Bild(er) und Video(s) des Tages
- Ureaplasma
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#1978 Bild(er) und Video(s) des Tages
Maiantosch (kurze, entschärfte Version)
In Gassen, wo das Licht des Tages schwindet,
Ein Händler weilt, sein Name kaum bekannt,
Der Maiantosch, listig, stets einen Schatten findet,
Er lockt die JĂĽnglinge mit seiner blassen Hand. "Schau her!", ruft er, "die Jungfrau in dem Glas",
Sie strahlt, sie lockt, die Reinheit unberĂĽhrt.
Doch all ihr Glanz ist nur ein trĂĽgerischer SpaĂź,
In ihrem Herzen schlägt die Zeit, die sich verrührt. Die jungen Seelen, hungrig, voller Drang,
Mit Hoffnungen, die leuchtet wie die Sternenpracht,
Sie hören zu, der Maiantosch singt seinen Klang,
„Nur einmal probier' es, und du erlebst die Nacht.“ Doch während sie warten, wächst die Stunde leer,
Die Jungfrau schwindet, ihre Blüten fallen sacht. „Die junge Frucht kann mehr!“ so murmelt er,
Die Worte sĂĽĂź, sein Herz in Trauer lacht.
Vergeblich hofft der JĂĽngling, erbebt der Sinn,
„Ach, bitte doch! Nur einmal, nur ein kleines Stück!“
Doch hinter dieser Sehnsucht bleibt nichts drin,
Versprechen blühen auf, doch blühen nicht zurück. Der Maiantosch, jener Käufer, mit Wort und Sang,
Zählt seine Münzen, zählt die Tränen still.
Wie ein Kuppler, schamlos, voller Drang,
Für Liebe, die vergessen, bleibt im leeren Spiel. Fäulnisig in all seinem trügerischen Werben,
Ein niederer Hund, der nicht im Strahl der Sonne liegt.
So lehrt das Leben uns, jede Frucht wird einmal sterben.
Vergangenheit verklungen, Betrug hat uns besiegt.
In Gassen, wo das Licht des Tages schwindet,
Ein Händler weilt, sein Name kaum bekannt,
Der Maiantosch, listig, stets einen Schatten findet,
Er lockt die JĂĽnglinge mit seiner blassen Hand. "Schau her!", ruft er, "die Jungfrau in dem Glas",
Sie strahlt, sie lockt, die Reinheit unberĂĽhrt.
Doch all ihr Glanz ist nur ein trĂĽgerischer SpaĂź,
In ihrem Herzen schlägt die Zeit, die sich verrührt. Die jungen Seelen, hungrig, voller Drang,
Mit Hoffnungen, die leuchtet wie die Sternenpracht,
Sie hören zu, der Maiantosch singt seinen Klang,
„Nur einmal probier' es, und du erlebst die Nacht.“ Doch während sie warten, wächst die Stunde leer,
Die Jungfrau schwindet, ihre Blüten fallen sacht. „Die junge Frucht kann mehr!“ so murmelt er,
Die Worte sĂĽĂź, sein Herz in Trauer lacht.
Vergeblich hofft der JĂĽngling, erbebt der Sinn,
„Ach, bitte doch! Nur einmal, nur ein kleines Stück!“
Doch hinter dieser Sehnsucht bleibt nichts drin,
Versprechen blühen auf, doch blühen nicht zurück. Der Maiantosch, jener Käufer, mit Wort und Sang,
Zählt seine Münzen, zählt die Tränen still.
Wie ein Kuppler, schamlos, voller Drang,
Für Liebe, die vergessen, bleibt im leeren Spiel. Fäulnisig in all seinem trügerischen Werben,
Ein niederer Hund, der nicht im Strahl der Sonne liegt.
So lehrt das Leben uns, jede Frucht wird einmal sterben.
Vergangenheit verklungen, Betrug hat uns besiegt.
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- Harry4ANT
- Daniel_
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#1979 Bild(er) und Video(s) des Tages
Hallo zusammen,
anbei ein Paar Bilder aus meiner Ameisenhaltung, die ich gerne teilen möchte.
Camponotus pompeius in ihrem neuen Formicarium.


Die Kolonie von Camponotus pressipes errans hatte sich sehr gut entwickelt, bis dann leider dieKönigin verstorben ist...
Der Größenunterschied der Arbeiterinnen ist beeindruckend.


Die Polyrhachis abdominalis leben seit einiger Zeit zusammen mit den Geosesarma.



GrĂĽĂźe
Daniel
anbei ein Paar Bilder aus meiner Ameisenhaltung, die ich gerne teilen möchte.
Camponotus pompeius in ihrem neuen Formicarium.
Die Kolonie von Camponotus pressipes errans hatte sich sehr gut entwickelt, bis dann leider die
Der Größenunterschied der Arbeiterinnen ist beeindruckend.
Die Polyrhachis abdominalis leben seit einiger Zeit zusammen mit den Geosesarma.
GrĂĽĂźe
Daniel
- Ureaplasma
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#1980 Bild(er) und Video(s) des Tages
Der Meisefreund in Timbuktu
In die Stadt, wo die Sonne glĂĽht,
Fährt ein Freund, der gerne sich vergnügt.
