Camponotus nicobarensis - HALTUNGSBERICHT

Haltungsbericht von Rapunzula

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#81 Camponotus nicobarensis - HALTUNGSBERICHT

Beitrag von Rapunzula » 16. September 2020, 23:21

Mädels, wenn ihr nächstens wieder frisches Wasser wollt müsst ihr euch Gedanken machen wo ihr euch platziert damit ich die Wassertränke nach füllen kann!
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((Kann das Bild wieder mal nicht drehen))


Ich weiß, ihr braucht eine zusätzliche und größere Arena!!!
Aber ihr müsst euch noch 2-3monate gedulden, leider!
Ich muss diese „Deko“ doch noch meiner Frau schmackhaft machen!
Liebe User, wünscht mir Glück!


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#82 Camponotus nicobarensis - HALTUNGSBERICHT

Beitrag von Rapunzula » 17. September 2020, 23:17

Größerer Ausbruch Nr. 3:

Meine Camponotus nicobarensis haben eben nochmals versucht auszubüxen und zwar im selben Ort wie beim ersten Mal! Beim kleinen Stöpsel unten im Nest sind sie wieder raus! Nicht viele, wahrscheinlich 30 Stück!

Habe wahrscheinlich alle wieder ohne Verluste eingefangen!
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Mir wirklich ein verda.... Rätsel wie die es schaffen diesen Plastikstöpsel da rauszuschieben und das nun schon das zweite mal!!!
Werde diese morgen noch zukleben!

Ameisen sind stark, aber so stark, das kann doch nicht sein!!!

Hat jemand anderes dieses Problem auch???

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#83 Camponotus nicobarensis - HALTUNGSBERICHT

Beitrag von Maddio » 17. September 2020, 23:57

Hi Rapunzula,
Rapunzula hat geschrieben:
17. September 2020, 23:17
Mir wirklich ein verda.... Rätsel wie die es schaffen diesen Plastikstöpsel da rauszuschieben und das nun schon das zweite mal!!!
Werde diese morgen noch zukleben!

Ameisen sind stark, aber so stark, das kann doch nicht sein!!!

Hat jemand anderes dieses Problem auch???
Ich hatte dieses Jahr leider einen größeren Ausbruch an einer ganz ähnlichen Stelle. Es war wirklich ein schlimmer Ausbruch. Bei mir war es die "Formikarienkappe" an der Ameisenfarm:

https://www.antstore.net/shop/de/Bautei ... -farm.html

Dieses Teil hat wirklich jahrelang perfekt gehalten. Ich habe wohl gemerkt, dass die Ameisen da immer hörbar dran rumgenagt haben, und als sie eine zeitlang bei mir im Schlafzimmer standen, habe ich statt der Kappe ein Stück Verbindungsschlauch angeschlossen, welches ich mit einer passenden Metallschraube verschlossen hatte. Das werde ich in Zukunft wieder so machen; durch Stahl kommen sie nämlich definitiv nicht durch und können es auch nicht verschieben.

Nun haben sie nicht geschafft, diese Kappe durchzunagen, sondern eines Tages war die Kappe auf einmal abgestreift und heruntergefallen. Ich kann nicht 100% ausschließen, das vlt jemand zufällig an den Tisch gestoßen hat, da einige Personen in der Nähe der Anlage waren, unmittelbar vor dem Ausbruch. Aber möglicherweise haben die Ameisen die Kappe tatsächlich selbst gedrückt, bis sie heruntergefallen ist. Für ein paar Majore in Zusammenarbeit dürfte das rein physikalisch kein Problem sein, aber ich hatte niemals erwartet, das die sowas machen? Und das wird ja auch so als Zubehör verkauft, gerade für die großen Farmen, wo eben auch große Arten drin gehalten werden sollen.

Jedenfalls ist die Kappe nicht mehr in ihrer Position gewesen und hunderte Ameisen sind entkommen. Ich habe dann einen Anruf bekommen, da ich gerade nicht vor Ort war; ich bin herbeigeeilt und dann gab es bei den Massen an Tieren leider keine andere Möglichkeit, als mit den ausgebüchsten Ameisen kurzen Prozess zu machen. Bei einer so großen Kolonie fällt das nicht ins Gewicht, man hat nachher keinen Unterschied gemerkt, die Anlage ist immer noch prall gefüllt mit Tieren. In der Natur fällt auch regelmäßig ein Teil der Arbeiterschaft Feinden etc. zum Opfer. Trotzdem war das echt nicht schön und das möchte ich so schnell nicht wieder erleben.

