Camponotus (cf.?) nicobarensis, einige Fragen

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Bot69
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#33 Re: Camponotus (cf.?) nicobarensis, einige Fragen

Beitrag von Bot69 » 21. Dezember 2017, 21:28

Ja, werde ich auf jeden Fall versuchen. Vielleicht mit mehr Schlauch und mehreren Aquarien als Auslauffläche.

Ob sie befruchtet sind, zeigt sich schon nach einigen Wochen Schutzhaft im RG. :rolleyes:

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#34 Re: Camponotus (cf.?) nicobarensis, einige Fragen

Beitrag von Bot69 » 21. Dezember 2017, 21:45

Hab da auch noch eine Frage:

Manchmal wenn ich licht anmache, um die C. nicobarensis zu bestaunen, dann werden sie ein wenig unruhig. Vielleicht bilde ich mir das auch nur ein oder es liegt an minimalen Erschütterungen im.
Sie wohnen momentan in einer Styroporkiste mit einer roten Acrylplatte als Deckel. Luftdicht verpackt. Ich öffne zwei mal am Tag um zu lüften.

Nehmen C. nicobarensis rotes Licht wahr oder nicht?

Ganz wohl ist mir mit dem Umstand des Wohnens nicht. Das Aquarium hole ich morgen vom Glaser ab.

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Harry4ANT

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#35 Re: Camponotus (cf.?) nicobarensis, einige Fragen

Beitrag von Harry4ANT » 21. Dezember 2017, 22:58

Nehmen C. nicobarensis rotes Licht wahr oder nicht?

Sie nehmen es war aber deutlich weniger als ohne die rote Acrylplatte.
Wird auch mit der Zeit immer weniger werden mit dem unruhig werden beim reinleuchten bzw. Licht anmachen.

Später kannst du sogar versuchen sie ans Tageslicht bzw. Lichteinfall ohne roten Filter zu gewöhnen.
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#36 Re: Camponotus (cf.?) nicobarensis, einige Fragen

Beitrag von Serafine » 22. Dezember 2017, 00:21

Hab bei meinen C. barbaricus festgestellt, dass es auch sehr von der Tageszeit abhängt - wenn ich morgens reinschaue (oder Fotos mach) bewegen sie sich kaum, abends sind sie dagegen super empfindlich.
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#37 Re: Camponotus (cf.?) nicobarensis, einige Fragen

Beitrag von Kalinova » 22. Dezember 2017, 11:33

Die Wahrnehmung von Licht bei Ameisen ist (meines Wissens nach) noch nicht gänzlich erforscht, auch sind Unterschiede auf Gattungs- oder gar Artebene denkbar. Ist die Frage ob das dann noch zu erforschen möglich ist. Dann ist da natürlich noch die Frage welche Art welche Lichtwellen nun Wahrnimmt oder nicht. Rot ist nicht gleich Rot.

Ich verzichte gänzlich auf rote Folien und solches Zeug. Eben weil keiner sagen kann was es nun bringt, bei Interesse such danach es gibt etliche Diskussionen dazu und mach dir dein eigenes Bild :). Meine Ameisen leben (im Nest) komplett verdunkelt, es sei denn ich nehme die Abdeckung ab. Mache ich das mit Ruhe und ohne irgendwo anzuecken gibt es keine Unruhe. Ein allmählicher Wechsel von dunkel auf Hell wird nach meiner Erfahrung besser vertragen als wenn man von 0 auf 100 in einer Sekunde geht. Ich leuchte auch mal mit der Taschenlampe hinein, lasse diese dabei langsam von Rand hineinschwenken. Einzig die Königin ist bei starkem Lichteinfall schneller unterwegs und fühlt sich offensichtlich nicht sonderlich Wohl.

Gruß Kalinova
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#38 Re: Camponotus (cf.?) nicobarensis, einige Fragen

Beitrag von Bot69 » 4. Januar 2018, 15:03

Noch eine kleine Frage:

Als Bodensubstrat dient Aquarienkies, 2-4 mm. In dem Kies sind über die Arena größere Steine verteilt. Die meisten sind Flach und genau so hoch wie der Kies.
Das Problem ist, dass ich bisher nie eine Arbeiterin auf dem Kies laufen gesehen habe.

Futter wird nur genommen, wenn es auf dem Stein direkt vor dem RG liegt. Futter auf anderen, nur wenige cm weit entfernten Steinen liegt wird nicht gefunden.
Wenn ich nachts (mithilfe von rotem Licht) mal eine Arbeiterin auf Erkundungstour sehe, dann läuft sie auf dem Glas...

Muss ich jetzt den gesamten Kies austauschen? :irre: Reich es vielleicht wenn ich über den Kies Sand rieseln lasse? Hab hier noch Quarzsand :p

Oder einfach weiter Futter vorm RG anbieten?

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#39 Re: Camponotus (cf.?) nicobarensis, einige Fragen

Beitrag von Serafine » 4. Januar 2018, 15:18

Hast du den Aquarienkies vor dem verteilen wie auf der Packung angegeben gewaschen?
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#40 Re: Camponotus (cf.?) nicobarensis, einige Fragen

Beitrag von Unkerich » 4. Januar 2018, 15:29

Das kann verschiedene Gründe haben.
Zum einen ist es gut möglich, dass es eher Zufall ist, dass du noch keine Arbeiterin auf dem Kies gesehen hast und sich dies später noch ändern wird.
Zum Anderen ist es aber auch gut möglich, dass der Kies, wie von Serafine bereits angesprochen, durch unzureichendes waschen noch zu viele feinste Partikel an sich haften hat, was viele Arten auch nicht mögen.
Ich persönlich habe immer die besten Erfahrungen mit Sand oder Sand-Lehm gemacht, der mit Wasser übergossen oder übersprüht wurde. Dadurch entsteht eine recht feste Bodenschicht, worauf die Ameisen gut laufen können.

Evtl wäre auch ein Bild der Arena hilfreich, vielleicht fällt noch etwas auf.
Meine Haltungsberichte: Camponotus substitutus, Camponotus socius, Solenopsis fugax

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