Frage zu körnersammelnden Ameisen und einiges mehr.

Kaldir
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#1 Frage zu körnersammelnden Ameisen und einiges mehr.

Beitrag von Kaldir » 23. Oktober 2019, 03:54

Hallo liebe Comunity,

Ihr habt mir inzwischen bereits bei vielem gut weiter geholfen und so habe ich mein erstes Jahr mit meinen neuen Haustieren bisher gut überstanden.


Ich habe gerade 2 Kolonien. Einmal eine Serviformica und eine Pheidole noda.
Bisher habe ich bei fast allen Fragen im Forum Probleme vorweg genommen und versucht mir die Zukunft zu erleichtern.
Da das bisher super geklappt hat, will ich auch für die Anschaffung meiner dritten Kolonie gründlich vorsorgen und alle Fragen vorne weg klären.

Um es kurz zu machen: Ich habe riesig Spaß mit meinen 2 Kolonien und ich finde sogar die Futter und Putztiere enorm interessant.
Leider lohnt es sich noch nicht Futtertiere für meine 2 Kolonien zu züchten, unter anderem reizt es mich deswegen Mitte nächstes Jahr mit einer Körner sammelnden Art zu starten. Ich habe mir erst überlegt eine Messor Art mit einem möglichst großen Größenunterschied zwischen den einzelnen Kasten zu nehmen. Aber je länger ich drüber nachdenke, desto mehr nehme ich an, dass Pogonomyrmex die richtige Art für mich ist.

Die Färbung und Größe ist mir nicht das wichtigste. Aber ich finde die Futterbeschaffung enorm spannend und da ist der Hacken.
Meine Pheidole sind erst wenige 100 Tiere und ein Heimchen zu zerlegen dauert gerne mal 24h.
Da mein Nest extern von der Arena ist und eine lange Schlauchverbindung hat, sind sie beim Schlauchausgang auch nicht besonders aggressiv gegenüber Mehlwürmern, Käfern etc
Ich nehme an das ändert sich, wenn sie hunger haben. Aber sie haben kein Gift (soweit ich weiß) und auch keinen Stachel, da sie ja sehr starke Kiefer besitzen. Auch von Ameisensäure wüsste ich nichts. Jedenfalls sind die Heimchen schon ein Problem bei der Koloniegröße und die Mehlwürmer werden einfach Links liegen gelassen. Mit wachsender Zahl werden die Kriegerinnen die sicher aufschneiden, aber wenn ich die lebend hineingebe, dann ist dass immer ein Risiko für meine Schützlinge (auch dass nehme ich nur an), da sie ohne Gift uns Säure sich in die Beute verbeißen müssen und bis die durch die Panzer kommen, dauert das immer. Bedeutet wenn ein Hainchen noch zuckt oder sich nur tot stellt und dann "aufwacht", während die dran rumschnibbeln, gibt es immer ein Gemetzel und wenn meine Ameisen mal durch den Panzer kommen und sich in der Beute verbeißen ist das auch nicht von Vorteil, wenn die Beute sich windet und bewegt.

Deswegen soll eine Art her, die im Notfall auch eine Wüstenheuschrecke zur Strecke bringen kann. Am besten mit Gift.
Ich überlegte wie gesagt zwischen Messor, Pogonomyrmex und Pseudomyrmex hin und her.
Die Messor sind zum Teil recht groß, schön gefärbt (zweitrangig für mich) und haben verschiedene Kasten. Aber soweit ich weiß kein Gift und keinen Stachel.
Die Pseudomyrmex sind enorm teuer und ich konnte wenig über die schönen Ameisen aus den Tropen herausfinden. Als Wespenameisen können die sicher stechen, aber die Größe der Kolonie wird wahrscheinlich etwas kleiner sein als bei den zwei anderen Arten und ich habe Angst, dass ich zu wenig Erfahrung für diese Art habe. Überdies nisten sie in Holz, was wieder neue Probleme mit sich bringt und ich bin da gänzlich unerfahren wie ich das handeln soll.
Die Pogonomyrmex scheint ideal.
Sie haben einen Stachel, ein starkes Gift, bilden sehr große Kolonien und sehen schön aus. Die fehlenden Kasten (vielleicht gibt es Kasten, aber nicht so viele und keine riesigen Größenunterschiede) sind zwar schade, aber damit kann ich leben.

