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Nun auch Lasius niger

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Harry4ANT

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#25 Nun auch Lasius niger

Beitrag von Harry4ANT » 20. Januar 2023, 21:26

Habe die Haltung aufgegeben, die Entwicklung dieser Schaben war mir zu lang.
Gut mag auch daran gescheitert sein, dass ich damit nicht schnell genug Futtertiere für meine Ameisen hochziehen konnte.
Das entscheidende ist meines Erachtens zu Beginn der Shelfordella lateralis Haltung nicht zu früh mit größeren / regelmäßigen Entnahmen zu beginnen und die Temperatur.

Bei ca. 25 Grad und ein paar Wochen Zeit, um einen stabilen Kreislauf mit entsprechend vielen Ootheken zu gewährleisten, explodiert die Schaben Anzahl geradezu und man kann wirklich täglich größere Mengen an kleineren bis mittleren Schaben entnehmen und hat eine stabile Grundversorgung für mehrere ausgewachsene Ameisenkolonien.

Ich habe oft die Temperatur reduziert, da es einfach zu viele Schaben in der großen Box wurden und ich so viele gar nicht verfüttern konnte; der Boden flächendeckend cm. dick überfüllt war mit Ootheken und Tausenden frisch geschlüpften Mini Schaben.
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Anja

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#26 Nun auch Lasius niger

Beitrag von Anja » 20. Januar 2023, 21:34

Erne hat geschrieben:
20. Januar 2023, 20:21
Lasius niger, ein Lasius niger Haltungsbericht!
Es begeistert mich immer wieder einen Bericht über diese Art nachlesen zu können.
Das es noch Halter gibt, die ihre Beobachtungen mit einheimischen Ameisen ins Forum stellen.
Wieso auch nicht?
Ich find einheimische Arten interessant - weil man eben in Miniatur zuhause sehen kann, was sie "ein paar Meter weiter" auch draussen machen. Und sie sind echt spannend in ihrer Art, vielleicht aber auch nur für mich, weil sie so anders agieren als die Messor barbarus.
Erne hat geschrieben:
20. Januar 2023, 20:21

Schokoschaben für Lasius niger, wird sicherlich ein Erlebnis für diese Ameisen sein, Futterinsekten denen sie in ihrem natürlichen Lebensraum nie begegnen.
Naja so ist halt die Ameisenhaltung. :roll:

Schokoschaben zu halten, einer der Versuche denen ich auch nicht wiederstehen konnte.
Habe die Haltung aufgegeben, die Entwicklung dieser Schaben war mir zu lang.
Gut mag auch daran gescheitert sein, dass ich damit nicht schnell genug Futtertiere für meine Ameisen hochziehen konnte.

Grüße Wolfgang
Die "Zucht" der Schokoschaben ist auch eher für die Messor gedacht - weil die ja so herrlich mäkelig sind, was Insekten angeht :roll:
Und meine Kolonien sind ja noch klein, so dass ich sicher damit gut auskommen werden, sollte es dort Nachwuchs geben. Ist ja auch eher aus dem Gedanken entstanden, dann wenigstens immer mal Nachschub zu haben. Letztes Jahr haben die Messor eigentlich nur Schokoschaben gern angenommen und oft,wenn ich welche dann welche nachkaufen wollte, waren sie ausverkauft. Mal sehen, wie es mir damit ergeht und ob der Plan dann auch so funktioniert ( wie ja schon bekannt ist, habe ich es nicht so mit Plänen ;) )
Harry4ANT hat geschrieben:
20. Januar 2023, 21:26


Das entscheidende ist meines Erachtens zu Beginn der Shelfordella lateralis Haltung nicht zu früh mit größeren / regelmäßigen Entnahmen zu beginnen und die Temperatur.