Nach Timbuktu, oh welch ein SpaĂź,
Sein Ziel: Bronze die Haut und Freude im Glas.
Doch ehe er ging, in wildem Eifer,
Fiel ihm ein Plan ein, ein wilder Schweifer:
„Zehn Ameisen nehm' ich mit, hübsch im Glas,
Welch ein Gewinn, ja, so mache ich das!“
Er fing sie flink, die kleinen Wesen,
Setzte sie ein, ohne groĂź zu Lesen.
Jedes Glas nahm er zur Hand,
Steckte es sicher in den Kleidungsrand. Dann gab er den Greteln ein StĂĽckchen Brot,
Charmant und süß – das war sein Lot.
Denn in Timbuktu, oh Schrecken, oh Graus,
Die Gläser quollen über,
Jetzt gibt's kein Halt, jetzt sind sie raus! Erst zwei, dann vier, die Meisen sprangen,
Dann acht und sechzehn — überall drangen
Die fleiĂźigen Plagegeister hervor,
Kein Platz war mehr, nur Ameisen-Thor. „Oje, oje, was hab' ich getan?
Die dummen Meisen, die fass ich nicht an!
Ich packe die Koffer, so schnell ich kann,
Kein Meisenflug — nun flieg ich voran.“ Zurück in das Land, wo die Vögel singen,
Wo keine Ameise mehr kann springen.
Doch das Leben, das ist nicht ganz fair,
Denn nun hat der Meisefreund keine Ameisen mehr.
So reist er den Weg, mit Koffer und Leid,
Von Timbuktu, wo die Sonne ihn schreit.
Ein satirischer Zug, so schief und so krumm,
Der Meisefreund lernt's: Mit Lust kommt oft Summ!
In die Stadt, wo die Sonne glĂĽht,
Fährt ein Freund, der gerne sich vergnügt.
Nach Timbuktu, oh welch ein SpaĂź,
Sein Ziel: Bronze die Haut und Freude im Glas.
Doch ehe er ging, in wildem Eifer,
Fiel ihm ein Plan ein, ein wilder Schweifer:
„Zehn Ameisen nehm' ich mit, hübsch im Glas,
Welch ein Gewinn, ja, so mache ich das!“
Er fing sie flink, die kleinen Wesen,
Setzte sie ein, ohne groĂź zu Lesen.
Jedes Glas nahm er zur Hand,
Steckte es sicher in den Kleidungsrand. Dann gab er den Greteln ein StĂĽckchen Brot,
Charmant und süß – das war sein Lot.
Denn in Timbuktu, oh Schrecken, oh Graus,
Die Gläser quollen über,
Jetzt gibt's kein Halt, jetzt sind sie raus! Erst zwei, dann vier, die Meisen sprangen,
Dann acht und sechzehn — überall drangen
Die fleiĂźigen Plagegeister hervor,
Kein Platz war mehr, nur Ameisen-Thor. „Oje, oje, was hab' ich getan?
Die dummen Meisen, die fass ich nicht an!
Ich packe die Koffer, so schnell ich kann,
Kein Meisenflug — nun flieg ich voran.“ Zurück in das Land, wo die Vögel singen,
Wo keine Ameise mehr kann springen.
Doch das Leben, das ist nicht ganz fair,
Denn nun hat der Meisefreund keine Ameisen mehr.
So reist er den Weg, mit Koffer und Leid,
Von Timbuktu, wo die Sonne ihn schreit.
Ein satirischer Zug, so schief und so krumm,
Der Meisefreund lernt's: Mit Lust kommt oft Summ!
- Ureaplasma
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Serafine
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#1982 Bild(er) und Video(s) des Tages
Neues Becken fĂĽr die Messies. Muss nur noch trocknen.
Der Schlauch geht direkt in die Tonwurzel.
-
Serafine
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#1983 Bild(er) und Video(s) des Tages
Beckenumgestaltung bei den Messies. Mal schauen was sie damit machen, ich rechne mit dem Schlimmsten
Jetzt müssen sie erstmal ein paar Tage mit der Ersatzbox auskommen, bis das neue Becken trocken ist. Die kleine Box wird später (hoffentlich) die Müllbox/Toilette hinter den zwei Becken.
Das war vielleicht ein Akt die alle aus dem Becken zu sammeln, zum GlĂĽck konnte ich die dann einfach oben in den Nestturm kippen.
Jetzt müssen sie erstmal ein paar Tage mit der Ersatzbox auskommen, bis das neue Becken trocken ist. Die kleine Box wird später (hoffentlich) die Müllbox/Toilette hinter den zwei Becken.
Das war vielleicht ein Akt die alle aus dem Becken zu sammeln, zum GlĂĽck konnte ich die dann einfach oben in den Nestturm kippen.
- Ureaplasma
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#1984 Bild(er) und Video(s) des Tages
D’ Gschicht vom süaße Bau
Im Häusle, lichter Not zum Trotz,
do hockad zwoi – des war koi Flotz.
