Pheidole yeensis - Haltungserfahrungen

Unterfamilie: Myrmicinae
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Timmili
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#1 Pheidole yeensis - Haltungserfahrungen

Beitrag von Timmili » 8. Juni 2011, 17:15

[SIZE="6"]Pheidole yeensis[/SIZE]

von Timmili

Bild
[SIZE="1"]Quelle[/SIZE]


[SIZE="5"]Artenbeschreibung[/SIZE]


[SIZE="4"]Taxonomie[/SIZE]

-Familia: Formicidae (Ameisen)
--Subfamilia: Myrmicinae (Knotenameisen)
---Tribus: Pheidolini
----Genus: Pheidole Westwood, 1839
-----Subgenus: -
------Species: Pheidole yeensis Forel, 1902
-------Subspecies: -


[SIZE="4"]Allgemeines[/SIZE]

Heimat: Asien
Habitat: Steppe, Halbwüste, Stadt, weit verbreitet → überall.
Kolonie: monogyn.
Koloniegröße: sehr Volksstark
Koloniealter: in Gefangenschaft bis zu 20 Jahre
Gründung: claustral
Arbeiterinnen: dimorph (es treten in großer Zahl kleine Arbeiterinnen sowie in geringerer Zahl Soldaten auf).
Nestbau: Erdnester
Nahrung: Trophobiose, Zoophagie (Honig und Insekten in der Haltung).
Winterruhe: nein


[SIZE="4"]Aussehen/Färbung/Größe[/SIZE]

Minors: 2 - 4mm, dunkelbraune Gaster, brauner Thorax, leicht rötlich
Soldaten: bis zu 8mm, dunkelbraun, leicht rötlich
Königinnen: 8mm, dunkelbraun
Männchen: ca. 6mm, hellbraun


[SIZE="5"]Vorstellung der Art[/SIZE]



[SIZE="4"]Vorwort[/SIZE]

Nachdem meine Pheidole spec. aus Malaysia leider verstorben sind (sh. Haltungsbericht über Pheidole spec. (Malaysia)), möchte ich nun hier von meinen Nachfolgern, den Pheidole yeensis berichten. Aufbau und Schreibweise des Haltungsberichts wird den Lesern meiner Berichte daher bekannt vorkommen.

Ich habe mich für diese Gattung entschieden, da ich schon seit langen ein Pheidole-Fan bin. Ich bin von Verhalten und vor allen von dem einmaligen Beutefang und Koloniewachstum fasziniert. Die Art hat über den Ameisenshop world-of-ants.com von Stefan Stenzel zu mir gefunden. Vielen Dank für die nette Abwicklung und die Informationen.


[SIZE="4"]Entwicklungsdauer[/SIZE]

Die Entwicklungsdauer werde ich im folgenden nach und nach ausfüllen. Derzeit ist noch keine genaue Zeitspanne bekannt. Da es sich jedoch um eine Pheidole spec. handelt, gehe ich davon aus, dass diese nicht all zu lang sein wird.

Arbeiterinnen: noch unbekannt.
Soldaten: noch unbekannt.
Männchen: noch unbekannt.
Jungköniginnen: noch unbekannt.


[SIZE="4"]Herkunft[/SIZE]

Land: China
Gebiet: sehr östlich
Klima: Tags: 24-27°C, Nachts: 20-22°C

Bild


[SIZE="4"]Literatur[/SIZE]

Diese Art weist leider nur wenige Artikel o.ä. auf.

-Pheidole yeensis Forel, 1902
-Species: Pheidole yeensis
-Chinese Ant Database: Pheidole yeensis
-Encyclopedia of Life: Pheidole yeensis


[SIZE="4"]Haltungsbedingungen[/SIZE]

Temperatur: tagsüber 24-28°C, nachts 20-22°C
Luftfeuchtigkeit: 30-70%, durch leichtes Ansprühen der Tillsandien wird sie zwischen 50-60% liegen.
Winterruhe: Nein
Kohlenhydrate: Zuckerwasser, Honigwasser, Honig, Früche, sonstige Süßigkeiten
Proteine: Fliegen, Heimchen, Mehlwürmer, Schaben, Gartenkleintiere
Beleuchtung: 25W Spotstrahler
Wasser: Trinkwasserspender, Wassertänke der Gipsnester

Ich werde nach und nach verschiedene Proteine und Süßigkeiten anbieten und eine Futterliste über den Verzehr führen. Ich verzichte auf eine direkte Nesterwärmung, da die Temperatur in dem Zimmer zwischen 22 und 24°C liegt. Nur der Spotstrahler wird das Becken erwärmen - also auch die Nester von hinten.


