Camponotus (cf.?) nicobarensis, einige Fragen

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Unkerich

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#17 Re: Camponotus (cf.?) nicobarensis, einige Fragen

Beitrag von Unkerich » 13. Dezember 2017, 23:14

Hi,
Eine lebende Zitterspinne würde ich an eine recht kleine Kolonie ebenfalls nicht verfüttern, aber extrem giftig sind Zitterspinnem dennoch definitiv nicht.
Wie Nobody- bereits sagte, ist jede Spinne etwas giftig. Aber spätestens wenn die Spinne tot ist, wissen die Ameisem schon, wie sie mit ihr umzugehen haben.
Ich verfüttere Zitterspinnem übrigens auch lebendig an diverse junge Echsen u. Ä. und hatte damit nie Probleme. Von extrem giftig kann also kaum die Rede sein.
Lediglich bei kleinen Kolonien wäre ich wie schon gesagt vorsichtig, da hier ein Verlust einzelner Arbeiter schwerere folgen haben kann.
Es besteht allerdings auch die Gefahr, dass sich die Spinne in der Arena häuslich niederlässt, und über die Zeit regelmäßig einzelne Arbeiterinnen fängt, was wohl auch eher wenig wünschenswert ist.

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#18 Re: Camponotus (cf.?) nicobarensis, einige Fragen

Beitrag von Harry4ANT » 13. Dezember 2017, 23:35

Vielleicht war das "extrem giftig" auf unsere kleinen Damen bezogen :confused:


Im Sinne von "ein Biss und jede Arbeiterin / Königin ist des Todes"
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#19 Re: Camponotus (cf.?) nicobarensis, einige Fragen

Beitrag von Serafine » 14. Dezember 2017, 01:08

Ich meinte für die Ameisen, nicht für Menschen. Auch eine verwundete Spinne kann mit Leichtigkeit noch ein paar Ameisen mitnehmen.

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#20 Re: Camponotus (cf.?) nicobarensis, einige Fragen

Beitrag von Bot69 » 15. Dezember 2017, 20:54

Oha :eek:
Danke für die Warnungen. Das Niederlassen ist mit 4 Beinen auf einer Seite weniger möglich. :D Aber gut. Die nicos C. nicobarensis bekommen keine Spinnen. Nehme ich die selbstgezüchteten Fruchtfliegen.

Ich warte noch, bis das Paket mit der Gyne und ihren 10 Arbeiterinnen angekommen ist.

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#21 Re: Camponotus (cf.?) nicobarensis, einige Fragen

Beitrag von Unkerich » 15. Dezember 2017, 21:23

Hallo,
Bei so einer kleinen Kolonie, würde ich auf jeden Fall empfehlen, die Futtertiere vorher abzutöten.
Sonst ist es relativ wahrscheinlich, dass die Ameisen die Futtertiere nicht erlegen und sich deshalb auch nicht richtig entwickeln können.
Du kannst die Drosophila ganz einfach abtöten, indem du sie in einem kleinen Gefäß einfach eine Zeit in den Tiefkühler legst.

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#22 Re: Camponotus (cf.?) nicobarensis, einige Fragen

Beitrag von Serafine » 15. Dezember 2017, 22:55

Bot69 hat geschrieben:Aber gut. Die nicos C. nicobarensis bekommen keine Spinnen.

Tote Spinnen (einfach über Nacht ins Gefrierfach) sind Delikatesse, alle meine Ameisen fahren da total drauf ab. Nur sollten sie eben tot sein, solange die Kolonie noch klein ist.

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#23 Re: Camponotus (cf.?) nicobarensis, einige Fragen

Beitrag von Safiriel » 16. Dezember 2017, 10:11

Nahezu alle Insekten, die für Ameisen schwer zu ergattern sind (zum Beispiel weil sie fliegen können), scheinen eine Delikatesse zu sein. Eine halbe Stunde im Gefrierfach reicht für die meisten Tiere völlig aus, nur besonders große lasse ich bewusst länger drin.
Bei Spinnen sollte man darauf achten, keine Geschützten/seltenen Tiere zu verfüttern.

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#24 Re: Camponotus (cf.?) nicobarensis, einige Fragen

Beitrag von Serafine » 16. Dezember 2017, 11:13

Mit einer halben Stunde hab ich schlechte Erfahrungen gemacht - Fruchtfliegen stecken das locker weg und fangen nach 5 Minuten wieder an zu fliegen. Für die meisten Insekten dürfte es reichen, bin da aber lieber vorsichtig, nachdem ich zwei Wochen gebraucht hab um die Mistbiester wieder los zu werden :D
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