Welche Kamera?

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GoSh
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#1 Welche Kamera?

Beitrag von GoSh » 12. November 2007, 17:57

Hi es geht ja mal wieder auf Weinachten zu.:lies:
Ich habe hier im Forum außergewöhnlich schöne und gut Bilder gesehen
Nun möchte ich es auch ausprobiert!
Ich habe es mal im Urlaub mit der Kamera von meinem Vater ausprobiert (Spiegel-Reflex) leider konnte ich keine nah aufnahmen von kleinen Tieren machen... kann das halt noch nicht so gut. Jetzt möchte ich aber gerne eine digitale Kamera haben also zu meinem Vater geflitzt und gefragt ob er sich auskennt. Leider nein antwortet er aber ich solle doch mal die TOLLEN FOTOGRAFEN ^^ hier im Forum fragen was sieh so für Kameras benutzen oder welche für mich (Einsteiger) richtig ist... Und könnt ihr mir helfen??
Sie sollte digital sein! AMEISEN sollten unbedingt fotografiert werden können!!
Ich habe mal was von einem Macrosoom gehört weis aber nicht was das ist!
Danke schon mal.
Ps: Vielleicht mal den Namen der Kamera und was sie so kann...
mfg
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Tenschi
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#2 AW: Welche Kamera?

Beitrag von Tenschi » 12. November 2007, 20:05

Ich glaube was sehr wichtig ist wäre zu wissen wieviel du auszugeben gedenkst ^^ da es nach oben hin ziemlich Teuer werden kann:irre:

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Molf
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#3 AW: Welche Kamera?

Beitrag von Molf » 12. November 2007, 20:09

Fotos von Ameisen und anderen Insekten fallen in den Makrobereich.
Was die "Kompaktkameras" angeht, kenne ich mich nicht so aus.

Allerdings würde ich generell jedem ambitionierten Fotografen zu einer Spiegelreflex raten. Das kann aber gerade im Digitalbereich teuer werden.

Daher schließ ich mich Tenschi an und bitte mal um eine Preisspanne.^^
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Necturus
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#4 AW: Welche Kamera?

Beitrag von Necturus » 12. November 2007, 20:24

Ich antworte mal unter Vorbehalt, weil mein Wissen in der Hinsicht doch sehr beschränkt ist. Meine Rollei RCP-6324 gibt es für "nur" ~70 €, damit ist sie wohl die preisliche "Unterklasse". Ich hab auch nicht erwartet, dass ich damit irgendein vernünftiges Bild von Ameisen hinkriege, und war daher auch positiv überrascht als da brauchbare Bilder bei rauskamen ;)
Hier hab ich ja schon einen Haufen Bilder gepostet, die Arbeiter sind wirklich winzig und noch eine gute Ecke zarter gebaut als Lasius niger. Die angesprochene Lupe(n) hab ich nach dem ersten Beitrag (abgesehen von den Kopfbildern der Königin) nichtmehr benutzt, sie hat die Handhabung dann doch zu kompliziert gemacht.
Auch richtiges Knipsen will gelernt sein, mit mehr Übung konnte ich qualitativ doch noch einiges rauskitzeln.
Persönliches Resume: Die Kamera war für mich ein Glücksgriff. Fotographie hatte ich mir nie als eigenes Hobby gedacht, und bin daher froh, ohne zuviel finanziellen Aufwand vernünftige Bilder hinzukriegen.
Gruß,
Necturus

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GoSh
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#5 AW: Welche Kamera?

Beitrag von GoSh » 12. November 2007, 20:54

Hi,
Ja mit dem Preis ist so ne Sache, ist ja ein Geschenk, aber mein Vater hat mir angeboten mal in ein Fotogeschäft oder so zu gehen und da mal nachzusehen wie teuer die Kameras so werden.
Danke trotzdem, mal gucken was ihr noch so sagt.
mfg
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Attafive
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#6 AW: Welche Kamera?

Beitrag von Attafive » 12. November 2007, 21:15

Hallo GoSh !

Um mal zwei Begriffe zu klären: Die sog. Zoom-Objektive kamen praktisch gleichzeitig mit dem Super-8-Film und deren Kameras "auf die Welt". Die spezielle Konstruktion dieses Linsensystems ermöglicht, die innere Linsengruppe durch einen Einstellring von aussen so zu verändern, dass sich die Brennweite innerhalb des Systems verändern lässt, weshalb diese Objektive die Brennweiten-Bezeichnung von z.B. 45 - 85 tragen, also eine veränderliche Brennweite haben, die in unseren Beispiel von 45 mm bis 85 mm reicht. Dadurch lassen sich weiter entfernt stehende Objekte ohne Standort/Aufnahmeort zu wechseln, optisch "näher heranholen" !

