Spinne gefĂ€hrlich fĂŒr Messor barbarus?

Hausameisen und ihre BekÀmpfung
Tara
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#9 Spinne gefĂ€hrlich fĂŒr Messor barbarus?

Beitrag von Tara » 29. August 2025, 22:11

Ich habe viele Spinnen im Haus. Eine hat ihr Netz hinter einem Terrarium und damit quasi neben der Arena, in der meine Messoren leben. Ich will sie nicht töten, komme aber auch nicht an sie ran. Also habe ich ein Nylon-Fliegennetz ĂŒber die Arena gelegt, seitdem kann die Spinne nicht mehr angeln gehen - aber ca 5 Arbeiterinnen hat sie vorher erwischt. Ich wĂŒrde nach Möglichkeit immer Spinnen von den Ameisen fern halten.

Ich fange sie mit Hilfe eines Glases oder anderen BehĂ€lters und einem StĂŒck Pappe und setze sie nach draußen. In der Wiese oder im GebĂŒsch sollten sie gut leben können. So ist beiden Seiten geholfen.
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Sajikii
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#10 Spinne gefĂ€hrlich fĂŒr Messor barbarus?

Beitrag von Sajikii » 31. August 2025, 11:40

BezĂŒglich Zitterspinnen ist das echt ein ernster Hinweis. Diese filigranen Spinnen unterschĂ€tzt man gerne, zumindest so lange, bis man beobachtet, wie sie zum Beispiel riesige Hausspinnen ĂŒberwĂ€ltigen können.
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fugax
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#11 Spinne gefĂ€hrlich fĂŒr Messor barbarus?

Beitrag von fugax » 2. September 2025, 19:40

die Weberknechte sind aber auch gefĂ€hrlich, also bis alles was gleichgros od. wahrscheinlich u.U. auch geringfĂŒgig grĂ¶ĂŸer ist.
Im Buch steht, sie setzen ihre lassoartig gebrauchten Beine blitzschnell ein...und die GiftzĂ€hne will ich auch nicht sehen WENN ich nur 10mm groß wĂ€re!



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di4per
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#12 Spinne gefĂ€hrlich fĂŒr Messor barbarus?

Beitrag von di4per » 2. September 2025, 20:49

fugax ↑
2. September 2025, 19:40
die Weberknechte sind aber auch gefĂ€hrlich, also bis alles was gleichgros od. wahrscheinlich u.U. auch geringfĂŒgig grĂ¶ĂŸer ist.
Im Buch steht, sie setzen ihre lassoartig gebrauchten Beine blitzschnell ein...und die GiftzĂ€hne will ich auch nicht sehen WENN ich nur 10mm groß wĂ€re!
Vielleicht solltest du noch mal in dein Buch schauen. Weberknechte sind eher keine JÀger und haben auch keine GiftzÀhne.



fugax
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#13 Spinne gefĂ€hrlich fĂŒr Messor barbarus?

Beitrag von fugax » 4. September 2025, 16:05

Hi,


stimmet: keine Spinne, keine ZahnÀhnlichen Giftdinger aber das Buch sagt schon, dass sie mit ihren Beinen lassoartig in der Vegetation verschlungen warten und blitzschnell, geschickt (Zitat) vorbeifliegende Insekten erbeuten.

Anderswo habe ich gelesen, dass sie sich von Aas, pflanzlichem Gammel und -kleinen- Insekten ernÀhren.

Gut-ist so, Viele GrĂŒĂŸe!



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di4per
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#14 Spinne gefĂ€hrlich fĂŒr Messor barbarus?

Beitrag von di4per » 4. September 2025, 18:34

Mit „kleinen Insekten“ sind bei Weberknechten eher Kleinstinsekten wie SpringschwĂ€nze gemeint – nicht Ameisen in der GrĂ¶ĂŸe von Messor barbarus.

Es gibt tatsĂ€chlich verschiedene Texte, die wortwörtlich den „lassoartigen Einsatz der Beine“ erwĂ€hnen, aber als eine Technik zur Verankerung in der Vegetation, nicht als Fangmethode fĂŒr Beute.

Der Gedanke, Weberknechte wĂŒrden damit sogar fliegende Insekten fangen, klingt angesichts ihrer opportunistischen Lebensweise (Aas, Pflanzenreste, Kleinstinsekten) sehr frei interpretiert.

Daher wĂ€re der genaue Titel des Buches interessant – dann ließe sich besser einordnen, wie verlĂ€sslich die Quelle ist.



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#15 Spinne gefĂ€hrlich fĂŒr Messor barbarus?

Beitrag von fugax » 9. September 2025, 20:04

Hi,

tja...das "lassoartig" (nur in der Vegetation verfangen) fand ich irgendwie witzig aber zu einem Lasso gehört eigentlich auch ein Knoten!

Aber dass das Lasso (wenn schon denn schon) zum Fang benutzt wird steht da nicht....tja wie denn nun? Keine ZĂ€hne und die Beine eher zum Festhalten.

Das Buch ist wirklich eher populĂ€rwissenschaftlich zu sehen und soll dem AllgemeinbĂŒrger eher alles was so in seinem Umfeld rumkrekelt nĂ€her bringen.
Also wĂŒrde ich da nix was da drinnen steht im wissenschaftlichen Sinne auf die Goldwage legen aber es schadet wohl im Sinne der allgemeinen Vorsicht nicht alles was einem Ameisenvolk auch nur potentiell gefĂ€hrlich werden kann von dem fernzuhalten.

Aber da hat man's mal wieder: dieses Phenomen wo Dinge die sich einmal in Literatur finden immer und immer wieder so weiterzitiert werden...so z.Bsp. die Ausspruch der Stich der großen Knotenameise wĂŒrde "wie ein Wespenstich" schmerzen.

Hat jemand schonmal einen abbekommen....mir fehlen da die Jarbeln und ich setze mich auch nicht absichtlich einem Hornisenstich aus obwohl der auch noch auf meiner Liste fehlt, oder einem Kreuzotterbiss obwohl der ja auch eigentlich nur "Wespenartig" schmerzen soll.

Also der Weberknecht: Vorsicht schadet nicht und gut?

GrĂŒĂŸe!



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PincoPallino

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#16 Spinne gefĂ€hrlich fĂŒr Messor barbarus?

Beitrag von PincoPallino » 9. September 2025, 23:47

FĂŒr mich ist das hier ein Weberknecht. Bei mir bauen sie Netze und fangen, was sie können. In diesem Fall eine Fruchtfliege.

IMG_20250907_172609.jpg

Ok, habe mich gerade schlauer gemacht. Was ich immer fĂŒr Weberknechte gehalten habe, mĂŒssen irgendwelche Spinnen sein. Weberknechte weben keine Netze. Ich schĂ€tze, dass ich nicht der einzige bin, der das immer dachte. Was man im Ameisenforum nicht alles lernen kann...

Warum heißen sie dann aber so? Sie weben nicht und Knechte sind sie auch nicht. Warum vergibt man solche irritierenden Namen? Ein Zitronenfalter faltet zwar auch keine Zitronen, aber immerhin ist nachvollziehbar, warum er so heißt.

Diese Spinnen haben auf jeden Fall einige meiner Nicos auf dem Gewissen. Aber eigentlich nur die schwÀrmenden Ausbrecher. Wenn sie dann fett genug sind, werden sie Ameisenfutter.



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