Harpegnathos venator - Haltungserfahrungen

Unterfamilie: Ponerinae
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#1 Harpegnathos venator - Haltungserfahrungen

Beitrag von swagman » 14. Dezember 2008, 16:36

[SIZE="5"][color="DarkRed"]Harpegnathos venator[/color][/SIZE]



Seit Anfang Dezember bin ich im Besitz zweier Harpegnathos venator Völker, da mich diese Gattung schon länger interessiert.

Da es am Anfang zu erheblichen Problemen mit dieser Art in der Haltung gekommen ist und auch die Verkauften Kolonien zum Teil ohne Königin oder mit Milben verschickt wurden, sah ich vorerst davon ab.
Inzwischen jedoch sind die Kolonien besser untersucht und auch zu den Haltungsbedingungen gibt es bessere Erkenntnisse, so dass ich mich jetzt dazu entschlossen habe es mit der Haltung zu versuchen.
Erworben habe ich ein recht großes Volk, welches bei der genauen Kontrolle bei der Ankunft zwei Königinnen aufwies.
Daraufhin hab ich dieses Volk in zwei kleinere getrennt. Beide Völker enthalten so nun eine Königin. Das kleine Volk besitzt 8, das große 19 Arbeiterinnen und die dominantere der beiden Königinnen.


[SIZE="3"][color="DarkRed"]Taxonomie[/color][/SIZE]
Subfamilia: Ponerinae (Urameisen)
Tribus: Ponerini
Genus: Harpegnathos Jerdon, 1851
Species: Harpegnathos venator (Smith, 1858)


[SIZE="3"][color="DarkRed"]Allgemeines[/color][/SIZE]
Heimat: Südost-Asien. Von Indien bis China, Malaysia, Thailand, Philippinen usw.
Habitat: Wälder ?
Kolonie: In der Regel monogyn, Königin kann später vermutlich durch Gamergaten ersetzt werden.
Koloniegröße: Gering, bis zu 300 Tiere.
Gründung: Semiclaustral
Arbeiterinnen: Monomorph
Nestbau:Große Erdnester die bevorzugt im Wurzelbereich angelegt werden. Sie sind so gebaut, dass die Hauptkammer nicht überflutet wird.
Nahrung: Starke Zoophagie und in geringem Umfang Trophobiose (Insekten und Honig/Zuckerwasser in der Haltung).
Winterruhe: Keine
Fortpflanzung: Jede Kolonie wird von einer, sehr selten mehreren, begatteten Jungköniginnen gegründet, eine Teilung großer Kolonien findet nicht statt.
Ab einem gewissen Zeitpunkt kann die Königin von Gamergaten ersetzt werden. Diese verpaaren sich mit Männchen aus der eigenen Kolonie und übernehmen das Eierlegen.


[SIZE="3"][color="DarkRed"]Aussehen / Färbung[/color][/SIZE]
Arbeiterinnen: Schwarz, Beine, Mandibeln und Hinterleibsspitze bräunlich rot.
Königinnen: Schwarz, Beine Mandibeln und Hinterleibsspitze bräunlich rot.
Männchen: ?


[SIZE="3"][color="DarkRed"]Größe[/color][/SIZE]
Arbeiterinnen: ca. 14-16 mm
Königinnen: ca. 16 mm
Männchen: ?

Wie bei allen exotischen Arten sollte der Infektionsthread beachtet werden.



Diskutiert werden kann hier.

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#2 Harpegnathos venator - Haltungserfahrungen

Beitrag von swagman » 14. Dezember 2008, 16:36

[SIZE="5"][color="DarkRed"]Haltungsbericht [/color][/SIZE]




[color="DarkRed"][SIZE="2"]Das Becken[/SIZE][/color].
Bild
Bei diesem Becken handelt es sich um ein 40x30x30 cm Falltürterrarium. Beim Substrat habe ich mich für ein Sand/Torf Gemisch entschieden. Einige kleinere Pflanzensprossen befinden sich im feuchten Substrat und beginnen bereits mit dem Austrieb. Somit wird das Becken im laufe der Haltung wohl noch etwas grüner werden.


