

Fragen zum Pristomyrmex pungens Haltungsbericht
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#2
Also wenn ich das richtig gelesen habe, ist diese Art so etwas wie eine Pharaoameise, und erst noch in unseren Breitengraden zuhause. Ich würde demzufolge als Nest einen mit kochendem Wasser gefüllten Kochtopf empfehlen. Und nichts anderes. Klingt höchstinvasiv, wenn das wirklich stimmt, was du im Exotenteil geschrieben hast....
- Wiseman
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#3
Das ist sicherlich eine sehr interessante Art, aber sie besitzt ein sehr hohes Potential, zu einer invasiven Art zu werden. Deshalb gehört sie ganz gewiss nicht hier nach Deutschland. Ich schließe mich den "Haltungsempfehlungen" von Morlie hundertprozentig an.
Wann dringt es endlich auch bis zum letzten durch? Auch in Deutschland gibt es hochinteressante und spannend zu beobachtende Arten, die keine Gefahr für die Umwelt und/oder Gesundheit darstellen.
Und wer nicht einmal in der Lage ist, seinen Ameisen eineWinterruhe zu gönnen, sollte sowieso grundsätzlich die Finger von deren Haltung lassen.
Ciao, Wiseman!
Wann dringt es endlich auch bis zum letzten durch? Auch in Deutschland gibt es hochinteressante und spannend zu beobachtende Arten, die keine Gefahr für die Umwelt und/oder Gesundheit darstellen.
Und wer nicht einmal in der Lage ist, seinen Ameisen eine
Ciao, Wiseman!
- Sobek
- Halter
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#4
Allein schon das Gipsnest ist nicht ausbruchsicher.
Die Ameisen fressen sich da ohne Probleme durch. Von den anderen Möglichkeiten mal abgesehen.
Du könntest aber ne Insel bauen mit nem Wassteil durch welchem du Strom schickst. Wär ne Möglichkeit oder
^^ lol
Die Ameisen fressen sich da ohne Probleme durch. Von den anderen Möglichkeiten mal abgesehen.
Du könntest aber ne Insel bauen mit nem Wassteil durch welchem du Strom schickst. Wär ne Möglichkeit oder

