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Nester Giesen

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Sajikii
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#9 AW: Nester Giesen

Beitrag von Sajikii » 6. Juli 2014, 12:16

Für mich eine reine Kostenfrage! Besonders toll wäre es, wenn es die Kosten eines gewöhnlichen Beobachtungsnestes (große Ytongblock, Plexiglas usw.) kaum bis wenig übersteigen würde. Oder eine leichte Kostenerhöhung wäre vlt. auch noch zu verkraften. ;)


LG

Gast
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#10 AW: Nester Giesen

Beitrag von Gast » 6. Juli 2014, 15:01

Hi Leute,

der erste versuch ging vermutlich in die Binsen.
Letztendlich ging es darum aus dem Zuschlagstoff die Feinteile herauszufiltern um eine Luft und Wasserzirkulation zu ermöglichen. Somit hatte ich eine Körnung von 2-5 mm. Der Hacken an der Sache ist natürlich das es somit wieder offen porig wird und unsere Freunde die Poren nützen können um ihren Unrat zu lagern. Das Material selbst kann nicht Schimmeln aber natürlich die wundervollen Dinge die unsere Ameisen eintragen.

Nun aber zum Versuch:

Zuerst bereiten wir eine Schalung vor, das Grundbrett sollte gegen Feuchtigkeit geschützt sein damit es sich während der Trocknung nicht verziehen kann.

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Danach bauen wir seitliche Begrenzungen an...

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und bauen unsere Gänge ein...

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legen unsere Kammern fest.

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Im unteren Bereich wurde noch ein Zugang und eine Aussparung für die Tränke eingebaut. Das ganze sollte mit einem Trenn spray behandelt werden da sonst das ausschalen zur Tortur wird.

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Nun vermischen wir 3 Teile von unserem Zuschlagsstoff mit einem Teil Zement...

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und erhalten nach einigem mischen.

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Dieses füllen wir nun in die Schalung ein und rütteln das gut fest.

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Ob es natürlich überhaupt einen Sinn hat wird sich nach dem ausschalen zeigen.
Ein neuerlicher versuch wird sein etwas 0,1-1 Körnung hinzufügen um das Offen porige weg zubekommen.

Gruß Ralf



Schweizer
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#11 AW: Nester Giesen

Beitrag von Schweizer » 8. Juli 2014, 13:17

Hallo Ralf und natürlich hallo Leute

Damit ich mich hier jetzt nicht klangheimlich nach mehreren Jahren wieder einklinke: Meine Rückmeldung und Prost:drink:
[color=black][font=Verdana]Habe immer mal wieder mitgelesen und konnte endlich, vor ein paar Tagen, wieder zwei Gynen einfangen. Wahrscheinlich Lasius niger.
Damit kommt dann natürlich nächstes Jahr auch wieder die Nestfrage auf. Beim letzten Versuch habe ich total versagt.:verrueckt:

[color=black][font=Verdana]Umso mehr bin ich natürlich auf deine Ergebnisse gespannt! Als Bastler mit zwei linken Hände lege ich dir nahe, auch aus Eigeninteresse:clap:,
[color=black][font=Verdana]die Nester zu vertreiben, wenn wirklich alles so funktioniert wie es soll!

Bin gespannt wie es weitergeht!

Gruss[/font][/color][/font][/color]
[/font][/color]



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trailandstreet
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#12 AW: Nester Giesen

Beitrag von trailandstreet » 8. Juli 2014, 13:50

Nur so nebenbei, als gelernter Betonbauer (wenn auch schon urlang her), wenn Du die Aussparungen für die Kammern konisch machst, gehen sie danach leichter raus. Zement schwindet nämlich beim Aushärten im Gegensatz zu Gips.
Eine andere Frage noch: Wie bekommst Du das quer verlaufende Holz wieder raus? Das liegt doch offenbar hinter den Kammern und ist mit eingegossen.
Eine Alternative finde ich, ist Knetmasse. Die lässt sich gut in Form bringen. Wer will, auch per Förmchen. Lässt sich leicht wieder herausnehmen (realtiv) und nimmt den Beton auch nicht an. (kein Trennmittel erforderlich)


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Safiriel

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#13 AW: Nester Giesen

Beitrag von Safiriel » 8. Juli 2014, 14:01

Zement schwindet nämlich beim Aushärten im Gegensatz zu Gips.
Ja, Gips dehnt sich beim Abbinden aus!



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#14 AW: Nester Giesen

Beitrag von Gast » 8. Juli 2014, 15:15

Hi,

musstest du das sehen :fluchen:
trailandstreet hat geschrieben:Eine andere Frage noch: Wie bekommst Du das quer verlaufende Holz wieder raus? Das liegt doch offenbar hinter den Kammern und ist mit eingegossen.


War natürlich Blödsinn und wurde entfernt vor dem Giesen :D
Zwischenzeitlich wurden 6 Nester hergestellt, aber noch ist keine Mischung nach meinem Geschmack und vor allem für jeden realisierbar.
Die Aussparungen werden zwischenzeitlich aus Styropor auf die Grundform aufgeklebt damit es besser zu entfernen ist. Das wichtigste ist für mich nur Leichtbaustoffe zu benutzen damit man nicht so einen 50 kg klotz auf dem Tisch stehen hat.
Monentan versuche ich die Sieblinie zu verändern damit ich sowohl die Struktur, die Luftzirkulation, die Wasseraufnahme als auch die Festigkeit erhalte die ich mir vorstelle.
Ich hoffe das erste brauchbare Ergebnis noch diese Woche präsentieren zu können.

Gruß Ralf

@ trailandstreet, wehe du findest noch mehr Fehler :twak: :D:D



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trailandstreet
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#15 AW: Nester Giesen

Beitrag von trailandstreet » 8. Juli 2014, 16:22

momentan, jetzt so auf die Schnelle nicht, aber die meisten Kleinigkeiten fallen einem meist beim Arbeiten damit auf.


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tau13
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#16 AW: Nester Giesen

Beitrag von tau13 » 8. Juli 2014, 20:42

Hallo.
An sich ist die Idee mit Zement nicht schlecht nur da gibt es einige Probleme mit den Eigenschaften und Erwartungen die du an den Werkstoff stellst. Je weniger Kappilare oder auch "Löcher" umso mehr Zement brauchst du, dass wiederum die Wassersaugfähigkeit Stark vermindert. Atmungsaktiv ist der auch nicht . Die Wärme Dämm Bzw. Aufnahme Ist dann auch nicht gut oder je nachdem wo das Nest steht wieder -rum doch gut da der Beton die Wärme schnell auf nimmt und wieder abgibt. Dann musst du auch ein Gemisch an Verschiedene Zuschlag´s Größen nehmen.
Bei Ungünstigen Korngemisch:
Druckfestigkeit: gering
Zementverbrauch: groß
Schwinden: stark
Hohlräume, Poren: viel
Konkret würde ich zum Leichtbeton Tendieren der ist Atmungsaktiver und Wasser saugfähiger. Als Zuschlag wäre zu nehmen: Blähton, Blähschiefer, Natur-, Hüttenbims oder Ziegelsplitt



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