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Pachycondyla cf. astuta - Haltungserfahrungen

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jkiefer
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#1 Pachycondyla cf. astuta - Haltungserfahrungen

Beitrag von jkiefer » 21. Dezember 2008, 12:51

Da ich nun seit einiger Zeit eine kleine Kolonie Odontoponera transversa mein Eigen nennen kann und nicht besonders viel über die Haltung dieser Art bzw. ihre natürliche Lebensweise in den Ameisen-Foren bzw. im WWW zu finden ist, habe ich mich entschlossen hier meine Erfahrungen und Beobachtungen zu posten.

Hierzu erstmal die Artbeschreibung aus dem Antstore-Shop:

ANTSTORE - Ameisenshop - Ameisen - Odontoponera transversa Odontoponera transversa 001587
Name: Odontoponera transversa
Heimat: Südost Asien
Kaste: ---
Aussehen der Königin: Farbe: schwarz, leicht silber, etwa 13 mm groß
Aussehen der Arbeiterin: Farbe: schwarz, leicht silber, etwa 13 mm groß
Aussehen der Soldaten: ---
Nestbau: Legen Erdnester in feuchtem Lehmboden unter Steinen an
Nahrung: Lebende Insekten, Honigwasser
Temperatur: Lieben es sehr warm und feucht, 22 - 28 °C
Luftfeuchtigkeit: feuchttropisch
Anzahl der Becken: 1 Becken ist ausreichend
Formicariengröße: Großflächigere Becken ab 40x30 (je nach Koloniegröße anpassen)
Bodenbeschaffenheit: Sand, Lehm, Humuserde und viel Moos
Bepflanzung: tropisch
Formicarienzubehör: Heizung, Lampe, Luftbefeuchter
Haltungsklasse: 2
Riskoklasse: 2
Gefahren: können stechen.
Besonderheit: können nicht an Glas- oder anderen glatten Wänden hochlaufen!
Auf dem zweiten Foto sieht man den Unterschied zwischen der Gyne (roter Kreis) und einer Arbeiterin (grüner Kreis). Die Gyne (Königin hat noch zwei Stummel (roter Pfeil) die vom Flügel am Flugmuskel übrig sind. Auch der Thorax (Rückenteil) ist etwas größer als bei den Arbeiterinnen.

Nachfolgend werde ich meine eigenen Beobachtungen zu den einzelnen Punkten abgeben.


Nestbau:
Meiner Beobachtung nach vollkommen korrekt. In Ytong-Nestern, Farm, oder ähnlichen vorgefertigten Nestern werden sie sich mit Sicherheit nicht wohlfühlen und wenn sie die Wahl haben immer das Buddeln in der Erde vorziehen. Dies hat natürlich den Nachteil der schlechten Beobachtbarkeit.
Innerhalb von nur 2 Wochen hat z.b. meine kleine Kolonie (nur ca. 20 Ameisen) es geschafft 3 etwa 10cm große Substrathaufen auszuheben, was darauf schließen lässt das sie wirklich sehr gerne graben. Das Nest haben sie bei mir um bzw unter einem großen Stein und einem Baumstamm angelegt.
Auch ihre Lebensweise zwingt den Halter ihnen viel Raum zum Graben zu geben, dabei ist nicht die Substrathöhe entscheidend, 5-10cm scheinen auszureichen, sondern die Fläche entscheidend. In der Natur wurde beobachtet das Odontoponera transversa nur im Umkreis von 160cm um das Nest herum jagt (unabhängig von der Koloniegröße), und diesen Bereich mit vielen langen Gängen untergräbt die mit dem Nest verbunden sind, sowie viele versteckte Eingänge im Jagdterritorium anlegt. (dazu später mehr)

Nahrung:
Hierzu ist zu sagen das sie kaum bis gar kein Honigwasser zu sich nehmen, und lebende Insekten nicht größer wie die Ameisen selbst sein sollten. Auch nehmen sie frisch getötete Insekten. Überbrühtes und Eingefrorenes mögen sie dagegen überhaupt nicht. Vorallem lebende Fliegen scheinen ihnen zu schmecken, Mehlwürmer werden nur zerstückelt angenommen. Mini-Heimchen werden auch gerne erjagt.

