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Odontomachus spec. "Trinidad" - Haltungsbericht

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#9 AW: Odontomachus spec. "Trinidad" - Haltungsbericht

Beitrag von Fabey93 » 4. Oktober 2011, 17:57

Also hier nochmal Bilder.
Bild 1-3: Mein Formicarium
Bild 4-5: das erwähnte Kondenswasser... (Bild 4 zeigt die Kammer, die die Ameisen zum darin Leben ausgewählt haben.)
Ist das sehr schlimm? Den Ameisen scheint es nichts auszumachen...
Was, wenn Nahrungsreste von den kleinen Schimmeln?
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#10 AW: Odontomachus spec. "Trinidad" - Haltungsbericht

Beitrag von Fabey93 » 23. Oktober 2011, 14:00

Hallo!
Es gibt mal wieder etwas zu berichten.
Der letzte Post ist jetzt schon relativ lange her, aber außer der Aktion, die die kleinen gestern gebracht haben, ist nicht viel passiert.
Also. Zur Schandtat meiner Pfleglinge:
Von vorgestern auf gestern habe ich bei meiner Freundin übernachtet. Ich kam, voller Vorfreude, nach Hause, weil ich 1. ein Paket vom Antstore erwartete (welches nicht kam, ich hoffe, die Messor-Gyne überlebt den Tag im GLS-Lager) und 2. auch mal wieder nachsehen wollte wie es meinen Odontomachus geht.
Ich hob die Pappe vor dem Nest an und lunste rein und - SCHOCK! - es waren keine Ameisen mehr da!
Aber als ich das Formi mit meinen Adleraugen :D genauestens observiert hatte, fand ich ein kleines Loch unter dem Kork-Stamm. Ich wollte natürlich verhindern, dass die Ameisen woanders wohnen als in ihrem Ytong, also hob ich ihn an, um somit ihr Nest zu zerstören und überhaupt erst einmal herauszufinden ob sie sich unter dem Stamm eingerichtet haben.
Und ja, das hatten sie.
Als ich den Baumstamm entfernt hatte, gab es vielleicht ein Gewusel im Formi.
Da ging es drunter und drüber.
Die Ameisen packten ihre Brut und schleppten sie mal hierhin, mal dorthin, fanden aber am Ende alle wieder den Weg ins alte Nest.
Da sind sie jetzt seit gestern wieder. Und es scheint ihnen auch gut zu gehen und sie haben sich vom Schock erholt.
Anzumerken ist nur, dass in der Nacht noch eine Ameise dort wo der Kork lag, ein Loch grub, aber nicht, um wieder ein Nest zu errichten, sondern um eine anscheinend verschüttete Larve zu retten.

Was auch sehr augenfällig war, wie beim letzten Umzug, dass die Gyne eine Arbeiterin mit den Mandibeln packte und diese sich dann zusammenrollte und von der Gyne ins neue Nest getragen wurde. Ich weiß nicht, ob es beim Umzug vom RG in den Ytong die gleiche Ameise war, aber ich vermute es.
Gibt es vielleicht jemanden, der das Verhalten erklären kann? Werden nicht die Gynen meistens ins neue Nest gezerrt?
Ich hoffe, jemand kann mir das beantworten oder meinetwegen auch nur Mutmaßungen anstellen, denn das interessiert mich sehr.
Das kann HIER erledigt werden.

Hier auch nochmal der aktuelle Koloniestand:

1 Gyne
6 Arbeiterinnen
7
oder 8 Larven
3 Puppen
ca. 15 bis 20 Eier

Im Anhang noch ein Foto von einer wirklich bedrohlich :irre: aussehenden Arbeiterin am Nesteingang.
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#11 AW: Odontomachus spec. "Trinidad" - Haltungsbericht

Beitrag von Fabey93 » 3. Januar 2012, 22:05

SO!
Nach LANGER, LANGER Zeit melde ich mich mal wieder :)
Es hat sich viel getan, in letzter Zeit bei meinen kleinen Schützlingen.
Zum einen mal ist die Koloniegröße stark angestiegen. Dürften ca 25-30 Ameisen sein, leider erkennt man es nicht, da sie immer wild in der Gegend herumwuseln und oft außerhalb des Nestes unterwegs.
Die Bepflanzung im Formicarium hat sich auch stark ausgebreitet, sodass ich sie zurückschneiden musste und mir einen Ableger von der bodenbedeckenden Pflanze eingepflanzt habe. Die andere Pflanze hat geblüht, das habe ich aber erst gemerkt, als ich ein vermeintlich abgestorbenes Blatt abgezupft habe, welches sich dann als Blüte entpuppte :P
Auffällig war noch, dass eine Ameise stark verbogene Fühler hatte und immer vor dem Nesteingang herumgetorkelt ist. Ich habe keine Ahnung, was mit ihr los war, vielleicht war sie einfach behindert. Soll ja mal vorkommen. Selbige Ameise ist 2 Wochen, nachdem ich sie das erste Mal entdeckte, fast im Honignapf ertrunken, doch ich rettete sie, legte die "tote" Ameise auf ein Zewa und siehe da, nach 3std, fing sie wieder an, sich zu bewegen. Ich setzte sie zurück ins Formicarium, habe sie seitdem aber nicht mehr gesehen.
Außerdem gab es in der Zwischenzeit noch einen Umzugsversuch, die Ameisen sind unter das Moos im Terrarium gezogen, welches ich dann entfernte und zurecht schnitt, sodass nur noch ein kleines Stück Moos im Formicarium ist und aufs Neue wachsen kann.
Außerdem habe ich gesehen, dass die Kleinen wirklich Giftstacheln besitzen, als ich ihnen zur Abwechslung mal ein nur halb totes Heimchen gab.

So, zum aktuellen Koloniestand:

Ca. 30 Eier
8 Larven
12 Puppen
ca. 25-30 Arbeiterinnen
1 Gyne
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#12 AW: Odontomachus spec. "Trinidad" - Haltungsbericht

Beitrag von Fabey93 » 6. Januar 2012, 16:32

So, hier jetzt zwei Bilder, da doch einige danach verlangten.
Die Qualität ist halt nicht die beste, ich hoffe, das macht euch nichts aus ;)

Bild 1 Zeigt eine Arbeiterin, die eine Larve trägt, Bild 2 zeigt 3 Arbeiterinnen - die rechte trägt das Eierpaket - und eine Larve links oben im Vordergrund.
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SDC11343.jpg
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#13 AW: Odontomachus spec. "Trinidad" - Haltungsbericht

Beitrag von Fabey93 » 9. Januar 2012, 15:26

Hallo, Leute!
Ich melde mich recht früh wieder, doch wollte ich euch die recht gut gewordenen Fotos der Raubtierfütterung nicht vorenthalten.
Leider war mein Finger nicht schnell genug, um rechtzeitig den Auslöser zu finden, als ein noch lebendes Heimchen mit Giftstacheln traktiert wurde, aber ich hoffe, ihr habt trotzdem Spaß an den Bildern :clown:
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Unbenannt22.jpg
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