[SIZE="2"][color="DarkRed"]Beschreibung der Nester.[/color][/SIZE]
Die Nester beider Völker bestehen aus liegenden Gasbeton. Die Kammern hab ich sehr flach gestaltet, etwa 1,5 cm hoch wie ich es auf Bildern von Naturnestern schon gesehen hatte. Die Größe der Kammern variiert zwischen kleinen mit nur einigen Zentimetern und sehr großen, welche über 10 cm lang sind. Alle Kammern habe ich mit einer Gipsschicht versehen, um die Poren zu verschließen.
Die Nester werden über einen länglichen Graben befeuchtet.

Bild
Das Nest der großen Kolonie in dem oben gezeigten Becken.

Bild
Das Nest der kleinen Kolonie in Gesamtansicht.

[SIZE="2"][color="DarkRed"]Temperatur und Luftfeuchtigkeit. [/color][/SIZE]
Das Große Volk wird von mir eher feucht gehalten, während das kleine eher trocken lebt. Die Luftfeuchtigkeit ist jedoch bei beiden sehr hoch, die Temperatur liegt bei etwa 23-24°C. Lediglich das Substrat und das Nest wird beim großen Volk stärker befeuchtet.


[SIZE="2"]Einzug und erste interessante Beobachtung.[/SIZE]
Der Einzug in das vorbereitete Ytongnest gestaltete sich recht einfach. Die Tiere zogen augenblicklich aus ihren Reagenzglas in die neuen Nester um.
Sehr gut war dabei zu beobachten, wie die Königin in das Nest getragen wurde. Eine Arbeiterin packte sie am Kopf, woraufhin sich die Königin in die Puppenposition begab und so problemlos ins Nest getragen werden konnte. Die Königin wurde dazu hoch über den Boden gehalten und wurde mit der Gaster voraus in das Nest getragen.
Anschließend entnahm ich das Reagenzglas mit der zweiten Königin und den restlichen Arbeiterinnen um diese in ein provisorisches Becken zu geben.

Bild
Die provisorische Unterkunft für die kleine Kolonie. Ich musste zuerst noch ein richtiges Becken herrichten, wollte sie aber nicht länger in dem sehr stark verschmutzten Transportbehälter belassen in welchem das Volk bisher gelebt hatte. Zwei Tage später durften sie dann in ihr neues Zuhause umziehen.


[SIZE="2"]Geschickte Nestbauer.[/SIZE]
Einige der Kammern hab ich mit Sand gefüllt um die Nester anfangs etwas kleiner zu halten.
Die Harpegnathos nutzen diesen Sand um die Kammern nach ihren Vorstellungen zu verkleinern. Sie stellen sich dabei sehr geschickt an und verstehen es den feuchten Sand zu modellieren. Dabei nutzen sie ihre Mandibeln wie Schaufeln um auch größere Mengen Sand zu transportieren. Sie haben auch keine Probleme den Sand kopfüber zu verbauen. Anschließend drücken sie den Sand mit den Kiefern noch fest.
Die Kammern werden aber ständig wieder umgebaut.

Interessante Beobachtung zum Nestbau.
Bei der kleinen Kolonie konnte ich, wegen einem kleinen Missgeschick, eine für diese Gattung typische Nestbauweise beobachten.
Beim befeuchten des Nestes liefen zwei Kammern etwa 1-2 mm hoch mit Wasser voll. Da diese Ameisen auch in ihrem natürlichen Lebensraum mit Überschwemmungen klar kommen müssen, haben sie sich eine besondere Nestbauweise angeeignet. Viele Kammern haben nur einen Zugang von unten, so dass diese Kammer bei Überschwemmung wie eine Luftblase funktionieren.
Das kleine Volk hat auf die Überschwemmung so reagiert, dass sie in der Kammer hinter dem Eingang einen Wall aus Sand gebaut haben. Wasser welches von aussen in das Nest eindringen würde, müsste erst so hoch steigen wie dieser Damm hoch ist, um in das Nest zu laufen.