Jetzt die Fragen:

1. Denkt ihr meine Einschätzung diese Arten betreffend sind richtig und welche würdet ihr mir empfehlen? Bzw haben Messor wirklich kein Gift, haben Pheidole wirklich keinen Stachel?

2. DIe Frage schlägt etwas aus der Reihe, aber sind Pseudomyrmex wirklich so schwer zu halten?

3. Wenn ich Messor oder Pogonomyrmex halte, ist deren Proteinbedraf durch die Körner so stark gedeckt, dass sie weniger Insekten fressen und wie stark wirkt sich das aus?

4. Gehe ich richtig in der Annahme, dass die 3 Arten mit größerer Beute oder sogar Lebendfutter besser klar kommen und diese durch ihre Größe (Messor) oder ihren Stachel/Gift (die 2 anderen Arten) besser überwältigen können?

5. Denkt ihr wenn ich die Nodus , Serfiformica und Pogonomyrmex zusammen halte, kommt genug "Hunger" auf, dass sich eine Zucht verschiedener Futtertiere lohnt? Ich denke dabei an Wüstengrillen, Wüstenheuschrecken, Hainchen, Springschwänze und Weiße Asseln (ja, die letzten 2 sind zum Putzen da, aber zB meine Pheidole noda nehmen die sehr gerne an und dezimieren die auch schnell mal).

6. Ich werde meinen noda wenn es mal über 1000 Tiere sind sicher auch mal ein Hainchen lebend verfüttern, sofern ich denke die Verletzungsgefahr sei gering. Das was passieren kann ist mir klar, aber ich will das Risiko minimieren, deswegen nehme ich ein Hainchen und keinen schwer gepanzerten Mehlwurm oder eine Wüstenheuschrecke. Die Frage ist nun ob bei einer großen Kolonie der 3 aufgezählten Arten (Pseudo, Messor, Pogo) die Chance besteht, dass sie spielend mit zB jungen Wüstenheuschrecken klar kommen und die Gefahr einer toten Ameise dadurch so sehr sinkt, dass man alle Jubeljahre guten Gewissens lebend verfüttern kann. Gerade bei der Pogo ist das Gift ja sehr stark und kann auch schon mal eine Ratte töten, da fragte ich mich ob eine Heuschrecke nach dem Stich von ein paar Pogos den Geist aufgibt und nicht mehr wild Ameisen killt. Bei den Noda wäre das ja undenkbar. Ich nehme an die würden die Heuschrecke im Notfall auch überwältigen, aber wenn die nur einmal rumrollt sind 10-20 Ameisen begraben.

7. Wenn ich körnerfressende Arten halte, nehmen die trotz ihrer Größe oder ihrer Wehrhaftigkeit eher kleine Insekten an, weil sie ja Körner bevorzugen? Nicht zu verwechseln mit Frage 3. Weil die Größe der Beute und die Masse an Protein die eine Kolonie braucht ist ja nicht das selbe. Meine Noda zB fressen viel, aber gerne klein ;) Also 20 Motten sind kein Ding, aber Hainchen fressen sie erst seit 1.2 Wochen, vorher war ihnen so ein Viech zu groß. Mehlwürmer etc sind noch gar nicht auf dem Speiseplan, trotz verschiedenen versuchen.

8. Neben den von mir genannten Futtertieren habe ich noch einige weitere die ich ausprobieren will. Rossmaden, Schockoschaben, Wachsmaden, Pinkys, vielleicht sogar mal eine Riesenheuschrecke, wenn ich eine Kolonie habe, die so ein großes Tier anrührt. Wenn ihr da noch exotische, spannende oder auch spannend zu züchtende oder schön anzusehende Tiere, die beim Züchten Spaß machen kennt haut die Namen raus und ich recherchiere da gerne hinterher und schau mir das an. Wäre auf jeden Fall spannend. Wie gesagt Futtertiere zu Züchten finde ich inzwischen fast so spannend wie die Ameisen selber.


