Kellerasseln zĂŒchten

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Sascha Grosser
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#17 AW: Kellerasseln zĂŒchten

Beitrag von Sascha Grosser » 5. April 2011, 14:43

Der Thread ist zwar schon etwas Ă€lter, aber gundlegend möchte ich zu diesem Thema noch etwas loswerden. FĂŒr dei Terraristik habe ich diverse Asselarten (ĂŒberwiegend tropische weiße Asseln) gezĂŒchtet und gehalten. Bei der heimischen Kellerassel (Porcellio scaber) ist die Haltung und Zucht mehr als einfach. Nimm Dir eine Kunststoffdose ('ne alte Heimchendose) mit feinen Löchern in Deckel und SeitenwĂ€nden, und fĂŒlle diese mit einer ca. 5 cm dicken Schicht aus Waldhumus. Nimmd azu die oberste Humusschicht, d.h. die obere Waldbodenschicht, inklusive Laub, Moos, etc. In der Regel befinden sich darin schon etliche Asseln. Halte sie am besten im Keller (kĂŒhl und feucht). RegelmĂ€ĂŸig neuen Humusboden dazugeben feucht halten, gelegentlich mal anderes organisches Futter (Messerspitze voll Haferfloken) dazugeben und gut ist's.
Die Erfahrung hat mir aber gezeigt, dass die heimischen Asseln im Terrarium nicht all zu gut sind. Sie flĂŒchten gerne und können sich durchaus mal ĂŒber wehrlose (in der HĂ€utung befindliche, frisch geschlĂŒpfte, etc.) Terrarienbewohner hermachen.
Die tropischen Weißen Asseln bekommst du im gut sortierten Terraristikladen. Diese sind viel kleiner als unsere Kellerasseln, und fĂŒgen sich viel besser ins Terrarium ein. Außerdem bevorzugen sie ja auch die Umgebungstemperatur!



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