Formicarium für Camponotus herculeanus

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Thomas1968
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#17 AW: Formicarium für Camponotus herculeanus

Beitrag von Thomas1968 » 29. Juni 2014, 09:42

Hallo und Guten Tag,

danke für die Antworten,sind sehr hilfreich.
Auf herculeanus habe ich auch getippt.

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Colophonius
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#18 AW: Formicarium für Camponotus herculeanus

Beitrag von Colophonius » 29. Juni 2014, 12:57

Alios hat geschrieben:Ist Ytong da echt so empfindlich gegen Schimmel?
!


Hey,

YTONG selbst ist anorganisch und kann nicht schimmeln, was hingegen schimmel kann sind Futterreste/anderer Dreck den die Ameisen in das Nest bringen.

Allerdings ist Schimmel oft gar nicht so schlimm, wie man denkt. In der Regel schimmelt auch ein RG-Nest irgendwann und die Ameisen bleiben trotzdem da drin und sterben nicht.
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Sir Joe

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Alios
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#19

Beitrag von Alios » 29. Juni 2014, 13:19

Also macht das "Hochstellen" garnicht so richtig Sinn? Wenn man mal davon absieht das sich der Ytong von unten Feuchtigkeit ziehen würde und man die nest Feuchtigkeit nicht mehr so unter Kontrolle hat?

Liebe Grüße
Basti

Versuch macht Klug... aber Bitte nicht zu lasten der Tiere!!

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hormigas
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#20 AW: Formicarium für Camponotus herculeanus

Beitrag von hormigas » 29. Juni 2014, 14:19

Hallo Alios,
Den Stein in eine Schale zu stellen um ihn zu bewässern, ist eine gängige Methode.
Ich mache das auch so. Durch den Kapillareffekt wird das Wasser den Stein hochtransportiert.
Es wäre aber falsch zu glauben ständig Wasser nachfüllen zu müssen, da sich der Stein nur die
Menge an Wasser nimmt die er braucht ;)
Bei meinem 35x25x5 cm Steinnest (das ist ein großes Nest) gebe ich ca. 0,2 L Wasser
einmal in der Woche in die Schale. Dieses Wasser wird in 30 Minuten vollkommen vom Stein aufgenommen.
Auch wenn ich mal zwei Wochen abwesend bin, befindet sich immer noch genug Feuchtigkeit im Nest,
damit es meinen Ameisen gut geht. Also so ein Ytongstein kann die Feuchtigkeit sehr gut speichern.
Die Speicherfähigkeit variieret nach Belüftung, Temperatur und ob er z.B. eingebaut ist.
Camponotus herculeanus mögen es bekanntlich eher trocken.
Ein guter Indikator kann eine Nestheizung sein. Bilden sich kleine Tröpfchen an der Sichtscheibe wenn
diese an ist, sollte man tunlichst die Befeuchtung reduzieren.
Durch die richtige Befeuchtung schafft man trockene und eher feuchte Bereiche, die wichtig für die optimale
Lagerung der Brut ist. Durch eine "Muldenbefeuchtung" kann dies eventuell noch gezielter erreicht werden.
Im Endeffekt muss sich jeder selbst damit beschäftigen um ein Gefühl dafür zu entwickeln.
Ich wünsche dir viel Spaß bei der weiteren Planung :)
LG
hormigas
arriba hormigas :)

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Alios
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#21

Beitrag von Alios » 29. Juni 2014, 14:24

Ich verstehe.
Danke für die Ausführliche Erklärung!!

Hatte da auch schon einiges zu gelesen und mir das mit der kontrolle relativ kompliziert vorgestellt.



Versuch macht Klug... aber Bitte nicht zu lasten der Tiere!!

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