Gemeinschaftsbecken

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bcf
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#1 Gemeinschaftsbecken

Beitrag von bcf » 5. August 2020, 17:21

Guten Tag alle zusammen,

eigentlich wollte ich mir eine Raptiformica Kolonie zulegen. Doch da ich auf der Suche nach einer Gyne erfloglos war, habe ich mich entschieden mein Projekt Gemeinschaftsbecken nun doch umzusetzten.
Ich hatte bereits ein Gemeinschaftsbecken jedoch hatte jede Art noch zusätzlich ihre eigene Arena und Nest, somit gab es lediglich vereinzelnt begegnungen die auch meist ohne größere zwischenfälle von statten gegangen sind. Dabei handelte es sich eigentlich um 2 dominate Arten.
1x Lasius niger
1x Tetramorium bicarinatum
Den Grund dafür, dass es so glimpfliche abgelaufen ist sehe ich darin dass beide ein eigenes Nest und eigene Arena hatten und nur kleine Trupps über die Schläuche ins Gemeinschaftsbecken gestoßen sind. Auch habe ich versucht genügen Futter anzubieten, damit keine Kämpfe aufgrund von Futtermangel herrschen. Somit ist mir mein erstversuch ganz gut gelungen. Erleichternd kam hinzu, dass beide Kolonien jeweils keine 500 Arbeiterinnen gezählt haben.
Kommen wir nun zu meinem neuen Projekt.

Dafür habe ich meine alten One Note notizen ausgepackt in der ich bereits Ameisen die in die engere Auswahl kommen aufgeschrieben habe + deren Anforderungen an das richtige Habitat. Damit ich nicht neue Ausreden finde um mein Vorhaben abzublasen, habe ich mir ein Aquarium in der Grösse 80x50x40cm zugelegt. Außerderm habe ich mir bereits die ersten Pflanzen gekauft, was meiner Meinung nach mit das wichtigste ist um eine erfolgreiche co existenz der verschiedenen Völker zu gewährleisten. Bisher habe ich folge Pflanzen gekauft und eingepflanzt:
1x Guzmania
1x kleine Bergpalmen
1x Dieffenbachia
1x 1x Sansev. Cylindica M
Sowie ein paar Miniplanzen und Baumrinde in verschiedenen Formen und Größen die mir optisch gut gefallen haben.
Ich würde wahrscheinlich keine dieser Planzen in meinem Aquarium zuordnen können. Aber der Botaniker in mir sagt passt schon.
Desweiteren habe ich einen kleinen mini See angelegt.
Gerne würde ich eine Art Bach anlegen, der sowohl als Abtrennung zwischen den Kolonien dient und optisch was her machet.
Jedoch bin ich mir noch nicht sicher wie ich dieses Projekt ohne Strom umsetzten soll? Hier wäre ich über Ideen und Vorschläge auf ewig dankbar. Da meine Frau und ich mit der Kinderplanung abgeschlossen habe ich kann ich leider nur eine Gyne nach dem Ideengeber benennen.

Was Fehlt noch in meinem Eldorado:

Pflanzen:
Zum einen Brauche ich Ranken um die Möglichkeit zu haben, mehrere Ebenen zu schaffen damit sich meine kleinen Bewohner aus dem Weg gehen können.
Auch habe ich Verschiedene Varianten von Baumrinde aufgestellt.
Auch will ich Rosen oder hartnäckige Pflanzen die ich eventuell mit Blattläusen oder ähnlichen Bestücken kann.
Bei den restlichen Pflanzen gehe ich einfach nach Funktion und aussehen.
Gerne dürft ihr mir helfen die richtigen Pflanzen zu finden.

Sonstiges:
Ich würde gerne den angelegten See verschönern, da er bis jetzt eine abgeschnittene Mehlwürmer Box ist die optisch wenig her gibt, jedoch war ich nicht bereit 22 € für eine optisch ansprechendere Variante aus dem Zoofachhandel zu berappen.
Auch will ich den Bodengrund noch etwas verändern, da die Beobachtung auf schwarzer, torffreier Bioerde nicht optimal ist.
Aus diesem Grund habe ich vor größere Weiße Steine als Bodengrund zu nehmen um wenigstens ein Teil der Bodenaktivität beobachten zu können.
Auch soll ein kleines Bienenhaus auf stelzen integriert werden, in der Hoffnung das sich ein Stamm dort dauerhaft einnisten wird. Gerne dürft ihr mich auch hier Beraten, welches Substrat ich auf den Boden aufbringen soll.

