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KFKA - Ameisenhaltung kurze Fragen, kurze Antworten

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Manticor

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#11377 KFKA - Kurze Fragen, kurze Antworten

Beitrag von Manticor » 29. Dezember 2020, 08:14

Problem ist, dass durch das Einfrieren die Zellmembranen zerstört werden. Deshalb sieht so manches Gemüse auch matschig aus. Die meisten TK Gemüse sind schock gefrostet. Das wird man zuhause nicht hinbekommen es sei denn du kommst an flüssigen Stickstoff oder so ;)



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TheDravn

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#11378 KFKA - Kurze Fragen, kurze Antworten

Beitrag von TheDravn » 29. Dezember 2020, 12:31

Manticor ↑
29. Dezember 2020, 08:14
Problem ist, dass durch das Einfrieren die Zellmembranen zerstört werden. Deshalb sieht so manches Gemüse auch matschig aus. Die meisten TK Gemüse sind schock gefrostet. Das wird man zuhause nicht hinbekommen es sei denn du kommst an flüssigen Stickstoff oder so ;)
Genau das wird das Problem sein, einfrieren an sich ist kein Problem, nur das wie es danach aussehen wird. So ein labbriges matsches Blatt wird wohl kaum angenommen, Blätter trocknen und dann nach Bedarf wieder mit Wasser tränken wird wohl den gleichen Effekt haben



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Manticor

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#11379 KFKA - Kurze Fragen, kurze Antworten

Beitrag von Manticor » 29. Dezember 2020, 14:10

Wie es ist blätter vakuum zu verpacken und gekühlt (Keller, Kühlschrank) lagern scheint mir noch am erfolgversprechendsten zu sein. Wobei auch da Zersetzungsprozesse wohl kaum ganz aufgehalten werden. Am besten wirds sein was auszubuddeln und in nem großen Topf zu halten.



Wolfi91

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#11380 KFKA - Kurze Fragen, kurze Antworten

Beitrag von Wolfi91 » 30. Dezember 2020, 16:05

Hey Hey,

da ich mir ja in nächster Zeit noch eine zweite Kolonie zulegen möchte habe ich noch ein Fragen.

Und zwar möchte ich meine Arena nicht bepflanzen und befeuchten, also Bodengrund, ein paar Äste/Wurzeln oder auch mal Blätter/Tannennadeln (Deko generell) ist kein Problem. Ich schätze Springschwänze, Asseln usw. fallen bei mir damit also raus? Womit auch jegliche Regenwaldameisen sicherlich schon mal ausscheiden.
Nest befeuchtung ist für mich auch kein problem, solange das nicht wirklich "Nass" sein muss.

Die frage die sich mir stellt ist, es gibt ja einige Arten wie jetzt z.B. die Europäischen/deutschen Arten die draußen im feuchten leben. Müssen ja wohl aber auch mit trockenem zurecht kommen da wir ja kaum Regen haben die letzten Jahre. Wenn eine Art feucht gehalten werden soll, reicht es wenn man ein schön feuchtes Warmes Nest anbietet und die Arena trocken lässt ? Anders gefragt schadet eine trockene Arena einer Art die es eigentlich eher feucht mag wenn aber das Nest feucht ist ?
Z.b. unsere Einheimischen Formica oder Camponotus, die Manica Rubida würde mich z.b. auch interresieren.
Auch bei den Meranoplus bicolor bin ich etwas am hadern, diese stammen aus "halbtrockene bis feuchte Waldgebiete", wenn ich das Nest befeuchte und die Arena trocken lasse, würde das den Tieren z.b. schaden ? Luftfeuchtigkeit in der Arena ist z.b. hier mit 30-50% angegeben was in meinen Augen recht trocken scheint.

Die meisten Pheidole Arten z.b. Pheidole cf. yeensis die in der Arena eine Luftfeuchtigkeit von 60-70% braucht, würden die mit einer trockenen Arena klar kommen ? Oder diese einfach nicht betreten, was ich mir eignetlich nicht vorstellen kann.

Fiel mir etwas schwer die Frage zu formulieren :lol: Ich hoffe man hat die Kernfrage (Nest feucht, Arena trocken) verstanden.

Grüße
Wolfi



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Harry4ANT

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#11381 KFKA - Kurze Fragen, kurze Antworten

Beitrag von Harry4ANT » 30. Dezember 2020, 17:13

Nach meiner Erfahrung sind fast alle in der Haltung gängigen Arten (Lasius, Formica, Camponotus, Pheidole, Messor, Cataglyphis, Blattscheider usw.) bzgl. den Parametern in der Arena sehr flexibel bzw. wenn Bedarf an Futter, Wasser, Kohlehydrate besteht spielt die Temperatur oder Luftfeuchtigkeit in der Arena keine große Rolle.