Ich wette teilweise mit Freunden wie lange die Ameisen haben um etwas auszuhöhlen oder einzutragen.
Meine Ameisen taugen wie gesagt nicht zum killen von Lebendfutter. Bzw wenn dann nur kleine Tiere, möglichst ohne Panzer und wahrscheinlich erst in 2-3 Jahren, wenn die Kolonie grösser ist. Auf die Killdauer zu wetten hatte für mich sowieso den fahlen Beigeschmack von Tierkämpfen. Aber seit einmal ein Heimchen nicht richtig tot war nach dem Abbrühen und eine Arbeiterin 20cm weit weggetreten hat, entnahm ich das Hainchen um es diesmal richtig zu killen und fasste den Entschluss mal eine Lebenfütterung zu probieren, wenn ich es für unproblematisch erachte. Wahrscheinlich auch dann ohne Wetten, aber ich denke auch so wird das spannend zu beobachten sein. Aber eben nur ohne Risiko. Ich weiß bei dem Thema scheiden sich die Geister sowieso. Aber das muss jeder für sich wissen. Ein Mehlwurm kann eine wehrhafte große Kolonie ordentlich aufmischen, wenn man Pech hat und Ameisen verlieren dabei Gliedmassen oder ihr Leben und eine Heuschrecke kann innert Sekunden gekillt werden, wenn die richtige Kolonie am Werk ist. Das muss wohl jeder für sich entscheiden.
Da ich für mich selber sehr kritisch bin, aber eigentlich gerne meine Ameisen "naturähnlich" aufziehen will, habe ich diesen Post erstellt um mal die Gefahren einschätzen zu können. Und natürlich auch um die Fragen die nichts mit Gefahr und Lebendfütterung beantwortet zu bekommen.

Ich hoffe ihr könnt mir da weiterhelfen. Und wenn jemand eine Meinung zu Lebendfütterung hat. Ich bin da wie gesagt sehr kritisch eingestellt und nehme gerne eure Erfahrungen an um meine Meinung in beide Richtungen zu festigen. Bisher fehlt mir auch schlicht und einfach die Erfahrung um selber eine feste Meinung zu haben. Aber kritisch sein ist ja nicht schlecht, da man dann Dinge hinterfragt ;)


Wieder mal viel Text und auch viele Fragen. Aber wenn mir jemand die Fragen beantworten kann, bin ich echt froh, weil ich habe keine Ahnung wo ich mir die Infos rausziehen sollte. Ich recherchiere schon seit Wochen und deswegen sind es nur so "wenige" Fragen^^
Lg
Kaldir

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#2 Re: Frage zu körnersammelnden Ameisen und einiges mehr.

Beitrag von Harry4ANT » 23. Oktober 2019, 12:43

Kurze Antwort - ich empfehle dir M. barbarus als Ergänzung zu deinen vorhandenen Kolonien; nicht umsonst ein Klassiker.

Einfach eine tolle Ameisenart mit imposanten Majoren und sehr interessant bzgl. der Futterversorgung.

Auch Lebendfütterungen kannst du später problemlos durchführen.

Hier siehst du z.B. beim fixieren und Erlegen einer adulten Schockoschabe. Es gibt kaum ein größeres prädestiniertes Ameisenfuttertier:




Lebendfütterung von Maden:



Major beim Schinken knabbern - hier sieht man die Größenunterschiede der Kasten



Brutansicht:
A.octospinosus_ :verrueckt: _C.cosmicus_ :) _T.nylanderi_ :verrueckt: _C.nicobarensis_ :) _P.megacephala_ :verrueckt: _A.gracilipes_ :) _M. barbarus_ :verrueckt: _C.japonicus_ :) _C.fellah

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#3 Re: Frage zu körnersammelnden Ameisen und einiges mehr.

Beitrag von Kaldir » 23. Oktober 2019, 18:25

Aber Messor Arten halten ALLE Winterruhe, oder irre ich mich da?
Da steigt die Gefahr das die Kolonie durch einen Fehler hops geht, bei wachsender Größe wird es in meiner 1 Zimmerwohnung problematisch einen kalten Ort zu finden und ich habe im Winter nichts zum bestaunen?


Ich schau mir die Videos auf jeden Fall an und informiere mich eingehend über die Art. Ein Tipp ist ein Tipp^^

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Harry4ANT

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#4 Re: Frage zu körnersammelnden Ameisen und einiges mehr.

Beitrag von Harry4ANT » 23. Oktober 2019, 18:50

Es gibt auch afrikanische Messor Arten die keine Winterruhe halten.