Bei ca. 25 Grad und ein paar Wochen Zeit, um einen stabilen Kreislauf mit entsprechend vielen Ootheken zu gewährleisten, explodiert die Schaben Anzahl geradezu und man kann wirklich täglich größere Mengen an kleineren bis mittleren Schaben entnehmen und hat eine stabile Grundversorgung für mehrere ausgewachsene Ameisenkolonien.
Das mit der Temperatur ist noch ein Problem. Sie stehen zwar jetzt in einer Box an der Heizung, aber vermutlich komme ich mit der Temperatur in der Box nicht so hoch. Aber mich hetzt ja nichts und da stehen sie bis dato ganz gut.
Ich habe auf einer Seite gelesen, dass man die Ootheken zu Beginn entnehmen und in eine separate Box packen sollte, um einen besseren Überblick zu haben. Und dass man dort jedoch aufpassen sollte, dass die Temperatur von unten nicht zu hoch ist, damit sie nicht austrocknen. Hast du das auch gemacht?
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#27 Nun auch Lasius niger

Beitrag von Harry4ANT » 20. Januar 2023, 22:20

Ich habe auf einer Seite gelesen, dass man die Ootheken zu Beginn entnehmen und in eine separate Box packen sollte, um einen besseren Überblick zu haben. Und dass man dort jedoch aufpassen sollte, dass die Temperatur von unten nicht zu hoch ist, damit sie nicht austrocknen. Hast du das auch gemacht?
Die Ootheken habe ich nie entnommen / separiert.

Ich halte meine Schokis in einer großen Kunststoffbox mit Deckel aus dem Baumarkt (ca. 80x60x50 cm).

Auf einer Seite sind 10 Stück 30er Eierpappen gestapelt, darunter am Boden etwas Küchenrolle, anfangs etwas besprüht für die Feuchtigkeit.

Auf der anderen Seite gibt es eine Tränke und auf dem nackten Boden biete ich in der Regel ein Stück Apfel, die erwähnten Fischflocken, etwas Müsli und Hundetrockenfutter an.
Wenn es zu kalt wird im Raum habe ich eine kleine Heizmatte in einem Bereich unter Box im Bereich der Eierkartons.

Alle 4-6 Monate wechsele ich die Eierkartons aus und entferne die gröbsten Überreste der OOtheken usw.


Ansonsten sind die Schaben wirklich ein absoluter Selbstläufer, machen keinerlei Geräusche, keine Gerüche usw. und man hat kaum Arbeit mit ihnen.


Und wenn die Raumtemperatur passt oder die Heizmatte an ist vermehren die sich wirklich abbartig.
Wenn man dann die Eierkartons anhebt und umdreht (egal welches "Stockwerk") ist der Karton vollflächig mit Schaben in allen Größen bedeckt, also man sieht kaum etwas vom Karton. Und unten am Boden ist auch alles voll. Ich mach mal ein Video bei Gelegenheit.
Gerade im Sommer könnte ich gefühlt alle Ameisenhalter in BaWü mit Schaben versorgen :D

Ich nehme dann zur Entnahme eine separate kleine Box, leg sie in die Zuchtbox, halte einen Eierkarton darüber und klopfe oben etwas auf diesen. Dann fallen mehr als genug Schaben in die Box.
Wenn man schwächer klopft fallen fast nur die ganz kleinen Schaben runter, je stärker man klopft desto größere Schaben fallen auch mit hinein.

Wobei ich am liebsten die kleinen Schaben verfüttere, je nach Kolonie(-größe) dann auch gerne lebend. Die werden dann recht schnell auch von kleineren Ameisenarten (z.B. Lasius niger) im geschlossenen Formikarium erjagt, fixiert und eingetragen.

Messor barbarus z.B. kommt auch mit adulten Schokoschaben gut zurecht.
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#28 Nun auch Lasius niger

Beitrag von Anja » 24. Januar 2023, 09:43

So, die Kleinen sind ja nun seit einigen Tagen in ihrem neuen Zuhause.

Und ich hatte in die Lücken, die durch das reinstellen der alten Arena in das neue Areal entstanden sind, großzügung Sand verteilt..jaja...ausser an der "Aussenseite" vom alten Nest. Dort wollte ich nicht komplett Sand einfüllen, weil ich ja die Hoffnung hatte, auch noch das alte Nest einsehen zu können. Frau muss ja immer alles mitkriegen. Also dort zögerlich Sand hinein und aussen an die Scheibe die schwarze Pappe als Lichtschutz platziert. Mit dem Wunschgedanken, dass es so bündig abschließt, dass es so völlig ausreicht.

