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Lasius niger im Ytong-Nest - keine Fotos

Fotos von Formicarien und anderen Behausungen fĂŒr Ameisen.
vern
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#25 Neues externes Nest mit Sand-Lehm-FĂŒllung

Beitrag von vern » 1. Juni 2005, 15:16

09.05.2005 22:42
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Außer der obere Winkel aus Acryl-Glas sind alle Kunststoffteile aus AOL-DVD-HĂŒllen gefertigt.
Es lebe mein Dremel.

Die Seiten des Ytong sind zusÀtzlich nochmal verdeckt um die Verdunstung im Zaum zu halten.

Das Nest wird gut angenommen. Es wird bereits fleißig gebuddelt.
Ob es tatsÀchlich als Zusatz-Nest mit Nachwuchs genutzt wird bleibt fraglich.

Die anderen externen GlashÀuschen sind nun grad nicht angeschlossen.
Suche grad noch nach einer Mini-Rose im Topf.
Bei der werde ich die Erde auswaschen und in Seramis in das große Glashaus pflanzen und mit BlattlĂ€usen beimpfen.



vern
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#26 Ein Ameisenventil ...

Beitrag von vern » 1. Juni 2005, 15:18

Eine Möglichkeit SchlauchverschlĂŒsse mit wenig Aufwand herzustellen:

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(Ich weiß ... mit b ... ja ja ja)

Und so sieht das dann aus.
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Der Wattestopfen ist nur zur Sicherheit. Falls das WattestĂ€bchen nicht 100%ig schließt.



vern
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#27 Formicarium v2.0

Beitrag von vern » 8. August 2005, 13:10

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Ich dacht, ich bau mal wieder. Das Nest macht einen recht gut gefĂŒllten Eindruck und mehr und mehr werden auch die Arena-WĂ€nde erkundet ... :(

Ich habe die gleiche Bauart gewĂ€hlt. Allerdings von den Dimensionen grĂ¶ĂŸer und mit Anbau als Atrium, spĂ€ter gefĂŒllt mit Seramis, Pflanzen und letztendlich auch BlattlĂ€usen.

Habe einige VerĂ€nderungen einfließen lassen die ich beim Bau des ersten Formicariums dazu gelernt habe.

  • Der Zulauf fĂŒr die BefĂŒllung des Wassertanks liegt nicht mehr in der Arena. (Schlauch der oben aus dem Ytong schaut)
  • Es gibt einen Schlauchanschluss fĂŒr externe BehĂ€lter. Diesmal aber fester integriert und mit Zugentlastung. Und unabhĂ€ngig vom Ausbruchsschutz. Der Weg fĂŒr ĂŒber den Anschluss durch den Ytong direkt an die Arena.
  • Kein Sand. Die direkte Verbindung des mit Sand gefĂŒllten Bereiches und des Ytongs fĂŒhrte letztendlich doch dazu, dass die Bewohnerinnen zu gestalten begannen. Nach wie vor ist das Bauen im Sand sehr interessant zu beobachten aber sie bauen sich ein. Und mittlerweile haben sie die HĂ€lfe des Sandformicariums leergerĂ€umt, da es mit 9 mm zu breit ist und nachrutscht. Über kurz oder lang wĂ€re der Bereich ganz leer gerĂ€umt worden. Und ein nicht geringer Teil landet eben auch in den Zellen.
  • Die Ausbruchsicherung: Ich habe dort wo der Talkumbrei aufgetragen wird Acrylglasstreifen aufgeklebt. So kann man den Brei genau auf die Streifen auftragen. Auf den 3mm Streifen liegt die Deckelplatte auf und zusĂ€tzlich haben die Streifen fĂŒr die ganze Konstruktion noch eine versteifende und ausrichtende Funktion.
  • Die Arena an sich wird nicht, jedenfalls nicht ausschliesslich mit Sand gefĂŒllt. Ich dachte eher an modellierten Gips, der mit Sand bestreut entsprechend aussieht und den Bewohnern endlich die gewĂŒnschte Festigkeit bietet, Futtertiere zu transportieren.

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Die Arena ist diesmal nicht nur verklebt sondern liegt jetzt rundrum auf und wird in der Mitte auch noch mal durch das Acyrl-Kreuz gestĂŒtzt.

Die Wasser-Reservoirs sind wegen der evtl. DĂŒnnung der Pflanzen und das damit wahrscheinliche biologische Umkippen des Ytongs strikt von einander getrennt.

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Der Gang um ĂŒberhaupt in das Formicarium zu gelangen. Damit es keinen Stau durch Abrutschen im Schlauch gibt, es das AnschlusstĂŒck nicht vertikal nach oben.

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Links der Nesteingang. Groß genug um auch mal einen SchwarzkĂ€fer in das Nest zu ziehen.

Ich habe beobachtet, dass sie den Eingangsbereich recht groß dimensionieren und dort Futtertiere aushöhlen.
Die erste Zelle ist also entsprechend groß. Die weiteren GĂ€nge sind entsprechend kleiner ausgelegt.

