Forscher rekrutieren Ameisen zur Krötenjagd

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Krabbeltierfan
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#9 AW: Forscher rekrutieren Ameisen zur Krötenjagd

Beitrag von Krabbeltierfan » 27. MĂ€rz 2010, 14:14

Im Endeffekt haben Mensch und Natur in Teilen Australiens extrem große Probleme mit diesen Kröten. Der Mensch ist der Verursacher, also sollte er es auch sein der das Problem wieder behebt. Irgendwelche Ameisenexperimente helfen da wohl eher wenig.

Die ganze Sache ist auch eine Frage nach dem "Wie viel ist die Natur dem Menschen wert?". Wenn man einmal, wenn auch nur im Fernsehen, gesehen hat wie viele von diesen Tiere dort rumlaufen wird klar, dass Ameisen da auch keine Lösung mehr sind.

Mit ordentlich Aufwand und Geld könnte man das Problem sicherlich unter Kontrolle bekommen. Fallen, Köder, Menschen die die Tiere einsammeln ZĂ€une die GewĂ€sser umschließen etc. Alles Möglichkeiten. Gift etc. kann man ja noch dazu benutzen. Vor allem das mit dem Gift mögen viele Menschen nicht gerne, doch ich schließe mich da Merkur an, einfach Sinnlos bei solche einem Problem mit ein paar Ameisen zu spielen.

Alles eine Frage des Geldes und da muss wohl noch etwas mehr passieren, bis alle Register gezogen werden.



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KayRay
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#10 AW: Forscher rekrutieren Ameisen zur Krötenjagd

Beitrag von KayRay » 27. MĂ€rz 2010, 16:43

@ Christian:
Also ich habe KEINESWEGS gedacht, dass hier die von einer der Region fremden Art die Rede ist! Wie schon gesagt: Neue Arten einfĂŒhren ist NICHT toll fĂŒr ein bestehendes Ökosystem da brauch man kaum drĂŒber zu diskutieren.
Und mit Krankeihten oder Giften vorgehen? Ich bitte dich da haben wir doch auch schon so unsere Erfahrungen.. Große SchĂ€glingsplage, dick Gift drĂŒber, als Folge verenden die letzten NATÜRLICHEN Feinde und der widerstandsfĂ€higere SchĂ€dling vermehrt sich in Folge noch heftiger. Hatts alles schon oft gegeben. Und Krankheiten? Naja es dĂŒrfte nach meinem Wissenstand praktisch unmöglich werden eine Krankheit zu finden/bzw. im Labor zu basteln, die ungefĂ€hrlich fĂŒr andere Amphibien ist.. und selbst wenn: Stichwörter wie Schweinegrippe, Vogelpest, Rinderwahn etc. dĂŒrften freundlich darauf hinweisen, dass diverse Ereger in der Lage sind zu mutieren und das hat fast immer negative Konsequenzen.
btw.. Das mit den unqualifizierten ĂŒberflĂŒssigen Bewertungen kenn ich.. traurig aber da muss man drĂŒber stehn.. Ich denk mal dein Ego verkraftet einen fehlenden grĂŒnen Balken.. ;)

@jkiefer:
Naja klar wenn sie schon in ausreichendem Maße angesiedelt sind und natĂŒrlich vorkommen brauch man sich die MĂŒhe mit dem Ansiedeln ja nicht machen.. ^^
Es gibt aber durchaus TĂŒmpel die fast ausschließlich von Millionen Agakröten zur unaufhörlichen Fortplanzung genutzt werden und es im weiten Umfeld keine natĂŒrlichen Feinde gibt. In solch einem Fall könnte man Ansiedelung in betracht ziehen oder nicht?
(NatĂŒrlich wieder Arten nehmen die dort auch normal vorkommend sind und keine weitere Gefahr darstellen.Es gibt bestimmt nicht nur eine australische Art die sich da anbietet..)

Lg Ray


Mitdenken tut nicht weh.
Und hilft dem Mensch seid eh und je.
:)

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christian
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#11 AW: Forscher rekrutieren Ameisen zur Krötenjagd

Beitrag von christian » 27. MĂ€rz 2010, 20:29

Hallo Ray,

Ich habe in meinem Beitrag beschrieben, welche Art von Gift/Krankheit mir vorschweben wĂŒrde (wenn's auch nicht umbedingt in der RealitĂ€t gehen muss ;)), nĂ€mlich:

Meiner Meihnug nach können sie den Agakröten nur noch mit Gift/ Krankheit (die natĂŒrlich nur auf Agakröten scharf ist ;), wie z.B. eine die ihr Gift neutralisiert und den Rest besorgt die heimische Fauna) zu Leibe rĂŒcken, es sind einfach viel zu viele.


Na, ja, als AnfĂŒgung mĂŒsste ich noch schreiben: (...) nachweißlich nur auf Agakröten scharf ist (...).

Ich denk mal dein Ego verkraftet einen fehlenden grĂŒnen Balken


Nee, in wirklichkeit habe ich mich schon lange erhÀngt und ein Geist postet hier weiter :ironie: :D (soll kein bös gemeinter Kommentar sein ;)).

mfG
christian



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swagman
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#12 AW: Forscher rekrutieren Ameisen zur Krötenjagd

Beitrag von swagman » 28. MĂ€rz 2010, 15:46

Hallo.

Ein Gift welches nur auf Agarkröten wirkt ist reines Wunschdenken.
Es ist keineswegs so, dass dort wo diese Kröten vorkommen keine anderen Tiere mehr ĂŒberleben. Es gibt dort auch andere Amphibien die so schon recht bedroht sind, da dann noch mit Gift zu kommen bedeutet das Aus fĂŒr diese.
Bedenkt, dass die Agarkröten im tropischen Nordosten Australiens leben.
Ein Beispiel sind Laubfrösche, die sich entsprechend nicht am Boden aufhalten und daher den Kröten entgehen. Allerdings sind diese wieder wegen der unaufhaltsamen Zerstörung ihrer LebensrÀume gefÀhrdet.

Man kann sich das nur schwer vorstellen, wie schlimm es mit diesen Kröten ist wenn man es nicht mal selber gesehen hat.
Wie Merkur schon geschrieben hat, diese Viecher sind echt furchtbar. Kein Vergleich mit unseren niedlichen Erdkröten.
Und dann ĂŒberall ihre Kaulquappen, selbst im Brackwasser kommen die vor. Man sollte meinen das ihnen das Salzwasser was ausmacht aber nein, da gedeihen sie genauso gut.
Und zu allem Übel sind die auch noch extrem Giftig. Selbst ausgewachsenen Krokodile sterben wenn sie so eine Kröte fressen.

Die Ausbreitung nimmt immer stĂ€rker zu. Die Kröten haben inzwischen schon lĂ€ngere Beine entwickelt, damit sie schneller aus den ĂŒberbevölkerten Gebieten in neue LebensrĂ€ume einwandern können. Wer weiß wann sie auch in trockeneren Gebieten ĂŒberleben können? Wo hört ihr Expansionsdrang auf?



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