[SIZE="4"]Arena & Nest[/SIZE]

Formicariengröße: 30x20x20cm
Material: 5mm Glas, durchsichtiges Silikon
Bodenbeschaffenheit: braune Sand/Lehm Mischung, Ytong, Plexiglas, grobkörniger Kies, Tillsandien.
Ausbruchsschutz: Paraffinöl-Vaseline-Misch und ein Deckel

An dieser Stelle ist es vor allen Wichtig zu erwähnen, dass das kleine Becken nur für den Übergang denkbar ist. Sobald die Kolonie zu groß für das Becken ist, werden sie in ein 60x30x20cm Becken umgesiedelt.
Die Nester befinden sich an den beiden vorderen Seitenscheiben und können bei Bedarf entnommen werden. Ansonsten wurde auf eine Plexiglasscheibe zwischen den beiden Nestern braune Sand/Lehm Mischung aufgeschüttet, sodass Nest und Boden eine Ebene bilden.
Größere Steine wird durch den 25W Spotstrahler erwärmt und sollte das ganze Becken bei ca. 24-28°C halten. Als Dekoration habe ich Tillsandien ausgewählt, da ich diese sehr schön passend finde und sie sehr pflegeleicht sind. An den oberen äußeren Kanten des Beckens wurde ein Streifen mit schwarzer Folie abgedeckt, da ich es unschön finde, wenn man das Paraffinöl-Vaseline-Gemisch sieht, sprich an dieser Stelle wird der Ausbruchschnutz aufgetragen.

Bilder der Arena:

Der Nesteingang befindet sich in der Mitte der vorderen Beckenscheibe. Es zeigt noch nicht die endgültige Arenaeinrichtung. Die endgültige Version gibt es erst nach Umzug der Kolonie.

Bild

Bild


Nestmaterial: Ytong.
Eigenschaften: stehend an der Außenseite der Arena
Grüße: ca. 29x8cm
Kammerngröße: 27cm breit, 1,2cm hoch und 2cm tief.
Befeuchtung: durch Wassergräben auf der Oberseite.

Die Nester finde ich die optimalste Lösung für die Haltung von Pheidole spec. Es gibt lediglich große Kammern, welche die Pheidole komplett ausnutzen werden. Als Abdeckungen dienen 2mm starke Plexiglasscheiben, da ich die Nester eventuell entnehmen muss/möchte. Sie liegen auf der vorderen und hinteren Seite des Beckens. Ich finde, dass das Becken so ansehlicher aussieht.

Zu Beginn ist der hintere Nestblock verschlossen wurden, damit ihnen nur ein Ytongnest zur Verfügung steht. Sobald die Kolonie in diesen "herreingewachsen" ist, wird der andere geöffnet.

Bilder der Nester:

Bild

Das andere ist Baugleich.

[SIZE="4"]Die Kolonie[/SIZE]

Die Kolonie besitzt eine Königin und ca. 35 Arbeiterinnen. Sie ist völlig gesund und ich konnte keine Parasiten erkennen. Ich gehe stark davon aus dass sie sich bei guter Fütterung sehr gut entwickeln wird. Wer meinen anderen Pheidole spec. Haltungsbericht gelesen hat, weiß, dass mir aus unerklärlichen Gründen die Königin gestorben ist, hier soll sich das nun ändern.

Das seltsame bei dieser Kolonie war, dass ein Männchen mitgeliefert wurde, welches ich bei Möglichkeit noch fotografieren werde. Nun gut, es gilt nun abzuwarten, was sie mit dem Männchen machen und ob noch mehr auftauchen. Brut konnte ich bislang noch keine Entdecken, aber ich habe durch das Küchenpapier in der Transportbox auch nur geringe Einsicht.