Temperatur und Luftfeuchtigkeit:
22-28°C sind richtig, doch auch bei 18°C sind sie noch sehr aktiv! Wichtiger erscheint mir hier die Luftfeuchtigkeit. Diese sollte immer zwischen 60-80% rel. Feuchte gehalten werden, nachts darf sie auch durchaus auf über 90% steigen. Weniger wie 50% vertragen sie gar nicht, d.h. bei mir sind sie wie wild zu den Wasserspendern gerannt und haben sich gierig auf alles Feuchte gestürzt und falls möglich ins Nest getragen. Kondenswasser ist allerdings zu vermeiden.

Formicariengröße und -beschaffenheit:
40x30cm ist auf alle Fälle zu klein und das je nach Koloniegröße anpassen wird auch nicht funktionieren, da sie nicht auf Glas oder ähnlich Glattem klettern und laufen können und damit eine Erweiterung mittels Schlauch nicht in Frage kommt. Man sollte hier sofort mit einem großen Becken (z.b. 100x50cm) beginnen. Und keine Sorge selbst sehr kleine Kolonien werden den Raum auch nutzen. Bei mir nimmt das Nest allein schon fast die Hälfte meines 100x50cm Terrariums ein und bei der Jagd wird das ganze Terrarium genutzt. Das gute ist allerdings das man auf den Ausbruchsschutz keinen besonders großen Wert legen muss und auch alte Terrarien mit Schiebetüren geeignet sind solange ein paar Zentimeter senkrechte Glasfläche vorhanden sind.

Bodenbeschaffenheit und Bepflanzung:
Hier kann man z.b. normale Gartenerde benutzen. Auch alles andere in dem gut gegraben werden kann ist geeignet. Ein Backen des Bodensubstrats halte ich für einen Fehler zerstört es doch alle Kleinstorganismen und Bakterien, wodurch Schimmel das Leben leicht gemacht wird (Schimmelsporen sind überall in der Luft und daher nicht vermeidbar in einem feuchten Formicarium). Moos ist ein absolutes Muss und sollte reichlich vorhanden sein. Auch sind Streuschichten aus Laub, Gras oder ähnlichem abgestorbenen Pflanzenmaterial von Vorteil. Zur Bepflanzung ist alles geeignet was es gerne warm und feucht hat z.b. Farne, Grünlilien usw. Lieber ein wenig zuviel Pflanzen wie zu wenig.

Mitbewohner:
Mal ein kleiner Auszug was bei mir so alles im Becken lebt: Verschiedene Arten Springschwänze (von winzig klein bis zu 3mm groß), Keller- und Kugelasseln, Fruchtfliegen, Mehlkäfer, Blattläuse, kleine Spinnen, Tausendfüssler, Mücken, mit Sicherheit sogar Milben und alles mögliche an Kleinstlebewesen.
Dadurch habe ich seit mein Formikarium eingerichtet ist kein einziges mal Schimmel entdecken können und Futterreste verschwinden auf wundersame Weise schon nach spätestens 3Tagen. Auch mache ich mir keine Sorgen über Milbenbefall, da ich mit Sicherheit auch Raubmilben und andere Milbenfressende Lebewesen in meinem Formikarium beherberge. Um diese Vielfalt an Leben zu erreichen reicht es schon wenn man aus dem Garten bzw. Wald Moospolster, Substrat oder Laub zur Einrichtung verwendet.

Formicarienzubehör:
Soweit so gut, nur eine Belüftung ist ratsam um Kondenswasserbildung zu vermeiden.

Gefahren:
Ja sie können stechen, ist zwar nicht besonders schmerzhaft, aber es dauert ewig bis der Stich abgeheilt ist (bei mir hab ich den Stich selbst nicht bemerkt, aber man sieht ihn nach 2 Wochen immer noch). Allergiker sollten sehr vorsichtig sein. Auch kann der Stich sich entzünden (Blutvergiftung...!!!)

Besonderheit:
Sie können wirklich überhaupt nicht auf Glas klettern und laufen ist auch so ne Sache. Ein Plastikfutternapf stellt hierbei schon ein großes Hinderniss dar.
Der Unterschied zwischen Arbeiterin und Königin ist wirklich minimal und meistens ist es nicht möglich die Gyne einwandfrei zu identifizieren ohne ihnen viel Stress zuzumuten.

