Was ist das? Eierpampe? Eiersalat?
Ich verstehe nicht, wie die Ameisen es hinbekommen, dass die Eier/
Larven nach zwei Wochen aussehen wie ...? Ich habe mich extra mit dem Heizen zurückgehalten. Die Zimmertemperatur liegt immerhin schon bei 22 °C, für winterliche Verhältnisse mehr als ausreichend. Zur Bewässerung kann ich auch nichts genaueres sagen, schließlich müsste es die Art staubtrocken bevorzugen, aber steuert doch regelmäßig die Tränke an. Ich habe die letzten Wochen auch nach jedem Heizvorgang mit 1-2 ml bewässert, gerade so, dass das Wasser die Wand der Kammer erreicht.
Dennoch muss ich wieder mit einem Ausfall von über 50 % rechnen, wenn die Pampe nicht langsam normale Gestalt annimmt. Immerhin konnte ich bis zuletzt noch um die 20 Eier/
Larve in dem "Haufen" zählen.
28.12.2010: So sollte es eigentlich aussehen. Schöne ovale, weiße, glatte Eier. Keine Woche alt.
01.01.2011: Vier Tage später, ich kann nicht meckern. Alles sieht noch wie gewohnt aus.
11./12.01.2011: Das Übel nimmt seinen Lauf. Erste Anzeichen von Vertrocknen, Verklumpen, oder was auch immer? Das Wort "Eierpampe" drängt sich hierbei auf.
Das erste Gelege vor einem Monat: Was soll man hier bitte noch erkennen? Mir scheint fast, dass letztes mal gerade ein Ei von 8 durchgekommen ist.
Welche Gründe lassen sich dafür finden? Ich habe keine Ahnung und kann nur Vermutungen anstellen.
- Haltungsbedingungen allgemein (zu trocken, feucht, kalt, warm, ...)
- eventuell werden die Eier von den Ameisen beim Umlegen durch die
Mandibel beschädigt?
- die Scheibe heizt sich zu stark auf und beschädigt anliegende Eier (was ich mir nicht vorstellen kann, da ich mich schon extra zurückhalte)
Tja, mehr fällt mir auch nicht ein...
Vielleicht hilft ein Blick in
MainMan's Haltungsbericht, dessen Eier auch nicht alle hunderprozentig aussehen und das bei komplett trockener Nesthaltung bis dato.
Die
Larven sollten in den nächsten Tagen eigentlich schlüpfen. Bleibt nur zu hoffen, dass so viel wie möglich durchkommen.