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Alpha Chuby
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#10 AW: Facebook
Hi,
es geht ja bei FB nicht nur um die Mails und Likes zu den Freunden, es geht um das gesamte Verhalten des Users:
Wann ist er online, wen klickt er an, gibt es Phasen in denen er hĂ€ufiger FB nutzt, stehen diese im Zusammenhang zu besuchten Bildungsanstalten oder dem gerade ausgeĂŒbten Beruf. AuĂerdem kann man das Verhalten mit den Daten der Freunde vergleichen, manche waren evtl. so naiv und haben ihre Fotos öffentlich einsehbar, andere nicht, letztere wĂ€ren als ein StĂŒck weit aufgeklĂ€rter anzusehen als erstere usw bla bla bla.
Diese Daten könnten sozialwissenschaftlich nie oder nur mit gigantischem Aufwand erhoben werden, bei FB geschieht das nebenbei. Es kostet den User ja nichtmal was. Um Daten zu gewinnen kann man sich eigentlich nichts besseres vorstellen.
(Noch ein Kriterium zur Charakterisierung von Personen: "Verwendung von Smilies")
Im Prinzip ist jede Kritik an der Utopie eines Ăberwachungsstaates, sei sie in Literatur, Film oder Wissenschaft gemacht worden, hinfĂ€llig da sowieso alle freiwillig mitmachen -es kostet ja nichtmal was und wer will schon ohne Freunde sein?!
Nebenbei, die Zahl der Freunde gibt natĂŒrlich Einblick ĂŒber den Charakter man muss nicht Zuckerberg heiĂen um Daten zu bekommen oder zu nutzen:
Wer eurer Freunde/Innen wird von euch als "etwas hysterisch" bezeichnet (ohne negative Konnotation -ihr seid ja Freunde)? Weicht die Freundeszahl dieser Person deutlich vom Durchschnitt der ĂŒbrigen ab? Ja.
Probiert es aus!
Bei Usern mit besonders hoher Freundeszahl konnte man einen Zusammenhang mit der GröĂe der Amygdala feststellen, ob die VergröĂerung zu der hohen Zahl fĂŒhrt oder umgekehrt weiĂ man jedoch noch nicht.
GrĂŒĂe und Like it!
es geht ja bei FB nicht nur um die Mails und Likes zu den Freunden, es geht um das gesamte Verhalten des Users:
Wann ist er online, wen klickt er an, gibt es Phasen in denen er hĂ€ufiger FB nutzt, stehen diese im Zusammenhang zu besuchten Bildungsanstalten oder dem gerade ausgeĂŒbten Beruf. AuĂerdem kann man das Verhalten mit den Daten der Freunde vergleichen, manche waren evtl. so naiv und haben ihre Fotos öffentlich einsehbar, andere nicht, letztere wĂ€ren als ein StĂŒck weit aufgeklĂ€rter anzusehen als erstere usw bla bla bla.
Diese Daten könnten sozialwissenschaftlich nie oder nur mit gigantischem Aufwand erhoben werden, bei FB geschieht das nebenbei. Es kostet den User ja nichtmal was. Um Daten zu gewinnen kann man sich eigentlich nichts besseres vorstellen.
(Noch ein Kriterium zur Charakterisierung von Personen: "Verwendung von Smilies")Im Prinzip ist jede Kritik an der Utopie eines Ăberwachungsstaates, sei sie in Literatur, Film oder Wissenschaft gemacht worden, hinfĂ€llig da sowieso alle freiwillig mitmachen -es kostet ja nichtmal was und wer will schon ohne Freunde sein?!
Nebenbei, die Zahl der Freunde gibt natĂŒrlich Einblick ĂŒber den Charakter man muss nicht Zuckerberg heiĂen um Daten zu bekommen oder zu nutzen:
Wer eurer Freunde/Innen wird von euch als "etwas hysterisch" bezeichnet (ohne negative Konnotation -ihr seid ja Freunde)? Weicht die Freundeszahl dieser Person deutlich vom Durchschnitt der ĂŒbrigen ab? Ja.
Probiert es aus!
Bei Usern mit besonders hoher Freundeszahl konnte man einen Zusammenhang mit der GröĂe der Amygdala feststellen, ob die VergröĂerung zu der hohen Zahl fĂŒhrt oder umgekehrt weiĂ man jedoch noch nicht.
