Selbst erstelltes modulares 3D-Druck Nest

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Homwer
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#1 Selbst erstelltes modulares 3D-Druck Nest

Beitrag von Homwer » 3. März 2025, 21:48

Moin,
ich wollte euch mein kleines Projekt vorstellen.
Nachdem ich mit den Modellen die es so gibt nicht zufrieden war, habe ich mich hingesetzt und selbst ein Nest entworfen.
Ziel ist ein komplett modulares Nest, das nach den eigenen Bedürfnissen angepasst und erweitert werden kann.

8 Verbindungen
[/size]Das Grund-Nest hat 8 Öffnungen die Wahlweise mit Verbindern oder Verschlüssen "Verschlossen" werden können.
Hier können auch Tränken und anderes Zubehör angeschlossen werden. Die sind aber gerade noch in der Entwicklung.

Scheibe, ausbaubar.
Die Scheibe kann rausgenommen werden. Ein Rahmen hält sie an ihrem Platz, so dann sie nicht rausfallen kann.
Maße sind 13x18 cm einfach weil es die sehr günstig als 2mm Acrylglasplatten bei Amazon gibt.

Heizung
Die Nest-Kammern sollen beheizbar sein und das wird durch eine Heizkabel erreicht.
Spätestens hier macht sich das selbst erstellen bemerkbar :D
Das Heizkabel kann von beiden Seiten rein und rausgeführt werden, so lässt sich die Temperatur regulieren.

Das ganze ist derzeit noch in Arbeit und wird in den Kommenden Tagen mit der ersten Kolonie getestet.

Anbei noch ein paar Bilder:
IMG_8025.jpg
IMG_8026.jpg
IMG_8027.jpg
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PincoPallino

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#2 Selbst erstelltes modulares 3D-Druck Nest

Beitrag von PincoPallino » 3. März 2025, 22:51

Mir gefällt die Halterung für das Heizkabel besonders. Die ist wirklich flexibel nutzbar. Aber wenn du das Nest bei Zimmertemperatur nutzt, werden so viele Windungen zu viele sein. Schön, dass du dann einfach ein oder zwei auslassen kannst.

Kleiner Vorschlag: Wenn du noch eine Nut in die Mitte machst, kannst du noch flexibler heizen.

Heizung.JPG



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Antkönig
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#3 Selbst erstelltes modulares 3D-Druck Nest

Beitrag von Antkönig » 6. März 2025, 10:44

Hi zusammen,

wirklich durchdachtes Design, gefällt mir richtig gut. Ich würde bloß dazu raten, anstatt Acrlyglas richtiges Glas zu nutzen. Acrylglas neigt eben einfach dazu bei Feuchtigkeit und Wärme sich über kurz oder lang zu verziehen und dann entstehen vielleicht Spalten, die für kleinere Arten bereits ausreichen um auszubrechen.

Ansonsten berichte gerne mal vom Versuch in der Praxis!

LG



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#4 Selbst erstelltes modulares 3D-Druck Nest

Beitrag von Rapunzula » 7. März 2025, 21:49

Antkönig ↑
6. März 2025, 10:44
[…] anstatt Acrlyglas richtiges Glas zu nutzen. […]
Da Stimme ich Antkönig voll und ganz zu! Gläser gibt es in verschiedenen Standartgrösen im Baumarkt, dort sind sie auch günstig!

Gruss Rapunzula



Zwergchen

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#5 Selbst erstelltes modulares 3D-Druck Nest

Beitrag von Zwergchen » 8. März 2025, 11:59

Was mich noch interessieren würde, ist, wieviel PLA du dafür verbraucht hast ^^
Überlege mir auch grad mal wieder, ob ich mir endlich einen 3D-Drucker kaufen soll, hab aber nicht so viel Geld um jeden Monat 10kg PLA zu kaufen...



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Homwer
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#6 Selbst erstelltes modulares 3D-Druck Nest

Beitrag von Homwer » 15. März 2025, 11:55

Heute mal ein kleines Update für die Wasserversorgung.
Die Bewässerung soll an die Universalverbinder angebunden werden und am liebsten über ein RG.
Ich habe zahlreiche Varianten Ausprobiert und mich am Ende für diese Version entschieden.

Ein kleines Stück Watte, Küchenrolle oder ähnliches wird da einfach drum gelegt. Das RG gibt durch den Kapillareffekt sehr wenig Wasser ab und das Papier bleibt feucht ohne zu überfluten.
Die Steckverbindungen macht es dicht und Ausbruchssicher.
Seid gestern ist meine Camponotus im Nest unterwegs. Das zwingt mich daran weiter zu arbeiten :D

Als nächstes kommen Möglichkeiten zum Füttern. Geplant sind kleine Kammern mit abnehmbaren Acryldeckel, die an den Universalverbindern angedockt sind.

Screenshot 2025-03-15 115052.png



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Homwer
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#7 Selbst erstelltes modulares 3D-Druck Nest

Beitrag von Homwer » 15. März 2025, 11:59

Zwergchen ↑
8. März 2025, 11:59
Was mich noch interessieren würde, ist, wieviel PLA du dafür verbraucht hast ^^
Überlege mir auch grad mal wieder, ob ich mir endlich einen 3D-Drucker kaufen soll, hab aber nicht so viel Geld um jeden Monat 10kg PLA zu kaufen...
Das Nest mit den Gängen und Kammern kommt so auf 200-250G PLA. Der Offene Bereich auf 120G.
Zum testen habe ich bestimmt zwischen 400 und 800G verdruckt.
Man braucht relativ wenig PLA wenn man einen guten Drucker hat. Ist der Drucker Schrott, verballert man zu viel PLA bis man die Verbindungen passend hat. Es ist einfach total ärgerlich wenn das Loch für die Scheibe nicht mehr passt weil der Drucker es zu klein gedruckt hat. Dann wirft man halt 200G PLA weg.

Bzgl. Acryl vs. Glas. die Modelle sind jetzt schon für 3mm Glasplatten ausgelegt. Ein Glaser macht mir die, aber gerade zum testen und "Spielen" lohnt sich das einfach noch nicht. Acryl ist da wesentlich flexiebler.
Beheizen von Oben könnte eine Idee sein, ich werde das mal testen falls es zu Kondenswasser kommt.
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