Die Ameisen:
Zu guter letzt will die Ameisen aufzählen, die bisher ins engere Auswahlverfahren gekommen sind.
Ich habe mich für Ameisen entschieden, die keine Winterruhe benötigen. Grund dafür ist meiner Meinung nach der Möglichkeit der dies zu Gewährleisten. Das ganze Aquarium kann ich nicht in den Keller verfrachten, da mir die Pflanzen Kaput gehen würden und ich es für schwierig halte bei der Winterruhe die Bedürfnisse jeder einzelnen Art einzuhalten.
Camponotus compositor
Camponotus mus
Prisomyrmex pungens
Paratrchina longicornis
Crematogaster rudis
Myrmicaria brunnea
Meranoplus bicolor
Myrmicaria arachnoides
Gigantiops destuctor
Paraponera clavata
Camponotus nicobarensis


Natürlich will ich nicht alle Ameisen bei mir integrieren.
Auch bin ich mir noch nicht sicher wie viele Arten ich einsetzten will.
Grundsätzlich stellt sich mir die Frage macht es Sinn noch eine Kolonie nachträglich einzusetzen, wenn die anderen Kolonien vielleicht schon zu Zahlreich sind und sich dadurch nie ein richtiges Gleichgewicht einpendelt falls dies jemals möglich ist.
Auch wenn ich mit meinem Vorhaben nirgends Interesse wecke, werde ich weiter mein Vorhaben hier mit euch oder nur mit mir teilen.

PS: Ich hatte heute einen Termin und habe auf dem Weg dorthin endlich meine Raptoformica Gyne gefangen. Da ich Maximal 2 Kolonien oder Stellplätze in der Wohnung vollstellen darf und ich für mein vorhaben bereits meine Lasius niger freigelassen habe weiß ich nicht wie ich mit diesen Verfahre. Meine Frau hat mir mit der Scheidung gedroht als ich wieder mit einer Königin ankam. Manch einer würde sagen das wäre eine Win Win situation. Aber eine Scheidung würde mir die Finanziellenmittel rauben mein Gemeinschaftsbecken umzusetzen. Dennoch ist die Raptiformica Gyne mit ein paar Formica fusca und Formica sanguinea in ein Nest eingezogen.
Anbei noch ein paar Bilder bis bald.
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Manticor

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#2 Gemeinschaftsbecken

Beitrag von Manticor » 5. August 2020, 17:35

Vergesellschaftung stelle ich mir immer schwierig vor außer vielleicht man hat eine Art drin und ne halbe Walnuss mit Temnothorax nylanderi oder so. Das dürfte wenig Probleme machen. Ich glaube auf so engem Raum (Terrarium an sich, egal wie groß) wird es schwierig das so zu machen, dass sie sich aus dem Weg gehen können, die eine nicht die andere killt oder es zu so einer Master/Servant Situation kommt. Hmm Ok sehe gerade der Bach solls trennen. Aber wie trennt man die Kolonien vom Bach?

Das mit der Frau kann ich nachvollziehen. Obwohl ich mich manchmal dabei erwische wie ich mir denke: Gut, dass mich ab und zu mal jemand bremst sonst hätte ich ratz fatz mal eben ein komplettes Zimmer voll mit Formicarien.

Raptiformica sind lustige Gesellen :) Freue mich bei meinen schon auf mehrere Tiere in der Arena. Momentan erst eine Königin und 6 Arbeiterinnen.

Pflanzen und Erde stelle ich mir ebenfalls tricky vor. Die Pflanzen wollen gewässert werden, die Luftfeuchte wäre ziemlich hoch und die Ameisen würden sicher überall graben. Dazu müsste dann auch genug Lehm mit drin sein, dass es nicht zu Einstürzen kommt.