GrĂŒĂe und Like it!
- NIPIAN
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#11 AW: Facebook
Komisch, ich krieg gar keine Werbung... obwohl ich auf facebook bin... woran liegt das nur?! Zugegeben, meine alte gmx-Adresse quillt bestĂ€ndig ĂŒber - man sagt mir, ich sei zu dick und man wolle mir beim problemlos abnehmen helfen, meine Haare fielen aus, was ich ohne Schwierigkeiten korrigieren könne, mein Bizeps sei in null komma nix auf Mister Universe-Niveau und gegen meine Impotenz wĂ€re auch ein Kraut gewachsen. Und schon jetzt interessieren sich junge, willige Frauen aus meiner Umgebung nur fĂŒr mich! Wo ist da also das Problem xD?
- rumpelstielzchen
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#12 AW: Facebook
Hallo ,
Meine Meinung knapp und kurz :
Fb = Stasi 2.0
Dazu ein Video:
http://www.youtube.com/watch?v=bzzya_92sJk so ungefÀhr die ersten 5 Minuten sind zum Thema intressant .
(Auch wenn ich persönlich den Vergleich mit ND niemals bringen wĂŒrde , schon aus pietĂ€t nicht )
Und noch was lustiges zum Schluss : http://www.youtube.com/watch?v=v5cZaaRzwGk
bg Rumpel
Meine Meinung knapp und kurz :
Fb = Stasi 2.0
Dazu ein Video:
http://www.youtube.com/watch?v=bzzya_92sJk so ungefÀhr die ersten 5 Minuten sind zum Thema intressant .
(Auch wenn ich persönlich den Vergleich mit ND niemals bringen wĂŒrde , schon aus pietĂ€t nicht )
Und noch was lustiges zum Schluss : http://www.youtube.com/watch?v=v5cZaaRzwGk
bg Rumpel
[font="]Der Letzte macht das Licht aus âŠ[/font]
- Antastisch
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#13 AW: Facebook
@Nipian
Ich hab auch eine gmx-adresse, mein facebook-account lĂ€uft allerdings ĂŒber googlemail, welches meine Hauptemail ist. Mein gmx-account quillt ebenfalls von Spam und Junk ĂŒber, ist kaummehr benutzbar, meine googlemail hingegen hat innerhalb von drei Jahren keine 3 Werbungse-mails bekommen...trotz facebook. Auch meine web.de quillt ĂŒber. Es scheint also mehr am Anbieter zu liegen, als an facebook. Ich bin auch eher offen mit Angaben, habe neben meiner Mail andere Kontaktmöglichkeiten angegeben. Bei keiner kam Werbung an. Ein Kumpel hat (leichtinnigerweise) sogar Adresse und Telefonnummer angegeben. Auch er blieb verschont. Ausnahmen? oder nicht viel eher die Regel?! Ich bleibe dabei, der Deutsche reagiert wie so oft ĂŒberzogen,...ich habe mit vielen Web-Anbietern und Plattformen schlechte Erfahrungen gemacht, facebook gehört bisweilen nicht dazu. Ich glaube, dass eine Anmeldung bei einem Online-Shop wesentlich gröĂere Gefahr birgt als eine Anmeldung bei Facebook, welches mittlerweile ja stĂ€ndig im Fadenkreuz von DatenschĂŒtzern ist.
@Gil
Ich glaube wenn man in der Branche tÀtig ist verstÀrkt das eher die Paranoia.
Und wer eine Arbeitsstelle wegen Facebook nicht bekommt, nunja... der hat es nicht anders verdient.^^ LeichtglĂ€ubigkeit und NaivitĂ€t sind natĂŒrlich eine Sache, aber unverhĂ€ltnismĂ€Ăige Panikmache eine andere. Wenn man die Mitte findet, sorgsam mit seinen Daten umgeht und es nicht allzu wild treibt ist FB eine bereichernde Plattform.
Und mei, wenn es die von FB wirklich interessiert, wenn mir irgendein Video oder Internetlink gefĂ€llt...supa! FĂŒhl ich mich gleich wichtiger!
In dem Video von rumpel wird das Thema ja unglaublich aufgebauscht "user wie Ware", "wie in Nazideutschland"... schon etwas lÀcherlich!
Und demokratiegefĂ€hrdend? Eher im Gegenteil! Das Ganze erinnert mich ja gleich an die schlechte Berichterstattung der ARD bzgl. Fukushima,...hauptsache Furcht schĂŒren.