Zum Umzug stehen ihnen zwei Nester zur Verfügung – ein Ytongnest und ein Reagenzglas.


[SIZE="4"]Fotos und Videos[/SIZE]

Fotos und Videos werden mit einer Canon EOS 1100D mit verschiedenen Objektiven geschossen. Durch die in der kleinen Arena relativ geringe Seitenscheibenhöhe, komme ich sogar sehr nah ran.


Mit dem Haltungsbericht und näheren Informationen zu der Kolonie werde ich morgen beginnen.

Lob, Kritik, Anregungen, Fragen, Verbesserungsvorschläge oder Hinweise wie immer in den Diskussionsthread!

Bis dahin - liebe Grüße,
Tim

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#2 AW: Pheidole yeensis - Haltungserfahrungen

Beitrag von Timmili » 9. Juni 2011, 11:39

[SIZE="5"]Haltungsbericht[/SIZE]


Der Haltungsbericht wird nach Haltungswochen unterteilt. Ich werde versuchen ihn jede Woche zu aktualisieren.

Heute gibt es jedoch einen kleinen Bericht über den gestrigen Tag und die heutige Nacht:

Also zunächst einmal muss ich sagen, dass ich von den Pheidole spec. immer wieder erstaunt bin. Wie sie es gestern Abend während ich meinen ersten Beitrag verfasst habe, geschafft haben in den Ytong umzuziehen, nach nur 10 Minuten in denen ich die Box in das Becken gestellt habe. Das war dann somit der schnellste Umzug den ich je erlebt habe. Nun habe ich sehr guten Nesteinblick und ein paar Bilder wurden schon geschossen.

Zum Umzug:

Die kleine Transportbox in der die Kolonie sich aufhielt war mit Küchenpapier ausgefüllt, und bietete der Kolonie somit einen Unterschlupf, mir jedoch einen schlechten Einblick. Und von wegen zwei Nester – RG und Ytong - zum Umzug anbieten oder generell den Umzug als ein Problem darstellen, Pheidole spec. haben die nette Angewohnheit, ihre Nester schnell und oft zu wechseln, daher sind sie wohl auch bei mir innerhalb von 10 Minuten in das Ytongnest gezogen. Sie bewohnen jetzt die mittlere Kammer und befinden sich dort ziemlich mittig.

Bild

Auf diesen Bild kann man sehr gut den Größenunterschied von Soldat und Königin erkennen. Dieser eine Soldat ist sogar etwas größer als die Königin, die anderen Soldaten sind etwas kleiner. Unten wird eine Fliege verwertet, oben Bananenjelly, auch hierbei sind die Soldaten gefragt, wobei sie der Kolonie meines Erachtens als Speicher dienen, wenn man ihre große Gaster betrachtet.

Brut konnte ich leider nur sehr wenig erkennen. Eine größere Puppe ist das einzige, was die Kolonie derzeit aufweisen kann. Wahrscheinlich von einen Soldat oder einem weiteren Geschlechtstier. Bilder von dem Männchen konnte ich noch keine guten schießen, ich werde mich aber in Zukunft bemühen. Allerdings sind die kleinen Racker echt schwierig zu fotografieren, bei teilweise nur 1,5mm Größe.

Bild

Hier sieht man die Königin erneut und die größere Puppe.

Bild

Auf diesem Bild sieht man noch einmal die lebenden Speicher der Kolonie, die Soldaten im Vergleich zu der Königin. Unten sieht man die größere Puppe. Ich bin gespannt, was da heraus kommt, da ich keinen großen Kopf der Nacktpuppe erkennen kann.

Futter:

Zum Futtern gab es heute morgen folgendes:

Futterliste:
Fliegen 3x
Bananenjelly kleine Portion
Honig-Zucker-Wasser kleine Portion


Legende:
Fettgedruckt: Gerne angenommen, Normal: Nach zögern angenommen, Kursiv: Gar nicht angenommen

Hier nur eine kleine Arbeiterin welche eine große Fliege alleine bis ins Nest gezogen hat.