Cleo war d’ oin, Petra d’ andre,
sie klagtet leis, ganz nah z’sammandre. „Oije“, sogt d’ Cleo, „unsre Zeit
verläuft in Gram ond Traurigkeit.
Die Stund is leer, die Minut is zäh –
mir bräuchtet halt Leut, zum Lache meh.“
Da meint d’ Petra ganz vergnüagt:
„Komm, Freundin, mach mr’s uns halt gmüat.
Mir gäbet Herz, mir teile aus –
i hab ebbes, des isch zum Staune raus.“
D’ Cleo bringt a Häusle mit,
aus Zucker ond aus Zimtschnitt.
Es glänzt wie Marmor, duftet nach Miel –
a Lebkucha-Häusle, echt zum Spiel.
D’ Petra bringt dann au ebbes nei:
a kleins Ameisle – flink und g’scheit.
„Paro soll er heiße“, sogt se gschwind,
„der bringt uns Freud ond a bissle Wind.“ Sie setzet ne ins Häusle nei,
er krabbelt rum, ganz emsig, frei.
Doch Paro, klug wie’s halt koi Viech,
fangt o zum Baua, ordnet gschick.
Er ruft sich Hilf, en ganze StoĂź,
mit Diena, mit Soldate bloĂź.
Er baut sich Hof ond Zelt ond Stand –
aus Brösel ond Süßes sei eignes Land.
Cleo ond Petra lachad hell:
„Mei, schau, jetz’ kommt’s! So läuft’s halt schnell!“
D Wand lebt uff, der Boden brummt –
vom Paro sei Hofle summt ond summt. Doch nachts, do hört ma leis a Krach,
a Krabbeln, Nagen – süß ond schwach.
A Schatten schleicht sich übern Spitz –
ond Paro? Der bleibt. Der nimmt sich’s jetzt.
D’ Cleo zuckt, doch Petra meint:
„So isch’s halt, wenn ma sich vereint.
Mir hen jetzt Gäscht – en Hauf dazu –
ond knabberet au an unsere Ruh.“ A Eck fällt zsamme, s’ Dach wird morsch –
sie wohnet scho, doch’s Häusle wird horch.
Paro isch Kaiser, d’ Wand wird zu Staub –
wer sĂĽĂźes baut, verliert sei Glaub. Drum merkt euch des, ob jung, ob alt:
Zucker isch sĂĽĂź, doch wird halt bald
a Krone aus Teig, a Hof aus Mehl –
des endet im Krabbeln ond nachts em Gequäl.
Im Häusle, lichter Not zum Trotz,
do hockad zwoi – des war koi Flotz.
Cleo war d’ oin, Petra d’ andre,
sie klagtet leis, ganz nah z’sammandre. „Oije“, sogt d’ Cleo, „unsre Zeit
verläuft in Gram ond Traurigkeit.
Die Stund is leer, die Minut is zäh –
mir bräuchtet halt Leut, zum Lache meh.“
Da meint d’ Petra ganz vergnüagt:
„Komm, Freundin, mach mr’s uns halt gmüat.
Mir gäbet Herz, mir teile aus –
i hab ebbes, des isch zum Staune raus.“
D’ Cleo bringt a Häusle mit,
aus Zucker ond aus Zimtschnitt.
Es glänzt wie Marmor, duftet nach Miel –
a Lebkucha-Häusle, echt zum Spiel.
D’ Petra bringt dann au ebbes nei:
a kleins Ameisle – flink und g’scheit.
„Paro soll er heiße“, sogt se gschwind,
„der bringt uns Freud ond a bissle Wind.“ Sie setzet ne ins Häusle nei,
er krabbelt rum, ganz emsig, frei.
Doch Paro, klug wie’s halt koi Viech,
fangt o zum Baua, ordnet gschick.
Er ruft sich Hilf, en ganze StoĂź,
mit Diena, mit Soldate bloĂź.
Er baut sich Hof ond Zelt ond Stand –
aus Brösel ond Süßes sei eignes Land.
Cleo ond Petra lachad hell:
„Mei, schau, jetz’ kommt’s! So läuft’s halt schnell!“
D Wand lebt uff, der Boden brummt –
vom Paro sei Hofle summt ond summt. Doch nachts, do hört ma leis a Krach,
a Krabbeln, Nagen – süß ond schwach.
A Schatten schleicht sich übern Spitz –
ond Paro? Der bleibt. Der nimmt sich’s jetzt.
D’ Cleo zuckt, doch Petra meint:
„So isch’s halt, wenn ma sich vereint.
Mir hen jetzt Gäscht – en Hauf dazu –
ond knabberet au an unsere Ruh.“ A Eck fällt zsamme, s’ Dach wird morsch –
sie wohnet scho, doch’s Häusle wird horch.
Paro isch Kaiser, d’ Wand wird zu Staub –
wer sĂĽĂźes baut, verliert sei Glaub. Drum merkt euch des, ob jung, ob alt:
Zucker isch sĂĽĂź, doch wird halt bald
a Krone aus Teig, a Hof aus Mehl –
des endet im Krabbeln ond nachts em Gequäl.
