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Camponotus nicobarensis - HALTUNGSBERICHT

Unterfamilie: Formicinae
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Rapunzula

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#497 Camponotus nicobarensis - HALTUNGSBERICHT

Beitrag von Rapunzula » 4. Januar 2022, 19:58

Die Bedingungen sind für diese Art bzw Kolonie bei mir bestimmt gut. Ich habe einfach eine warme Wohnung wo die sich pudelwohl fühlen.
Allerdings hatte ich ja letztes Jahr eine riesige Sterbewelle (muss wohl Ameisen-Corona/-Covid-19) gewesen sein =)*204

Seit ca. Oktober habe ich auch nur sehr wenig Brut, in den letzten beiden Jahren war Ende Apri bis Mitte Juli die Hauptbrutzeit!

Ob die Kolonie noch weiter wächst, kann ich nicht vorhersagen, es sterben ja auch immer wieder Arbeiterinnen (ob durch Fehlhaltung oder durch Altersschwäche etc, lässt sich auch nicht mit bestimmter Sicherheit sagen)

Das was mir einfach auffällt ist, dass sich die Arbeiterinnen eher um die Jungköniginnen kümmern als um die Brut, deshalb entferne ich die in der Arena rumlaufenden Jungköniginnen!

Gruss Rapunzula
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#498 Camponotus nicobarensis - HALTUNGSBERICHT

Beitrag von Rapunzula » 5. Januar 2022, 13:31

News bei den separat eingetüteten Jungköniginnen.

Eine einzige Gyne von den fünf separat im Reagenzglas gehaltenen Jungköniginnen hat ein einziges Ei gelegt, muss schon einen Moment her sein, da ich schon lange nicht mehr nachschaute!


Bild 672
Bild 672

Bild 673
Bild 673

Sonst erkennt man nix!

Fortsetzung folgt…
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#499 Camponotus nicobarensis - HALTUNGSBERICHT

Beitrag von Linux_248 » 5. Januar 2022, 14:02

Also das wäre dann auf Inzucht zurückzuführen, oder wie kann man das jetzt verstehen?

PincoPallino

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#500 Camponotus nicobarensis - HALTUNGSBERICHT

Beitrag von PincoPallino » 5. Januar 2022, 14:10

Nicht begattete Königinnen produzieren unbefruchtete Eier, die sich zu Männchen entwickeln. Das "Notprogramm" der Natur. So sind immer genug Männchen vorhanden und die nächste Jungkönigin hat hoffentlich mehr Erfolg.

Grüße vom Pinco

PS: Sollte kein Männchen schlüpfen, handelt es sich definitiv um Inzucht! Bin auch gespannt, was daraus wird...
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#501 Camponotus nicobarensis - HALTUNGSBERICHT

Beitrag von Gastuevian » 5. Januar 2022, 15:03

PincoPallino hat geschrieben:
5. Januar 2022, 14:10
Nicht begattete Königinnen produzieren unbefruchtete Eier, die sich zu Männchen entwickeln. Das "Notprogramm" der Natur. So sind immer genug Männchen vorhanden und die nächste Jungkönigin hat hoffentlich mehr Erfolg.
Ich glaube es geht dabei weniger um die Anzahl der Männchen. Die würde ich mal als ausreichend bezeichnen, auch ohne die nicht begatteten/verstorbenen Gynen. Es geht wohl hauptsächlich darum, dass die Gene einer Gyne weitergegeben werden können. Denn die (aus unbefruchteten Eiern geschlüpften) Männchen tragen immer die Erbinformation der Mutter. Es fehlt die Erbinformation des Vaters (die gibt es nur in befruchteten Eiern). Haplodiploidie nennt sich das.

Es gibt Arten, bei denen Arbeiterinnen Eier legen können nach dem Ableben der Gyne, um damit Männchen zu produzieren, die die Gene weitergeben können.

Eine nicht begattete Gyne hat so gesehen noch die Chance wenigsten ihre Gene weiterzugeben. Ohne weiblichen Nachwuchs ist sie zum Tode verurteilt und kann sich nur noch so auf der Erde verewigen ;)
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#502 Camponotus nicobarensis - HALTUNGSBERICHT

Beitrag von Rapunzula » 5. Januar 2022, 15:39

Also sollte da wirklich eine Arbeiterin entstehen würde das ganz klar auf Inzucht hindeuten!

Aber zuerst: ich denke, dass zu 999.9999 Promille nix daraus entstehen wird und dass die Jungkönigin die Brut auffressen wird.

Ich werde der Jungkönigin nächstens Fliegen und Kohlehydrate anbieten.

Ich habe null Hoffnung das was daraus wird (ansonsten dürft ihr mich getrost „Ameisenwunder“ nennen), höchstens ein Männchen, aber auch da glaube ich definitiv nicht dran!

Erne versucht es auch gerade eine unbegattete Königin zur Aufzucht zu bewegen, bei ihm funktioniert es bis zur Verpuppung und dann ist bis jetzt auch Sense!

Was PincoPallino und Gastuevian geschrieben haben stimme ich beiden zu!

Ich mache dieses „Experiment“ (welches eigentlich keines ist) nur, damit ich etwas mit den Ameisen zu tun habe, meine Kolonie Camponotus nicobarensis ist mittlerweile ein Selbstläufer die nur die Bekannten drei wichtigen Zusätze brauchen, nämlich: Wasser, Proteine und Kohlehydrate!

Gruss Rapunzula
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#503 Camponotus nicobarensis - HALTUNGSBERICHT

Beitrag von Rapunzula » 7. Januar 2022, 18:36

Weiter geht’s mit meiner separat eingetüteten Eierlegenden Jungkönigin.

Erstens: Foto habe ich keine (=56

Zweitens: ich habe eine weitere Larve im Reagenzglas entdeckt. =)114

Drittens: ich habe diese Jungkönigin mit einem Tropfen Invertzucker-Wassergemisch und einer eingefrorenen Stubenfliege gefüttert.

Als ich heute (ca. 2h) nach der Fütterung nochmals kurz einen Blick in das mit Alufolieumwickelte Reagenzglas schaute war der Tropfen Invertzucker restlos weggeschlürft und die (unzerkleinerte ungequetsche) Fliege war ganz nahe an den beiden Larven dran, die Fliege hat fast auf den Larven gelegen. Die Jungkönigin diese so platziert, ob das das Todesurteil für die Larven ist, weiß ich nicht!

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#504 Camponotus nicobarensis - HALTUNGSBERICHT

Beitrag von Rapunzula » 8. Januar 2022, 01:16

Noch ein Foto:

Bild: 674
Bild: 674
Da Ich mit Iphone nicht zu nahe rankomme musste ich viel Zoomen, deshalb die schlechte Bildqualität!


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