Nehmen wir an, ich wĂ€re ein 0815-User, d.h. ich gebe Email, Vor- und Nachname und ein paar Hobbies an, klicke 5mal tĂ€glich auf den gefĂ€llt-mir-button (bei webseiten und videos) und verlinke auch 1-2 tĂ€glich. Auch die Videos und Seiten sind gaz normal/durchschnittlich: Mal etwas witziges, mal etwas unsinniges, Musik, Wissen,... aber alles im gesitteten Rahmen. Ich unterhalte mich per PN mit Freunden. Das macht 99% meiner FB-AktivitĂ€t aus. Und nun sagt mir bitte konkret was FB nun damit anstellt, was mir Sorgen machen sollte? Und vorweg: Falls FB von den Abermillionen Accounts tatsĂ€chlich meinen Account "lesen" sollte können sie gerne sehen was mir gefĂ€llt oder was ich verlinkt habe, denn da ist nichts bedenkliches dabei, im Gegenteil. Vielleicht haben die Angestellten dann ja mal was zu lachen! Gut, meine Fotos sollen sie eigtl. nicht sehen (privateinstellung aktiviert), aber wenn sie nichts besseres zu tun haben. Weiterschicken werden sie sie wohl kaum. Das wĂ€re natĂŒrlich sehr bedenklich! Bisher habe ich nur eines bemerkt: Personalisierte Werbung! Und die hab ich bereits des Ăfteren auch tatsĂ€chlich benutzt.^^
Ich hab auch eine gmx-adresse, mein facebook-account lĂ€uft allerdings ĂŒber googlemail, welches meine Hauptemail ist. Mein gmx-account quillt ebenfalls von Spam und Junk ĂŒber, ist kaummehr benutzbar, meine googlemail hingegen hat innerhalb von drei Jahren keine 3 Werbungse-mails bekommen...trotz facebook. Auch meine web.de quillt ĂŒber. Es scheint also mehr am Anbieter zu liegen, als an facebook. Ich bin auch eher offen mit Angaben, habe neben meiner Mail andere Kontaktmöglichkeiten angegeben. Bei keiner kam Werbung an. Ein Kumpel hat (leichtinnigerweise) sogar Adresse und Telefonnummer angegeben. Auch er blieb verschont. Ausnahmen? oder nicht viel eher die Regel?! Ich bleibe dabei, der Deutsche reagiert wie so oft ĂŒberzogen,...ich habe mit vielen Web-Anbietern und Plattformen schlechte Erfahrungen gemacht, facebook gehört bisweilen nicht dazu. Ich glaube, dass eine Anmeldung bei einem Online-Shop wesentlich gröĂere Gefahr birgt als eine Anmeldung bei Facebook, welches mittlerweile ja stĂ€ndig im Fadenkreuz von DatenschĂŒtzern ist.
@Gil
Ich glaube wenn man in der Branche tÀtig ist verstÀrkt das eher die Paranoia.
Und wer eine Arbeitsstelle wegen Facebook nicht bekommt, nunja... der hat es nicht anders verdient.^^ LeichtglĂ€ubigkeit und NaivitĂ€t sind natĂŒrlich eine Sache, aber unverhĂ€ltnismĂ€Ăige Panikmache eine andere. Wenn man die Mitte findet, sorgsam mit seinen Daten umgeht und es nicht allzu wild treibt ist FB eine bereichernde Plattform.Und mei, wenn es die von FB wirklich interessiert, wenn mir irgendein Video oder Internetlink gefĂ€llt...supa! FĂŒhl ich mich gleich wichtiger!
In dem Video von rumpel wird das Thema ja unglaublich aufgebauscht "user wie Ware", "wie in Nazideutschland"... schon etwas lÀcherlich!
Und demokratiegefĂ€hrdend? Eher im Gegenteil! Das Ganze erinnert mich ja gleich an die schlechte Berichterstattung der ARD bzgl. Fukushima,...hauptsache Furcht schĂŒren.