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#3 Gemeinschaftsbecken

Beitrag von Fennek » 5. August 2020, 20:38

Hui! Tricky!
und Spannend :)

Da wirst du auf einige herausforderungen stoßen.

Beim Substrat hab ich die erfahrung gemacht, dass lockerheit des Bodens um einiges Wichttiger ist, als Festigkeit. Sowohl für die wurzeln der Pflanzen als auch fürr die Ameisen. Außreichend sand für die lockerheit und wasserabflussfähigkeit (z.b. beim gießen der pflanzen) ein zu hoher lehmanteil lässt den boden beim wässern vermatschen, hohlräume für wurzeln und amisen fallen zusammen und die damen sind begraben. Unterschiedlich große Substratpartikel sind uch sehr hilfreich. z.b pinienrinde untermischen - in verschiedenen größen bis - bei der terrarriengröße bis ca4cm. Wenn du keine Asseln mit drin hbeen willst, kann ich dir auch empfehlen kokoshummus (diese kokosblöcke ausm terrarienbereich) mit unterzumischen. das macht ne ganz gute luftigkeit des bodens und die kokosfasern speichern gut wasser.

hmm.. auch das stehende gewässer wird herausfordernd. Das kippt schnell um und das komplette terrarium kaann darran schaden nehmen. also immer regelmäßig das wasser wechseln und auch den behälter behälter säubern. ohne pumpe und filter ist das glaub ich mit einiger arbeit verbunden. Ich finde die idee allerdings sehr sehr schön. Als ersatz für den Mehelkäferlaven-behälter kannst du mit ner plastikplane (butterbrottüte/gefrierbeutel) und gips experimentieren. Gewünschte form des bachlaufs ins substrat drücken, plaastikplane rein, mit sahnesteifen gips ausgießen und bachlauf modellieren. eventuell nachdem der gips festgeworden ist noch nacharbeiten.
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#4 Gemeinschaftsbecken

Beitrag von bcf » 5. August 2020, 23:34

Vielen Dank für deine Ratschläge, ich denke den Boden/Erde muss ich nochmal überarbeiten. Am liebsten würde ich das Wasser leicht fließend gestalten aber ich weiß noch nicht wie ich das bewerkstelligen will. Schuld ist diese blöde Schwerkraft.

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#5 Gemeinschaftsbecken

Beitrag von Manticor » 6. August 2020, 07:00

Kleine Förderpumpe und Gefälle. Unten ein Sammelbecken das groß genug ist das das Wasser durch den Schlauch und den kompletten Weg zurück kann ohne das die Pumpe leer läuft. Die gibts sogar mit Solar. Habe eine draußen bei den Schildkröten. Sollte nur nicht zu dreckig sein das Wasser. Die Pumpe filtert nicht. Aber da kannste dir zur Not ein Kern eines Überraschugns Ei (Das Gelbe Döschen) mit Schwamm oder so füllen wenn die Pumpe ein und Ausgangsrrohr haben. Die meisten saugen einfach unten am Korpus an dann kann man sie wenn möglich 1-2cm vom Boden weg stellen und ab und zu halt mal den Schlamm entfernen.
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#6 Gemeinschaftsbecken

Beitrag von Fennek » 6. August 2020, 09:59

Manticor79 hat geschrieben:
6. August 2020, 07:00
Die gibts sogar mit Solar
Ui, DAS interessiert mich allerdings auch. Hast du zufällig gerade nen Tipp/Link parat,wo's die Dinger günstig gibt?

Super Tipp mit dem ü-ei-mini-filter!

Auch will ich den Bodengrund noch etwas verändern, da die Beobachtung auf schwarzer, torffreier Bioerde nicht optimal ist.