[SIZE="2"]Bisherige Entwicklung.[/SIZE]
Anfangs fütterte ich die Ameisen nur sporadisch 2-3 mal die Woche mit frisch toten Heimchen.
Die große Kolonie hatte sich jedoch eingemauert, so dass kein Futter angenommen wurde.
Daraufhin hab ich den Nesteingang geöffnet und ihnen ein kleines Heimchen direkt davor gelegt, welches auch sofort genommen wurde. Der Eingang wurde danach von den Ameisen wieder verschlossen, so dass ich diese Prozedur nach zwei Tagen wiederholte.
Inzwischen graben sich die Harpegnathos selbständig alle zwei Tage den Eingang frei, so dass ich ihnen ein Heimchen geben kann. Doch, noch immer wird der Eingang anschließen wieder verschlossen.

Bild
Der Eingang zum Nest, welcher mit Sand verbaut wurde.

Nachdem ich dazu übergegangen bin, ihnen alle zwei Tage je ein kleines Heimchen zu verfüttern, welche auch immer genommen wurden, konnte ich bald darauf, am 12.12.2008, die ersten Eier entdecken. Im Moment kommt jeden Tag ein neues Ei dazu.
Das kleine Volk hatte gleich am Anfang ein Ei im Nest, dies wurde jedoch später wieder gefressen. Seit ich auch dieses Volk alle zwei Tage mit einem Heimchen versorge, wurden auch hier mehr Eier gelegt.

Bild
Einige der Arbeiterinnen welche sich um zwei Eier (Bildmitte) versammelt haben.

Bild
Eine Arbeiterin trägt ein Ei in eine andere Kammer.

Bild
Zwei Arbeiterinnen fressen an einer kleinen Heimchenlarve. Auch hier liegen Eier am Boden der Kammer.(Zwei sind links über dem Heimchen zu erkennen.)


Diskutiert werden kann hier.

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#3 AW: Harpegnathos venator - Haltungserfahrungen

Beitrag von swagman » 28. Dezember 2008, 16:27

28.12.2008

Es gibt nur wenig neues zu berichten.
Zwei Arbeiterinnen sind inzwischen verstorben. Jeweils eine pro Volk. Bei beiden handelte es sich um Arbeiterinnen welche so gut wie nie in den Nestern verweilten. Sie streiften immer nur durch die Arena. Warum und weshalb, weiß ich nicht.
Eine versuchte ich mal zu dem anderen Volk zu setzen, jedoch wurde sie ständig gepackt und durch das Nest getragen. Bis sie dieses wieder verlassen hat. Ein richtiger Angriff fand allerdings nicht statt.

Ansonsten warte ich auf das schlüpfen der Larven, ich hoffe die ungefähren Entwicklungszeiten der Brut ermitteln zu können.

Bild
Hier ein Bild aus der großen Kolonie. Der rote Pfeil markiert die Königin.
Eier sind inzwischen etwa 13 Stück vorhanden.

Bild
Auch die kleine Kolonie hat inzwischen etwa um die 10 Eier im Nest.

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#4 AW: Harpegnathos venator - Haltungserfahrungen

Beitrag von swagman » 15. Januar 2009, 16:30

15.01.2009

Erste Larven.
Inzwischen sind bei dem kleinen Volk erste Larven geschlüpft.
Die Entwicklungszeit von über 4 Wochen erscheint mir allerdings noch immer etwas lang. Ich denke nicht, dass man diesen Wert so übernehmen kann auf andere Völker bzw. auf späterer erscheinende Brut.
Da auch bei einem Volk einer anderen Gattung die Larven erst nach fast doppelter Entwicklungszeit geschlüpft sind, gehe ich davon aus, dass dies an den momentanen Temperaturen in meiner Wohnung liegt.
Vermutlich dürfte die Entwicklungszeit im Sommer deutlich kürzer sein.
Natürlich könnte ich die Becken beheizen, aber bisher scheint dies nicht nötig zu sein. Dadurch entsteht im Grunde ein Jahresrhythmus. Zwar dauert die Entwicklung mitunter eben länger, aber auch in der Natur gibt es nicht nur Schönwetterperioden.