Aber bzgl. M. barbarus kann ich dir sagen, dass diese keine echte Winterruhe halten und diese auch nur recht kurz ist. Auch ist die Art recht robust und Anfänger freundlich.
Ich habe meine im unbeheizten Büro gehalten und dann von Nov bis Februar die Heizmatte ausgeschalten im Nestbereich - Raumtemperatur war so zwischen 14-18 Grad in dieser Zeit, je nach Außentemp.
Die Kolonie bleibt auch in dieser Zeit durchaus aktiv aber eben etwas vermindert.

Was aber zu beachten ist wäre ein gewisser Platzbedarf im Laufe der Zeit. Messor wird recht zahlreich und sollte entsprechend Nest- und Arenafläche zur Verfügung gestellt bekommen langfristig.
A.octospinosus_ :verrueckt: _C.cosmicus_ :) _T.nylanderi_ :verrueckt: _C.nicobarensis_ :) _P.megacephala_ :verrueckt: _A.gracilipes_ :) _M. barbarus_ :verrueckt: _C.japonicus_ :) _C.fellah

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#5 Re: Frage zu körnersammelnden Ameisen und einiges mehr.

Beitrag von Kaldir » 23. Oktober 2019, 20:13

Na ja, ich wundere mich wie wenig Platzt manche Ameisen kriegen.
Ich habe das grösste Formikarium von Antstore mit nem externen Nest und der Möglichkeit für lange Laufwege durch Schläuche (momentan noch kurz gehalten) für meine Pheidole Kolonie und die nutzen momentan 50% des Platzes aktiv und begehen auch gerne den Rest, nur weniger oft. Ich denke wenn die Kolonie über 1000 Tiere groß ist, wimmelt das ganze Formicarium von denen.
Der nächsten Art will ich 2 unterschiedlich große Arenen bereitstellen und am liebsten ein Wandnest zum aufhängen.
Da werden die Rohre schon mal 2 Meter Laufweg beinhalten. Sie müssen ja nicht schnell wachsen, nur konstant. Überdies ziehe ich nächstes Jahr um und verfünfache meinen Platz hoffentlich dabei.
Aber selbst in einer Einzimmerwohnung (momentan 14m2 Plus ein oberer schlecht isolierter Dachstock mit vielleicht 20-30m2, den ich nur für mich und nicht für Ameisen nutzen kann) reicht völlig aus, wenn man sich zurück nimmt und den Ameisen einiges anbietet und kauft.
Im Vergleich zu einer Hauskatze oder einem Hund im Zwinger steht da also viel Platz für die kleinen Bereit. Zu viel sollen sie nicht kriegen, aber bis sie so viel Platz haben, dass es ihnen bereits schadet braucht man ja ein riesen Überangebot an Platz. Deswegen rechne ich lieber mit zu viel Platz als zu wenig. Eig bin ich ein Hundemensch, aber meine 14m2 sind zu wenig für jegliche Größe von Hund. Deswegen die Ameisen. Da Opfere ich auch gerne mal 4-5m2 und ich kann ja Etagen einbauen oder Regale aufstellen/an die Wand nageln. Also da mache ich mir am wenigsten Sorgen.
Ich glaube die Pogonomyrmex würden ja auch 1-2m2 brauchen, wenn sie grösser werden und anbieten wollte ich eig mind das doppelte.

Ich bin halt noch unsicher,da die Messor Arten mir am unattraktivsten erschienen, aber ich bin schon fleißig am Recherchieren und schau mir grad die Pros und Kontras an.
Aber da ich ja noch rund 1Jahr Zeit habe um mich zu entscheiden, hoffe ich, dass die anderen Fragen bis dahin noch geklärt sind, dann habe ich die Möglichkeit mit viel Wissen und noch weiteren Recherchen die optimale Wahl zu treffen.
Ich bin so n Typ der sogar geschenkten Eseln ins Maul schaut und sich überlegt ob der Esel am Ende zu meinem Leben passt :p
Also ich durchdenke alles 8 mal, bevor ich ne Entscheidung treffe :p


Das Ziel ist es eig am Ende eine Wohnung zu haben, bei der ich Laufleitungen durch verschiedene Räume lege, sofern die Distanz für die Kleinen machbar ist (bei Pheidolen wohl eher weniger, aber ich habe mir auch schon Trailants aus Australien angesehen, die auch spannend wirken) und dann mit Inseln oder mehreren Arenen arbeite. So dass die Wohnung den Ameisen mindestens so sehr gehört wie mir und sie auch ähnlich viel Platz einnehmen ;) Dafür wäre die Messor barbarus oder Pogonomyrmes wahrscheinlich nicht die schlechteste Wahl.