Die 'beobachtungsqualität' hab ich beim schreiben natürlich vergessen. :roll: Weißer Sand ist da wohl das naheliegenste. Allerdings muss dann da noch was dazu für die Luftigkeit des Substrats, dass auch die Pflanzen wachsen können und sich der Sand nicht mit und mit nach unten auswäscht. vielleivvht sowas wie ... bin mir nicht sicherr, wie sowas genannt wird. Aber auf jeden Faall offenporige, nicht imprägnierte steinchen / tonkügelchen / bims o.ä. Dann haben die wurzeln platz zum wachsen, wasser wird gebunden und es ist hell, dass die Ameiseen gut zu sehen sind. Wahrscheinlich musst du dann für die Pflanzen ein wenig nachdüngen, da in so nem substrag ja keine nährstoffe sind. das ginge evtl dann mit mehlkäferlarven-dung.

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#7 Gemeinschaftsbecken

Beitrag von Manticor » 6. August 2020, 10:58

Guano wäre da auch was natürliches zum Düngen. Keine Ahnung wo es die billig gibt aber wir haben unsere Solarpumpe bei Amazon bestellt. Je nach Größe 20-30€ Da ist immer ne Förderhöhe angegeben. Bei einem Meter würde ich sagen kannst du wenn es waagrecht mit leichter Steigung ist auch 1,5m drücken weil es ja nicht 90° nach oben geht.

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#8 Gemeinschaftsbecken

Beitrag von bcf » 27. August 2020, 01:23

So nun melde ich mich mal wieder.
Nach dem ich mein Projekt aufgrund einiger Planungsfehler ganz neu aufgerollt habe, ist die Fertigstellung etwas in Verzug geraten. Hinzu kommt das ich ich die letzten Wochen 6 Tage arbeiten durft. Aber da sich heraus gestellt hat das sich das auch in den nächsten Wochen nicht ändern wird, (Juhu) werde ich das Projekt im schnellverfahren fertig stellen.
In meiner neuen Planung, habe ich mich gegen einen Bach entschieden, da dieser schwer aber nicht unmöglich umzusetzen ist, jedoch meiner Meinung nach zu viel Platz kostet den ich besser investieren will. Den Wasserfall habe ich mal in die Rückwand integriert jedoch in kleinem Umpfang werde ihn aber nicht verwenden, das bedeutet, das auch keine kleiner See integriert wird, jedoch habe ich die Sickerschicht und den restlichen Bodengrund so angelegt, das ich dies später ohne zu viel aufwand anlegen kann, vorausgesetzt es nisten sich keine Ameisen in diesem Teil an.
Als Rückwand habe ich 2 Modelle angefertigt.
1. Aus Stürodur, was ich für sehr geeignet halte, da man sich die Rückwand fast zu 100% nach seinen eigenen Wünschen gestalten kann.
2. Mit Bauschaum, hier ist man nicht ganz so flexibel, kann meiner Meinung jedoch mehr Natürliche Substanzen direkt mit Verkleben. Ich habe zum Beispiel Rinde und Humus in den noch nicht angezogenen Bauschaum verklebt. Je nach Bauschaum ist hier jedoch Eile geboten und 2 helfende Hände vielleicht von Vorteil. Auch habe ich den Schlauch durch den das Wasser nach oben gepumt werden soll direkt mit eingebaut. Dabei hätte ich vielleicht den Schlauch in ein holes stück Rinde stecken solle, da dieses besser ausgetauscht werden könnte falls mal ein defekt vorliegt. Aber Naja diesen Planungsfehler verzeihe ich mir da eine neue Planung das Projekt wohl bis zum Sankt Nimmerleinstag verschieben würde.

Schlussendlich habe ich mich nach Fertigstellung für Rückwand NR. 2 entschieden.
Auch habe ich mich erstmal dafür entschieden, keine fertigen Nester einzubauen.