Man erkennt auch den Schlauch zum BefĂŒllen des Tanks.

Wenn es eingerichtet ist gibts neue Fotos.

Und dann mal schauen ob sie auch umziehen wollen...

DrĂŒber reden? Wie immer hier



vern
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#28 Dekoration

Beitrag von vern » 10. August 2005, 17:40

Ich wollte die Arena möglichst natĂŒrlich gestalten.
Ich wollte feste UntergrĂŒnde schaffen.
Ich wollte eine Plattform zur Ausgabe von Zuckerwasser.

Nun ja ... fangen wir mal an ...

Den Stamm hab ich oben möglichst horizontal abgesÀgt:
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Mal zum testen aufgestellt ... Ja, das sieht schon ganz nett aus...

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Als Grundhalt mit Heißkleber fixieren damit etwas Festigkeit drin ist beim vergipsen.

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Gibs ist weiß. Das sieht nicht natĂŒrlich aus. Also abtönen.
Wie wÀrs mit Holzkohle und Blumenerde. Und das Ganze im Mörser zerstossen.

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Kleiner "Farb"-Test obÂŽs auch der Farbe des Steines nahekommt.
Ja, haut hin...

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Die Steine und den Stamm miteinander vergipsen...

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... und im Becken, ausgelegt mit Folie in Form gießen.

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So, ... ferddich ...
Mit der RĂŒckwand könnt man auch noch was machen ... mal schauen ...

Rote Folie, Ausbruchsicherung und Drahgitter sind bestellt. Wenn die Artikel da sind,
ist auch der Gips durchgetrocknet und die Ameisen können das erste mal schauen.

Und dann heißt es diesen Spot extrem interessant und den alten extrem uninteressant zu machen ...
Hoffentlich zieht die Bande um.



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#29 GrĂŒnspan

Beitrag von vern » 11. August 2005, 12:03

Beginne ab heute mit den "Ich mach es ihnen ungemĂŒtlilch"-Aktionen und habe deswegen
von der oberen Abdeckung des alten Formicariums mal die rote Folie entfernt um das Nest kleiner wirken zu lassen.

Eine Verdunklung der OberflÀche hatte ich durch die Folie schon festgestellt. Aber ich tippte eher drauf,
dass da oben die MĂŒllkippe plaziert wurde und dort halt der Unrat gelagert wird.
Die Farbe war durch die Folie nicht zu erkennen. Dunkler halt.

Doch:
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Das scheint GrĂŒnspan oder Ă€hnliches zu sein.



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#30 Kleiner Einblick in die Königskammer

Beitrag von vern » 17. August 2005, 15:52

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#31 Umziehen mit Widerwillen ...

Beitrag von vern » 29. September 2005, 15:47

Tach auch ... lÀnger nix mehr gehört ...

Hat sich auch wenig getan.

Ich habe die Arena vollkommen mit Gibs ausgegossen.
Permanent waren sie am buddeln und wollten nicht in den neuen Ytong gehen.
Das is nun vorbei. Kein Gebuddel mehr.

Sie sind mittlerweile in den ersten beiden Zellen des neuen Ytong recht zahlreich vertreten, ruhen und fressen dort.

Fakt ist aber: Der Ytong is so wie er ist zu groß. Ich hĂ€tte halt die einzelnen GĂ€nge mit etwas Sand zusperren sollen.
Hab ich in der Hektik des Bauens vergessen ...

Nun muss es halt so gehen...

Stand des alten Nestes:
Wasser ist bis auf einen kleinen Schluck, den ich nicht rausbekomme ohne das Formicarium auf den Kopf zu stellen (was ja tendenziell eher unklug wÀre) nicht rausbekomme.
Folie is ab.
Ich leuchte ordentlich mit Lampen und hab auch teilweise den jetzt trockenen Sand von den Innenseiten der Scheiben gekloppft.

Sie halten sich aber recht wacker im alten Laden ...

Vor der Winterruhe dĂŒrften sie schon gern umziehen.

Ich werde berichten ...



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#32

Beitrag von vern » 30. September 2005, 15:36

Ich habe mit einem T-StĂŒck und einem 4cm langen Schlauch, den ich mit Folie verdunkelt habe, eine Art Kammer geschaffen, diese direkt an den Eingang positioniert und den Rest des Nestes abwechselnt beleuchtet.

Sie trugen Puppen in den Schlauch, den ich regelmĂ€ĂŸig abgenommen und vor dem Eingang des neuen Nestes gelerrt habe.

Alles wurde natĂŒrlich hecktisch in das neue Nest getragen.
Nur 4 mal haben sie versucht mit einer Puppe in Richtung des alten Nestes zu laufen.

Es sind jetzt ca. 50 Puppen in dem neuen Nest.

Sie dringen auch weiter in das Nest vor.

Mal schauen wie sie sich weiter verhalten...



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