Nehmen wir an, ich wĂ€re ein 0815-User, d.h. ich gebe Email, Vor- und Nachname und ein paar Hobbies an, klicke 5mal tĂ€glich auf den gefĂ€llt-mir-button (bei webseiten und videos) und verlinke auch 1-2 tĂ€glich. Auch die Videos und Seiten sind gaz normal/durchschnittlich: Mal etwas witziges, mal etwas unsinniges, Musik, Wissen,... aber alles im gesitteten Rahmen. Ich unterhalte mich per PN mit Freunden. Das macht 99% meiner FB-AktivitĂ€t aus. Und nun sagt mir bitte konkret was FB nun damit anstellt, was mir Sorgen machen sollte? Und vorweg: Falls FB von den Abermillionen Accounts tatsĂ€chlich meinen Account "lesen" sollte können sie gerne sehen was mir gefĂ€llt oder was ich verlinkt habe, denn da ist nichts bedenkliches dabei, im Gegenteil. Vielleicht haben die Angestellten dann ja mal was zu lachen! Gut, meine Fotos sollen sie eigtl. nicht sehen (privateinstellung aktiviert), aber wenn sie nichts besseres zu tun haben. Weiterschicken werden sie sie wohl kaum. Das wĂ€re natĂŒrlich sehr bedenklich! Bisher habe ich nur eines bemerkt: Personalisierte Werbung! Und die hab ich bereits des Ăfteren auch tatsĂ€chlich benutzt.^^
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Alpha Chuby
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#14 AW: Facebook
Hey Antastisch,
mit den Infos die Du angibst wissen die Betreiber und diejenigen an die sie Deine Daten verkaufen eben einfach wer Du bist.
Das ist natĂŒrlich kein Problem, solange niemand Unfug damit macht.
"Paranoia" hat hier glaub ich keiner, "wie in ND" und Ă€hnliches halte ich nicht fĂŒr angebracht oder sogar fehl am Platz, es ist ja was ganz neues und man wird erst spĂ€ter sehen was es bringt und Ă€ndert. AuĂerdem ist es freiwillig und viele junge Leute sind noch nie dabeigewesen.
GrĂŒĂe
mit den Infos die Du angibst wissen die Betreiber und diejenigen an die sie Deine Daten verkaufen eben einfach wer Du bist.
Das ist natĂŒrlich kein Problem, solange niemand Unfug damit macht.
"Paranoia" hat hier glaub ich keiner, "wie in ND" und Ă€hnliches halte ich nicht fĂŒr angebracht oder sogar fehl am Platz, es ist ja was ganz neues und man wird erst spĂ€ter sehen was es bringt und Ă€ndert. AuĂerdem ist es freiwillig und viele junge Leute sind noch nie dabeigewesen.
GrĂŒĂe
- Wiseman
- Halter
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#15 AW: Facebook
GrundsĂ€tzlich geht es doch nicht darum, dass Unternehmen wie Facebook oder Google Daten der Nutzer sammeln (obwohl man sich dringend fragen sollte, warum sie das ĂŒberhaupt tun), sondern darum, dass diese Daten zusammen mit anderen Spuren die jeder Nutzer, der sich im Netz bewegt, hinterlĂ€sst (z.B. beim Online-Shopping, in Foren, Blogs usw.), zu einem perfekten Profil ergĂ€nzt werden, das im Idealfall alle Informationen ĂŒber dessen LebensumstĂ€nde enthĂ€lt.
Darunter sind dann im schlimmsten Fall Informationen ĂŒber die religiöse oder politische Gesinnung, ĂŒber diverse Erkrankungen, bestimmte (auch sexuelle) Vorlieben usw.. Also Dinge, die man, wenn ĂŒberhaupt nur seiner Familie oder engsten Freunden mitteilen wĂŒrde.
Klar, die Online-Unternehmen sind sicherlich in erster Linie daran interessiert anhand dieser Informationen personalisierte, genau auf den jeweiligen Nutzer zugeschnittene Werbung zu liefern, die anders als das ĂŒbliche Massenbombardement durchaus zu einer höheren Kaufwahrscheinlichkeit des einen oder anderen Produktes fĂŒhrt.
Allerdings sollte auch jedem klar sein, dass nicht nur diese Unternehmen die Daten nutzen. Jedes Telekommunikationsunternehmen ist dazu verpflichtet Schnittstellen einzurichten, ĂŒber die im Ernstfall Behörden Zugriff auf alle Daten bekommen.