Lebensweise, Verhalten und Beobachtungen:
Wer die Lebensweise unserer einheimischen Ponerinen-Arten kennt der wird jetzt nicht viel neues erfahren. Diese unterscheidet sich wohl kaum von der Lebensweise von Odontoponera transversa.
Diese bevorzugen Erdnester mit einer oder mehreren zentralen Nestkammern und einem netzförmig angelegten Gangsystem mit vielen versteckten Ausgängen im gesamten Jagdgebiet. Gejagt wird Unterirdisch sowie Oberirdisch. Vorallem Nachts kommen sie aus ihren Gängen geschwärmt und durchsuchen Moospolster, Laub und anderes locker aufgeschichtetes Substrat um Insekten die sich für die Nacht im Dickicht verkrochen haben zu erjagen. Tagsüber sind selten Ameisen zu sehen, doch nachts durfte ich schon 5 und mehr Ameisen auf einmal jedes Moospölsterchen und jede Ritze auf der Suche nach Nahrung durchsuchen sehen. Dabei sind sie Einzelgänger und lassen deswegen Futtertiere die größer wie sie selbst sind unbeachtet liegen. Zur Beobachtung Nachts eignet sich z.b. eine nicht zu grelle Rotlichtlampe, denn sobald eine normale Lampe angeht verschwinden sie sehr schnell wieder in ihren Gängen. Auch gegraben wird überwiegend Nachts und das nicht zu knapp. Der Sehsinn scheint nicht besonders gut entwickelt zu sein, was zu ihrer eher nachtaktiven und unterirdischen Lebensweise passt.

Fazit:

Odontoponera transversa ist ein wunderschöne und große Ponerinen-Art. Aufgrund ihrer Nachtaktivität und des nicht einsehbaren Erdnests ist sie allerdings für den normalen Ameisenhalter, der ins Nest blicken will und alles steril hält, was in einem Tropenformicarium überhaupt nicht klappen wird, eher uninteressant. Halter die auch Nachts noch wach sind und eine natürliche Umgebung für ihre Ameisen bevorzugen, werden allerdings ihre Freude an diesen viel grabenden und jagenden Ameisen haben.


So das wars erstmal. Ich hoffe ich konnte ein wenig Licht auf die Haltung dieser wunderschönen und interessanten Ponerinen-Art werfen. Auch würde mich über eine rege Diskussion, Fragen, Ergänzungen oder auch Kritik sehr freuen!
Diskussionen bitte hier.

MFG

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#2 AW: Odontoponera transversa - Haltungserfahrungen

Beitrag von jkiefer » 27. Mai 2009, 12:21

Hallo,

melde mich nun seit über 6 Monaten mal wieder hier zu Wort!
Und diesmal mit guten Neuigkeiten und ein paar Bildern.

Offensichtlich ist die Kolonie sehr gut gewachsen, vor allem in den letzten 4 Wochen scheinen einige neue Arbeiterinnen das Licht der Welt erblickt zu haben.

Mittlerweile ist auch tagsüber mehr los, fast ständig sieht man Arbeiterinnen furagieren, vor allem am Vormittag ist sehr viel Aktivität zu verzeichnen. Teilweise sind dann 5 und mehr gleichzeitig auf der Suche nach Opfern für die Jagd. Dabei wird so ziemlich alles erbeutet, sogar Asseln werden erfolgreich erjagt!

Der Futterbedarf ist auch extrem angestiegen, reichten vor ein paar Monaten noch 3-4 frischgetötete kleine Heimchen pro Tag plus das was sie selbst erjagen, so ist es jetzt wohl schon eher das 3-4fache und das bei geschätzten 40-50 Individuen (da ich keinerlei Einblick ins Nest habe könnten es auch doppelt soviele sein, aber das wäre dann doch relativ unrealistisch). Irgendwie frage ich mich wie das dann erst wird wenn die Kolonie ausgewachsen ist...
Auch vor Futtertieren (lebend) die einiges größer wie die Ameisen sind wird nicht mehr haltgemacht. Allerdings sind kleinere Futtertiere sehr viel beliebter (etwa die Größe von Stubenfliegen). Fliegen und Mücken allgemein nehmen sie mit Abstand am Besten an. Große Drosophilas haben sich als Jagdopfer sehr bewährt.
Zuckerwasser und Honigwasser wird immernoch so gut wie gar nicht angenommen, trotzdem biete ich ihnen immer etwas an. (Das einzige Mal wo ich sie am Zuckerwasser beobachten konnte war direkt nach der Ankunft bei mir Zuhause Anfang Dezember)

Gegraben wird auch wieder verstärkt, mittlerweile ist das komplette Becken durchzogen mit Gängen und überall finden sich mehr oder weniger große Erdhaufen.

Irgendwelche Brut oder gar die Königin habe ich allerdings immer noch nicht zu Gesicht bekommen. Sie wollen einfach nicht an den Scheiben graben bzw. Brut lagern.

An den Beobachtungen aus meinem ersten Post hat sich kaum etwas geändert, einzig die Nachtaktivität wird mit zunehmender Koloniegröße weniger.