Beim großen Volk sind noch keine Larven geschlüpft, obwohl die Eier fast Zeitgleich gelegt wurden. Ich rechne aber bald mit dem Schlupf.
Im übrigen ist die Anzahl der Eier bei beiden Völkern auf je über 20 gestiegen.

Beobachtung zur Art.
Interessant finde ich, dass die Eier nicht wie vermutet lose auf dem Boden der Kammer liegen, wie es bei Ponerinen oftmals der Fall ist, sondern durchaus in klumpen gelagert werden.
Die Eier scheinen zum Teil auch zusammen zu kleben. Zumindest konnte ich einmal beobachten wie eine Arbeiterin ein Ei aufnahm, an diesem aber weitere Eier haften blieben. Sie hat somit gleich 4-5 Eier transportiert.
Auffällig ist auch, dass die Eier dieser Art ziemlich groß sind. Dass die Königinnen nur ein Ei am Tag legen, liegt wohl an der Größe der Eier. Ist aber nur meine Laienhafte Interpretation.

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#5 AW: Harpegnathos venator - Haltungserfahrungen

Beitrag von swagman » 24. Januar 2009, 14:21

24.01.2009

Die Larven wachsen recht schnell, besonders im kleinen Volk, da ich dieses Volk um gut 2°C wärmer halte als das Große.

Bild
Die gerade geschlüpften Larven sind nur ein wenig größer als die Eier.
Doch schon jetzt fällt ihre borstige Behaarung auf.

Bild
Nur 4 Tage später, sind die Larven deutlich größer.

Bild
Noch mal 4 Tage später.

Interessante Beobachtung zur Fortbewegung von Larven.

Unlängst konnte ich eine äußerst interessante Beobachtung bei den Larven machen.
Diese sind fähig sich in relativ kurzer Zeit, aktiv mehrere Zentimeter weit fortzubewegen.
Dabei kommt ihnen ihre ungewöhnliche Körperform zu gute.
Die "schwanenförmigen" Larven habe einen rundlichen, gedrungenen Form, der Kopf der Larve befindet sich jedoch an einem dünnen, langen „Hals“. Dieser Körperabschnitt, ist gestreckt in etwa genauso lang wie der rundliche Körper der Larve. Zudem sind die Larven mit borstigen Haaren besetz.
Um sich fortzubewegen, streckt die auf dem rückenliegende Larve ihren Kopf so weit wie sie kann und drückt sich dann auf den Boden. Anschließend zieht sie die hintere Körperhälfte nach, indem sie sich zusammenzieht. Vermutlich helfen ihr dabei die Borsten um sich gegen den Untergrund zu stemmen.
Diese Bewegung wird von der Larve in einem durchgehenden Rhythmus durchgeführt, sie ähnelt damit einer Raupe. Die Larven schaffen es damit ziemlich weite Strecken zurückzulegen, welche ein vielfaches ihre Körperlänge betragen. Selbst auf losen Sand kommen die Larven problemlos voran.

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#6 AW: Harpegnathos venator - Haltungserfahrungen

Beitrag von swagman » 7. Februar 2009, 15:10

07.02.2009

Verpuppung der Larven.

Am 05.02.2009 haben sich die ersten zwei Larven verpuppt.
Dazu wurden die Larven, wie bei vielen Arten üblich, komplett mit Sand abgedeckt.

Bild
Die "Sandhaufen".