In einer idealen demokratischen Gesellschaft, wo Politik und Staat nur das Beste fĂŒr die BĂŒrger im Sinn haben, wĂ€re sicher auch das kein allzu groĂes Problem, da diese Werkzeuge wohl nur im Ă€uĂersten Notfall und nur zur Abwendung unmittelbarer Gefahren eingesetzt werden wĂŒrden.
Allerdings sollte jedem aufgefallen sein, dass wir lĂ€ngst im Begriff sind uns rasend schnell von der bisherigen, halbwegs idealen Demokratie zu entfernen. Politiker sind inzwischen vor allem Marionetten groĂer international operierender Konzerne, die in erster Linie die Interessen ihrer wahren Geldgeber vertreten (siehe Banken, Pharmakonzerne, Medienindustrie, Energiewirtschaft usw.) und bestenfalls in zweiter Linie dem WĂ€hler dienen.
Es ist fĂŒr den Otto-Normal-BĂŒrger schon schwer genug, bei den Standard-Anwendungen (E-Mails, Foren, Blogs, Online-Shopping) möglichst wenige Nutzerspuren im Internet zu hinterlassen.
Jedem, der zusÀtzlich leichtfertig seine Daten bei Facebook oder Google+ hinterlegt unter dem Motto "Ich hab ja nichts zu verbergen", und darauf vertraut, dass diese Unternehmen und die dahinter stehenden Konzerne und/oder Behörden verantwortungsvoll und verschwiegen damit umgehen, sei dringend geraten das Buch "1984" von George Orwell zu lesen.
Viele GrĂŒĂe,
Wiseman
Darunter sind dann im schlimmsten Fall Informationen ĂŒber die religiöse oder politische Gesinnung, ĂŒber diverse Erkrankungen, bestimmte (auch sexuelle) Vorlieben usw.. Also Dinge, die man, wenn ĂŒberhaupt nur seiner Familie oder engsten Freunden mitteilen wĂŒrde.
Klar, die Online-Unternehmen sind sicherlich in erster Linie daran interessiert anhand dieser Informationen personalisierte, genau auf den jeweiligen Nutzer zugeschnittene Werbung zu liefern, die anders als das ĂŒbliche Massenbombardement durchaus zu einer höheren Kaufwahrscheinlichkeit des einen oder anderen Produktes fĂŒhrt.
Allerdings sollte auch jedem klar sein, dass nicht nur diese Unternehmen die Daten nutzen. Jedes Telekommunikationsunternehmen ist dazu verpflichtet Schnittstellen einzurichten, ĂŒber die im Ernstfall Behörden Zugriff auf alle Daten bekommen.
In einer idealen demokratischen Gesellschaft, wo Politik und Staat nur das Beste fĂŒr die BĂŒrger im Sinn haben, wĂ€re sicher auch das kein allzu groĂes Problem, da diese Werkzeuge wohl nur im Ă€uĂersten Notfall und nur zur Abwendung unmittelbarer Gefahren eingesetzt werden wĂŒrden.
Allerdings sollte jedem aufgefallen sein, dass wir lĂ€ngst im Begriff sind uns rasend schnell von der bisherigen, halbwegs idealen Demokratie zu entfernen. Politiker sind inzwischen vor allem Marionetten groĂer international operierender Konzerne, die in erster Linie die Interessen ihrer wahren Geldgeber vertreten (siehe Banken, Pharmakonzerne, Medienindustrie, Energiewirtschaft usw.) und bestenfalls in zweiter Linie dem WĂ€hler dienen.
Es ist fĂŒr den Otto-Normal-BĂŒrger schon schwer genug, bei den Standard-Anwendungen (E-Mails, Foren, Blogs, Online-Shopping) möglichst wenige Nutzerspuren im Internet zu hinterlassen.
Jedem, der zusÀtzlich leichtfertig seine Daten bei Facebook oder Google+ hinterlegt unter dem Motto "Ich hab ja nichts zu verbergen", und darauf vertraut, dass diese Unternehmen und die dahinter stehenden Konzerne und/oder Behörden verantwortungsvoll und verschwiegen damit umgehen, sei dringend geraten das Buch "1984" von George Orwell zu lesen.
Viele GrĂŒĂe,
Wiseman
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Flo77
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#16 AW: Facebook
Ich habe einmal was falsches geschrieben, und am nÀchsten Tag wurde ich erpresst, wenn ich nicht das mache was Sie sagt weià jeder in der Klasse davon
FĂŒr Rechtschreibfehler haftet meine Tastatur :-)