Was ich dir jetzt noch mit auf den Weg geben will: Du schreibst davon, den Stöpsel zu kleben. Ich weiß nicht, was genau du damit meinst, aber wenn du Klebstoffe einsetzen willst, während die Ameisen im Nest sind, rate ich dringend davon ab. Ameisen reagieren da sehr sensibel auf die Ausdünstungen und je nach Klebstoff sind diese Ausdünstungen auch hochgiftig für die Tiere. So welche Arbeiten kann man eigentlich nur bei leerer Anlage machen und dann mehrere Wochen auslüften lassen, bevor man Tiere einsetzt.

Vlt meinst du aber auch, den Stöpsel z.B. mit Klebeband oder Tesafilm zu fixieren/überkleben, das halte ich als Übergangslösung für sinnvoll. Auf Dauer könntest du drüber nachdenken, ein Stück Schlauch in die Öffnung zu stecken, und dieses mit einer Metallschraube (Gewinde vorran) zu verschließen. Das ist dann eine ziemlich sichere Lösung (100%-ige Sicherheit gibt es leider nicht) und hat den Vorteil, dass man später bei Bedarf die Metallschraube rausnehmen kann und z.B. über einen T-Verbinder weitere Schläuche anschliessen kann.

Oder du kannst ein ausreichend großes Geldstück (es muss einen etwas größeren Durchmesser haben als die Öffnung) mit Tesafilm oder Klebeband an der Öffnung anbringen und fixieren. So haben die Ameisen von innen nur Zugriff auf das Metall der Münze und werden da garantiert nicht durchkommen (jedenfalls solange die Klebemittel halten...).

LG Maddio
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#84 Camponotus nicobarensis - HALTUNGSBERICHT

Beitrag von PincoPallino » 18. September 2020, 00:14

Hallo Rapunzula,
zu dem Ausbruchsversuch. Kann es sein, dass der Kork den Stopfen raus drückt? Und der Kork bekommt irgendwie Druck auf der anderen Seite, evtl. durch einen Schlauch oder so?
Nur so ne Idee...
Grüße vom Pinco

ddoc
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#85 Camponotus nicobarensis - HALTUNGSBERICHT

Beitrag von ddoc » 18. September 2020, 07:30

Guten Morgen!
PincoPallino hat geschrieben:
18. September 2020, 00:14

Kann es sein, dass der Kork den Stopfen raus drückt?
Daran habe ich tatsächlich auch gerade gedacht. Befeuchtest du die Seite bzw die Ameisen? Kommt dir die Seite feuchter vor? Kann mir gut vorstellen das der Kork, wenn er feucht wird, den Stopfen raus drückt. Habe nämlich den gleichen Stopfen in einem Erdnest und ziemlich grosse M. barbarus Majore. Bei mir hält der Stopfen.
Gruß Michael

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#86 Camponotus nicobarensis - HALTUNGSBERICHT

Beitrag von Rapunzula » 18. September 2020, 12:29

Maddio hat geschrieben:
17. September 2020, 23:57
Was ich dir jetzt noch mit auf den Weg geben will: Du schreibst davon, den Stöpsel zu kleben. Ich weiß nicht, was genau du damit meinst, aber wenn du Klebstoffe einsetzen willst, während die Ameisen im Nest sind, rate ich dringend davon ab. Ameisen reagieren da sehr sensibel auf
Nein keine Angst ich will nicht Kleber verwenden, nur Klebstreifen der ich über den Zapfen kleben will!
PincoPallino hat geschrieben:
18. September 2020, 00:14
zu dem Ausbruchsversuch. Kann es sein, dass der Kork den Stopfen raus drückt? Und der Kork bekommt irgendwie Druck auf der anderen Seite, evtl. durch einen Schlauch oder so?
Kann ich mir nicht vorstellen da der Kork an dieser Stelle total zerbissen ist und somit keinen Gegendruck aufbauen kann!
ddoc hat geschrieben:
18. September 2020, 07:30
Befeuchtest du die Seite bzw die Ameisen?
Nein ich befeuchte gar kein Nest, denn Camponotus nicobarensis befeuchten ihre Nester selber!
ddoc hat geschrieben:
18. September 2020, 07:30
Kommt dir die Seite feuchter vor?
Nein, diese Seite kommt mir trocken vor, die gegenüberliegende Seite kommt mir viel feuchter vor!