Viele dieser Zoom-Objektive haben zudem die Möglichkeit, auch die Nah-Einstellung so zu verändern, dass man Objekte im Nahbereich zur Vorderlinse ebenfalls "näher heranholen" kann, sie also etwas grösser ablichten kann, als dies bei "normaler Aufnahmedistanz" auf die Bildebene möglich wäre. Dank dieser Möglichkeiten bekamen diese Objektive den Zusatzbegiff "Makro", weil mit diesen Objektiven ein Objekt etwas grösser ablichten lässt, gewissermassen wie durch eine Lupe !

Und da liegt aber seit dem Erscheinen der "Makro-Objektive das Problem !

Makro (aus dem Griechischen) bedeutet Gross ! Aber tatsächlich entspricht eine "Makrofoto" eben nur einer "Lupenaufnahme" mit dem Abbildungsmassstab von etwa 1:6 bis maximal 1:2 ! (Die letzte Zahl bedeutet also halbe natürliche Grösse !)

Beim Abbildungsmassstab 1:1 wäre eine Aufnahme auf dem Negativ um beim "Kleinbild-Chemiefilm" zu bleiben, tatsächlich in natürlicher Grösse abgebildet.

Echte Makroaufnahmen haben Abbildungsmassstäbe von 2:1 bis etwa 20:1. Bei den weiteren Abbildungsgrössen befinden wir uns dann bereits im Bereich der Mikrofotografie, also Fotos, die mit dem Mikroskop hergestellt werden.

Wenn nun eine Lupenaufnahme grösser als auf dem Trägermaterial abgebildet wird, wie etwa die Ameisenkönigin von Necturus hier im Forum, so ist das eigentlich kein grösserer Abbildungsmassstab, sonder eine Nachvergrösserung, analog zum Papierabzug von (beispielsweise) 10 x 15 cm vom KB-Format 24x36 mm. Aber diese Nachvergrösserung zeigt nicht "mehr", als das, was auf dem Trägermaterial im effektiven Aufnahmemassstab gespeichert wurde, bzw. was uns das Linsensystem ses Objektivs auflösen konnte !

Soviel mal zum Thema Objektive und (Makro-)Abbildungsmassstab !

Über die Kameras schreibe ich Dir einen eigenen Beitrag !

Schöne Grüsse

Ryk

heldgop
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#7 AW: Welche Kamera?

Beitrag von heldgop » 12. November 2007, 21:51

@ Attafive:

Bei Digitalkameras, abgesehen von Spiegelreflex Objektiven, wird heutzutage kein Abbildungsmasstab mehr angegeben. Das macht aufgrund der unterscheidlichen Sensorgrößen und Auflösungen (=Pixeldichte) einfach keinen Sinn mehr.


@ topic:

Für eine Empfehlung solltest du angeben, wieviel du investieren willst.

mfg

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Attafive
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#8 AW: Welche Kamera?

Beitrag von Attafive » 13. November 2007, 01:17

Hallo Heldgop !

Deinen Ausführung kann ich - unter Vorbehalt von "Radio Jerewan" zustimmen: Im Prinzip ja, aber ...."

Meine oben gemachten Grössenangaben erfolgten denn auch nur, um mal die tatsächlichen Grössenverhältnisse im ganzen Abbildungsdschungel (---> "Makro") klar zu stellen. [ Zudem bin ich mir seit jeher daran gewöhnt, Abbildungsgrössen zu den Bildern anzugeben, auch wenn die Digi-Aufnahme später noch am PC mit einem Grafik-Programm bearbeitet wird. ]

Aber wir haben doch bei den Digikameras der unteren Preisklasse das "Prinzip der Sucherkameras" mit der üblichen Sucherparallaxe. (>>> Siehe z.B. die "angeschnittenen" Köpfe der Ameisenkönigin in der Bildserie von Necturus). Natürlich bietet das Display eine gewisse Kontrollmöglicheit, das ja eigentlch jenen Bildausschnitt zeigt (zeigen sollte), der uns als Information dient, wie das tatsächlich abzuzbildende Motiv wiedergegeben wird. Und mit genügender Übung kann man das Display letztlich tatsächlich zum Fotografieren entsprechend ausnutzen.

Demgegenüber haben wir selbstverständlich bei der Digitalen Spiegelreflexkamera (SRK) diese Probleme nicht . . . aber dafür muss man auch im digitalen Sektor auch entsprechend tief in die Brieftasche greifen . . . Und damit sind wir ja letztlich auf jenem Punkt, der für GoSh von Bedeutung sein dürfte.

Aber wenn man sich mit der Fotografie von Insekten, insbesondere auch von Ameisen bechäftigen will, ist nach meiner Meinung nur eine SRK die Qual der Wahl ! Ich nenne jetzt bewusst keine Marken. (für mich tragen die wirklich guten Digi-SRK's die ersten Buchstaben "N" und C")

Schöne Grüsse

Ryk

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