Selbst sehr niedrige Temperaturen Richtung 10 Grad machen z.B. afrikanischen Camponotus nichts aus oder trockene Heizungsluft für eher feucht liebende Arten usw.

Ich halte alle meine Arenen generell trocken und bei Raumtemperatur.
Erleichtert auch das sauber halten, beugt Schimmel & co vor und hält Ungeziefer fern.

Ausschlaggebend sind diese Parameter im Nestbereich wo sie ihre Brut lagern und selbst verweilen.


A.octospinosus_ 4) _C.cosmicus_ 4) _T.nylanderi_ 4) _C.nicobarensis_ 4) _P.megacephala_ 4) _A.gracilipes_ 4) _M. barbarus_ 4) _C.japonicus_ 4) _C.fellah

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#11382 KFKA - Kurze Fragen, kurze Antworten

Beitrag von Ameisen-Ass » 31. Dezember 2020, 09:11

Hallo zusammen,

schwärmen alle, in Europa beheimateten Ameisenarten parallel aus? Gibt es Ausnahmen?

LG
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#11383 KFKA - Kurze Fragen, kurze Antworten

Beitrag von Rapunzula » 31. Dezember 2020, 10:51

Ameisen-Ass ↑
31. Dezember 2020, 09:11
schwärmen alle, in Europa beheimateten Ameisenarten parallel aus? Gibt es Ausnahmen?
Hallo,

Auch hierzu gibt es hier im Ameisenforum eine gute Tabelle die anzeigt, wann die Mehrheit der jeweiligen Ameisenart schwärmt.

Dazu klickst Du oben Links (bin am Smartphone, weiß nicht ob das am PC auch oben links ist) auf den Button „LINKS“ und dann auf „SCHWARMFLUG“.
In der Tabelle ist visuell alles ersichtlich!

Oder gleich hier der Link zur Schwarmflugübersicht

Viel Spass und Gruss
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Wolfi91

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#11384 KFKA - Kurze Fragen, kurze Antworten

Beitrag von Wolfi91 » 2. Januar 2021, 14:22

Hey Hey,

ich lese mich momentan etwas in die Pheidole ein. Ja ich weiß, ICH = Anfänger & Pehidole nicht für Anfänger. Ich hab mir aber auch nichts einfach mal Blind bestellt und frage mich aber auch ab wann ist man denn kein Anfänger mehr ? :roll:
Einige Pheidole Arten bilden ja ziemlich große Kolonien. Antstore gibt an das die Pheidole cf. yeensis im Schnitt nur 3.000 Arbeiterinnen hat. Jetzt habe ich hier im Forum zwar schon ein bisschen was zur Haltung gefunden aber die Infos sind ziemlich alt und beantworten nicht alle meine Fragen.

Hat die denn mal jemand gehalten ? Kommt das mit den 3.000 hin ? Wenn das dann 4.000-5.000 könnte ich sowas verkraften, aber ich will mir kein Monster ins Haus holen das 10.000-20.000 stark wird. (ich weiß ja noch nicht wie groß meine Messor Orientalis Kolonie mal wird, die Angeben mit "einige Tausend" ist für mich nichtssagend)
Wie alt werden denn im Schnitt die Arbeiter der Pheidole cf. yeensis ? Bei Pheidole generell gibt es ja einige Arten die eine Arbeiterinnenlebensdauer nur von ein paar Wochen hat.

Bei einer 3.000er Kolonie würde ich auch mit dem Füttern noch gut mitkommen, ich hab zwar gelesen das Pheidole hohen Eiweißbedarf hat, aber ich denke das setzt sich daraus zusammen wie lange die Arbeiterinnen leben (nachproduziert werden muss) und wie groß die Kolonie später mal wird.
Ich schätze das Nest /die Nester dürften ja nicht allzugroß ausfallen, da ich gelesen habe das Pheidole cf. yeensis ihre Brut auch gerne mal stapelt. Das mir eine Arena mit 30x20x20 nicht ausreicht ist mir aber klar, da ich gerne mit Schläuchen arbeite kan ich da ja mehrere Arenen miteinander verbinden.

Generell wäre ich für Zuspruch oder Warnungen offen falls ich was nicht angesprochen habe :)

Grüße
Wolfi



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