Es ist und bleibt weiterhin ein Rätsel!

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Rapunzula

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#87 Camponotus nicobarensis - HALTUNGSBERICHT

Beitrag von Rapunzula » 18. September 2020, 16:53

Ihr werdet es nicht glauben

Heute Mittag habe ich den oberen Bericht geschrieben, dass die Ameisen diesen Stöpsel einfach raushebeln.
In genau dieser Zeit haben die kleinen Biester diesen kleinen Plastikzapfen wieder rausgestossen und die Freiheit genossen.
Zwar nicht mehr so viele, denn ich bin wahrscheinlich gerade dazugekommen als die ersten 4-5 Ameisen dachten,
dass sie nun draussen in der grossen Welt Urlaub machen gehen können.

Mensch das ist mein Wohnzimmer, da habt ihr überhaupt nicht rumzuwuseln.
Das Wohnzimmer ist MEINS, MEINS, MEINS!!!

Ich habe es gerade bemerkt, als ich (nach dem schreiben des Beitrags) vom Sofa aufgestanden bin und zur Arbeit gehen wollte.
Ich musste zuerst also Ameisen jagen und die wieder in Ihr Straflager (sprich Arena) hineinwerfen. Aber diese Barbaren die heute flüchteten waren diesmal verdammt schnell, ich kam gar nicht richtig hinterher diese mit einer Federstahlpinzette wieder einzufangen.

Mit Duct-Tape habe ich jetzt auf die schnelle den Zapfen am Nest angeklebt, sieht jetzt nicht gerade so schön aus, aber besser als wieder einen Ausbruch zu rieskieren.
Ich habe solche Nester ja zwei Stück, das heisst Total vier solche Stöpsel, die Anderen werde ich nun auch noch genauer unter die Lupe nehmen müssen.

Ich nehme mal stark an, dass der kleine Zapfen innen von den Ameisen angenagt wurde und nun nicht mehr richtig hält.

Ich werde die Situation nun irgendwie genauer analysieren müssen.

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#88 Camponotus nicobarensis - HALTUNGSBERICHT

Beitrag von Rapunzula » 20. September 2020, 22:57

Es geht wieder mal weiter!

Letzthin habe ich mittags den Camponotus nicobarensis auch etwas essen geben wollen und bin zu meinem „Heimchenspender“ (Manche von Euch erinnern sich vielleicht daran nach meinem Heimchenmisere habe ich mir einen speziellen Heimchenhaltungskübel gekauft) habe so ein schwarzes Vierkantrohr rausgezogen, schnell gecheckt wieviele Heimchen drin sind und ich habe ein Heimchen gesehen!

Mittlerweile füttere ich die Heimchen lebend, die sollen doch auch etwas tun fürs Fressen!

Perfekt! Kriegen die Girls nun ein Heimchen! Doch als ich das Rohr in die Arena schüttelte fielen vier Heimchen raus!

UPS! Dann haben die jetzt lange zu fressen! Ich ging dann aber arbeiten! Doch als ich am Abend ca. 5h später wieder nach Hause kam traute ich meinen Augen nicht! Die Heimchen waren nicht nur tot, sie waren total zerteilt und ins Nest eingetragen, ich habe aufjedenfall nix mehr gesehen von den Heimchen!

Ab und zu gebe ich Ihnen auch Invertzucker den sie sehr gerne nehmen.
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Auf Invertzucker stehen sie jetzt Total, jetzt ist es wirklich so wie ich in den ersten Beiträgen dieses Threads erwähnt habe (Speedy Conzales)
Nur ein paar Minuten nachdem ich den Invertzucker gegeben habe sah es so aus wie auf dem oberen Foto

Das untere Foto war ein anderes Mal ca. 10sekunden nachdem ich den Deckel reingelegt habe!
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Langsam fressen sie mir fast die Haare vom Kopf, unglaublich wieviel die in so kurzer Zeit fressen können!

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