Kaldir
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#6 Re: Frage zu körnersammelnden Ameisen und einiges mehr.

Beitrag von Kaldir » 23. Oktober 2019, 20:23

Also ich erweitere mich ja langsam und step by step. Es muss ja auch zu meinem Lebensstyle, dem Einkommen, dem Platz etc passen. Aber am Ende will ich mit meiner Freundin gerne folgende Arten halten.

-Pseudomyrmex knuckelli
-Polyhyrachris ammon
-eine Pogonomyrmex/Messor Art
-meine Pheidole noda, die ich schon habe
-Meine Serviformica, die ich schon habe
-vielleicht noch eine Australische Trail Ant, die könnte ich mit der Polyhyrachris ammon zusammen aus Australien bestellen.

Aber das ist der Plan auf 20-30 Jahre hinaus. Ich plane nie wirklich kurzfristig :p
Zum Glück ändert sich mein Geschmack und meine Meinung auch selten, außer ich kriege neue Fakten die mir zu ner Umstellung raten ;)
Die Frage ist jetzt wie gesagt was die nächste Art wird und da schwanke ich noch zwischen Messor, Pogo und Pseudo.
Ich habe die Schreibweise jetzt noch nochmals gegoogelt und hoffe die ist korrekt.

Also mal schauen was mir hier noch geantwortet wird, dass wird vielleicht die Liste noch umstellen, oder zumindest die Wahl der nächsten Art beeinflussen. Also im Moment schwanke ich zwischen Pogo und Messor enorm hin und her.

DerTyp
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#7 Re: Frage zu körnersammelnden Ameisen und einiges mehr.

Beitrag von DerTyp » 23. Oktober 2019, 20:28

Hallo,
Die Diapause bei Südeuropäischen Messor kann auch ein Segen sein, wenn die Kolonien groß sind und man die Arena Reinigen will oder eine neue Arena Anschließen will etc. Außerdem können Pogonomyrmex sehr stark zustechen (Manche Quellen sagen sogar, das eine Arbeiterin eine Maus töten kann.) und wenn man allergisch ist, kann das sehr gefährlich werden.

Kaldir
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#8 Re: Frage zu körnersammelnden Ameisen und einiges mehr.

Beitrag von Kaldir » 23. Oktober 2019, 22:29

Na ja, also auf ne Allerigie müsste ich mich testen. Aber ich wollte immer Akademiker werden und mir passieren da wenig Flüchtigkeitsfehler.
Ich arbeite mit Handschuhen etc. Ich bin noch neu und es kann sicher immer etwas passieren. Aber ich habe nicht wirklich Angst davor durch Pogonomyrmex gestochen zu werden. Bzw sichere mich ja wie gesagt ab in dem ich mich einmal unter kontrollierten Bedingungen stechen lasse.
Laut meiner Anfrage kann man das in dem Spital meines Vertrauens machen.
Also wie gesagt, ich überleg bei allem 20 mal rum, bevor ich ne Entscheidung treffe und sichere alles doppelt ab.
An der Winterruhe stört mich,d ass ich den Platz nicht habe. Meine Serviformica sind im Moment im Kühlschrank. Aber ich habe keinen Ort der immer gleich warm ist im Winter, wo ich die Kolonie in einer Box unterbringen kann.
Also da bin ich mit einer Art die Winterruhe hält schon ausgelastet. Wenns ne Messor Art wird, dann auf jedenfall eine, dei ohne Diapause zu halten ist.
Bzw man kann ja alle Arten ohne Winterruhe halten. Die Frage ist halt wie gesund und gut das für die Tiere ist und da ist mir das Tierwohl zu wichtig. Bei einer Nordafrikanischen Art kann ich mir das noch vorstellen.

Und was den Stich der Pogos angeht, ich habe nicht vor ein schlechtes Bild auf die Ameisenhaltung zu werfen und dieses Hobby zu verunglimpfen indem ich abkratze und in der Zeitung lande xD
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