Dabei seit 2003 

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- Einsteiger
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#6
PS das gipsnest ist eine klene plastitikbox die mit gips aufgefüllt ist und nur eine kleine öffnung für Kanüle etc. hat... aber mir ist das jezt hier egal weil was ich auch schreib ist euch ja egal in euren Köpfe denkt ihr euch ja schon die nächst Apokalypse aus z.B. jemand könnte mit einem Feuerzeug das Plastik schmelzen und vielleicht überleben ja dann noch 3 Tiere und die VERSUCHEN GANZ DEUTSCHLAND *LOL*
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- Einsteiger
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#8
Zum Abschluss eine kleine Einführung in die Wahrscheinlichkeitsrechnung, ich nehme hier bewusst realitätsferne Werte um zu verdeutlichen wie gering das ganze doch in der Natur ist.
Gehen wird doch einmal von einer Pristomyrmex pungens Kolonie aus.
Wir wissen dass einzelne Tiere nicht überlebensfähig bzw. zur Koloniegründung fähig sind; daher gehen wir davon aus dass eine 10-15 köpfige Gruppe ausbricht. Und los geht’s
Die Chance dass dies eintrifft lege ich mal mit einem hohen Wert fest und zwar von 15%
Dass diese Arbeiter nicht sofort entdeckt werden dafür gebe ich ihnen eine Chance von 80%
Dass sie es schaffen sich wieder als Verband zusammenzufinden gebe ich ihnen eine Chance von 40%.
Dass sie es schaffen die Wohnung zu verlassen um in der „Wildnis“ zu nisten da wir ja davon ausgehen dass diese Art sich hier pestartig vermehren soll gebe ich ihnen eine Chance von 15%
Dass sie es immer noch schaffen im verband eine passendes Nest zu finden ohne gefressen zu werden oder sonst was wenn sie erstmal im Freien ist zu sagen wir mal 75% warscheinlich.
Dass sie es schaffen sich neu zu Organisieren im Staat (Wer istKönigin und wer Arbeiter) und es schaffen ausreichend Brut auszubilden bzw. sich ausreichend für den Winter vorzubereiten schätze ich so auf 60%.
Nun gehen wir davon aus dass Die Kolonie bis zurWinterruhe Verdoppelt hat auf ca. 20-30 Tiere.
Dass die Kolonie den Winter übersteht (da dass Klima ja hier doch in Europa etwas anders ist als in Japan und die Kolonie noch sehr klein ist) schätze ich mit guten 40% ein.
soweit so gut.
Dass die Kolonie es schafft unbemerkt zu einer großen Kolonie von 10 000 den von Tieren anzuwachsen in den nächsten Jahren schätze ich mit 10%.
Dass diese Kolonien eine Gefahr für unser Ökosystem darstellen schätze ich mal hoch mit 95% ein
So jetzt schauen wir uns doch mal die Wahrscheinlichkeit eines Szenarios wie diesem an, an der Prozentrechung:
(0,15*0,80*0,40*0,15*0,75*0,60*0,40*0,10*0,95)*100%
= 1,2312*10^(-4)*100%
= 0,012312%
So dass heißt jetzt so viel wie eine Chance von eins zu 10000, was so viel heißt wie wenn aus einer Kolonie 10000 mal Tiere ausbrechen (dazu muss diese auch erstmal eine gewisse Größe erreichen was hier nicht berücksichtigt ist), würde nur bei einem Ausbruch es zu so etwas kommen. Dabei sind hier noch nicht mal ansatzweise alle Faktoren berücksichtigt bzw. die oben Verwendeten Wahrscheinlichkeiten gehen total an der Realität vorbei was mich darauf schätzen lässt locker im realen auf einen wert von 0,001% oder sogar 0,0001% zu schließen. Eine solche Rechnung kann natürlich auch auf jede andere Art übertragen werden
So jetzt hab ich euch genug Stoff zum Nachdenken gegeben und damit verabschiede ich mich hier aus diesem Forum…
Gehen wird doch einmal von einer Pristomyrmex pungens Kolonie aus.
Wir wissen dass einzelne Tiere nicht überlebensfähig bzw. zur Koloniegründung fähig sind; daher gehen wir davon aus dass eine 10-15 köpfige Gruppe ausbricht. Und los geht’s
Die Chance dass dies eintrifft lege ich mal mit einem hohen Wert fest und zwar von 15%
Dass diese Arbeiter nicht sofort entdeckt werden dafür gebe ich ihnen eine Chance von 80%
Dass sie es schaffen sich wieder als Verband zusammenzufinden gebe ich ihnen eine Chance von 40%.
Dass sie es schaffen die Wohnung zu verlassen um in der „Wildnis“ zu nisten da wir ja davon ausgehen dass diese Art sich hier pestartig vermehren soll gebe ich ihnen eine Chance von 15%
Dass sie es immer noch schaffen im verband eine passendes Nest zu finden ohne gefressen zu werden oder sonst was wenn sie erstmal im Freien ist zu sagen wir mal 75% warscheinlich.
Dass sie es schaffen sich neu zu Organisieren im Staat (Wer ist
Nun gehen wir davon aus dass Die Kolonie bis zur
Dass die Kolonie den Winter übersteht (da dass Klima ja hier doch in Europa etwas anders ist als in Japan und die Kolonie noch sehr klein ist) schätze ich mit guten 40% ein.
soweit so gut.
Dass die Kolonie es schafft unbemerkt zu einer großen Kolonie von 10 000 den von Tieren anzuwachsen in den nächsten Jahren schätze ich mit 10%.
Dass diese Kolonien eine Gefahr für unser Ökosystem darstellen schätze ich mal hoch mit 95% ein
So jetzt schauen wir uns doch mal die Wahrscheinlichkeit eines Szenarios wie diesem an, an der Prozentrechung:
(0,15*0,80*0,40*0,15*0,75*0,60*0,40*0,10*0,95)*100%
= 1,2312*10^(-4)*100%
= 0,012312%
So dass heißt jetzt so viel wie eine Chance von eins zu 10000, was so viel heißt wie wenn aus einer Kolonie 10000 mal Tiere ausbrechen (dazu muss diese auch erstmal eine gewisse Größe erreichen was hier nicht berücksichtigt ist), würde nur bei einem Ausbruch es zu so etwas kommen. Dabei sind hier noch nicht mal ansatzweise alle Faktoren berücksichtigt bzw. die oben Verwendeten Wahrscheinlichkeiten gehen total an der Realität vorbei was mich darauf schätzen lässt locker im realen auf einen wert von 0,001% oder sogar 0,0001% zu schließen. Eine solche Rechnung kann natürlich auch auf jede andere Art übertragen werden
So jetzt hab ich euch genug Stoff zum Nachdenken gegeben und damit verabschiede ich mich hier aus diesem Forum…