Bild

Und so werden Fliegen vor Ort auseinandner genommen.

Bild

Bei dieser Fliege konnte ich vor allen das Meldeverhalten beobachten, da ich die Fliege mit der Fliegenklatsche scheinbar nicht ganz erledigt hatte. Eine Arbeiterin kam zu der Fliege, welche kurz zuckte. Daraufhin lief die Arbeiterin zweimal um die Fliege herum und mehrere Arbeiterinnen, welche im Umkreis furagierten, stürmten auf die Fliege zu. Danach entstand das Foto.

Wie angekündigt, habe ich die Arena etwas verändert, da ich nun die hässliche Transportbox nicht mehr in der Arena liegen habe. Es ist aber auch noch nicht die Endfassung, denn es gefällt mir noch nicht 100%ig :)

Bild

So die nächsten Änderungen gibt es spätestens in einer Woche.

Hier geht es zum Diskussionsthread.

liebe Grüße,
Tim

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#3 AW: Pheidole yeensis - Haltungserfahrungen

Beitrag von Timmili » 10. Juni 2011, 10:26

Hallo,

ich konnte heute morgen das Männchen mal ein wenig fotografieren. Mir ist aufgefallen, dass es sich Nachtsüber außerhalb des Nestes befindet und morgens, wenn das Licht angeht, sprich es wärmer wird, kurz an den äußeren Scheiben den Beckens entlang läuft bis es schließlich im Nest verschwindet.

Hier nun die Bilder.

Bild

Bild

Bild

Bild

Wie es zur Aufzucht des Männchens kam, kann ich leider nicht sagen. Es muss aber so sein, dass es erst kürzlich geschlüpft ist, da eine Kolonie die Geschlechtstiere sonst beseitigt.

Hier kann diskutiert werden.

liebe Grüße,
Tim

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#4 AW: Pheidole yeensis - Haltungserfahrungen

Beitrag von Timmili » 20. Juni 2011, 15:13

[SIZE="3"]1. & 2. Haltungswoche:[/SIZE]

Innerhalb dieser Aufzählung der Haltungswochen werde ich immer über die Ereignisse dieser Woche berichten.

Die erste Haltungswoche erwies sich als mehr oder weniger die schlimmste Woche, welche die Kolonie wohl je erlebt hat. Wie bereits oben erwähnt, sind alle Pheidole sp. sehr aktiv und erkundungsfreundlich, was sich jedoch hier abgespielt hat, ein Desaster.

Zu den Problemen:

Alles lief wunderbar und sie schleppten so viel Insekten in ihr Nest, wie sie nur konnten. Es scheinte als hätten sie sehr großen Hunger, jedoch verwerteten sie keines der Heimchen, Fliegen, L. niger-Jungköniginnen und was es sonst noch so gab. Leider legten sie die Tierchen verstreut im Nest ab, wo sie begannen zu schimmeln. Trotz der Ytong so trocken war, wie es nur ging - ich hatte nämlich gar nicht mehr befeuchtet - konnte ich den schnellten Schimmelwachstum meiner Karriere miterleben, wobei ich kurz drüber nachdachte, ob sie die Insekten mit Blättern verwechseln und eigentlich Blattschneiderameisen sind und ihren Pilz züchten wollen. ;) Regelrechte große Fäden zogen sich durch die Kammern. Ich möchte jegliche Bilder ersparen. Schon dort wurde mir bewusst, dass ich das ganze schöne Becken neu gestalten und wieder auseinander nehmen muss. Alles war doch mit Silikon beklebt :andiewand:. Naja.

Aber das war nicht das einzige Problem. Ein viel größeres Manko stellte ein kleines Loch im Ytong dar, durch welches Arbeiterinnen und auch das Männchen hinter den Ytongstein in Richtung des Kies entkommen konnten. Diese wuselten durch den Kies und fanden scheinbar das Nest nicht mehr, bis sie letztendlich dort verendeten. Dies kostete mich bestimmt bis zu zwanzig Arbeiterinnen. Andere waren in den Fäden des Schimmels verfangen und verendeten dort.

