Danke für den Tipp, dass ein Stamm Camp. fulvopilosus bei Kalytta zum Verkauf steht. Ich denke aber, dass mein 1. Stamm bereits heute bei mir sehr viel Platz braucht, den ich den Kleinen auch geben möchte. Momentan habe ich ein drittes Becken angeschlossen, somit haben sie eine Bodenfläche von bereits 1.2m2 zur Verfügung. Hier noch ein zusätzliches Bild einer frisch geschlüpften
Jungkönigin Camponotus fulvopilosus
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#1 Jungkönigin Camponotus fulvopilosus
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Joachim
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#2 Jungkönigin Camponotus fulvopilosus
Als jemand, der schon über 20 Jahre dabei ist, amüsiert es natürlich, dass eine Züchtung immer wieder versucht wird. Gerade bei Camponotus sind die Erfolgsaussichten da sehr gering, aber die Daumen sind natürlich weiterhin gedrückt. Vielleicht knackt irgendwann jemand den "Code".
Man muss sich aber fragen: Wozu? Wenn man schon eine große Kolonie hat, kann eine Züchtung ja nur einem Weiterverkauf dienen. Es gibt einige Ameisen, bei denen bereits eine Züchtung halbwegs gut gelang, wie z.b. Myrmecia oder Odontomachus. Hier war es aber jedes Mal ein großes Drama: Nicht jede
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#3 Jungkönigin Camponotus fulvopilosus
Die Salzwasseraquaristik gibt da Aufschlüsse.
Kanäle wie Neytrop und Co. (davon meist von Neytrop gar produziert) sind gewissermaßen dran, die Salzwasseraquaristik voran zu bringen.
Versus Wildtierfang - was sicher berechtigt ist.
Der Typ mit den Waranen im Wohnzimmer hat übrigens fast ausschließlich Ameisen von mir.
Ich denke wir sollten in Bezug auf Nachzucht enger zusammen rücken und Potenziale fördern.
Ich weiß nicht konkret was im Bereich der ehemaligen Zeit um F.M. gelaufen ist, was bereits Buschinger kritisiert hat,
aber man sollte dennoch darüber nachdenken wie man in Europa bestimmte Arten sichert.
Ähnlich wie die Idee und der Gedanke mit den Disteln - das ist doch richtig gut. Und gemeinschaftlich kann man vielleicht ein Konzept entwickeln.
Und nebenbei: Warum suchen Lasius brunneus die Nähe zu Asseln unter Steinen? - Gibt es dort eine Art von
Der Seifert liefert Aufschluss, ja - aber - die Kolonien in der Heimhaltung werden ja kaum größer als in der Natur.
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#4 Jungkönigin Camponotus fulvopilosus
Und eins muss ich auch sagen: wenn es garantiert ist, was in DE rechtlich ohnehin geregelt ist, würde ich viel lieber von jemand IN Deutschland kaufen,
als in Afrika, wo der sich vermutlich noch so richtig ins Fäustchen lacht, wie sehr die Person mich beschissen hat.
Und solche Leute, kann ich gar nicht ab. Da setz ich ich lieber auf Nachzucht und nehme den aktuellen "Umstand" hin.
Deswegen: Volle Kraft voraus Fulvo - schickes neues Logo - das nenn ich mal Schneid. Jetzt volle Kraft voraus.
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#5 Jungkönigin Camponotus fulvopilosus
Warte. Edit-Rechte-Wahrnehmen.
Ja.
Ich habe 23 Camponotus fulvopilosus Kolonien in der Haltung (ohne Verkauf) aktuell.
Die
Hm.
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#6 Jungkönigin Camponotus fulvopilosus
Joachim ↑11. Mai 2026, 20:28Als jemand, der schon über 20 Jahre dabei ist, amüsiert es natürlich, dass eine Züchtung immer wieder versucht wird. Gerade bei Camponotus sind die Erfolgsaussichten da sehr gering, aber die Daumen sind natürlich weiterhin gedrückt. Vielleicht knackt irgendwann jemand den "Code".