Und zum Abschluss noch die versprochenen Bilder (leider wieder mal nicht die Besten :fluchen:):
BildBildBildBildBildBildBildBild

So das wars mal wieder von meinen kleinen Schützlingen. Fragen, Anregungen, Kritik usw. wie immer in den Diskussionsthread!

MFG

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#3 AW: Pachycondyla cf. astuta - Haltungserfahrungen

Beitrag von jkiefer » 5. März 2010, 16:30

Bild

[align=left]Hallo,

schon wieder ist mehr als ein halbes Jahr verstrichen... wird Zeit für ein Update!
Vielleicht fragt ihr euch, warum ich in den Vorgänger-Beiträgen ständig von Odontoponera transversa spreche, wo es doch hier um Pachycondyla cf. astuta geht. Die Vorgeschichte dazu könnt ihr hier nachlesen: Bestimmung einer Stechameise
Wer weiß welche und wieviele verschiedene Arten unter dem Namen Odontoponera transversa gehandelt und verkauft wurden, aber die Kolonie über die ich Berichte ist ganz sicher keine Odontoponera transversa!

Bei der Gattung bin ich mir mit der Bestimmung ganz sicher, bei der Art nur relativ sicher! Zwar habe ich die Artbeschreibung von Pachycondyla astuta durchgearbeitet und mit meinen Exemplaren verglichen (gab keine Unstimmigkeiten), doch bei der enormen Diversität an Ameisen in der Herkunftsregion wäre es vermessen anzunehmen, dass ich, der mit Sicherheit kein Spezialist für die Ameisenarten Südostasiens ist, eine sichere Bestimmung auf Artniveau hinbekommt (und das gilt mit Sicherheit auch für die meisten Shopbetreiber)!

Wie dem auch sei, nun zu meiner Kolonie.
Der enorme Futterbedarf blieb noch lange Zeit auf diesem hohen Niveau, auch die Aussenaktivität blieb relativ hoch. Bis etwa Ende September...
Relativ plötzlich sank der Futterbedarf fast auf null, auch die Aussenaktivität nahm innerhalb kürzester Zeit stark ab. Und als ob das noch nicht genug gewesen wäre, tauchten auch noch Männchen auf!
BildBild
Eines nach dem anderen schwärmte im Becken durch die Gegend, sobald eines verstorben war tauchte das nächste auf, insgesamt 6 Männchen sind innerhalb von 3 Wochen geschwärmt.
Und mit den Männchen kamen auch die Toten, in diesen 3 Wochen gab es 13 tote Arbeiterinnen zu betrauern, 13 von insgesamt 28 Toten die bis zum heutigen Tage zu beklagen waren!
Vielleicht ist in den Tagen und Wochen zuvor die Königin verstorben und nun kam es bei den Arbeiterinnen zu Kämpfen um die Nachfolge dieser? Das anzunehmen wäre reine Spekulation, zwar ist es durchaus möglich das auch diese Art über sogenannte Gamergaten verfügt, aber nicht sicher bewiesen (konnte keinerlei Informationen dazu finden)!
Auch da alle toten Arbeiterinnen und Männchen bisher immer stundenlang, tagelang durch das Becken getragen wurden, wobei nie eine Gyne dabei war, lässt mich hoffen das diese vielleicht doch noch lebt.
In den Wochen nach dem letzten Auftauchen eines Männchens, das war Ende Oktober, wurde auch wieder verstärkt Futter angenommen, ein Grund mehr zu hoffen!
Seitdem wechseln sich Perioden von jeweils etwa 3 Wochen wo sehr viel Futter angenommen und gejagt wird, mit Perioden von ca. 3 Wochen ab, in denen fast nichts an Futter genommen wird. Auch die Aussenaktivität richtet sich nach diesen Perioden, insgesamt ist sie aber stark zurückgegangen und beschränkt sich mal wieder hauptsächlich auf die Nachtstunden.

Noch kurz zu den Haltungsparametern...
Die Temperaturen liegen tagsüber bei etwa 27-29°C, in der Nacht sinken sie auf etwa 22-24°C. Die relative Luftfeuchtigkeit liegt durchgehend bei über 70%, Nachts steigt sie auf etwa 90% an.

Zum Schluss noch ein paar Bilder eines Präparats:
BildBildBild

Fragen, Anregungen, Kritik usw. wie immer in den Diskussionsthread!
MFG

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(Plinius der Ältere, 23 - 79 n. Chr.)


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