Also es musste geschehen:

Der Zwangsumzug:

Die Seitenansicht des Ytong (im Diskussionsthread vorhanden) erwies sich als Ameisenfriedhof und der Schimmel und das Loch im Ytong machten mir so stark zu schaffen, dass ich das ganze Becken regelrecht und schnell auseinandergenommen habe. Ich entnahm die Plexiglasplatte zwischen den Ytongsteinen und die beiden Nester, entfernte die Glasplatte des bewohnten Nestes und sammelte zunächst die Königin, dann die Soldaten und schließlich die übergebliebenen Arbeiter ein.

eine Königin - vier Soldaten, davon kein Verlust - und nur fünf Arbeiterinnen. Das war alles, was jetzt noch übrig ist. Dazu muss ich aber sagen, dass ich mit den oben genannten 35 Arbeiterinnen doch recht hoch gepokert habe, ich denke es waren so um die 25 Arbeiterinnen bei Erhalt der Kolonie.

Das neue Nest:

Diese leben jetzt in einem Reagenzglas, welches ich in zwei Kammern mittels eines Korkstückchens geteilt habe. Ebenfalls ist ein Korkstückchen als Verschluss vorhanden. Hier ein Bild des Nestes:

Bild

Auch das Becken wurde schlicht und übersichtlich ohne große Luken und Lücken gestaltet um den Verlusten demnächst vorzubeugen:

Bild

Das leben im neuen Becken:

Hier hat sich die Kolonie gut eingelebt und sie sind weiterhin so aktiv wie zuvor. I. d. R. befinden sich mindestens 4 Arbeiterinnen außerhalb des Nestes, manchmal sogar alle 5.
Sie begnügen sich im Moment auch nur noch mit wenig Insekten, da ich gemerkt habe, was sie damit anstellen ;).

Allgemeines:

Zur Futterliste kann ich folgendes Ergänzen:

Futterliste:
Fliegen
Heimchen
L. niger - Jungköniginnen
Bananenjelly
Bananenstückchen
Honig-Zucker-Wasser

Legende:
Fettgedruckt: Gerne angenommen, Normal: Nach zögern angenommen, Kursiv: Gar nicht angenommen

Man bemerkt, sie nehmen nur Insekten an - alles andere wird bislang abgestoßen.

Leider ist immer noch keine Brut vorhanden, jedoch gehe ich stark davon aus und hoffe, dass diese in dem kleinen Reagenzglas bald kommt.

Hier kann diskutiert werden.

liebe Grüße,
Tim

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#5 AW: Pheidole yeensis - Haltungserfahrungen

Beitrag von Timmili » 28. Juni 2011, 12:13

[SIZE="3"]3. Haltungswoche[/SIZE]

Leider ging es innerhalb dieser Woche weiterhin strak bergab. Alle Arbeiterinnen der Kolonie starben außerhalb des Nestes, ein Soldat im Nest selber, von welchem sich die Kolonie noch ernährte. Die Kolonie besteht demnach jetzt aus einer Königin und drei Soldaten. Dennoch ist sie aber sehr aktiv, ein und der selbe Soldat furagiert sehr häufig durch das Becken, trägt aber kein Futter ein oder trinkt am Wasser. Warum weiterhin so viele Arbeiterinnen gestorben sind, muss an dem Zwangsumzug gelegen haben, denn die Haltungsparameter sollten weiterhin stimmen. Die Gaster zweier Soldaten und der der Königin sind jedoch geschwollen, sie sind also gut genährt.

Ab und zu gingen kleine Arbeiterinnen, als diese vor ein paar Tagen noch vorhanden waren, an Zuckerwasser heran. Erstmals und das war auch das letzte was die Kolonie zu sich nahm.

Aber es gab auch positives! Die Königin hat endlich Eier gelegt, wenn auch nur fünf, aber die Entwicklungszeit dieser sind ja gering :)

Ich hoffe demnach, dass es wieder bergauf geht, und euch nächste Woche weiterhin positives berichten kann.

Hier kann diskutiert werden.

liebe Grüße,
Tim

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