Andi BG ↑29. April 2026, 10:00
Danke für die Rückmeldung.
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Proteine in Form von Heimchen, Grillen, Fliegen, div. Maden, Fleisch und auch Katzenfutter werden angenommen nur eben Süßkram nicht oder, wie du schreibst nur sehr wenig, so das es mir nicht auffällt.
Verhungern werden sie ja hoffentlich nicht. 
lg Andi
Gerne. Ich denke, Du hast schon viel probiert an unterschiedlicher "Darreichungsform" und machst Dir auch viele Gedanken um das Wohl Deiner Kolonie, wie die meisten Halter.
Das ist doch erstmal sehr gut und ich würde das so weitermachen und verschiedenes ausprobieren.
Ich gehe mal anhand dessen, was Du schreibst davon aus, dass die Zugänglichkeit zur Nahrung auch sehr gut gegeben ist.
In Sachen Verhungern und der Einschätzung dazu: Ich halte das persönlich für unwahrscheinlich.
Du kannst aber Anzeichen (wohlgemerkt nicht mehr als das) für den Ernährungszustand in Deiner Kolonie auch beobachten:
Wie sieht denn der Gaster Deiner Königin aus? Wenn er prall ist und die Panzerplatten sich ausgedehnt haben, ist das ein Zeichen für eine produktive Gyne.
Falls das so ist, kann das ein starker Hinweis auf eine vitale und gut ernährte Kolonie sein.
Hier mal ein Beispiel einer meiner Lasius Gynen von vor einiger Zeit, wo man sieht was ich meine.
Die Arbeiterinnen speichern auch Nahrung im Sozialmagen, bei Arten mit helleren Membranem am Gaster sieht man dann die entsprechende Ausdehnung der Organe. Camponotus cruentatus ist ja nun recht groß und dürfte diesbezüglich gut zu checken sein.
So kann es dann aussehen (bei Camponotus nicobarensis)
Sofern das eine oder das andere oder gar beides vorhanden ist, würde ich mir keine Sorgen machen, sondern alles so weitermachen wie Du es tust.
Hast Du eigentlich einen Haltungsbericht zur Kolonie? Vielleicht magst Du einen anlegen sonst? Mich würde interessieren, wie Dein Setup ist und wie alles weitergeht.
Viel Glück und alles Gute.