Bedauerlicherweise mussten die Tiere einen kleinen "Zwischenfall" aushalten. Bei uns im Haus fiel die Heizung für fast zwei Tage aus. Dadurch sankt die Temperatur auf unter 10°C in meiner Wohnung.
Während meine anderen Arten dies halbwegs wegsteckten, da sie in ihrer Heimat durchaus kühles Wetter ertragen müssen, litten die Harpegnathos offensichtlich unter der für sie ungewohnten Kälte.
Sie befanden sich völlig reglos und zusammengekrümmt in ihrem Nest. Durch die Kälte schlug sich auch einiges an Wasser an der Glasscheibe des Nestes ab, bis sich größere Tropfen bildeten.
Ich hatte zwar schon Sorgen um die Brut, da die Larven sich jedoch verpuppen, scheinen sie es doch unbeschadet überstanden zu haben.

Hier mal die gesamte Kolonie in der einzigen bewohnten Kammer einen Tag später:

Bild
Eine Zählung ergab zwei Puppen, 16 Larven in allen Größen und etwa 12 Eier.
Die Königin befindet sich in der Bildmitte zwischen den Puppen.

Überlegungen zu Haltungstemperatur.

Die Bilder mit den Larven stammen alle von der kleinen Kolonie.
Diese halte ich etwas wärmer als das große Volk, der unterschied in der Entwicklung ist deutlich zu sehen. Die große Kolonie dürfte etwa 1,5 Wochen hinterher sein.
Die Frage bleibt, welche Temperatur ideal ist?

Diese Art ist in einem unüberschaubar großen Gebiet verbreitet, weshalb es schwierig ist, genaue Angaben zu bekommen.
Ich habe verschiedene Fundorte dieser Art ermittelt und die entsprechenden Klimatabellen verglichen.
Die Temperatur im Jahresdurchschnitt liegt bei allen Orten bei 26°C - 28°C.
Natürlich gibt es kühlere und wärmere Jahreszeiten und oft eine Regenzeit. Doch die Durchschnittstemperaturen sind recht hoch.

Aus dem Verhalten und dem unterschiedlichen Wachstum der Brut meiner Tiere schließe ich, dass sie bei höheren Temperaturen zu halten sind.
Meiner Meinung nach ist es besser für eine Durchschnittstemperatur von wenigstens 25°C zu sorgen, auch nachts.
Eine Haltung bei Zimmertemperatur, wie sie bei Antstore erwähnt wird, halte ich für nicht ratsam.

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#7 AW: Harpegnathos venator - Haltungserfahrungen

Beitrag von swagman » 15. Februar 2009, 13:34

15.02.2009

Brutentwicklung.
Inzwischen habe sich auch schon beim großen Volk einige Larven verpuppt.
Beim kleinen sind es auch mehr Puppen geworden.
Insgesamt bin ich mit der bisherigen Entwicklung recht zufrieden.

Bild
Die Brutkammer des kleinen Volkes. In der Bildmitte die Königin, unter ihr ein Haufen Eier.


Neue Mitbewohner.
Das große Harpegnathos Volk teilt sich seit kurzer Zeit sein Becken mit einer klein Gigantiops destructor Kolonie.
Zwar stammen beide Arten von verschiedenen Kontinenten, jedoch lassen sie sich gut vergesellschaften.
Allerdings sind die beiden Arten noch nicht aufeinander getroffen, da die Harpegnathos sich noch immer einmauern und nicht furagieren.

Bild
Die neuen Nachbarn, Gigantiops destructor.

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#8 AW: Harpegnathos venator - Haltungserfahrungen

Beitrag von swagman » 8. März 2009, 13:41

08.03.2009

Neues gibt es nicht zu berichten. Das Schlüpfen der Imagines dauert wohl noch etwas.
Dafür gibt es wieder zwei Bilder von beiden Völkern, um die Brutentwicklung weiterhin zu dokumentieren.

Kleines Volk:

Bild
Wie man sehen kann, haben sich die meisten Larven verpuppt. Doch es schlüpfen immer wieder welche nach, so dass sich das Volk nach und nach vergrößert.

Großes Volk:

Bild
Auch beim großen Volk entwickelt sich die Brut sehr gut. Die Brutmenge ist inzwischen auch deutlich größer gegenüber dem kleinen Volk.

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