Formica rufibarbis

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Lifestyler94
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#1 Formica rufibarbis

Beitrag von Lifestyler94 » 11. Juni 2026, 01:41

Guten Morgen, ein Mitglied aus dem Forum hat mir 2 Königinnen der Art Formica rufibarbis zugesendet.
Die Königinnen machen insgesamt einen guten Ersteindruck. Auch erste Eier waren vorhanden.

Anbei möchte ich die Artenbeschreibung hier aus dem Ameisenforum verlinken:
viewtopic.php?f=123&t=30914

Formica rufibarbis Königin Startbild
Formica rufibarbis Königin Startbild

Wichtiger Zusatz:
Die Herkunft ist Deutschland - nicht wie so oft aus Polen/Osteuropa.
Darauf habe ich besonderen Wert gelegt.

Haltungsbericht (Start)
Datum: 11.06.2026

Wir starten mit ersten Bildern - und wenn die ersten Arbeiterinnen da sind
geht es natürlich weiter mit diesem kleinen Blog über die Haltung.

Formica rufibarbis Königin 02
Formica rufibarbis Königin 02
Formica rufibarbis Königin 01
Formica rufibarbis Königin 01

Ich habe Sie nach Erhalt direkt mit Zuckerwasser versorgt und an einen geeigneten Ort gebracht.
Durch etwas mehr Wärme bei der aktuellen eher niedrigen Durchschnittstemperatur sollte sich
demnächst ein ordentliches Brutbild herstellen lassen.

Ach, ich liebäugle immer wieder mit der Gattung Formica. Das sind einfach so tolle einheimische Ameisen.

Übrigens: Neben Formica rufibarbis ziehe ich auch Formica cunicularia gezielt auf für ein größeres Projekt
im Außenbereich. Aktuell arbeite ich an bestimmten Grundarbeiten, wenn es fertig ist, zeige ich
euch bestimmte Einzelheiten - vielleicht gelingt es ja.

Back to Topic:
Die (einheimische) Gattung (Servi-)Formica ist eine gute Alternative zu der bekannten Gattung Lasius
oder genauer gesagt zu der Art Lasius niger. Serviformica ist etwas größer, die Entwicklung ist bei Pygmäen fast identisch
und bei regulären Arbeiterinnen nur geringfügig etwas länger (5-6 Wochen). Mit diesen Eigenschaften bildet sie auch
ein optimales Bindeglied zwischen Lasius und Camponotus -> die optimale Erfahrungsvielfalt ist also durch aus
mit Lasius, Formica und Camponotus anzugeben. Die einen sind etwas größer und brauchen länger in der Entwicklung.
Hier könnte es bekanntermaßen auch schnell mal etwas "langweilig" werden.
Die anderen sind etwas kleiner, aber man erkennt beinahe tagtäglich ein verändertes Brutbild. Mit mehr
Arbeiterinnen ist der Wusel-Faktor schnell erhöht - und man hat am Ende des Tages eine große Vielfalt,
Abwechslung und es gibt sicher vieles zu entdecken. Es muss also nicht unbedingt eine exotische Ameisenart sein.

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