-Arten C. ligniperdus u. C. herculeanus für die Haltung recht gut geeignet sind. Hinzufügen sollte man noch dass C. aethiops, C. piceus, C. truncatus, C. vagus auf der Roten Liste stehen u. daher nicht gehalten werden sollten u. auch in diesem Forum nicht gehandelt werden dürfen. Inwieweit C. fallax in D auf der Roten Liste steht, ist mir jetzt nicht geläufig.
Es gibt aber auch aus der Serviformica-Gruppe schöne Arten, die man halten kann, z. B. Formica (Serviformica) fusca.
Schau dir einfach unsere Steckbriefe genauer an: http://www.ameisenforum.de/artbeschreibungen-steckbriefe/
L.G.Boro



Nutuk
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#12 AW: Heimische Camponotus Arten

Beitrag von Nutuk » 7. Februar 2013, 15:55

So...ich denke, dass es Camponotus ligniperdus sein wird. Wie groß muss für die erste Saison das Nest ausfallen? Also Kamergröße und Anzahl.

Wie tief/breit muss eigentlich der Wassergraben sein und befülle ich diesen noch? Z.b. Mit watte ?

Und wie groß sollte die Arena mindestens sein? Welcher Bodengrund ist zu empfehlen?

Welcher Ausbruchsschutz ist bei dieser Art am sinnvollsten (Deckel versteht sich von selbst).



Krafty
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#13 AW: Heimische Camponotus Arten

Beitrag von Krafty » 7. Februar 2013, 17:22

Willst du eine offene Arena machen wen du einen Wassergraben befüllen willst?
Oder wie genau willst du diese halten?
Hast du dir schon ein paar Haltungsberichte angeschaut?
Hier ist der von Toblin z.b
http://www.ameisenforum.de/camponotus/camponotus-ligniperdus-haltungserfahrungen-t31673.html

zum Ausbruchsschutz würde ich noch eine schicht PTFE auftragen das reicht dan.
grüße Krafty



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Sajikii
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#14 AW: Heimische Camponotus Arten

Beitrag von Sajikii » 7. Februar 2013, 17:26

All deine Fragen richten sich alleine nur danach, wie groß die Kolonie ist, die du bekommst. Also, wenn du eine Gründerkolonie mit ein paar Arbeiterinnen bekommst reicht ein Reagenzglas mit einem Wassertank, dass du in einem kleinen Formicarium oder Plastikbehälter (ich bevorzugte immer Fichtennadeln als Bodengrund) gibst und mit Paraffinöl absicherst. Unsere Camponotus Arten, zumindest die größeren Vertreter, sind in der Anfangsphase sehr "gemütlich" im Wachstum, erst wenn genug Pflegepersonal da ist kann man einen deutlich schnelleren Koloniewachstum feststellen.
Falls du eine größere Kolonie bekommst, würde ich passend ein Ytongnest bereit stellen, und natürlich eine größere Arena ;) ...ich würde gleich eine größere Arena kaufen, damit auch immer genug Platz vorhanden ist.


LG

Nutuk
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#15 AW: Heimische Camponotus Arten

Beitrag von Nutuk » 7. Februar 2013, 17:56

Also wenn wollte ich halt ganz am Anfang der koloniegründung einsteigen.

Der Wassergraben bezog sich nicht auf den Bereich Ausbruchsschutz sondern auf Befeuchtung des Ytong nestes.

Macht es Sinn einer jungen Kolonie ein ytongnest zur Verfügung zu stellen? So mit 2-3kammern ?



Matze
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#16 AW: Heimische Camponotus Arten

Beitrag von Matze » 7. Februar 2013, 19:04

Hallo Nutuk,
du kannst das Ytongnest der kleinen Kolonie gerne zur Verfügung stellen aber wie Sajiki schon geschrieben hat reicht auch ein Reagenzglas als Nest für den Anfang aus. Ich habe immer erst ein weiteres Nest angeboten ab 10 bis 15 Arbeiterinnen.
Liebe Grüße
Mathias


Meine Haltungsberichte: Messor barbarusund Messor minor hesperius

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