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Camponotus japonicus mehrere tote Arbeiterinnen..

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CaptainAhab
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#1 Camponotus japonicus mehrere tote Arbeiterinnen..

Beitrag von CaptainAhab » 7. Dezember 2020, 17:46

Hallo zusammen,

ich habe jetzt seit längeren eine Camponotus japonicus Gyne (ca. Juni bekommen) und mittlerweile 13 Arbeiterinnen. Die Arbeiterinnen Anzahl hatte sich seit der Ankunft im Juni mit 10 Arbeiterinnen kaum erhöht.

Am Anfang hatte ich ein Problem mit der Temperatur in der Arena das konnten wir mittels einer Lampe aber lösen, die Temperatur liegt bei ca. 30°C in der Arena und im Nestbereich 28°C.
Nach circa 5 Monaten im RG hatte ich an die Lampe eine Zeitschaltuhr angeschlossen durch die recht kurzen Intervalle beschlossen die Ameisen aber dann recht schnell endlich auszuziehen und ins eigentliche Nest (durchgängig Beheizt 27-30°C) einzuziehen.

Ich hoffte das sich dann auch das Arbeiter Problem damit endgültig lösen würde..
Jedoch schaute ich gerade eben hinein und fand drei Arbeiterinnen tot vor und eine vierte in der Ecke zusammen gekrümmt, vermutlich auch bald tot. Der einen toten wurde auch der Kopf abgetrennt, ist das normal ?!
Die Ameisen haben durch gehend Wasser/Wassergel, Zuckerwasser/Honig sowie Jelly/Schokoschaben zur Verfügung.

Woran kann dieser plötzliche Tod liegen?? :( :(
Dachte es wird jetzt endlich.. :(
Hoffe ihr könnt mir weiterhelfen bin verzweifelt..
IMG_20201207_172540.jpg

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Harry4ANT

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#2 Camponotus japonicus mehrere tote Arbeiterinnen..

Beitrag von Harry4ANT » 7. Dezember 2020, 19:12

Prinzipiell könnten das die Arbeiterinnen der ersten Brutwelle (Gründungsphase) gewesen sein, deren Zeit nun einfach gekommen war.

Wie sieht es den mit Brut aus? Wenn da etwas vorhanden ist würde ich mir mal noch nicht allzu große Sorgen machen.
Optimal wäre natürlich von jedem Stadium etwas.

Die recht träge Entwicklung und teilw. sehr lange Brutentwicklungsphase hatte ich beim meinen C. japonicus damals auch.
Das hat sich teilweise gefühlt ewig gezogen bis zum Schlupf, trotz punktueller Beheizung, feuchten Bereichen im Nest und regelmäßiger Fütterung.


Die Arena hatte ich bei mir nur mit Raumtemperatur - sehe da auch keine Probleme wenn diese mal unter 20 Grad fällt.

Haben sie innerhalb des Nestes die Möglichkeit zum Ausweichen, falls es doch zu warm sein sollte oder wird das ganze Nest beheizt? Arena hast du ja noch wärmer als das Nest aktuell.
Messung mit Fühlerkabel in der Kammer?
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#3 Camponotus japonicus mehrere tote Arbeiterinnen..

Beitrag von CaptainAhab » 8. Dezember 2020, 11:52

Harry4ANT hat geschrieben:
7. Dezember 2020, 19:12
Prinzipiell könnten das die Arbeiterinnen der ersten Brutwelle (Gründungsphase) gewesen sein, deren Zeit nun einfach gekommen war.

Wie sieht es den mit Brut aus? Wenn da etwas vorhanden ist würde ich mir mal noch nicht allzu große Sorgen machen.
Optimal wäre natürlich von jedem Stadium etwas.

Die recht träge Entwicklung und teilw. sehr lange Brutentwicklungsphase hatte ich beim meinen C. japonicus damals auch.
Das hat sich teilweise gefühlt ewig gezogen bis zum Schlupf, trotz punktueller Beheizung, feuchten Bereichen im Nest und regelmäßiger Fütterung.


Die Arena hatte ich bei mir nur mit Raumtemperatur - sehe da auch keine Probleme wenn diese mal unter 20 Grad fällt.

Haben sie innerhalb des Nestes die Möglichkeit zum Ausweichen, falls es doch zu warm sein sollte oder wird das ganze Nest beheizt? Arena hast du ja noch wärmer als das Nest aktuell.
Messung mit Fühlerkabel in der Kammer?
Hallo Harry,

erstmal vielen vielen Dank für deine schnelle Antwort! 8)

Zu deinen Fragen aktuell haben ich glaube nur Larven&Eier und das auch schon seit längerer Zeit (1-2 Monate) Gefühlt tut sich da fast gar nichts sind ja jetzt auch schon 6 Monate da, dafür drei neue Arbeiterinnen wirkt für mich etwas wenig.

Habe im Nest ein Anloges Thermometer mittig liegen und das Nest an sich wird nur in einem Drittel beheizt. Die Ameisen haben sich etwas Abseits davon versammelt, ich vermute also das dort genau die richtige Temperatur für sie herrscht.

Du erwähntest punktuelle Befeuchtung ist das ein muss bei der Art, weil bis jetzt hatte ich das nicht gemacht. Wie bist du dabei vorgegangen ? Ich könnte den Ytong Stein etwas mit einer Pipette befeuchten. Die letzte Messung der Luftfeuchtigkeit ist schon etwas her und war bei ca. 70% , deswegen dachte ich auch nicht weiter an ein weiteres Befeuchten.

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Harry4ANT

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#4 Camponotus japonicus mehrere tote Arbeiterinnen..

Beitrag von Harry4ANT » 8. Dezember 2020, 14:25

Bei so einem Ytong Nest würde ich dir statt der Pipette solche Nadelflaschen empfehlen.

Damit kannst du einfach seitlich (oder zwischen Abdeckglas und Stein) am Ytong ansetzen in einer Ecke, etwas dagegen drücken und dann direkt in den Ytong das Wasser quasi einspritzen.
Man sieht dann auch schön wie sich der Ytong mit der gewünschten Menge vollsaugt.

Und dann etwas beobachten ob die "feuchte Ecke" bevorzugt wird und wie nah sie in den feuchten Bereich gehen.


Die Flaschen sind auch sehr gut um z.B. sehr kleine Tröpfchen Ahornsirup, Zuckerwasser, flüssigen Honig usw. aufzubringen.


Ich habe dieser hier (60ml) in Verwendung:

https://www.ebay.de/itm/30ml-50ml-100ml ... SwQKtekWvA


Du kannst natürlich auch mit der Pipette von oben Befeuchten erst mal soweit du ran kommst.
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