Harpegnathos Venator-Haltungsbericht

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Lifestyler94
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#41 Harpegnathos Venator-Haltungsbericht

Beitrag von Lifestyler94 » 9. April 2026, 12:23

Die Ameisen möchten eher einen Weg aus dem Formikarium finden. Der durchlässige Einsatz ist ein günstiger Punkt um einen Ausbruch zu versuchen. Durch das Glas geht es nicht und hochkant auch nur stark eingeschränkt.
Es wäre ein optimaler Punkt, wäre da nicht dieser durchlässige Gitter-Einsatz, der scheinbar nicht kaputt gehen mag.
Die Arbeiterinnen verbringen leider Stunden damit es zu probieren. Ein Stopfen wĂĽrde das Verhalten regulieren.

Atta und Acromyrmex versuchen es auch gerne. Teilweise schneiden diese auch Mikrosiebe an und bauen Silikon-Übergänge ab.

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Veiget
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#42 Harpegnathos Venator-Haltungsbericht

Beitrag von Veiget » 9. April 2026, 12:28

Hast du einen anderen Gittereinsatz?

IMG_6968.jpeg

Du kannst auch ein Blindstopfen reinmachen.

Ich habe ähnlich große Arenen und ich finde den "Kamineffekt" sehr gering.

GruĂź

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PaHa
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#43 Harpegnathos Venator-Haltungsbericht

Beitrag von PaHa » 9. April 2026, 12:36

Veiget ↑
9. April 2026, 12:28

Hast du einen anderen Gittereinsatz?

Nein leider nicht... Wollte gerade auch wegen der BelĂĽftung, also dass die Luft etwas in Bewegung ist, ein Gitter und habe leider solche fĂĽr diese Ă–ffnung nicht gefunden... Aber beim Antstore muss man manchmal etwas suchen ;)




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PincoPallino

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#44 Harpegnathos Venator-Haltungsbericht

Beitrag von PincoPallino » 9. April 2026, 14:07

Ich habe ähnlich große Arenen und ich finde den "Kamineffekt" sehr gering.

Ich schätze, damit liegst du völlig richtig. Das ist aber auch kein Wunder, zumindest wenn man die Arena nicht heizt.

Ein Luftaustausch kommt ja vor allem dann vor, wenn unterschiedlich warme Luftmassen aufeinander treffen und versuchen, sich auszugleichen. Und eine unbeheizte Arena hat nun mal nach einer Weile Zimmertemperatur angenommen. Wenn die nicht stark schwankt, kann kein größerer Luftaustausch stattfinden. Der Luftaustausch zwischen unterschiedlich feuchten Luftmassen kann wohl durch das Gitter nicht so gut erfolgen.

Erklärung dazu aus der Baubranche:

Ein Bautrockner entzieht der Luft Feuchtigkeit. Diese trockene Luft muss sich im ganzen Raum verteilen, damit sie wieder neue Feuchtigkeit aus Estrich, Putz oder Mauerwerk aufnehmen kann. Wenn die Luft aber in den Raumecken oder an Oberflächen steht, entsteht eine Art „Feuchte-Grenzschicht“ – die Trocknung stoppt, obwohl der Trockner weiterläuft.

Ähnlich dürfte es sich zwischen Arenen und dem Zimmer verhalten. Das kleine Gitter stoppt den Austausch.

In meinem großen Regenwaldterrarium habe ich deshalb noch PC-Lüfter eingebaut, die ab und zu für Luftbewegung sorgen. Für so kleine Arenen ist das aber übertrieben. Man öffnet sie ja schließlich auch regelmäßig, was zu "frischer" Luft führt.

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