Jaja ....nu laufen sie gemütlich seit Tagen in der Lücke zwischen altem Nest und Glasscheibe.
Ich war so nett und hab dann und wann mal eine dort abgefangen und sie einfach in das neue Nest bugsiert, getreu dem Motto: manchmal muss man jemanden auch zu seinem Glück zwingen.
Heute morgen gab es aber eine halbe Völkerwanderung, so dass ich doch mal nachsehen wollte, was dort eigentlich los ist. Was soll ich sagen :roll: ..natüüüürlich gibt es einen schönen Hohlraum unter der alten Arena, in dem gerade eine Party steigt.

Wie schon oft beobachtet..machen Ameisen eben nicht das, was der Halter so geplant hat :lol:.
Ich denke, das riesige Ytongnest hätte ich mir getrost sparen können.

Das einzige, was mich daran doch bisl ärgert, ist, dass ich dann eben so rein gar nicht mehr sehe, was im Nest los ist, aber nu gut....es ist jetzt nicht mehr zu ändern und ich werd sie einfach machen lassen.
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#29 Nun auch Lasius niger

Beitrag von Erne » 25. Januar 2023, 13:46

Die Hoffnung, dass sie doch noch ins neue Nest einziehen, zumindest teilweise ist nicht verloren.
Bei guter Versorgung und entsprechender Entwicklung brauchen sie bald zusätzlichen Nestraum.
In der Natur auch zu beobachten, das Lasius niger ihr Nest aufteilen und an verschiedenen Orten ihre Brut verteilen.

Gibt es irgendwelche Anzeichen, die auf Fehlverhalten/Fehlentwicklung hindeuten bedingt durch fehlende Winterruhe?

Grüße Wolfgang
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#30 Nun auch Lasius niger

Beitrag von Anja » 25. Januar 2023, 15:24

Erne hat geschrieben:
25. Januar 2023, 13:46
Die Hoffnung, dass sie doch noch ins neue Nest einziehen, zumindest teilweise ist nicht verloren.
Bei guter Versorgung und entsprechender Entwicklung brauchen sie bald zusätzlichen Nestraum.
In der Natur auch zu beobachten, das Lasius niger ihr Nest aufteilen und an verschiedenen Orten ihre Brut verteilen.

Gibt es irgendwelche Anzeichen, die auf Fehlverhalten/Fehlentwicklung hindeuten bedingt durch fehlende Winterruhe?

Grüße Wolfgang
Wie sagte doch mein Bruder...hättet ihr euch mal besser abgesprochen :lol:.

Eigentlich find ich es auch ganz gut, dass sie sich selbst was für sie passendes suchen. Klar ist es suboptimal für mich, aber es sollte ja auch weniger darum gehen, wie ich etwas finde, oder wie es mir damit geht sondern vorrangig, dass es für sie optimal ist .. und bei "selbstausgesuchten" kann ich dann später auch sagen: selbst ausgesucht = selbst schuld, wenn es zb furztrocken im Nest ist ;)

Ich denk auch, dass das Ytongnest doch irgendwann zum tragen kommen wird. Das läuft zwar geradea nders als geplant, aber es könnte schlimmer sein.

Sie waren ja nicht komplett ohne Winterruhe, sondern ich habe sie zeitgleich mit den Messor "ausgelagert", also hatten sie es zumindest November/Dezember bedeutend kälter. ( Ich bin aber ganz froh, dass der Arena-Bau alles verzögert hat, so dass die Messor jetzt, wo es auf einmal hier schlagartig wieder kälter wurde, noch im kalten Zimmer stehen )

Also bis jetzt kann ich keine großen Verhaltensauffälligkeiten beobchten, aber es fehlt mir da natürlich auch an Vergleichsmöglichkeiten. Den ersten Winter haben sie ja noch im Reagenzglas und abgedunkelt verbracht. Und die Kolonie war um einiges kleiner.

Sie sind zumindest recht munter und erkunden alles auch neugierig. Bisher bleib ich bei meiner Fütterung mit Mini-Obststücken. Zucker bzw Honig-wasser hat sie noch nie wirklich begeistert und für die Fütterung von Insekten find ich es noch zu früh.
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#31 Nun auch Lasius niger

Beitrag von Anja » 26. Januar 2023, 18:44

Heute ist Waaaandertag :lol: .