Gestern sind 2 Kolonien gekommen die ich unbedingt halten wollte.
1. Myrmicaria brunnea
2. Camponotus turkestanus
Ich will zwar keine meiner Kinder bevorzugen, aber die Camponotus turkestanus sind wunderschöne Geschöpfe. Die Königin hat eine Wirklich beachtliche Größe und der gelbe Schimmer der Arbeiterinen ist Mega. Jedoch werde ich diese Kolonie erst einmal separat halten, da sie mit 4 Arbeiterinnen und leider ohne Brut erstmal ein wenig Sonderbehandlung benötigen.
Desweiteren habe ich mich entschieden den Ameisen ein paar kleine Freunde mit ins Becken zu setzten.
Ich füge mal eine Auflistung der Bewohner ein:
Spinnen (Vorallem Hausspinnen und Tiere die ich einfangen kann.)
Blattläuse(interesant zu sehen wie die Ameisen diese vor ihren anderen Fressfeinden verteidigen)
Verschiedene Asseln und Springschwänze zur Hygiene
Auch Käfer sollen meinem exquisiten Club beehren hier habe bestehe ich auf keinen Dresscode, sondern werde alles Jagen was unsere Breitengrade zu bieten haben. Grundvoraussetzung ist das diese nicht fliegen dürfen. Laufkäfer sollen jedoch in jeden Fall mit ins Becken, da ich es mir so offen halten kann Schnecken zu integrieren.
Gerne würde ich ein Reptil oder eine Amphibie mit integrieren sobald sich die kleineren Bewohne akklimatisiert haben und deren Bestände aus den Kritischen Bereichen entwachsen sind. Da ich keine Gewässer anlege hat sich das mit den Amphibien erstmal erledigt.
(Lustige geschichte habe heute eine junge Mauereidechse gesehen (Im Baumarkt) hat sich da wohl irgendwie reingeschlichen. Leider war der kleine Freund in keinem guten Zustand war. Habe sie in die Brotbox meines Sohnes gemacht ja ich habe noch weitere Kinder :cry: :D :D . Als wir draußen waren und ich sie frei lassen wollte war sie leider schon verstorben. Somit habe ich sie doch mitgenommen und an meine Territorium verfüttert. Die Eidechse hatte vielleicht mit Schwanz 7cm Länge und war nach 5std nicht mehr vorhanden. Ein Grund warum diese Art nicht für mein geplantes Projekt geeignet ist.)
Auch werde ich verschiedene Würmer sammeln oder aus dem Angelshop befreien.
Für das bisher genannte Getier bin ich nicht bereit mehr als 5 oder 10 Euro auszugeben.
Gerne würde ich einen 100 Füssler kaufen, keinen als zu großen und Giftigen aber dennoch einen weiteren mächtigen Preditor der für Angst und Schrecken sorgt.
Aufgrund der wenigen Zeit die ich täglich für dieses Projekt aufwenden kann, sehen die Ergebnisse leider nicht so aus wie ich sie mir gewünscht habe, dafür wird mein kleines Reich diese Woche noch bezugsfertig.

Ich habe ein wenig Buch geführt bei den Anschaffungen und habe in Summe dadurch das ich wenig nix oder kaum was für das Aquarium gezahlt habe bis jetzt 200 Euro ausgegeben. Ich hätte alles günstiger halten können aber hinterher ist man bekanntlich immer schlauer. Jedoch habe ich weit mehr ausgegeben, die Pflanzen und Einrichtungen die ich gekauft habe, die es aber schlussendlich nicht in mein Reich geschafft haben ich nicht mit eingerechnet.

Ich bin noch am überlegen, eine weitere Kolonie einzusetzen, da die Camponotus noch einige Zeit brauchen bis ich sie ohne Bedenken einsetzten kann.
Ich habe an eine Myrmica rubra gedacht. Ich weiß diese Kolonie macht eigentlich eine Winterruhe doch habe ich öfters davon gelesen das diese nicht zwangsläufig nötig ist auch habe ich mit einem Halter gesprochen der seit er die Kolonie hat immer drauf verzichtet hat (2Jahre).
Wer diesen Bericht bis zu ende gelesen hat, hat bestimmt erkannt das ich sehr wankelmütig deswegen hoffe ich das sich jemand bereit erklärt mich umzustimmen falls er dies für eine schlechte Idee hält. erkennen kann, das ich noch sehr sprunghaft beim Thema Ameisen bin.
Ich bitte etweige Fehler zu entschuldigen, da ich diesen Text schnell während der Arbeit geschrieben habe. Morgen werde ich Fotos hinzufügen.

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