Guten Tag, das gelieferte Tube ist 1:1 vom Sammler aus Asien.
Es ist wahrscheinlich, dass noch weitere Individuen ohne nennenswerten Grund sterben.
Dagegen kann man nichts machen - es ist ein lethargisches Verhalten was den Umständen, wie dem Transport, der (Zwischen)Lagerung oder der Handhabung gescholten sind.
Aktuell ziehe ich wieder einige Kolonien auf, unter anderem diese 3 Harpegnathos venator Kolonien mit je einer Königin

- Gesamtübersicht
Hier eine Übersicht
Wichtig zu erwähnen: Durch die Abnahme der Abdeckungen der 3 Nester sind die Ameisen an die Wandung der Nestkammern gedrückt.
Andernfalls wären sie gleichmäßig verteilt.

- Gestaltung, Pinienrinde und Granulat
Auch von der Einrichtung sind wir nicht weit entfernt - was mir positiv aufgefallen ist.

- Harpegnathos venator Kolonie 1 mit Brut

- Harpegnathos venator Kolonie 2 mit Brut
Die ersten "neuen" Eier wurden gelegt. Daneben sind noch einige Bruteinheiten in Form von Larven und wenigen Puppen vorhanden.
Wie schaut es da bei dir aus?
Zum Thema Fütterung:
-> normalerweise sollten sie alle 3-4 Tage spätestens ein Futterinsekt annehmen.
Das allein kann schon die Sterberate von Individuen deutlich reduzieren.
Ein bekanntes Problem ist jedoch: Nur weil man ein bestimmtes Futterinsekt (Heimchen) anbietet,
muss es nicht gleichzeitig - gut - angenommen werden.
Es ist dem entsprechend keine Verwertung gegeben - und man muss dann als Halter
wenn man diese Erfahrung macht direkt ein alternatives Futterinsekt beschaffen.
Es kann sein, dass manche Kolonien gar zwischen Heimchen und Steppengrillen in der Annahme unterschiedliche Vorlieben
in der Heimhaltung aufzeigen. Je größer eine Kolonie wird kann sich diese Erfahrung auch wieder ändern.
Teilweise ist es gar abhängig von der Jahreszeit was teilweise an Futterinsekten bevorzugt wird... daher können sehr unterschiedliche Erfahrungen gesammelt werden.
Meine Empfehlung: Eine breitere Auswahl anbieten bis eine tatsächliche(!) Verwertung stattfindet.
Das wäre das Optimum.
Viele Grüße und frohe Ostern