Sie haben nun eine Abkürzung entdeckt...sonst gingen sie an der Seite der alten Arena runter, und einmal komplett drum herum , bergab..und bergauf.

Aber irgendeine scheint sich gedacht zu haben ." wieso soll ich einmal um den Pudding laufen, wenns doch auch drüber geht". Und wie bei jeder blöden Idee hat sich das anscheinend schnell rumgesprochen, jetzt trampeln sie einfach über den Rand der alten Arena und sparen sich ca 10 Minuten Wegstrecke.

Und für nmich eigentlich wieder klasse..sie balancieren gemütlich über den Rand der alten Arena direkt vor meiner Nase, ich habe also quasi den Platz in der ersten Reihe ;)

Was heute auffällig ist: sie scheinen richtig hungrig zu sein und es wird sich auf alles gestürzt, was ich ihnen anbiete.
Aber sie scheinen jetzt auch besonders munter und aktiv zu sein. Ich glaube, es waren bisher waren noch nie so viele Arbeiterinnen wie heute in der Arena unterwegs. Vielleicht hängt das eine mit dem anderen zusammen : viel Arbeit = viel Hunger ;).

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#32 Nun auch Lasius niger

Beitrag von Anja » 30. Januar 2023, 10:32

Für viele mögen einheimische Arten nicht sonderlich interessant wirken. Und die Lasius sind ja nun nicht sonderlich spektakulär, aber ich bin total begeistert von ihnen.
Vor allem wenn man bis dato nur die tolpatschigen Messor barbarus betrachtet hat, sind die Kleinen echt faszinierend. (Ich kann mich immer nur wiederholen).

Seit Tagen sind sie wild damit beschäftigt, die Lücke zwischen alten Arenawand und Glasscheibe zu füllen. Wie man im Video sieht haben sie auch schon einiges geschafft.

Was ich immer wieder erstaunlich finde, ist, wie schnell sie Ameisenstraßen aufbauen.
Ich habe heute morgen mal alle Reste von Obststücken und Co entfernt, eine Tränke mit Zuckerwasser angeboten, neue Obststückchen in der Arena verteilt und zudem auch Ministückchen Hähnchenfleisch.

Dieses Mal habe ich nicht nur in der alten Arena die Stückchen verteilt, sondern auch in dem neuen Teil.

Dann nur kurz in die Küche gegangen, um das Obst wieder zu verstauen und zurück, um zu sehen, ob sie zum Obst auch gehen, wenn es weiter weg vom Nesteingang als bisher liegt.
Dabei habe ich ein Knäuel Arbeiterinnen hinter einem Holzstück entdeckt. Zuerst dachte ich, sie buddeln da noch ein neues Nest. Mit dem Handy war aber nicht eindeutig zu sehen, was sie da veranstalten und da ich ja doch ziemlich neugierig bin, hab ich kurz das Holzstück angehoben. Muss mir beim Verteilen der Fleischstückchen ein Krümelchen doch da hin gefallen sein.. auf das hatten sie sich gestürzt.

Und keine Viertelstunde später sind etliche Arbeiterinnen ( ca 50 Stück ) auf dem neuen Teil unterwegs und erkunden alles und besetzen auch die Obststückchen. Sonst konnte ich da nur vereinzelnd Arbeiterinnen sehen, aber es scheint sich schell rumgesprochen zu haben, dass auch dort Futter zu finden ist.

Es scheint, als würden sie täglich munterer werden und dieses Mal wird sogar die Tränke angenommen und besetzt.

Dort hatte ich bis zur Winterruhe immer mal wieder Honigwasser angeboten, das hat sie jedoch null interessiert. Zumindest nicht in der Tränke. Ich hatte sie jedoch trotzdemmit in der neuen Arena aufgestellt, ohne dass je eine Arbeiterin dran zu sehen war. Jetzt habe ich sie mit einem Glukosezucker/Zucker-Wassergemisch gefüllt und das scheinen sie interessanter zu finden.

Also dass heimische Arten langweilig sind kann ich nicht behaupten, ganz im Gegenteil. Beobachtungstechnisch bieten sie echt viel.

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