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Rhytidoponera metallica - Fotobericht

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b0unc3r
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#17 Rhytidoponera metallica - Fotobericht

Beitrag von b0unc3r » 16. Juli 2021, 19:54

Puuuh, eben mal tief durchgeatmet. Da war tatsächlich eine R. metallica außerhalb des Formicarium's.
Da wo eine ist... da könnten noch viel mehr sein.....

Sie können an Glaswänden nicht hochlaufen, das stimmt und habe ich auch öfters beobachten können wie die Arbeiterinnen keinen Halt finden. Im Augenwinkel habe ich die letzten Tage aber beobachtet, dass die kleine Silikonnaht als Kletterhilfe dient. Einen Deckel inkl. Rahmen habe ich auch drauf. Nun gut! Weiter überlegen...

Erstmal alles nach einem Loch oder ähnlichem abgesucht. Fehlanzeige! Aber da ist ein klitze kleiner Spalt zwischen Rahmen und Arena, aber auch nur auf der Rückseite. Könnte das sein?

Ich denke ja! Also gleich zur Tat geschritten und den Rahmen an die Arena verklebt. Silikon war noch im Keller und direkt einsatzbereit. Ich hoffe damit hat sich das Problem von selbst gelöst. Ob ich jemals wieder den Rahmen lösen kann werde ich wohl irgendwann in der Zukunft erfahren ;)

Übrigens habe ich alles abgesucht. Es war lediglich eine einzige Arbeiterin. Also alles nochmal gut gegangen! Denkt an euren Ausbruchsschutz (auch bei nicht so guten Kletterern) :mrgreen:
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#18 Rhytidoponera metallica - Fotobericht

Beitrag von b0unc3r » 30. Juli 2021, 20:23

Es ist keine eine Arbeiterin mehr entkommen! Also es lag scheinbar tatsächlich an dem kleinen Spalt zwischen Rahmen und Arena.

Die Kolonie wird langsam unzählbar. Wenn ihr mich heute fragt.. ich denke so um die 200 Arbeiterinnen, wobei ein solches Volk angeblich nicht besonders viele Individuen zählen soll.

Bisher wird fleißig weiter Brut gelegt und die Puppen im warmen Keramikspot "gesonnt". Ich habe wie immer ein paar Bilder für euch. Und um die einzigartige Farbe dieser Art hervorzuheben, konnte ich ein paar Exemplare zu einem Shooting überreden :roll:
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#19 Rhytidoponera metallica - Fotobericht

Beitrag von b0unc3r » 1. August 2021, 19:51

So ganz passt der nächste Post nicht, dennoch will ich euch es nicht vorenthalten und wiederum haben die Rhytidoponera doch damit zu tun :)

Ich hatte vor einiger Zeit das Glück an zwei Camponotus rosariensis heranzukommen. Leider gibt es über diese Art wenig Informationen und so konnte ich mir maximal die klimatischen Bedingungen des Herkunftslandes(Ortes) als Orientierung ansehen. Diese Bedingungen hab ich versucht herzustellen, aber keine der Königinnen wollte Eier legen, hier ging bereits eine lange Zeit drauf.. weiter getüftelt... den Königinnen ca. 4 Wochen Ruhe gegeben (Methode: Schublade und "vergessen"). Auch nach dieser Ruhephase kein Glück gehabt, eine Königin hatte zwar ein Ei gelegt, aber das war auch nach zwei Tagen wieder gefressen.

Die Königinnen hab ich nach dieser langen Pause mit Zuckerwasser und halben Heimchen versorgt. Beides wurde gierig angenommen und stimmte mich zuversichtlich. Leider gab es aber auch nach 4 weiteren Wochen kein einziges Ei und langsam war ich verzweifelt... schließlich will ich auch den Tieren (weit entfernt von ihrer Heimat) gerecht werden. Und nun sind bereits insgesamt 4 Monate seit Ankunft vergangen... Der letzte Verzweiflungsakt... die Herkunftsländer der Rhytidoponera metallica und der Camponotus rosariensis sind ziemlich identisch 1500km bis 1800km vom Äquator entfernt.. kurz drüber nachgedacht... die Rhytidoponera entwickeln sich prächtig. Also kurzerhand das verschlossene Reagenzglas in die Arena der Rhytidoponera gepackt und gewartet und gewartet.... ja und weiter gewartet.

8) ein paar Bilder für euch! Zwei Arbeiterinnen haben das Licht der Welt erblickt :)

Ob nun Glück, oder ob die klimatischen Bedingungen nun doch gepasst haben. Ich weiß es leider nicht, aber falls noch einer verzweifelt sein sollte.. probiert die 27-28 Grad tagsüber und ca. 23 Grad über Nacht. Im Reagenzglas ist übrigens eine Sand Lehm Mischung, einfach fürs Gefühl ;)
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