Man muss sich aber fragen: Wozu? Wenn man schon eine große Kolonie hat, kann eine Züchtung ja nur einem Weiterverkauf dienen. Es gibt einige Ameisen, bei denen bereits eine Züchtung halbwegs gut gelang, wie z.b. Myrmecia oder Odontomachus. Hier war es aber jedes Mal ein großes Drama: Nicht jede Königin ist sauber begattet, viele Gründungen gehen schief. Die Kunden sind ärgerlich und aufgebracht darüber und darum muss man sich dann kümmern. Der Aufwand und die Wut mit Rückforderungen von Geld haben bisher bei jedem solcher Unterfangen weit den Nutzen oder Profit gesprengt. Ich kann es einfach nicht empfehlen.
Lieber Joachim,
deine Einstellung in Ehren. Ich bin zwar bei Ameisenforum.de als Neuling markiert, aber deine 20 Jahre kann ich gerne mal mehr als verdoppeln. Ich denke es gibt in unseren Regionen nicht viele Halter, welche über 50 Jahre Erfahrung bei Ameisenhaltung ausweisen können. Es geht mir nicht ums Geld. Dass Livestyler94 gleich 23 Camp. fulv. bei sich hat, finde ich faszinierend. Wie schafft man das mit dem Platz? In wilder Laufbahn sind diese Art meiner Meinung nach immer seltener, da in Südafrika seit Jahren immer wieder sehr trockene klimatisch ungünstige Verhältnisse für diese schöne Art herrschen und sie auch wirklich rar gemacht hat. Zurück zu meiner Frage an Livestyler94, hast du Jungköniginnen oder Männchen, die man ev. nächstes Jahr tauschen könnte? Beste Grüsse Fulvo1964
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#7 Jungkönigin Camponotus fulvopilosus
Ich sehe die Dinge Zweierlei in Bezug auf "finanziell" . Und ich erkläre auch warum.
Ähnlich wie bei Messor arenarius/cephalotes - siehe zum Beispiel diesen Artikel:
https://crazyants.de/haendler-sammler-u ... chmuggler/
ist es auch nicht sehr anders bei Camponotus fulvopilosus.
Von diesen benannten 23
vernünftige Eier gelegt werden (und nicht wild im Reagenzglas verteilt).
Insgesamt hat das natürlich ein gutes Sümmchen gekostet - wenn also nur 6 von 23
mit Glück die Hälfte gut durchkommen, bin ich in meiner Erwartungshaltung ggü afrikanischen Sammlern und der Handhabung "zufrieden".
Es ist eigentlich seit Jahren, vielleicht Jahrzehnten immer wieder das Selbe. (und ödet mich wirklich auch mittlerweile an)..
Aber zu deiner Frage:
Ich nutze immer (ist auch irgendwann langweilig, aber funktioniert) externe liegende Nester mit 2-3 oder mehr Kammern.
Diese schließe ich an Antcubes (30x30x30 oder 40x20x20 oder auch 20x20x20cm) an. Viel mehr Platz braucht meine größte Kolonie aktuell tatsächlich nicht.
Die meisten Arbeiterinnen sind ja doch eher inaktiv. Größere Kolonien scheinen permanent an der Oberfläche zu agieren. (vielleicht ähnliche Erfahrungen gemacht?)
Das Problem ist eben die Zeit, es dauert 2,3 vielleicht 4 Jahre bis man dann mal wirklich Alate hat die männlich und weiblich sind.
Ich werde mal Aufnahmen nachreichen.
So - und da auch gleich als Hinweis:
Am Anfang hatte ich da auch Schiss vor eine
von den oben genannten
dass der Transport das meiste besiegelt hat.
Es wird nun noch probiert mit
kann man darüber eine Art "Peak" erzeugen, die dann die "beinahe lethargisch" wirkende
Es ist zumindest ein ziemlicher Akt alles in allem.
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#8 Jungkönigin Camponotus fulvopilosus
hast du Jungköniginnen oder Männchen, die man ev. nächstes Jahr tauschen könnte? Beste Grüsse Fulvo1964
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