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PhilippF.`s Haltungsbericht zu Pseudoneoponera rufipes

Unterfamilie: Ponerinae
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PhilippF.
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#1 PhilippF.`s Haltungsbericht zu Pseudoneoponera rufipes

Beitrag von PhilippF. » 6. Juni 2015, 00:02

Hallo Leute,
seid etwa einer Woche habe ich neuen Zuwachs. Und zwar eine Pseudoneoponera rufipides Kolonie aus 5 Tieren + Königin.

Hier

Mal etwas zu dieser schönen Art:

Lat. Name: Pseudoneoponera rufipes
Synomym: Pachycondyla rufipes
Trivialname: -
Taxonomie: Unterfamilie: Ponerinae Tribus: Ponerini

Verbreitung: Indien bis Südchina
Habitat: tropischer Regenwald

Kolonieform: monogyn
Königin: Größe: 16 - 17mm Farbe: schwarz, Mandibeln, Antenne und Beine rotbraun, die letzen zwei Gastralsegmente rötlich
Arbeiterin: Größe: 13 - 16mm Farbe: schwarz, Mandibeln, Antenne und Beine rotbraun, die letzen zwei Gastralsegmente rötlich
Soldaten: nicht vorhanden
Männchen: Größe: - Farbe: -

Nahrung: Honigwasser, Insekten z. Bsp. Grillen, Fliegen und Grashüpfer
Luftfeuchtigkeit: Arena: 60 - 70% Nestbereich: 60 - 80%
Temperatur: Arena: 21 - 30°C Nestbereich: 24- 28°C
Winterruhe: nein
Nestform: Erdnester in feuchtem Lehmboden

Bepflanzung: tropischer Regenwald
Dekoration: Äste, Laubstreu, Steine, Kork
Beschreibung: Können nicht gut an Glas- oder anderen glatten Wänden hochlaufen! Sie haben eine rötlich schimmernde Behaarung am Gaster.
Am Tag wirklen Sie ziemlich träge, da sie eher Nacht -, Dämmerungsaktiv sind. Als besondere Verteidigungsmethode verkleben
sie ihre Feinde mit einem schaumartigen Abwehrsekret.

Entwicklung: Schwarmflug: mit einsetzen der Regenzeit
Gründung: semiclaustral (Fütterung nötig)
Koloniegröße: 100 bis 200 Tiere

//soviel der Beschreibung vom Antstore.

Wie oben geschrieben sind die kleinen seid etwa einer guten Woche bei mir. Sie haben eine Becken 90x50x40 für sich.
Rückwände sind aus Styropor die mit Hilfe eines Zweikomponentenkleber mit Torf verkleidet wurden.

Man muss sagen sehr schönen Tiere, wirklich langsam und jeden Winkel am begutachten. Auch Arbeiten sie stark an Futtertieren, wenn anderen Kolonien bei mir das Futtertier zu groß ist oder sie nicht mehr richtig rankommen lassen diese es liegen. Anders jedoch bei den P. rufipes. Sie zerren und ziehen und man sieht richtig ihr Werk.

Auch das sie schlecht an glatten Flächen laufen können, würde ich eher gar nicht nennen. Für mich sieht es eher so aus als würden sie wie Schaben abrutschen. Hatte diese vorher in einer leeren Haribo-Box, dort konnte ich auch sehr gut beobachten das die Beinchen immer wegrutschten und sich sichtlich schwer taten.

Bilder werden morgen früh nachgereicht.

Wünsche euch eine gute Nacht
Philipp

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#2 Re: PhilippF.`s Haltungsbericht zu Pseudoneoponera rufipes

Beitrag von PhilippF. » 6. Juni 2015, 15:52

Hier mal die Bilder, einmal die Front und einmal die Seitenansicht.

In der Haribo-Box sind momentan die C. gigas da das Becken umgestaltet wird.
Die Pseudoneoponera sind in die Pflanze in der Mitte gezogen.
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#3 Re: PhilippF.`s Haltungsbericht zu Pseudoneoponera rufipes

Beitrag von PhilippF. » 27. Juli 2015, 15:47

Da ich bei den P. rufipides innerhalb der Pflanze die Entwicklung nicht so gut kontrollieren konnte, fing ich an nur noch die Stellen am Glas zu befeuchten. Mittlerweile sind sie auch dorthin umgezogen.
Zwar sehe ich jetzt wieviel Brut ungefähr vorhanden ist, allerdings schmieren sie die Scheibe immer etwas ein. Auf jeden Fall ist ein mittelgroßer Eierhaufen vorhanden und die ersten paar Larven.

Die Suche nach frischem Futter jeden Abend ist sehr Interessant, sie laufen ganz ruhig und bedacht durch das Becken.

Ich habe versucht ein paar Bilder zu machen, leider spiegelte die Scheibe so sehr das man darauf nichts erkennen kann :(
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#4 Re: PhilippF.`s Haltungsbericht zu Pseudoneoponera rufipes

Beitrag von PhilippF. » 28. August 2015, 18:27

Mittlerweile ist die Seitenscheibe leider so zugeschaufelt bzw. verdreckt, das man nichts mehr erkennen kann. Solange aber eine oder zwei abends draußen zu sehen ist mache ich mir vorerst keine Sorgen.
Da letztens noch genug Brut vorhanden war und nichts an den Haltungsbedingungen geändert wurde sollte das auch gut sein.

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