Camponotus compositor im 200l Becken - Diskussionsthread

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Harry4ANT

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#9 Camponotus compositor im 200l Becken - Diskussionsthread

Beitrag von Harry4ANT » 24. Februar 2020, 21:56

RG Wasser dürfte unproblematisch sein - bei Zweifel bzw. wenn es schlimmer wird kannst du natürlich jederzeit ein neues RG mit frischem Wassertank daneben anbieten.

Ich würde davon ausgehen, dass die Camponotus Temperaturen von ca. 30-35 Grad überstehen dürfte bis es kritisch wird.
Genau kann ich es dir nicht sagen bzw. bei mir sind noch keine Ameisen den Hitzetod gestorben :)
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#10 Camponotus compositor im 200l Becken - Diskussionsthread

Beitrag von Zitrus » 24. Februar 2020, 22:20

Harry4ANT hat geschrieben:
24. Februar 2020, 21:56
RG Wasser dürfte unproblematisch sein - bei Zweifel bzw. wenn es schlimmer wird kannst du natürlich jederzeit ein neues RG mit frischem Wassertank daneben anbieten.
Ich glaube jetzt, wo sie die Tränke entdeckt haben, dient das Wasser im RG nur noch zur Erhöhung der Luftfeuchtigkeit aber sollte es schimmeln oder wirklich dunkel werden, biete ich ihnen ein neues an.
Harry4ANT hat geschrieben:
24. Februar 2020, 21:56
Ich würde davon ausgehen, dass die Camponotus Temperaturen von ca. 30-35 Grad überstehen dürfte bis es kritisch wird.
Im Hochsommer werde ich dann womöglich die Beleuchtung auslassen müssen; die Bude wird sehr warm. Ameisen haben es ja eh gerne dunkel. :)

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#11 Camponotus compositor im 200l Becken - Diskussionsthread

Beitrag von Zitrus » 3. März 2020, 12:06

Heute habe ich meine Fruchtfliegen endlich bekommen. Was sollte ich am besten mit denen tun? Ich habe irgendwo gelesen, man kann z.B. alle "fertigen" Fliegen
rausschütteln und einfrieren, warten bis wieder genug neue da sind, wieder einfrieren usw.

Und hat jemand eine Idee, wie lange die Fliege, die ich verfüttert habe in etwa reichen wird? Das Volk ist jetzt ca. 5 Arbeiterinnen stark mit einer unbekannten
Menge Brut. ;) Seit ich die Fliege verfüttert habe, haben die Arbeiterinnen ziemlich geschwollene Gaster. War es nicht so, dass nur die Königin und Larven Proteine aufnehmen oder "speichern" die Arbeiterinnen Proteine um selbige zu füttern?

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#12 Camponotus compositor im 200l Becken - Diskussionsthread

Beitrag von Harry4ANT » 3. März 2020, 13:58

Harry4ANT hat geschrieben:
11. Februar 2020, 22:38
Besorg dir eine kleine separate Frischhaltebox und lege diese schon mal leer in das Gefrierfach.
Wenn diese schön kalt ist hol sie raus, öffne die Dose mit dem Fruchtfliegen einen Spalt und schüttele alle Fruchtfliegen in die Frischhaltebox und mach beide Behälter gleich wieder zu.
Die Frischhaltedose dann ins Gefrierfach, die Zuchtdose stellst du irgendwo hin bei Raumtemperatur.
Kalt sein soll die Frischhaltedose, damit die Fruchtfliegen direkt betäubt werden wenn sie rein fallen und nicht wieder rauskrabbeln während du noch weiter am füllen bist.

--> Die Zuchtdose wird nach 2-3 Tagen wieder voller fliegen sein und du kannst den Vorgang wiederholen und das bei einer guten Dose 5-10 mal. So hast du nachher aus einer Zuchtdose an die 1.000 Fruchtfliegen im Gefrierfach.

Ein weiterer Vorteil ist, dass du in der Frischhaltebox wirklich nur Fliegen hast ohne den Bodengrund usw. der Zuchtdose, was die Entnahme erleichtert.
Der konkrete Proteinbedarf hängt maßgeblich von der Menge der Larven ab.
Ich würde aber einfach ca. 2 x die Woche frische Insekten anbieten.
Wird sofort alles eingetragen war es eventuell zu wenig - wobei manche Arten / Kolonien auch im Nest anfangen zu horten.
Bleibt es liegen nach 3 Tagen rausnehmen und was frisches anbieten.

Die Arbeiterinnen nehmen sowohl Kohlehydrate als auch Proteine auf und geben diese "vorverdaut" an andere Arbeiterinnen, die Königin und natürlich an die Larven weiter.
Geschwollene Gaster haben die Arbeiterinnen eher nach der Aufnahmen von flüssigen Kohlehydraten.
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#13 Camponotus compositor im 200l Becken - Diskussionsthread

Beitrag von Zitrus » 3. März 2020, 14:08

Genau, jetzt weiß ich wieder, wo ich das mit dem einfrieren gelesen habe. ;)

Kann man eigentlich auch "zu viel" Insekten verfüttern? Ich will ja nicht, dass die im Nest schlecht werden. :)

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#14 Camponotus compositor im 200l Becken - Diskussionsthread

Beitrag von Harry4ANT » 3. März 2020, 14:33

Manche Arten neigen dazu fast alles einzutragen was man anbietet, besonders wenn das Nest entsprechen (zu) groß ist.
Je nachdem werden auch Futterreste z.B. verwendet um den RG Eingang zuzumauern usw.

Etwas Schimmel im Nest ist nicht weiter tragisch aber man sollte es als Halter schon etwas im Auge behalten ;)
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#15 Camponotus compositor im 200l Becken - Diskussionsthread

Beitrag von Zitrus » 3. März 2020, 14:38

Harry4ANT hat geschrieben:
3. März 2020, 14:33
Etwas Schimmel im Nest ist nicht weiter tragisch aber man sollte es als Halter schon etwas im Auge behalten ;)
Schwierig momentan, da irgendwas im Auge zu behalten mit meiner genialen Alufolien-Idee. :mrgreen:
Ich werde mal noch ein paar Tage warten und ihnen dann ein paar Fruchtfliegen anbieten. Hoffentlich mögen sie auch Tiefkühlkost. ;)

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#16 Camponotus compositor im 200l Becken - Diskussionsthread

Beitrag von Zitrus » 8. März 2020, 23:38

Die Fruchtfliegen scheinen ihnen soweit zu schmecken. ;)

Stört es die Ameisen eigentlich, wenn ich Bass spiele über meinen Verstärker? Ich habe, seit die Ameisen eingezogen sind, immer nur über Kopfhörer
gespielt und auch sonst keine laute Musik gehört aber manchmal will ich die Nachbarn schon nerven. :)
Der Verstärker steht gerade mal etwa 3m weit vom Formicarium.

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